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    Im Kanzleramt explodieren die Kosten

    Die Kanzlerin und ihre Regierung der Superlative.

    Im Kanzleramt explodieren die Kosten

    Die Große Koalition lässt sich das Regieren etwas kosten: Seit 2014 schnellen die Ausgaben für Personal und Verwaltung um fast 40 Prozent in die Höhe. Besonders üppig wachsen die Budgets im Kanzleramt und im Innenressort.



    In den Bundesministerien sind die Kosten für Personal und Verwaltung seit 2014 um annähernd 40 Prozent gestiegen. Das berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe und beriefen sich dabei auf die Budgetpläne der Ministerien im Bundeshaushalt, die von der FDP-Bundestagsfraktion ausgewertet wurden. Während die Bundesministerien im Jahr 2014 noch rund 2,5 Milliarden Euro für Personal und Verwaltung ausgegeben hatten, sollen es im Haushaltsjahr 2020 schon 3,5 Milliarden Euro sein. Besonders auffällig seien die Kostensteigerungen im Kanzleramt, Innenministerium und im Familienministerium, hieß es in dem Bericht.





    Laut FDP-Berechnung wuchs das Budget des Kanzleramts mit einem Plus von 112,8 Prozent am meisten, gefolgt von Innenministerium (plus 104,5 Prozent) und Familienministerium (plus 76,9 Prozent). Die geringste Steigerung gebe es beim Verkehrsministerium (plus 21,5 Prozent), schrieben die Funke-Zeitungen.


    Die FDP kritisierte die Zuwächse scharf. "Seit die GroKo regiert, sind die Kosten für Personal und Verwaltung in den Ministerien in die Höhe geschossen - allein für neue Stellen um knapp 32 Prozent", sagte der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Christian Dürr laut Medienbericht. "Die Minister der Union und SPD blähen schamlos ihre Ministerien mit Personal auf", sagte der Haushaltsexperte weiter.

    Der Bereich Heimat schlägt im Innenministerium zu Buche

    Bei den Kosten für Personal und Verwaltung handelt es sich demnach um das Budget, das die jeweilige Behörde selbst veranschlagt, etwa für Mieten, Baumaßnahmen, aber auch die Blumen im Foyer. Die Personalausgaben umfassen alle Stellen vom Minister über die Staatssekretäre und Spitzenbeamten bis hin zu den Fachabteilungen, dem Pförtner und den Azubis. Datengrundlage für die Berechnung seien die tatsächlichen Ausgaben für 2014, dem ersten kompletten Regierungsjahr der letzten Großen Koalition, und der Regierungsentwurf der aktuellen Groko für den Bundeshaushalt 2020.


    Eine Sprecherin des Familienministeriums bestätigte die Berechnungen der FDP. Laut Bericht erklärte sie das Kostenplus mit neuen Aufgaben: Grund für den Anstieg der Personalkosten sei neben der allgemeinen Kostenentwicklung durch Tarifsteigerungen und Besoldungsanpassungen die seit 2014 erheblich gewachsene Bedeutung gesellschaftspolitischer Themen. Das Innenministerium begründete die außergewöhnliche Kostensteigerung beim Personal unter anderem mit dem neuen Bereich Heimat.

    Auch die absoluten Kosten listet der Bericht auf: Das teuerste Ministerium sei demnach mit weitem Abstand das Außenministerium - mit einem Budget für Personal und Verwaltung von rund 1,3 Milliarden Euro für 2020. Hohe Kosten verursache auch das Finanzministerium (247 Millionen) und die Ministerien für Verteidigung (244 Millionen) und Wirtschaft (233 Millionen). In diesen Ministerien sei die Steigerung zuletzt aber prozentual nicht so gewaltig gewesen, hieß es.

    https://www.n-tv.de/politik/Im-Kanzl...e21228069.html
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Im Kanzleramt explodieren die Kosten

    Man weiß zu leben dort oben.
    Michel denkt: „Was nichts kostet, ist auch nichts" und tröstet sich damit über Steuererhöhungen und Geldentwertung hinweg. Schließlich will man ja deswegen nicht um seinen Schlaf gebracht werden. Sonst geht's einem noch so wie einem gewissen Herrn Heine („Denk ich an Deutschland bei der Nacht...).
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  3. #3
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    AW: Im Kanzleramt explodieren die Kosten

    Zitat Zitat von Cherusker Beitrag anzeigen
    Man weiß zu leben dort oben.
    Michel denkt: „Was nichts kostet, ist auch nichts" und tröstet sich damit über Steuererhöhungen und Geldentwertung hinweg. Schließlich will man ja deswegen nicht um seinen Schlaf gebracht werden. Sonst geht's einem noch so wie einem gewissen Herrn Heine („Denk ich an Deutschland bei der Nacht...).
    Oder er stolpert in ein Schlagloch und flucht, dass die da für solche Dinge wie ordentliche Straßen und Gehwege und überhaupt die Infrastruktur - und marolde Brücken nicht zu vergessen - einfach kein Geld haben. Dafür forstet Merkel demnächst den brasilianischen Regenwald wieder auf.

    Nach Löschung der Waldbrände will Merkel die betroffenen Länder bei der Wiederaufforstung unterstützen. "Es folgt ein langes Engagement", sagte die Kanzlerin in Biarritz.
    https://www.t-online.de/nachrichten/...efonieren.html

    https://open-speech.com/threads/7946...89#post1799989
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  4. #4
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    AW: Im Kanzleramt explodieren die Kosten

    Nach Löschung der Waldbrände will Merkel die betroffenen Länder bei der Wiederaufforstung unterstützen. "Es folgt ein langes Engagement", sagte die Kanzlerin in Biarritz.
    Die Dame sollte sich mehr um den Zustand der deutschen Wälder kümmern. Da sie aber alles Deutsche mißbilligend mit herabgezogenen Mundwinkeln betrachtet, besteht dafür wenig Hoffnung.
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  5. #5
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    AW: Im Kanzleramt explodieren die Kosten

    Die Dame sollte sich mehr um den Zustand der deutschen Wälder kümmern.
    Tut sie doch! Überall entstehen Windparks wofür gigantische Flächen Wald gerodet werden! Dafür forstet sie halt in Brasilien wieder etwas auf, um "klimaneutral" zu bleiben.
    "...und dann gewinnst Du!"

  6. #6
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    AW: Im Kanzleramt explodieren die Kosten

    Zitat Zitat von Cherusker Beitrag anzeigen
    Die Dame sollte sich mehr um den Zustand der deutschen Wälder kümmern. Da sie aber alles Deutsche mißbilligend mit herabgezogenen Mundwinkeln betrachtet, besteht dafür wenig Hoffnung.
    Es würde schon reichen, wenn sie sich um den Zustand der deutschen Strassen kümmern würde.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  7. #7
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    AW: Im Kanzleramt explodieren die Kosten

    Tut sie doch! Es wird doch überall geflickt! Oder ist es nicht das, was Du gemeint hattest??? Sie bemüht sich doch so!
    "...und dann gewinnst Du!"

  8. #8
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    AW: Im Kanzleramt explodieren die Kosten

    Zitat Zitat von Clark Beitrag anzeigen
    Tut sie doch! Es wird doch überall geflickt! Oder ist es nicht das, was Du gemeint hattest??? Sie bemüht sich doch so!
    Aus dem Schlaglochzählen kommt man nicht mehr heraus. Die Bürgersteige ebenfalls eine Katastrophe, uneben und ebenfalls voller Schlaglöcher.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  9. #9
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    AW: Im Kanzleramt explodieren die Kosten

    Wo bleibt die Kritik am geplanten 600-Millionen-Anbau des Bundeskanzleramts?

    Das Kanzleramt soll in seiner Größe verdoppelt werden. Dieser Luxus-Plan ist nicht zu rechtfertigen, schon gar nicht in Zeiten der Wirtschaftskrise und neuer Schuldenberge, meint Gunnar Schupelius.

    Das Bundeskanzleramt im Spreebogen wird verdoppelt. Es soll um einen Anbau erweitert werden, der genauso groß ist wie das bestehende Gebäude.

    Für diesen Anbau sind 600 Millionen Euro Baukosten veranschlagt. Der Bundesrechnungshof geht von einer noch größeren Summe aus und hat das Projekt massiv kritisiert. Die Berliner Morgenpost zitierte dazu aus einem Prüfbericht.
    Dennoch wird der gewaltige Anbau mit seinen Kosten in der Öffentlichkeit nicht kritisiert, die Debatte darüber fällt aus, ob das Gebäude sinnvoll und zu rechtfertigen ist. Woher rührt dieses Schweigen?

    Der Journalist Gabor Steingart deutet eine Beißhemmung der Kommentatoren gegenüber der Regierungschefin an.
    Er hat errechnet, dass das Bundeskanzleramt mit 25.347 Quadratmetern Grundfläche jetzt schon achtmal größer ist als das Weiße Haus in Washington und zehnmal größer als Downing Street in London.

    Mit der Erweiterung auf insgesamt 50.000 Quadratmeter Grundfläche wäre der deutsche Regierungssitz also 16 Mal größer als das amerikanische und 20 Mal größer als das britische Pendant. Wozu braucht Deutschland eine so große Regierungszentrale?

    Diese Antwort wird uns nicht gegeben. Die Erweiterung war im ursprünglichen Plan für das Kanzleramt enthalten. Er sieht zwei Brücken über die Spree vor, von denen es erst eine gibt, und auf der Westseite den Erweiterungsbau, wo jetzt die Fläche noch frei ist.

    Beharrlich verfolgten die Beamten des Kanzleramts diese alten Pläne und sprachen von einem Zweckbau, das klang harmlos. Der Bundestag, der die Gelder bewilligen muss, wurde eingelullt.

    Jetzt also ist die Katze aus dem Sack. Und siehe da: Es handelt sich um puren Luxus, der hier geplant ist. Der Anbau enthält neun Wintergärten, die sich über fünf Etagen erstrecken und eine 250 Quadratmeter große Kanzlerwohnung, obwohl es im bestehenden Bau schon eine gibt, die noch nie genutzt wurde. Der Kindergarten mit 15 Plätzen kostet mit 2,8 Millionen Euro dreimal so viel wie andere Kitas.

    Pro Quadratmeter ist der Anbau mit sagenhaften 18.529 Euro kalkuliert, also weit über den Kosten anderer Verwaltungsgebäude. Zum Vergleich: Das wiederaufgebaute Stadtschloss liegt bei 15.000 Euro.

    Die Kritik des Rechnungshofes hat offenbar kein Umdenken bewirkt. Lediglich auf die Verglasung eines 160 Meter langen Verbindungsweges durch den Garten für 2,5 Millionen Euro soll verzichtet werden.

    Im Gegenteil: Die hohen Kosten werden sogar verteidigt. Man dürfe nicht hinter das „architektonisch-bautechnische Niveau des bestehenden Kanzleramtsgebäudes absinken“, wurde dem Rechnungshof mitgeteilt. Und so bleibt es bei den Plänen, die nicht zum Bild der Bescheidenheit passen, das Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) abgibt.

    Es ist nun Sache der Abgeordneten des Deutschen Bundestages, diesen Anbau zu stoppen, der nicht zu rechtfertigen ist, erst recht nicht in Zeiten der Wirtschaftskrise und neuer Schuldenberge.

    https://www.bz-berlin.de/berlin/kolu...deskanzleramts

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    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  10. #10
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    AW: Im Kanzleramt explodieren die Kosten

    Er hat errechnet, dass das Bundeskanzleramt mit 25.347 Quadratmetern Grundfläche jetzt schon achtmal größer ist als das Weiße Haus in Washington und zehnmal größer als Downing Street in London.
    Wahre Größe muß auch dokumentiert werden. Unsere Regierung gönnt sich ja sonst nichts.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

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