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    Umweltbundesamt (SPD): Autos mit hohem CO2-Ausstoß verteuern

    Das Umweltbundesamt (Präsidentin Maria Krautzberger, SPD) fordert eine Verteuerung von Autos:. Natürlich geht es nicht nur um die SUV, an denen der Artikel aufgehangen wird und die mittlerweile die einzigen Fahrzeuge mit ausreichend Abstand und Federung zu Deutschlands Schlaglochpisten sind, sondern es geht auch um die älteren Pkw der kleinen Angestellten und Arbeiter, die ja eigentlich SPD-Klientel wären. Nicht umsonst rutscht die SPD auf 11,5 Prozent ab.

    Umweltbundesamt: Autos mit hohem CO2-Ausstoß verteuern

    Man sitzt höher, hat mehr Übersicht und fühlt sich sicherer: sportliche Geländewagen (SUV) sind ein Verkaufsrenner - trotz der Klimaschutz-Debatte. Das Umweltbundesamt will nun die Kfz-Steuer für die Fahrzeuge aufgrund des hohen Co2-Ausstoßes erhöhen.



    Angesichts des anhaltenden SUV-Booms hat das Umweltbundesamt dafür plädiert, für mehr Klimaschutz Fahrzeuge mit hohem CO2-Ausstoß zu verteuern. "Wir müssen Maßnahmen finden, um klimafreundliche Mobilität zu fördern", sagte die Präsidentin des Umweltbundesamtes, Maria Krautzberger, der Deutschen Presse-Agentur.


    Ein Vorschlag des Umweltbundesamtes sei ein aufkommensneutrales Bonus-Malus-System für Neufahrzeuge. Der Malus würde bei Fahrzeugen mit hohem CO2-Emissionen durch eine über mehrere Jahre erhöhte Kfz-Steuer erhoben. Der Bonus würde durch eine gezielte Förderung beim Neukauf eines CO2-verbrauchsarmen Autos ausgezahlt.



    Ein kurzfristiger Anreiz könne auch sein, die Energiesteuern von Diesel und Benzin anzugleichen, so Krautzberger. Seit Jahren sei Diesel mit 18,4 Cent pro Liter subventioniert. "Auch das hat dazu beigetragen, dass große und schwere Autos zunehmend mit Dieselmotoren ausgestattet werden – der Effizienzvorteil des Diesel besteht damit nur noch auf dem Papier. Vom Diesel als Klimaschützer kann daher auch keine Rede mehr sein."
    SUV-Boom geht weiter

    Im Juli hatte das Segment der sportlichen Geländewagen (SUV) erneut stark zugelegt. Die Zahl der Neuzulassungen erhöhte sich nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) um mehr als 15 Prozent gemessen am Vorjahresmonat - der Pkw-Gesamtmarkt wuchs um knapp 5 Prozent. Die Zahl der Geländewagen stieg um 19,4 Prozent - die Kompaktklasse dagegen verlor 1,6 Prozent.



    Das KBA unterscheidet zwischen den Segmenten SUV und Geländewagen, dies hat mit optischen und technischen Merkmalen zu tun. Die Hersteller vermarkten die Fahrzeuge aber meistens als SUV. Für sie sind SUVs ein lohnendes Geschäft, weil ihr Verkauf mehr Rendite abwirft als der von Klein- und Kompaktwagen.
    In der Debatte um mehr Klimaschutz muss aber vor allem der Verkehrsbereich liefern, damit Deutschland die Klimaziele erreicht. Am 20. September will das Klimakabinett der Bundesregierung über ein Gesamtpaket entscheiden.


    Dabei geht es auch um eine mögliche Bepreisung des CO2-Ausstoßes. Damit würden Sprit, Heizöl und Erdgas teurer, um im Verkehrs- und Gebäudebereich das Einsparen von Kohlendioxid (CO2) zu fördern. Bürger sollen im Gegenzug entlastet werden. Im Gespräch ist auch eine Reform der Kfz-Steuer, die sich künftig mehr am CO2-Ausstoß orientieren könnte.

    Neuwagenkäufer stärker zur Kasse bitten

    "Über einen SUV-Boom darf man sich nicht wundern, wenn die Autoindustrie ein Modell nach dem anderen in die Verkaufsräume bringt", sagte der Grünen-Verkehrspolitiker Stephan Kühn der dpa. "Autohersteller, die ihr Portfolio auf solche Klimakiller ausrichten, torpedieren den Klimaschutz." Der Verkehrsbereich sei das klimapolitische Sorgenkind, was auch an den vielen SUVs und Geländewagen auf den Straßen liege.
    "Das Klimakabinett muss Spritschlucker stärker in die klimapolitische Verantwortung nehmen", sagte Kühn. Er sprach sich für ein Bonus-Malus-System in der Kfz-Steuer aus, damit verbrauchsstarke SUVs und Geländewagen für ihre "Umweltschäden" geradestehen.



    Der Grünen-Politiker fügte hinzu: "Mit einem CO2-Preis können Spritsparer entlastet werden, weil sie über die Senkung der Stromsteuer und ein jährliches Energiegeld unter dem Strich ein Plus machen können. Wer aber weiter seinen PS-Boliden fahren möchte, würde künftig stärker an seinen Umweltkosten beteiligt."


    Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Matthias Miersch, will Neuwagenkäufer ferner stärker zur Kassebitten, wenn sie sich künftig für einen Diesel oder einen Benziner statt eines Elektroautos entscheiden. "Wenn jemand das Geld hat, sich ein neues Auto zu kaufen, und unbedingt einen PS-starken Verbrenner will, obwohl umweltfreundlichere Elektroautos zur Verfügung stehen, dann muss er dafür einen Preis bezahlen", sagte Miersch dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland"(Dienstag). "Klimaschädliches Verhalten hat einen Preis,und warum sollten wir den als Gesellschaft nicht auch einfordern?"

    Auch die Anzahl an Elektro-SUV steigt

    Der Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen sagte, neu zugelassene SUV hätten in den ersten sechs Monaten dieses Jahres im Durchschnitt 144,1 Gramm CO2 pro Kilometer ausgestoßen. Dies entspreche einem Durchschnittsverbrauch von 6,2 Litern Sprit auf 100 Kilometer. Zum Vergleich: alle Pkw-Neuwagen zusammen seien auf einen durchschnittlichen CO2-Ausstoß von 133,4 Gramm pro Kilometer gekommen - bei einem Verbrauch von 5,6 Litern.


    Dudenhöffer verwies darauf, dass zunehmend reine Elektro-SUV verkauft würden, wenn auch auf einem bisher niedrigen Niveau. Bisher sind viele SUV Plug-in-Hybride. Dies sind Autos mit Hybridantrieb, die sowohl über den Verbrennungsmotor als auch am Stromnetz geladen werden können. Notwendig sei ein "echter Umstieg" in batterie-getriebene Elektroautos oder Null-CO2-Autos. Daher sollten Kraftstoffe deutlich mit CO2-Abgaben belastet werden.

    https://web.de/magazine/auto/umweltb...euern-33908158
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Umweltbundesamt (SPD): Autos mit hohem CO2-Ausstoß verteuern

    Dann am besten unbezahlbar machen, damit der Traum der Grünen in Erfüllung geht und Deutschlands Industrie vernichtet wird.
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  3. #3
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    AW: Umweltbundesamt (SPD): Autos mit hohem CO2-Ausstoß verteuern

    Wir fahren schon seit über 20 Jahren immer Diesel - jedesmal "bis der Tüv uns scheidet"...

    80 km einfach zur Arbeit...

    Wenns Heizöl noch teurer wird, wirds schwer den Ölverbrauch noch runterzudrosseln für uns - wir nutzen auch im Winter das Heizöl zu 80 % nur fürs Warmwasser - die meiste Wärme kommt von den 2 Heizöfen - einen im Wohnzimmer und einem im Bad der auch das Schlafzimmer heißz. Heizungen sind alle aus auch im Winter außer im Zimmer wo unsere Papageien untergebracht sind... Im Wohnzimmer machen wir Heizung nur zusätzlich an wenns -20 Grad draußen hat und man mit Holz/Kohle nicht auskommt...

    Ich bin heilfroh wenn unser Haus+Grundstück verkauft ist und wir nach Panama auswandern...

  4. #4
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    AW: Umweltbundesamt (SPD): Autos mit hohem CO2-Ausstoß verteuern

    Zitat Zitat von Narima Beitrag anzeigen
    ...….und wir nach Panama auswandern...
    Ist das so einfach? Welche Kriterien muss man erfüllen, um dorthin auszuwandern?
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  5. #5
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    AW: Umweltbundesamt (SPD): Autos mit hohem CO2-Ausstoß verteuern

    >Ist das so einfach? Welche Kriterien muss man erfüllen, um dorthin auszuwandern?

    Das ist nicht so schwer: Du darfst nicht kriminell sein.

    Du mußt 1000 E Rente/Einkommen nachweisen können.

    Oder ca 8000 Euro um eine Firma zu gründen (5000E Einlage + Restkosten für das bürokratische)

    Du solltest 1000 E im Monat haben - + 2 Person 200 Euro zusätzlich...

    Es gibt ein Programm was das einfach macht: Friend nations Visum - mit dem kannst dann Deine Permit bekommen - oder eben Rentnervisum oder das "Investorvisum".

    Strafakte muß ok sein...

    Da wir uns offenthalten wollen noch bissl was zu arbeiten wollen wir nicht per Rentnerprogramm einwandern.

    Ja, wir werden nicht auf Arbeit angewiesen sein - aber es ist doof, wenn man nicht die Geschäfte die man eh nebenher (angemeldet) betreieben darf... Wir wollen dort gerne nebenbei auch Honig verkaufen - wir sind Hobbyimker hier und wollen das auch beibehalten - evt. bissl Onlinegeschäfte wie auch jetzt auch wenn das nur "Peanuts" sind -aber wenn man nicht "arbeiten" darf wäre das doof...

    In Panama darfst Du Grundstücke erwerben - ist ja nicht in jedem Land so... Auch kannst Du nicht in jedes Land als Renter einfch einwandern... Amerika als Rentner auch wenn man dank Geld ein Leben lang nicht arbeiten muß da man das im Heimatland schon geleistet hat- ist einwandern nicht so einfach möglich...

    Panama ist mein "kleinem" Geld möglich - Man kann mit 1,2 Mio die man NICHT investieren möchte sondern das für den Rest des Lebens zum Lebensunterhalt eingeplant hat zu 2 anscheinend normal leben ohne einen Arbeitsplatz nachweisen zu müssen...

    Wir haben uns abgerackert, ein Grundstück daß geschätzt zwischen 1,2 1.8 Mio wert ist. Von dem Geld sollten wir - Mitte 40, Mann 50- dann bis zum Lebensende auskommen ohne nochmal arbeiten zu müssen - mit 50 findest schon in D- keinen AG mehr...
    Bissl Zusatzverdienst - nur Kleckerbeiträge - vorher unter Hobby beim Finanzamt:bissl Hobbyimkerei, Versand von Waren...

    Wer noch arbeiten muß: in Panama gibts vorschriften: es gitb Auslänferquoten und Arbeitsverbote: Du kannst z.b. nicht Rechtsanwalt, Arzt sein Als Ausländer - und Betriebe haben Vorschriften daß soundsoviele Mitarbeiter Einheimische sein müssen und nur ein kleiner Prozentsatz Ausländer sein dürfen.

    Krankenversichterun ist dort günstig und die mediz. Versorgung ist hervorragend wenn man googelt...

    Wer heute zu 2 für schlechte Leistung fast 1000 Euro abdrückt (und ja, da ist keine Rundumsorgloszahnsarnierung mit drin und den Rolli darfst extra zahlen wennst mal wie ich 4 Monate dank Hüftbruch darin verbringen mußt) , wird angenehm überrascht sein von den Krankenversicherungen...

    Die lassen nicht schon bekannte Kriminelle einwandern - Voraussetzung einwandfreies Gührungszeugnis...

    Kriminalität gibts dort auch - in den größteren "Touristikstädten". Diebstähle im Nachteil von Touristen - keine "Machetenangriffe", "U-bahnschuberm" imd zahlreiche Messerungen, Totschläge, Vergewaltigunden/Homeinvasions...

    Aufm Land beschränks sich meist auf "mein Huhn ist abhanden gekommen und der Nachbar hats geschlachtet"...

  6. #6
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    AW: Umweltbundesamt (SPD): Autos mit hohem CO2-Ausstoß verteuern

    Danke für die Infos
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