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    Köln: Schwein auf Parkplatz geschlachtet und abgeflämm

    Köln: Schwein auf Parkplatz geschlachtet und abgeflämmt

    Das Schwein wurde auf einem kleinen Parkplatz im Hinterhof zerlegt.

    ...
    Als Rüdiger Bürkner, 60, diese Woche in Holweide an der Bergisch Gladbacher Straße in seine Küche kam, hatte er einen komischen Geruch in der Nase, wie der Kölner Express berichtet: „Ich war in der Küche und habe durch das Fenster geschaut, da sah ich meine Nachbarn. Es hat fürchterlich gestunken, ich dachte zuerst die flämmen da einen Teppich oder etwas ähnliches ab.“


    Als er dann das Fenster öffnete, lag unter ihm tatsächlich ein totes Schwein. Die Frau flämmte mit einem übergroßen Bunsenbrenner die Borsten ab, der Mann machte sich mit einem Messer an den Hinterbeinen des Borstenviehs zu schaffen, hatte ihm vorher schon die Kehle durchgeschnitten und es dann auf den kleinen Hinterhof gebracht.


    Schweinerei am helllichten Tag



    Für Bürkner war dieser Anblick zu viel: „Ich wollte mir das Schauspiel nicht weiter anschauen und habe das Fenster zu gemacht. Ich habe mich wahnsinnig geekelt, drei Stunden später war das Schwein dann weg.“ Der 60-Jährige rief bei der Polizei an, die Beamten konnten ihm aber nicht weiterhelfen, „weil das Ganze auf einem Privatgrundstück“ stattfand.


    Veterinäramt: Schlachtung durch Illegale illegal



    Nach einer Anfrage beim Veterinäramt, ob so etwas überhaupt rechtens ist und was man bei einer Schlachtung und Zerlegung beachten muss, kam folgende Antwort: „Eine Schlachtung ist grundsätzlich nur in genehmigten, leicht zu reinigenden Räumen gestattet. Es muss eine Lebendbeschauung des zu schlachtenden Tieres vor der Schlachtung durch einen Veterinär auf Krankheitserscheinungen stattfinden. Die Schlachtung und Betäubung findet dann in der Regel durch einen Metzger statt.“


    Zudem solle man nach der Schlachtung eine Behörde eine Fleischbeschau durchführen und den Tierkörper abstempeln lassen. Das war hier wohl nicht der Fall. Das Veterinäramt war einen Tag später sogar vor Ort, konnte aber nichts mehr von dem Schwein vorfinden, auch nicht in den Mülltonnen.


    „Manchmal glaubt man ja, man hat schon alles gesehen. Egal ob verrückt, eklig oder lustig, so wirklich überraschen kann einen heutzutage eigentlich nicht mehr wirklich viel“, berichtet der Kölner. „Aber wenn direkt vor dem eigenen Küchenfenster ein Schwein abgeflämmt und zerlegt wird, traut man seinen Augen kaum!“ Für Rüdiger Bürkner wird der Anblick wohl noch einige Zeit in Erinnerung bleiben. Er wird in nächster Zeit zumindest kein Schweinesteak mehr anrühren.

    https://www.express.de/koeln/in-koel...aemmt-32699642
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Köln: Schwein auf Parkplatz geschlachtet und abgeflämm

    Da dürfte wohl mancher nachdenklich werden, wo man sonst in Köln doch gerne die Sau rausläßt.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  3. #3
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    AW: Köln: Schwein auf Parkplatz geschlachtet und abgeflämm

    Der 60-Jährige rief bei der Polizei an, die Beamten konnten ihm aber nicht weiterhelfen, „weil das Ganze auf einem Privatgrundstück“ stattfand.
    Aha! Gut zu wissen. Dann kann man also auf seinem Privatgrundstück machen was man will. Es ist also ein rechtsfreier Raum.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  4. #4
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    AW: Köln: Schwein auf Parkplatz geschlachtet und abgeflämm

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Aha! Gut zu wissen. Dann kann man also auf seinem Privatgrundstück machen was man will. Es ist also ein rechtsfreier Raum.
    Aber nur bei migrantischem Hintergrund!
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  5. #5
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    AW: Köln: Schwein auf Parkplatz geschlachtet und abgeflämm

    Die Art der Schlachtung ist verboten...


    Ich finde es allerdings ziemlich lächerlich wie es heutzutage in D mit Schlachtungen handgehabt wird.

    Ich bin als Landkind mit Hausschlachtungen aufgewachsen.

    Gottseidank wohne ich noch in einem von 2 Bundesländern wo Hausschlachtungen noch erlaubt sind.

    Für meine Kaninchen,Gänse, Enten, Hühner brauch ich keinen Schlachthof, sondern darf das noch selbst erledigen als sog. Hausschlachtung für den Eigengebrauch - Fleisch darf nicht verkauft werden - ist rein für Eigenverbrauch.

    Das heißt, ich muß meine Sachkunde nachweisen können - dafür brauche ich KEINEN Kurs -aber ich muß dem Vet- Amt auf Verlangen meine Sachkunde praktisch nachweisen können. Eine Schilderung wie die Schlachtung erfolgt (Betäubung, anschließend töten und Hinweis daß man damit aufgewachsen ist reichte - sie verzichteten auf praktische Demonstration).

    Mein Garten ist von außen einsehbar - und manchmal treiben sich Städter/Urlauber rum wenn man grad Kaninchen oder Geflügel schlachtet.
    Da gibts dann auch Anfeindungen - "das ist verboten" - mag sein in Deinem Bundesland - aber hier ists gottseidank noch erlaubt.

    Wir hier im Dorf haben auch noch einen allgemeines Schlachthaus welches man benutzen kann - für Tiere die man nicht einfach im Garten schlachten und dann in der heimischen Küche zerlegen darf für den Eigengebrauch.

    Für Schweine/Rinder ist m.E. der Schlachtraum vorgeschrieben und das Attest vom TA welches nicht älter als 24h sein darf daß das Tier gesund und schlachtbereit ist.

    Für Hühner, Gänse, Enten, Kaninchen, Hasen ist nur vorgeschrieben daß Du sachkundig sein mußt (nein, Du mußt nicht Metzger sein - es reicht wenn Du dem Vet-Amt Deine Sachkunde auf Verlangen vorführen kannst) - bei den Pelzträgern vorher betäuben Pflicht - bei Geflügel ist auch das "mit Axt Kopf ab" ohne vorherige Betäubung erlaubt - wobei ich es so mache wie es mir beigebracht wurde: immer Tier vorher betäuben und dann die Axt zücken.

    Wenn man selbst schlachtet wird man von so manchen Städtern wie ein nicht normaler Mensch angesehen - das würd ich ja verstehen wenns Veganer wären - aber es gibt so viele Fleischesser die anscheinend denken, das Hühnerbrustfilet ist in der Plastikverpackung entstanden...
    Viele blenden total aus, daß für ihr Fleisch am Grill ein Tier gestorben ist.

    Das Antibiotikahühnerfleisch aus der Plasteverpackung ist prima - aber Dein Biohendl würd ich nie essen - ich habs ja als Jungtier bei Dir rumlaufen gesehen...

    Mir gehen diese Idioten auf den Senkel die Fleisch essen wenn sie das nur aus der Verpackung nehmen und dann nicht als Lebewesen wahrnehmen - da sind mir ja die Veganer noch lieber...

    Ich bedanke mich bei jedem meiner Tier die ich schlachte, schau daß ich das möglichst streßfrei für diese gestalte. Müßte ich meine Tiere erst irgendwo hinkarren und dann schlachten lassen - teils mit fatalem Leiden da viele Schlachttiere in Massenproduktion sehr viel Streß haben, nicht richtig betäubt sind - dann würde ich keine Tiere aufziehen wollen.

    Ich kann da diejenigen verstehen die das Schwein geschlachtet haben - ok, nicht legal wenn da nicht vorher TA da war, evt keine Sachkunde da war. Für die ist normal daß man das Tier selbst schlachtet und verwertet und die verstehen nicht, daß wir hier besondere Gesetze haben.
    Ich sehe, mein Tier ist gesund - ich habe auch schon Tier geschlachtet die krank sind - aber dann eben ohne das Tier zu verwerten...
    Ein Huhn was mechanisch krank ist - Fuß gebrochen - Hahn aus 1m Hühe auf Huhn gesprungen - Huhn querschnittsgelähmt geschlachtet.
    Das gehört m.E. dazu wenn man ein Tier schlachtet: ist es unbedenklich das Fleisch zu essen , muß das Fleisch in die Tonne weil Tier krank war...

    Solange das Tier ordnungsgemäß geschlachtet wurde (Tierschutzgesetz) und es für den Eigengebrauch verwertet wird, ist m.e. alles in Ordnung.
    Wenn derjenige dann zu doof ist um Krankheitszeichen zu beachten und Probleme bekommt: selbst schuld - das gehört zur Sachkunde dazu daß man unterscheiden kann, welches Tier man essen kann und welches nicht...

    Mich hat mein Vet-Amt über div . Krankheiten abgefragt ob ich das erkennen kann - sonst wäre mir nichtmal die priv. Haltung erlaubt...

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