Ein wunderbarer Artikel, aus dem ich die entsprechenden Stze zitiere:

Sozialausschuss Delmenhorst
Gute Bilanz fr Gesundheitskarte fr Flchtlinge

Die Karte wurde gut genutzt, so die Bilanz der Stadt. Im Schnitt waren im Jahr 2017 pro Monat 176 Karten im Umlauf. Sie wurden genutzt wie eine normale Gesundheitskarte wenn auch beschrnkt auf Akut- und Notfallversorgung.
Sie war allerdings nicht beschrnkt auf Akut- und Notfallversorgung, wie man anschlieend lesen darf:

Einige Karten waren noch ber 15 Monate hinaus nutzbar, und es war fr die Stadt nicht kontrollierbar, ob es sich bei den Behandlungen ausschlielich um Akut- und Notflle gehandelt hatte. In Einzelfllen sei nicht jedem Arzt die Einschrnkung klar gewesen. Die Kosten, die aus diesen Fehlern entstanden, musste laut Lauts die Stadt selbst tragen.
Die Einschrnkung der Akut- und Notfallversorgung war wohl keinem Arzt klar, denn sie war ja nicht bindend hinterlegt. Deshalb ist es eine Irrefhrung, von "einigen" Karten zu sprechen, wenn es alle betroffen hat.

Die sich durch die Arztbesuche aufsummierenden Krankenhilfekosten beliefen sich im Jahr 2016 auf 1,43 Millionen Euro. 2017 waren es gut 370.000 Euro. Pro Leistungsempfnger und Jahr entstanden Kosten von 2110 Euro 555 Euro mehr als im Jahr davor. Diesen Anstieg erklrt sich die Stadt mit den nicht vorausgesehen Problemen mit der Karte und ihrer Handhabung. Die Zuweisungen von Flchtlingen mit Berechtigung auf eine Gesundheitskarte war in den vergangenen Monaten gering, wie der Bericht der Stadt vermerkt. Mit Stand April 2019 sind im laufenden Jahr nur 17 Gesundheitskarten an Flchtlinge ausgegeben worden.
https://www.noz.de/lokales-dk/delmen...r-fluechtlinge

Die verursachten Kosten, die nicht herausgerechnet werden konnten, trgt eben der Krankenkassenpatient und sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer ber seine Mitgliedsbeitrge.