Ein Lückentext aus der Lückenpresse, aus dessen Lektüre man vollinformiert (vollumfänglich informiert) hervorgeht.

Fragen über Fragen: Wieviele Flüchtlinge und wieviele Menschen mit Migrationshintergrund? 14 Menschen mit Migrationshintergrund und 1 Flüchtling oder ist hier das Verhältnis?
Warum spricht die Überschrift von Flüchtlingen, in der Beschreibung tauchen aber plötzlich Migrationshintergründler auf?
Welches ist die erforderliche Qualifikation und wer hat sie wie ermittelt?
Wer finanziert nun die Bildungsgutscheine, die BA oder der Bund?
Wer ist der Anbieter dieses Qualifikationskurses?
Wie lange dauert dieser?
Ist diese Maßnahme als Fort- oder Weiterbildung (im Text wird sie ohne weitere Erläuterung übrigesn als Weiterbildung deklariert) oder als "Umschulung" gedacht, denn hierfür gibt es eigentlich strenge Kriterien? Wie sehen diese im Einzelnen aus?
Wie hoch ist das Alter der Teilnehmer?
Wie nennt sich das Programm und wer ist an diesem beteiligt?
Warum findet man für diesen Mangelberuf nur 6 deutsche Teilnehmer? Hat man nicht veröffentlich oder bewilligt? Oder waren sie nicht qualifiziert genug oder sprachen nur unzureichend Deutsch?
Und warum wird hier hervorgehoben, dass unter den 6 deutschen Teilnehmern auch eine Frau ist?

Weitere Fragen könnten sich in lockerer Reihenfolge ergeben. Keine der obigen hat der Artikel auch nur ansatzweise beantwortet.

Linienbusfahrer
Jobs für Flüchtlinge

Flüchtlinge erhalten im Kreis Offenbach eine Ausbildung zu Linienbusfahrern.


Im kommenden Jahr werden im Kreis Offenbach in einigen Linienbussen Flüchtlinge am Steuer sitzen. Aktuell bildet die Dietzenbacher Verkehrsfahrschule Lendjel im Auftrag des Kreises 15 Flüchtlinge und Menschen mit Migrationshintergrund zu Busfahrern aus. Bis Ende Dezember erhalten sie pro Woche drei Tage technische Unterweisung mit Straßenverkehrskunde sowie zwei Tage Deutschunterricht mit entsprechenden Fachtermini. Am Ende absolvieren sie dann die anspruchsvolle IHK-Prüfung. Der Bund finanziert ihre Weiterbildung mit Bildungsgutscheinen und zahlt 14 500 Euro pro Kopf.


Anfang Juni seien Praxistage geplant, sagt Fahrschulchef Zsolt Lendjel: Drei Tage fahren die Flüchtlinge auf der Linie mit, sind einen Tag in der Werkstatt und schließlich einen Tag in der Disposition. Die Kandidaten waren zuvor entsprechend ihrer Qualifikation aus einem Pool von 80 Bewerbern ausgewählt worden.


Da es immer schwieriger wird, geeignetes Fahrpersonal zu finden, hatte sich die Kreisverkehrsgesellschaft (KVG) Offenbach hilfesuchend an das Jobcenter des Kreises Offenbach gewandt. Gemeinsam mit drei Busunternehmen aus der Region wurde daraufhin das Projekt zur Qualifizierung der Flüchtlinge entwickelt. Dabei fanden sich auch noch sechs weitere deutsche Bewerber, die ebenso wie die Flüchtlinge Hartz IV beziehen, darunter auch eine Frau. Alle Projektteilnehmer haben bereits eine Jobzusage.

https://www.fr.de/rhein-main/kreis-o...-12307967.html