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    101 S-Bahn-Schubserinnen vom 23.12.2018 am 15.4.2019 gesucht - trotzdem noch "mit überragendem Erfolg"

    Man soll ja keine generellen Vorurteile gegen den Willen der Strafverfolgungsbehörden haben oder gar nähren, dass diese Straftaten zeitnah aufklären wollen, aber auffällig ist so etwas schon.

    Laut einem etwas merkwürdigen Beitrag in der tz wurden (oder werden immer noch?) jetzt, seit dem 15. 4. 2019, mit fast bis zur Unkenntlichkeit verpixelten "Lichtbildern" - was für ein Ausdruck! fast so aktuell wie "Fernsprecher" - 2 Täterinnen gesucht, die am 23. Dezember 2018(!) 2 andere junge Frauen attackiert hatten.

    Der qualitätsjournalistische Artikel gibt uns Laien Rätsel auf. Einerseits heißt es im Aktualisierungstext, die Täterinnen seien identifiziert, andererseits ist im weiteren Text immer noch von Tatverdächtigen und von unbekannten jungen Frauen die Rede:

    Eine der Tatverdächtigen fühlte sich von Blicken der 18-Jährigen provoziert und begann diese mehrfach in Richtung der Gleise zu schubsen. Als die 24-Jährige ebenfalls den Bahnsteig erreichte, wurde auch sie durch die beiden unbekannten jungen Frauen durch Schläge attackiert.

    Die Opfer erlitten massive Verletzungen

    Auch wurde sie im Lauf des Geschehens gegen eine am Bahnsteig einfahrende S-Bahn gedrückt und getreten. Der Starnbergerin wurden Haarbüschel ausgerissen. Nachdem sich die Frauen aus der Situation befreien konnten, stiegen sie um kurz nach 7 Uhr in die S-Bahn Richtung Tutzing. Die beiden Tatverdächtigen folgten ihnen und attackierten sie in der S-Bahn erneut. Ein Fahrgast ging dazwischen und entfernte die Unbekannten aus der S-Bahn. Ein erneutes Zusteigen gelang ihnen nicht, da die Türen bereits verriegelt waren.

    Die 24-Jährige erlitt durch die Angriffe eine Prellung und die 18-Jährige Schmerzen am Oberkörper und Kopf.


    Dabei drängen sich einige Fragen auf, u.a.:

    • wieso wurde nach den Täterinnen erst ab dem 15.4.2019 gefahndet, wenn die Taten bereits am 23.12.2018 geschahen? Sollte der Weihnachtsfriede nicht gestört werden, so dass man bis zur Vorosterzeit warten musste? "Nun sucht die Bundespolizei auf Beschluss des Amtsgerichtes München mit Lichtbildern nach den tatverdächtigen Frauen." Wieso nicht gleich, wie selbstverständlich, automatisch und ohne schuldhafte Verzögerung unmittelbar nach der Tat, wenn die Erinnerungen bei den Zeugen noch detaillierter und frischer sind, und wenn noch weitere Aufnahmen von Kameras aus der Tatumgebung verfügbar sein könnten?
    • wenn beide Täterinnen wirklich eindeutig, zweifelsfrei und rechtssicher ermittelt wurden, warum wird dann überhaupt noch ein bis zur Unkenntlichkeit verpixeltes Bild gezeigt?
    • "Während die 24-Jährige im Personentunnel einen Fahrschein löste, stand die 18-Jährige am Bahnsteig 1 / 2. Auf diesen Bahnsteig kam auch eine Personengruppe, in welcher sich die beiden unbekannten tatverdächtigen Frauen befanden." Gab es keine weiteren Aufnahmen von Sicherheitskameras in der Nähe des Fahrkartenautomats von den Täterinnen innerhalb der "Personengruppe", welche die Fahndung erleichtert hätten?
    • "Ein erneutes Zusteigen gelang ihnen nicht, da die Türen bereits verriegelt waren." Auch davon gab es keine "Lichtbilder"?
    • "Polizei suchte mit Fotos - mit überragendem Erfolg" Was will uns der Künstler Qualitätsjournalismus damit sagen? Was ist "überragender Erfolg"? Entweder die wahren Täterinnen wurden ermittelt, oder eben nicht. Ermittlung = Erfolg, keine Ermittlung = kein Erfolg. Hatte nach dieser langen Zeit zwischen Tat und Fahndung niemand mehr ernsthaft mit einem Erfolg gerechnet? Oder waren bereits die ursprünglichen Fahndungs-"Lichtbilder" durch schwarze Balken undeutlicher gemacht worden?



    Aufruf zeigt Wirkung - Täterin wollte Mädchen auf S-Bahn-Gleis schubsen: Polizei suchte mit Fotos - mit überragendem Erfolg

    ***

    Bei charivari 95.5 sind die derzeit sichtbaren Bilder "nur" durch Balken über den Augen undeutlicher gemacht:

    Zwei S-Bahn Schlägerinnen gesucht!

    Wenigstens beim Pressecop24 sind noch aussagekräftige "Lichtbilder" zu sehen. Vielleicht sollte man öfter dort lesen?

    München: Täterinnen von Körperverletzung gesucht – Wer kennt die jungen Frauen?

    ***

    Pressecop24 bietet u.a. tägliche Einzelfall-News aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an.

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    AW: S-Bahn-Schubserinnen vom 23.12.2018 am 15.4.2019 gesucht - trotzdem noch "mit überragendem Erfolg"

    Monatelang "ermittelte" die Polizei vergebens. Nachdem die beiden Frauen dann öffentlich gesucht wurden, stellte sich umgehend eine davon der Polizei. Das Muster ist klar. Die Polizei vermeidet eine öffentliche Fahndung wenn ausländische Straftäter im Spiel sind. Es wird versucht, die Tat zu vertuschen. Oft ist es erst der Druck der Öffentlichkeit, der dazu führt, dass die Polizei überhaupt etwas unternimmt.
    Geändert von Realist59 (20.04.2019 um 07:42 Uhr)
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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