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    Zensur in den Medien

    Rund 100 Entführungen pro Jahr finden in Deutschland statt. Berichtet wird darüber nicht. Auch über Selbstmorde, Banküberfälle, von Ausländern begangene Verbrechen oder Exhibitionisten wird nicht oder nur am Rande berichtet. Im Falle der Entführungen, Banküberfälle oder Selbstmorde soll der Gedanke stehen, Nachahmertaten zu verhindern. Gerne wird da an Goethes Werther erinnert. Nachdem das Buch veröffentlicht wurde, stieg die Zahl der Selbstmorde signifikant. Im Fall der Ausländerkriminalität greift die Selbstzensur natürlich aufgrund der ideologischen Position der Journalisten. Es darf eben nichts negatives über die Migranten gesagt werden, auch wenn es stimmt. Interessant ist, dass das was ist, nicht erwähnt werden darf aber das was nicht ist, thematisiert wird. Mit anderen Worten: Ein Claas Relotius findet sich in jeder Redaktion.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  2. #2
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    AW: Zensur in den Medien

    Das liegt vor allem an der „freiwilligen" Selbstbeschränkung, zu der sich die deutsche Presse im vergangenen Jahrhundert ohne Not glaubte verpflichten zu müssen. Schon damals war die Entwicklung geplant, der wir heute gegenüberstehen.
    Die Frage ist nur, wer dahinter stand. Etwa „unsere Freunde" in Übersee?
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  3. #3
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    AW: Zensur in den Medien

    Zitat Zitat von Cherusker Beitrag anzeigen
    Das liegt vor allem an der „freiwilligen" Selbstbeschränkung, zu der sich die deutsche Presse im vergangenen Jahrhundert ohne Not glaubte verpflichten zu müssen. Schon damals war die Entwicklung geplant, der wir heute gegenüberstehen.
    Die Frage ist nur, wer dahinter stand. Etwa „unsere Freunde" in Übersee?
    Begonnen hat diese "Political Correctness" tatsächlich in den USA. Aber wie so oft hat Deutschland auch hier die Rolle des Klassenprimus übernommen und die "PC" zu absonderlichen Blüten getrieben. Nicht zufällig, denn in der "Brandt-Ära" war die Gesellschaft besonders offen für jeden Blödsinn und George Orwell konnte sich bestätigt fühlen. Der Neusprech erfasste alle Bereiche der Gesellschaft. Ungebrochen bis heute.
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  4. #4
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    AW: Zensur in den Medien

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Begonnen hat diese "Political Correctness" tatsächlich in den USA. Aber wie so oft hat Deutschland auch hier die Rolle des Klassenprimus übernommen und die "PC" zu absonderlichen Blüten getrieben. Nicht zufällig, denn in der "Brandt-Ära" war die Gesellschaft besonders offen für jeden Blödsinn und George Orwell konnte sich bestätigt fühlen. Der Neusprech erfasste alle Bereiche der Gesellschaft. Ungebrochen bis heute.
    Ein Land ohne wirkliche Geschichte zeigt der Welt, was richtig ist.
    Das ähnelt dem Verhalten von Jugendlichen. Je weniger man weiß, um so größer ist die Kritikfähigkeit. Salopp ausgedrückt: Je dümmer, desto großmäuliger.
    Daraus macht der Zeitgeist: Je größer die Klappe, um so richtiger die Aussage.
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  5. #5
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    AW: Zensur in den Medien

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Begonnen hat diese "Political Correctness" tatsächlich in den USA. Aber wie so oft hat Deutschland auch hier die Rolle des Klassenprimus übernommen und die "PC" zu absonderlichen Blüten getrieben. Nicht zufällig, denn in der "Brandt-Ära" war die Gesellschaft besonders offen für jeden Blödsinn und George Orwell konnte sich bestätigt fühlen. Der Neusprech erfasste alle Bereiche der Gesellschaft. Ungebrochen bis heute.
    gemäß meiner Erinnerung fing der ganze Wahnsinn nicht in der Brandt-Ära (Ende 60er/Anfang 70er) an, sondern effektiv irgendwann nach dem unseligen Anschluss der totalitären SBZ und insbesondere den rassistischen Ausschreitungen des von der SED erschaffenen sozialistischen 'neuen Menschen' in Rostock-Lichtenhagen&Co..

    Diese Ereignisse aus 1992 an aufwärts schienen den von der SED kreierten Herrschafts-sichernden Mythos vom unmittelbar eintretenden Faschismus, als Folge der 'imperialistischen Annektion' der totalitären SBZ, zu bestätigen. Es bildete sich dann die Ideologie von der realen Bedrohung der 'Demokratie' durch den der BRD unterliegenden, latenten Faschismus und die Notwendigkeit, diesen auch repressiv zu verhindern, in nahezu allen politischen Lagern Gesamtdeutschlands heraus. Zugleich entstand ein totalitärer Diskurs der Macht, durch den sich die Anhänger dieser Ideologie berechtigt fühlen, sich herrisch über Andersdenkende zu erheben.

    Ich denke, das ist es, um was es geht, und weniger die aus den US übergeschwappte PC, die etwas ganz anderes ist, als dieser totalitäre Diskurs der Macht und der Überlegenheitswahn der Jünger desselben gegenüber den Systemkritikern.

  6. #6
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    AW: Zensur in den Medien

    Zitat Zitat von mutiny Beitrag anzeigen
    gemäß meiner Erinnerung fing der ganze Wahnsinn nicht in der Brandt-Ära (Ende 60er/Anfang 70er) an, sondern effektiv irgendwann nach dem unseligen Anschluss der totalitären SBZ und insbesondere den rassistischen Ausschreitungen des von der SED erschaffenen sozialistischen 'neuen Menschen' in Rostock-Lichtenhagen&Co..

    Es mag sein, dass nach 1990 eine Steigerung des Bisherigen erfolgte aber der Beginn der unseligen "PC"
    war tatsächlich die Brandt-Ära. 1973 führten die Printmedien den Pressekodex ein, eine Selbstzensur, die mehrfach verschärft wurde. Seitdem sind einige Journalisten-Generationen nachgewachsen, die sich links-grün indoktriniert, als Lautsprecher ihrer Parteien sehen. Kritisches über die Grünen wird man in der Presselandschaft nie lesen. Die "PC" war gut gemeint aber wie so oft ist aus gut gemeint kein gut gemacht geworden.
    Statt dessen wurde die "PC" zum Unterdrückungsinstrument totalitär Denkender aus der linksradikalen Ecke. Und da stehen die Grünen, auch wenn man diese Ökofaschisten inzwischen im "bürgerlichen Lager" zu verorten meint.
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