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    Pilotprojekt stärkt Integration von Flüchtlingsfrauen

    Eine dumme Frage vorab: Wozu brauchen die Flüchtlingsfrauen für die Teilnahme an Sprachkursen eine Kinderbetreuung, wenn deren Männer mehrheitlich nicht arbeiten oder seltener nur stundenweise Beschäftigung haben?

    Können die nicht, was der länger hier Lebende bereits schon lange kann, nämlich stundenweise auf den Nachwuchs aufpassen?

    (Das Bild kopftuchtragender Frauen, selbst wenn es die überwiegende Mehrheit repräsentiert, wird hier tunlichst vermieden, möchte man die Assoziation Analphabetin und kopftuchtragende Muslima vermeiden?)

    Pilotprojekt stärkt Integration von Flüchtlingsfrauen




    Der Bedarf ist riesig: Ein besonderer Alphabetisierungskurs mit Kinderbetreuung eröffnet die Möglichkeit Deutsch zu lernen.

    Freuen sich über die Möglichkeit der Kinderbetreuung (v. l.): Rihan Hilmi und Melaw Hamdan aus Syrien mit Mira und Manisa.

    OFFENBURG. Neue Sprachkurse plus Kinderbetreuung sollen die Integration von Flüchtlingsfrauen fördern: Seit Mitte Februar läuft in Offenburg ein spezieller Alphabetisierungskurs, in dem zwölf Teilnehmerinnen die Basis der deutschen Sprache lernen. Das Pilotprojekt ist eine Kooperation zwischen dem Institut der Deutschen Sprache, der Stadt sowie dem Verein Damogasa und der Firma Meiko, die sich finanziell beteiligen. "Ab April könnten weitere Kurse dieser Art folgen", sagte IDS-Leiter Wolfgang Eberhardt bei einem Pressegespräch. Der Bedarf solcher Kurse mit Kinderbetreuung sei riesig.


    Laut Eberhardt gibt es im Bereich der Kommunalen Arbeitsförderung (KOA) rund 270 Frauen mit Nachwuchs, die noch nicht mit Sprachkursen versorgt sind. Zum ersten Info-Termin für das laufende Pilotprojekt seien rund 70 Interessierte gekommen. "Das war überwältigend", sagte Eberhardt. "Aber wir brauchen natürlich eine Regelfinanzierung", stellte der IDS-Leiter fest. Aktuell laufen Gespräche mit der Stadt, die – wenn alles gut läuft – möglicherweise auch in Zukunft die Kosten der Kinderbetreuung übernimmt. Wenn die Finanzierung klar sei, wäre der Plan, auch Integrationskurse mit Betreuung anzubieten. "Das Geld vom Bundesministerium für diesen Zweck reicht leider nicht", so Eberhardt. Hilfreich wäre es zudem, Vereine oder Unternehmen ins Boot zu holen.

    Im Pilotkurs, der 100 Stunden Deutsch umfasst, lernen aktuell zwölf Frauen aus Syrien, Afghanistan, Irak und Nigeria die Grundlagen der deutschen Schrift und Sprache kennen. "Ziel ist, Buchstaben zu erkennen und lesen zu können, einfache Texte zu verstehen und sich auf Deutsch zum Beispiel vorzustellen", erklärte IDS-Projektleiter Philipp Boetzele. Die Teilnehmerinnen kommen drei Mal pro Woche in die Räumlichkeiten in der Hauptstraße 9. Die meisten haben etwas Schulerfahrung in ihrem Heimatland gesammelt. Ihre acht Kinder werden während des Kurses von zwei Tagesmüttern betreut, die mit dem Nachwuchs Deutsch sprechen.

    "Männer sind oft die ersten, die deutsche Sprachkurse in Anspruch nehmen, während die Frauen zu Hause bleiben und sich um die Familie kümmern", sagte Offenburgs Integrationsbeauftragte Regina Wolf. Wenn die Frauen nicht lesen und schreiben können, kämen sie oft aber gar nicht aus dem Haus.

    Neue Sprachkurse plus Betreuung seien eine Möglichkeit, an Flüchtlingsgruppen heranzukommen, die mit dem bisherigen System noch nicht erreicht wurden. Die Frauen, die derzeit mitmachen, seien durch die Bank sehr motiviert. "Hundert Stunden sind natürlich nicht viel. Die meisten würden sicher gerne im Anschluss einen entsprechenden Integrationskurs besuchen", meinte Philipp Boetzele.

    https://www.badische-zeitung.de/offe...168417137.html

    Wenn man eine öffentliche Finanzierung in Anspruch nimmt, muss man üblicherweise auch offenlegen, wozu diese sein soll und wie sich die Maßnahme rechtfertigt. Und da würde mich doch einmal interessieren, warum es den arbeitlosen Gatten dieser Frauen nicht möglich sein soll, dreimal die Woche für eine Stunde auf ihre Kinder aufzupassen und stattdessen 2 Kinderbetreuerinnen für 8 Kinder engagiert werden müssen.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Pilotprojekt stärkt Integration von Flüchtlingsfrauen

    Vergebe Mühe, rausgeworfenes Geld. Menschen aus islamischen Ländern sind nicht integrierbar. Das muss doch endlich mal begriffen werden. Seit 60 Jahren klappt es nicht bei den Türken, wie soll es bei den radikalen Muslimen aus arabischen Ländern, Afghanistan oder Albanien funktionieren? Linke Träumer sind die Pest unserer Zeit.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #3
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    AW: Pilotprojekt stärkt Integration von Flüchtlingsfrauen

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Vergebe Mühe, rausgeworfenes Geld. Menschen aus islamischen Ländern sind nicht integrierbar. Das muss doch endlich mal begriffen werden. Seit 60 Jahren klappt es nicht bei den Türken, wie soll es bei den radikalen Muslimen aus arabischen Ländern, Afghanistan oder Albanien funktionieren? Linke Träumer sind die Pest unserer Zeit.
    Ich halte diese als Toleranz kaschierte Gleichgültigkeit der Masse für die eigentliche Ursache der Misere.
    Niemand will so recht wahrhaben, daß hier einer Infiltration und Okkupation das Wort geredet wird.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

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