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    Wildunger Flüchtlingshilfe VIA schildert die Hürden der Integration

    Am aussagekräftigsten ist in diesem Artikel noch das Bild. Ansonsten stochert der Leser im Nebel.

    Gespräch mit der CDU-Landtagsabgeordneten Claudia Ravensburg

    Wildunger Flüchtlingshilfe VIA schildert die Hürden der Integration




    +
    Aus der alten Heimat: Mit Spezialitäten überraschten die Flüchtlinge beim Treffen der Flüchtlingshilfe VIA.
    Bad Wildungen – Die Flüchtlingshilfe VIA sieht sich trotz sinkender Flüchtlingszahlen weiter vor großen Herausforderungen. „Es gibt keine Alternative dazu, Integration zu begleiten“, sagte Vorstandsmitglied Ute Claßen bei einem Erfahrungsaustausch in den Räumen der Evangelischen Gemeinschaft.
    Wer ist die Flüchtlingshilfe? Die Diakonie?


    Dafür müssten allerdings auch in Zukunft finanzielle Mittel zur Verfügung stehen.
    Welche finanziellen Mittel stehen im Moment durch wen und in welcher Höhe zur Verfügung?





    Probleme und Hindernisse, mit denen sich Flüchtlinge und Helfer vor Ort konfrontiert sehen, treten vielfältig auf. Sprachkurse sind laut Claßen eine der Grundvoraussetzungen für erfolgreiche Integrationsarbeit und somit unverzichtbar: „Sprache ist und bleibt der Schlüssel.“
    Wenn der Allgemeinplatz "Sprache als Schlüssel zur Integration" die weiteren vielfältigen Probleme und Hindernisse überdeckt. Welche gibt es denn?

    Viele kämen mit den Integrationskursen und 300 Stunden Wiederholung nicht aus.
    Was ziemlich logisch ist, wenn man den Unterricht schwänzt bzw. diesem fernbleibt und nicht lernt.

    Insbesondere bei Frauen sei oft aufgrund des niedrigen Bildungsniveaus ein Scheitern programmiert. Deshalb sei es nötig, weiterhin Alphabetisierungskurse anzubieten.
    Die aber auch zum Scheitern verurteilt sind, weil die Frauen meist schwanger sind und zudem bereits Kinder haben (statistische Aussage der BA, dass die meisten Flüchtlingsfrauen für Bildungsangebote und Arbeitsvermittlung nicht erreichbar seien, weil die meisten von ihnen bereits im ersten Jahr in Deutschland schwanger würden. Zudem haben viele von ihnen kein Verhältnis zu Kursen und zum Lernen)



    Die Integrationsbeauftragte plädiert zudem dringend dafür, die so genannte „3-plus-2-Regel“ auszuweiten. Sie beinhaltet eine Ausbildungsduldung für drei Jahre plus weitere zwei Jahre, um im Betrieb arbeiten zu können.
    Und dann nach dem Ausländerrecht eine unbefristete und einklagbare Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland zu erhalten (ab 5 Jahren einklagbar). Die Integrationsbeauftragte weiß um das Ausländerrecht. Somit ist ihre Forderung ein Versuch, den Flüchtlingen unabhängig eines Asylgrundes und unbemerkt von der Öffentlichkeit eine Aufenthaltsgenehmigung zu verschaffen.

    Für eine Helferausbildung zum Beispiel in der Pflege sei diese Regel bislang aber nicht vorgesehen, obwohl dies in vielen Fällen die einzige Möglichkeit für Flüchtlinge darstelle, mittelfristig in qualifizierte Arbeit einzusteigen.
    Auch dies ist eine dreiste Lüge. Die Helferausbildungen in der Pflege (normalerweise 1 Jahr dauernd) wurden für Flüchtlinge auf 2 1/2 Jahre ausgedehnt. Zusätzlich mit der Vorqualifikation kann man somit auf 3 Jahre runden. Damit ist der Helferberuf in der Pflege - übrigens niedrigqualifiziert - in die 3+2-Regelung längst eingeschlossen.

    Erhebliche Mängel gibt es nach Darstellung von Jute Claßen auch bei der Familienzusammenführung. Fehlende medizinische Untersuchungen bei den Ankommenden könnten dazu führen, dass etwa Krankheiten eingeschleppt würden. Oftmals gerieten Betroffene wegen hoher Flugkosten oder DNA-Proben in finanzielle Schwierigkeiten.


    Und da deutsche Banken in der Regel keinen Kredit gewähren, landen nicht wenige dieser Menschen bei unseriösen Anbietern wie einer Luxemburger Bank, die 23 Prozent Jahreszins verlange. Die Sprecherin listete eine Reihe weiterer Hindernisse auf –von den Problemen, Originaldokumente aus Heimatländern zu beschaffen, bis zur Schuldenfalle durch teure Handyverträge oder Kreditkarten.
    Claßen: „Die Menschen, die zu uns kommen, brauchen Ansprechpartner, um nicht in der Fülle der Schwierigkeiten unterzugehen, und um Brücken für das Zusammenleben der nächsten Jahre zu bauen.“
    Vorstandsmitglied Wolfgang Ochs bedauerte Schlagworte und Aussagen mancher Politiker. „Das macht uns persönlich betroffen. Wir übernehmen im Grunde staatliche Aufgaben und müssen uns rechtfertigen für das, was wir aus Überzeugung machen.“
    Die 2016 gegründete Flüchtlingshilfe mit inzwischen rund 100 Mitgliedern hat es sich zur Aufgabe gemacht, geflüchtete Menschen in der neuen Heimat zu begleiten und bei Bedarf zu unterstützen.
    Welche Erfahrungen der Verein dabei bisher gemacht hat und vor welchen Integrationshindernissen geflüchtete Menschen auch in der Badestadt stehen; darum ging es bei dem Treffen, zu dem der Verein die CDU-Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg, Vertreter der Stadtverwaltung sowie interessierte Bürger und Geflüchtete selbst eingeladen hatte.
    Leider dürfen wir an diesen Erfahrungen des Vereins nicht teilhaben, obwohl ich doch gerne wissen würde, vor welchen Integrationshindernissen geflüchtete Menschen auch in der Badeanstalt stehen....

    „Wir hoffen, dass die Politik ein Signal setzt und das Thema nicht wegen sinkender Flüchlingszahlen aus dem Blick gerät“, meinte Ute Claßen. Sie ist Integrationsbeauftragte der Stadt und Koordinatorin der Netzwerke für Flüchtlinge – einzige Stelleninhaberin dieser Art im Landkreis.
    Ich dachte immer, Integration sei eine Bringschuld der Ankommenden:


    Gute Integration funktioniere nur, wenn Menschen vor Ort bereit seien, Kontrakte zu schaffen, sagte MdL Claudia Ravensburg. Sie hörte sich an, was in Bad Wildungen bisher erreicht worden sei und woran es noch hapere: „Ich trage das gern nach Wiesbaden“, betonte sie und dankte den Mitgliedern von VIA für ihren Einsatz. Dem schloss sich Bürgermeister Ralf Gutheil an. Hier werde eine Arbeit getragen, die eine Stadtverwaltung nicht leisten könne.
    Rote Wurst und ein Bier wäre auch zuviel des Guten gewesen. In Deutschland müssen Flüchtinge unbedingt afghanisch kochen. DAS ist Integration.


    Mit einem kleinen Buffet endete das Treffen. Die Flüchtlinge hatten dafür leckere Spezialitäten unter anderem aus Syrien, Äthiopien, Eritrea, Somalia und der Türkei vorbereitet


    https://www.wlz-online.de/waldeck/ba...-11811179.html
    Geändert von Turmfalke (04.03.2019 um 16:16 Uhr)
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Wildunger Flüchtlingshilfe VIA schildert die Hürden der Integration

    Mit einem kleinen Buffet endete das Treffen. Die Flüchtlinge hatten dafür leckere Spezialitäten unter anderem aus Syrien, Äthiopien, Eritrea, Somalia und der Türkei vorbereitet
    Warum nimmt die "Flucht" von Türken aus ihrer geliebten Heimat ins verhasste Deutschland nie ein Ende?
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #3
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    AW: Wildunger Flüchtlingshilfe VIA schildert die Hürden der Integration

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Warum nimmt die "Flucht" von Türken aus ihrer geliebten Heimat ins verhasste Deutschland nie ein Ende?
    Aus purer Heimatliebe - zur Türkei!
    Erst wenn sie Germanistan vollkommen getürkt haben, hört die Wanderung auf - oder auch nicht, denn da sind doch noch viele Regionen, in denen das „ü" zu wenig verwendet wird.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

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