Ergebnis 1 bis 4 von 4
  1. #1
    Registriert seit
    25.04.2011
    Beitrge
    24.993


    Did you find this post helpful? Yes | No

    Fnf Flchtlingshelfer erzhlen: Das sind die grten Integrations-Erfolge - und Enttuschungen

    Wieder ein Artikel, der an Fakten komplett vorbeikommt. Es werden Beispiele genannt, ohne Beispiele zu nennen, man nennt Unkonkretes konkret und einfache Aussagen "Das stimmt nicht" reichen schon als Beweis.

    Aber manchmal wundert man sich schon ber die Offenheit, mit der Flchtlingshelfer zu kriminellen Handlungen anstacheln.

    Fnf Flchtlingshelfer erzhlen: Das sind die grten Integrations-Erfolge - und Enttuschungen



    Als 2015 tausende Menschen nach Bayern flchteten, war die Hilfsbereitschaft gro. Was ist drei Jahre spter davon brig geblieben? Wie gro ist die Dankbarkeit bei den Geflchteten, wie gro der Frust bei den Helfern?

    Fnf Flchtlingshelfer berichten.


    Mnchen - Claudia Steinke aus Tutzing, Reinhard Kastorff aus Moosburg, Franziska Kindsmller aus Unterhaching, Walli Lacher und Astrid Jger aus Alling engagieren sich seit Jahren fr Flchtlinge. Sie berichten, was schwieriger geworden ist und woran Integration oft scheitert.


    Sie untersttzen Flchtlinge seit Jahren. Wie ntig ist Ihre Arbeit noch?

    Reinhard Kastorff: Es gibt inzwischen viele anerkannte Flchtlinge, die mit neuen Problemen kmpfen. An die neuen Asylbewerber kommen wir nicht mehr ran, weil sie erst mal in die Ankerzentren kommen.

    Astrid Jger: Wir hatten bei uns in Alling anfangs zwei Huser, auf die Familien verteilt wurden. Das war sehr berschaubar. Um jede Familie haben sich Helfer gekmmert. Das lief sehr intensiv und gut.


    Genau das Gegenteil vom Konzept der Ankerzentren.


    Jger: Genau. Wir waren Ansprechpartner bei allen Problemen. Jeden offiziellen Brief habe ich sofort per WhatsApp weitergeleitet bekommen, zu jedem Arzttermin bin ich mitgegangen.

    Claudia Steinke: Nur so kann Integration gelingen. Mit einer Art Patenschaft. Genau das wurde nun abgeschafft. Die dezentralen Unterknfte werden aufgegeben.


    Haben Sie das Gefhl, es ist politisch nicht gewollt, dass sich die Menschen zu gut integrieren?


    Steinke: Der schlimmste Satz, den ich gehrt habe, stammt von Andreas Scheuer: Einen ministrierenden, Fuball spielenden Senegalesen werden wir nie wieder los.

    Kastorff: Die Politik will verhindern, dass enge Beziehungen zwischen den Geflchteten und den Brgern entstehen. Deshalb sind die Unterknfte zentralisiert worden, Helfer werden nicht in die Ankerzentren reingelassen.


    Walli Lacher: Bei uns im Kreis Frstenfeldbruck gibt es ja eine Dependance des Ankerzentrums Manching. Die Menschen mit guter Bleibeperspektive kommen schnell raus in andere Unterknfte. Deshalb leben dort hauptschlich noch Nigerianer. Tausend Menschen. Das sind unmenschliche Zustnde.




    Sind die Helferkreise sehr geschrumpft?

    Steinke: Bei uns haben nur ein paar Helfer aufgehrt. Das liegt aber auch daran, dass es in Tutzing weniger Geflchtete gibt als 2015. Die Geflchteten, die jetzt zu uns kommen, werden umso intensiver betreut. Zum Beispiel bei Verwaltungsangelegenheiten. Viele Ehrenamtliche kennen sich damit inzwischen extrem gut aus.


    Wie gro ist Ihr Frust?


    Steinke: Von den Geflchteten sind wir nicht frustriert. Natrlich gibt es auch mal negative Erfahrungen wie in jedem Lebensbereich. Frustriert sind wir wegen der Zusammenarbeit mit Behrden und der mangelnden Untersttzung oder Strfeuer durch die Politik.

    Es gibt eben Landrte und Brgermeister, die mutig sind

    Welche Erfahrungen machen Sie mit Politikern?



    Lacher: Thomas Karmasin, unser Landrat in Frstenfeldbruck, lobt unsere Arbeit sehr. Aber sobald es um Arbeitsgenehmigungen fr Afghanen geht, zhlt das nicht mehr. Dann heit es: Bleibeperspektive unter 80 Prozent keine Arbeitserlaubnis.

    Franziska Kindsmller: Bei uns in Unterhaching ist das anders, die Zusammenarbeit mit mtern funktioniert in der Regel gut. Die meisten Sachbearbeiter bemhen sich sehr. Wenn ich nachmittags eine E-Mail schreibe, habe ich oft abends eine Antwort. Unser Landrat hat sich sehr eingesetzt, damit die Flchtlinge Arbeitsgenehmigungen bekommen.

    Steinke: Wir hatten neulich einen Fall, der gut zeigt, wie unterschiedlich die mter arbeiten. Einer unserer Schtzlinge hat im Starnberger Landratsamt keine Genehmigung fr eine Ausbildung bekommen. Er ist dann in den Kreis Mnchen umgezogen. Dort war die Genehmigung berhaupt kein Problem.

    Kastorff: Es gibt eben Landrte und Brgermeister, die mutig sind, nach ihrem Ermessen handeln. Und in diesen Landkreisen geht etwas.

    Das ist den Geflchteten wohl schwer zu erklren.



    Steinke: In Tutzing war es frher so, dass jeder, der arbeiten wollte, auch Arbeit bekommen hat. Die Menschen waren stolz zu arbeiten, sie hatten einen geregelten Tagesablauf, haben schnell Deutsch gelernt. Dann haben sie ihre Arbeitsgenehmigungen verloren und damit ihre Jobs. Warum das so ist, knnen wir ihnen nicht erklren.

    Kastorff: Die Regelung hat einen sicherheitsrechtlichen Hintergrund. Laut Asylgesetz besteht Identifikationspflicht. Natrlich muss jeder Staat wissen, wer ins Land kommt. Viele Geflchtete sind ohne Papiere gekommen nicht alle hatten sie einfach weggeschmissen. In Afghanistan oder Somalia werden diese Papiere eben nicht gebraucht. Wenn man jemandem helfen will, Arbeit zu finden, muss man ihm fast den Rat geben: Besorg dir einen Ausweis egal wie.

    Kindsmller: Uns muss klar sein, dass wir damit auch eine Mafia untersttzen. Ich kenne eine Frau aus Somalia, die versucht hat, Papiere zu organisieren. Dafr musste sie in ihrer Heimat 250 Euro zahlen. Der Ausweis wurde mit falschem Datum ausgestellt. Sie musste einen zweiten beantragen. Der hat dann 450 Euro gekostet.




    Die Staatsregierung argumentiert, dass alle, die bleiben drfen, auch arbeiten drfen. Stimmt das?



    Kindsmller: Es gibt viele Flle von Flchtlingen, die lange hier sind, aber nicht arbeiten drfen. Wir haben zum Beispiel einen Senegalesen, der Arbeit hatte, bis er keine Genehmigung mehr bekommen hat. Senegal zhlt zu den sicheren Herkunftslndern aber dorthin kann man Menschen nicht so leicht abschieben. Seit drei Jahren sitzt der Mann nun hier und darf nichts tun.

    Steinke: Die Menschen sind hier ob wir uns das gewnscht haben oder nicht. Wenn sie um Asyl bitten, mssen wir sie menschenwrdig behandeln. Und wir mssen uns eingestehen, dass nicht alle, die abgelehnt werden, Deutschland sofort wieder verlassen.

    Kastorff: Selbst konservative Politiker geben einem in privaten Gesprchen oft recht. Aber diese Einstellung ist eben nicht mehrheitsfhig.

    Jger: Das glaube ich gar nicht. Die meisten Menschen, mit denen ich darber geredet habe, finden auch, dass die Menschen arbeiten sollten. Wir mssen ihnen unsere Werte vermitteln.

    Steinke: Genau. Wir vermitteln ihnen jetzt: Du hast dich zwar angestrengt, aber das httest du auch lassen knnen. Die, die vorher gearbeitet und in die Sozialkassen eingezahlt haben, mssen wieder von staatlichen Hilfen leben. Davon profitiert keiner. Es steckt doch auch eine groe Chance darin, Flchtlinge arbeiten zu lassen.

    Viele Asylbewerber drfen seit zwei Jahren nicht mehr arbeiten

    Welche?



    Steinke: Die meisten wollen nicht zurckkehren, weil sie keine Perspektive haben und frchten, das Gesicht zu verlieren. Das wre nicht so, wenn sie hier eine zeitlich befristete, vielleicht auch abgespeckte Ausbildung machen knnten. Dann wrden sie nicht als Verlierer zurckkehren.

    Kastorff: Aber stattdessen schneiden Politiker das Fachkrftezuwanderungsgesetz so zu, dass auch Langzeitgeduldete keine Chance haben.

    Steinke: Das stimmt. Das Gesetz bercksichtigt sie in keiner Form. Zum Beispiel, dass man in den letzten zwei Jahren 18 Monate sozialversicherungspflichtig gearbeitet haben muss. Viele Asylbewerber drfen doch seit zwei Jahren nicht mehr arbeiten.

    Kastorff: Es ist geradezu paradox. Wir versuchen, in Manila eine ausgebildete Krankenschwester zu finden, die Deutsch spricht, aber von deren Biografie wir gar nichts wissen. Aber sie nehmen wir eher als einen Afghanen, der seit Jahren bei uns lebt und den wir positiv einschtzen.




    Wie ist die Stimmung in Ihren Landkreisen?



    Kindsmller: Es kursieren viele falsche Informationen. Neulich hat mir jemand erzhlt, Flchtlinge seien privat versichert. Niemand hat mir geglaubt, dass das nicht stimmt. Meinungen sind oft so festgefahren. Und durch die Terroranschlge der letzten Jahre haben viele Menschen einfach Angst. Teils vor Flchtlingen, teils vor Muslimen. Es besteht immer die Gefahr, dass alle in einen Topf geschmissen werden.


    Mit welchen Vorwrfen werden Sie konfrontiert?



    Lacher: Ich hre oft den Satz: Wir denken halt nicht so wie du. Man ist abgestempelt.

    Jger: In der ffentlichkeit werden wir zwar oft gelobt und es wird betont, wie wichtig unsere Arbeit ist. Aber dann gibt es manchmal auch Unterstellungen, bei denen einem die Luft wegbleibt.

    Steinke: Also ich habe noch nie negative Erfahrungen gemacht. Ich habe das Gefhl, viele Menschen sind interessiert und dankbar, Infos aus erster Hand zu bekommen.

    Kastorff: Ich mache diese Arbeit seit sieben Jahren und nutze jede Gelegenheit, davon zu berichten. Man merkt schnell, wann ein Gesprch Sinn macht und wann man besser ber das Wetter redet.





    Werden Sie manchmal mde, immer wieder gegen dieselben Vorurteile anreden zu mssen?



    Steinke: Wir wollen ja niemanden bekehren. Aber ich finde es extrem wichtig, den Mund aufzumachen, wenn man etwas Falsches hrt. Manche Stze erinnern an die 30er-Jahre. So etwas darf man nicht einfach stehen lassen.

    Gab es schon einmal eine Situation, in der Sie an Ihre Grenzen gekommen sind?

    Jger: Fr mich war ein solcher Moment die Abschiebung eines Mannes, der bei uns gelebt hat. Vor allem die Art und Weise, wie das abgelaufen ist. Es sind so viele Lgen verbreitet worden.

    Kindsmller: Es ist wichtig, auch gegenber den Flchtlingen die eigenen Grenzen zu erkennen. Manchmal kmmert man sich um jemanden und dann schmeit er die Ausbildung hin, weil es zu anstrengend wird. Damit muss man umgehen lernen.



    Steinke: Es kommt auch vor, dass Menschen einfach verschwinden. Wir hatten im Landkreis ber 300 Senegalesen, heute sind es offiziell noch 30. Die anderen sind, weil sie nicht arbeiten durften, verschwunden. So erschreckend das ist, der Politik spielt das in die Hnde. Fr die Behrden existieren die Menschen nicht mehr.




    Haben wir die grte Herausforderung geschafft? Oder liegt sie vor uns?



    Jger: Es ist vieles besser gelaufen als whrend des Balkankriegs. Damals gab es keine Integrationsmanahmen. Daraus haben wir gelernt. Den Menschen die Sprache beizubringen, sie zu qualifizieren das ist der richtige Weg. Es gibt viele Geflchtete, die sich anstrengen, weil sie ihre Untersttzer nicht enttuschen wollen. Auf dieser Basis schaffen wir es tatschlich. Wir mssen mehr betonen, was positiv luft.


    Sind die Menschen in Ihren Gemeinden enger zusammengewachsen? Oder sind die Orte gespalten?



    Kindsmller: Wir sind enger zusammengewachsen. Ich lebe in einem Ort mit 25 000 Einwohnern aus 120 Nationen. Das war schon so, bevor die Flchtlinge kamen. Die Schwierigkeit ist, dass viele Geflchtete nie eine Schule besucht haben oder durch den Krieg traumatisiert sind. Fr sie ist es einfach schwer, in einer Gesellschaft anzukommen, wo alles schnell gehen muss. Das dauert Jahre. Und es gehrt viel Arbeit dazu von beiden Seiten.

    Steinke: Wir haben in unserer Gesellschaft eine gewisse Spaltung aber nicht wegen der Flchtlinge. Es gibt eine Spaltung zwischen denen, denen es gut geht, und denen, die sich trotz harter, ehrlicher Arbeit nichts mehr leisten knnen. Es mssen viele soziale Probleme angepackt werden: Wohnungen, Renten, Pflege. Wrde sich die Politik mehr darum kmmern, gbe es weniger sozialen Sprengstoff.

    Nicht berall gibt es die Bereitschaft, Menschen zu integrieren

    Woran scheitert die Integration am hufigsten?



    Kastorff: Auch am Willen der deutschen Bevlkerung.

    Steinke: Das ist zu pauschal.

    Kastorff: Nicht berall gibt es die Bereitschaft, Menschen zu integrieren. Wenn Sie jemanden bei der Feuerwehr unterbringen wollen, funktioniert das nur, wenn es dort einen Menschen gibt, der offen dafr ist.


    Ein Fuball spielender ministrierender Senegalese ist also die Ausnahme?


    Kastorff: Hngt vom Ort ab.

    Lacher: berall gibts Leute, die nicht integrationswillig sind.

    Steinke: Letztendlich liegt es immer an den handelnden Personen, ob Integration gelingt. Aber ich glaube nicht, dass es ganze Orte gibt, wo es unmglich ist. Besser wre es zu fragen, wie Integration gelingt: Wenn man den Menschen Zeit, Beziehungen und eine Perspektive gibt.


    Welchen Appell mchten Sie an die Politiker richten?


    Lacher: Sie sollen nicht alle Probleme, die Deutschland hat, den Flchtlingen in die Schuhe schieben.

    Jger: Lobt uns nicht nur, redet mit uns. Hrt uns zu.

    Steinke: Und seid ehrlich. Auch wenn die Wahrheit unbequem ist.

    Kindsmller: Jeder, der arbeiten mchte, muss auch arbeiten drfen. Und die Flchtlinge mssen dezentral untergebracht werden.


    Mit der Erfahrung von heute, wrden Sie sich noch einmal in einem Helferkreis engagieren?


    Alle: Ja.

    Jger: Die positiven Erfahrungen berwiegen. Die Arbeit ist eine Bereicherung.

    https://www.merkur.de/bayern/muessen...-11518204.html
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Mastab seiner beschrnkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preuischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
    Registriert seit
    13.07.2010
    Beitrge
    40.251


    1 out of 1 members found this post helpful. Did you find this post helpful? Yes | No

    AW: Fnf Flchtlingshelfer erzhlen: Das sind die grten Integrations-Erfolge - und Enttuschungen

    Die besonders guten Gutmenschen. Und Ahnung haben sie............

    Wir hatten im Landkreis ber 300 Senegalesen, heute sind es offiziell noch 30. Die anderen sind, weil sie nicht arbeiten durften, verschwunden.
    ....und das haben sie so zum Abschied gesagt? Wohin sind sie denn gegangen? Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass diese Leute so arbeitsgeil sind.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #3
    Registriert seit
    20.07.2015
    Beitrge
    2.118


    Did you find this post helpful? Yes | No

    AW: Fnf Flchtlingshelfer erzhlen: Das sind die grten Integrations-Erfolge - und Enttuschungen

    >Jeder, der arbeiten mchte, muss auch arbeiten drfen

    zum arbeiten gehrt aber auch dazu da man dazu in den meisten Fllen die Sprache beherrschen mu...

    Klar gibts auch Jobs ohne Qualifizierung wo man per Handzeichen einem klar machen kann, da er hier den Besen/die Schaufel schwingen mu - aber wir haben in D. nur wenige Jobs die fr ungelerntes Personal geeignet sind die die Sprache auch nicht beherrschen - selbst fr einfache Montagearbeiten mu der Arbeiter ja eingewiesen werden - so spontan fllt mir auer Ttenkleben, Kugelschreiber zusammenschrauben, Grube ausheben (nicht fr Bau wo die Grube dann auch da sein sollte wie vorgesehen), Strae kehren, Schnee rumen, Geschirr waschen nicht viel ein...

    Und fr Arbeit die keinerlei Qualifikation braucht, wird halt auch grad mal auf H4 Niveau gezahlt - bzw da ist der "Arbeiter" besser dran wenn er H4 bezieht.

  4. #4
    Registriert seit
    25.04.2011
    Beitrge
    24.993


    1 out of 1 members found this post helpful. Did you find this post helpful? Yes | No

    AW: Fnf Flchtlingshelfer erzhlen: Das sind die grten Integrations-Erfolge - und Enttuschungen

    Zitat Zitat von Narima Beitrag anzeigen
    >Jeder, der arbeiten mchte, muss auch arbeiten drfen

    zum arbeiten gehrt aber auch dazu da man dazu in den meisten Fllen die Sprache beherrschen mu...

    Klar gibts auch Jobs ohne Qualifizierung wo man per Handzeichen einem klar machen kann, da er hier den Besen/die Schaufel schwingen mu - aber wir haben in D. nur wenige Jobs die fr ungelerntes Personal geeignet sind die die Sprache auch nicht beherrschen - selbst fr einfache Montagearbeiten mu der Arbeiter ja eingewiesen werden - so spontan fllt mir auer Ttenkleben, Kugelschreiber zusammenschrauben, Grube ausheben (nicht fr Bau wo die Grube dann auch da sein sollte wie vorgesehen), Strae kehren, Schnee rumen, Geschirr waschen nicht viel ein...

    Und fr Arbeit die keinerlei Qualifikation braucht, wird halt auch grad mal auf H4 Niveau gezahlt - bzw da ist der "Arbeiter" besser dran wenn er H4 bezieht.

    Niedere Arbeiten mit viel Mhe und wenig Entlohnung gelten aber bei den Orientalen als Beleidigung, eigentlich!

    Aber nun zu den Beispielen, so ganz praktisch:

    Strae kehren: Kehrmaschine der Stadt oder die Anwohner kehren selber ihren Hof
    Schnee rumen: Rumdienst der Gemeinde, ein Fahrzeug, das man bedienen muss. Der Schnee im Hof wird von den Anwohnern selber beseitigt
    Geschirr waschen: Dies erledigt heute zumeist eine Geschirrsplmaschine
    Kugelschreiber werden nicht mehr manuell zusammengesetzt, dies geschieht bereits in den herstellenden Fabriken, ohne dass eine menschliche Hand sich rhren muss
    Tten werden nicht mehr geklebt. Das ist ein gedankliches berbleibsel aus alten Tagen, in denen du sozialkritische Literatur gelesen hast.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Mastab seiner beschrnkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preuischer Innenminister und Staatsminister

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gste: 1)

hnliche Themen

  1. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 14.11.2017, 12:11
  2. Trken sind die Grten............
    Von Realist59 im Forum Trkei
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 08.09.2017, 01:17
  3. Fnf Lgen, die sie uns ber Paris erzhlen - hpd.de
    Von open-speech im Forum Islam-Terrorismus
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 20.11.2015, 20:58
  4. Fnf Lgen, die sie uns ber Paris erzhlen - hpd.de
    Von open-speech im Forum Presseschau
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 20.11.2015, 20:48
  5. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 11.08.2010, 07:28

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhnge hochladen: Nein
  • Beitrge bearbeiten: Nein
  •