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    AW: Jeder kommt bei ihr durchs Abi

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Es gab von der UN eine Vorgabe für entwickelte Länder, wonach ein gewisser Prozentsatz (ich glaube mich an 40% zu erinnern) eines jeden Jahrgangs ein Studium beginnen sollte. Das war in Deutschland, angesichts des immer stärker ins Gewicht fallenden Ausländeranteils, nicht zu schaffen. Also wurden die Hürden für das Abitur radikal gesenkt um auf diese Weise den Anteil der Abiturienten zu steigern.
    Bei zugewanderten Menschen, vor allem aus der islamischen Welt, besteht eine gewaltige Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Selbst die dümmsten Kinder sollen Medizin studieren. Weil die Eltern oft selbst zu dämlich sind um etwas aus ihrem Leben gemacht zu haben, sollen die Kinder nun das schaffen, was sie selbst nicht auf die Reihe gebracht haben.
    Die Senkung der Hürden beim Abitur ist aber irgendwie an Bayern und Baden-Württemberg in diesen Jahren vorbeigegangen.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #12
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    AW: Jeder kommt bei ihr durchs Abi

    Handwerks- und Baufirmen finden keine Arbeiter mehr, weil keiner mehr körperlich arbeiten will. Einserseits verständlich, vor allem in Anbetracht der Hungerlöhne in solchen Berufen (wenn man nicht selbst der Chef ist), andererseits fatal für die entsprechenden Berufszweige. Selbst hier auf dem Land findet man kaum noch Maurer oder Bauarbeiter und die, die noch aktiv sind, werden schon bald in Rente gehen. DA kommen Probleme auf uns zu, die nicht zu unterschätzen sind. Gebündelt mit den völlig verrückten, überzogenen Auflagen an die Firmen und der europaweiten Ausschreibungspflicht (mit dem Resultat, dass deutsche Firmen Ausschreibungen oft verlieren), ist einerseits dem Pfusch Tür und Tor geöffnet und andererseits gehen bei uns ganze Gewerbezweige den Bach runter, sprich, sterben aus.

    Bzgl. des "schweren", bayerischen Abiturs möchte ich aber anmerken, dass die Hürden auch hier deutlich gesenkt wurden, und zwar ähnlich, wie die Noteninflation (zu besseren Noten hin) in den Gymnasien erfolgte. Es ist geradezu erschreckend, wie sehr das Niveau in den letzten 20 Jahren abgefallen ist! Ein Verwandter von mir hat mal als Lehrer gearbeitet und mir ab und zu mal Schulaufgaben von Gymnasiasten, Klassen 6-10, gezeigt. Mann, oh, mann! Er hat da Zweien und Dreien vergeben, die zu meiner Zeit nur Fünfen und Sechsen gewesen wären! Warum? Vorgabe von der Schulleitung! Das Niveau musste soweit gesenkt werden, dass nur ein paar Prozent Sechsen dabei waren. Kommentar erübrigt sich.
    "...und dann gewinnst Du!"

  3. #13
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    AW: Jeder kommt bei ihr durchs Abi

    >Es ist geradezu erschreckend, wie sehr das Niveau in den letzten 20 Jahren abgefallen ist!

    Ich hab mein Abi in Bayern 1995 gemacht - und fand das erstaunlich leicht im Gegensatz zu so manchen Arbeiten die wir vorher hatten und die schlechter bewertet waren.

    Mein Abi hab ich in meinen Hauptfächern Wirtschaft und Biologie gemacht, 3 war Englisch und mündlich dann Religion... Mathe mußte ja eh jeder machen.

    Religion muß ich gestehen hab ich mich durchgeschummelt: wir mußten da 4 Bücher lesen eins ging um Luther , die anderen 2 weiß ich nicht mehr und eins war so Philosophiemist den ich nicht kapiert habe. Und genau über den Philosophiemist sollte ich dann ausgefragt werden... Ich habe angemerkt daß mich die philosophische Frage an Luther erinnert und dann über Luther referiert. Dann waren glaub die 20 min um und ich habe dennoch eine 2 bekommen - obwohl ich über das für mich nicht verständliche Buch eigentlich nichts erzählt habe ;)

    Ich muß sagen daß ich noch HEUTE Alpträume habe: ich träume, ich bin so 22 Jahre alt und ich muß mein Abi nochmal machen weil mein damaliges irgendwie nicht mehr gültig ist. Ich weiß im Traum, daß ich das nicht brauche weil ich für mein heutiges Leben KEIN Abi brauche - aber meine Eltern bestehen drauf daß ich es wiederhole - und ich hab von dem ganzen Zeugs keine Ahnung mehr - ich könnte heute keine Integralrechnung mehr lösen weil ich das seit meinem Abi nicht mehr gebraucht habe... Selbst den Zitronensäurezyklus den ich im Studium dann wieder brauchte hab ich schon wieder erfolgreich vergessen...

    Man will sich ja alle Möglichkeiten offenlassen - also Gymnasium, Abitur, Studium - aber nicht jeder arbeitet dann in dem Beruf - eben weil man vielleicht was anderes findet was einem mehr Freude macht...

    Könnte ich nochmal "frisch" mit meinem heutigen Wissen anfangen, dann würde ich nicht mehr Abi machen, studieren, sondern ich würde etwas machen, was mir Freude macht, was mich interessiert:

    Wobei ich mich schwertun würde jetzt zu entscheiden, was ich machen würde:

    ich koche für mein Leben gerne: ich würde gerne eine Kochlehre machen - ok, vielleicht doch nicht denn da verdient man nix und hat bescheidene Arbeitszeiten. Aber grundsätzlich würde mir das Spaß machen da ich einfach gerne koche.
    Andererseits finde ich Büchsenmacher sehr interessant - das würde ich auch gerne machen - aber als Mädel wirds da sicherlich schwer...
    Ebenso als Sprengmeisterin was mich auch sehr interessierren würde - hab ja nur den 27er Sprengschein und würde den gerne erweitern :)

    Ich selbst arbeite als Technikerin - bin da nach dem Studium reingerutscht- hab erst Sysadmin gemacht, dann von meinem Mann Elektronik gelernt - erst in der Firma Prototypen gelötet dann als die Bauteile zum einlöten immer kleiner wurden - schau ich mir nur noch Geräte an die Rückläufer sind, repariere sie wenn sie Fehlerhaft sind oder schau obs ein Kundenbedienproblem war...

    Ich hab in völlig anderem Bereich studiert (Medizinbereich) aber dann nur Jobangebote bekommen die lächerlich waren - a ka : Minijob von Bezahlung aber Vollzeitarbeit - davon kann ich keine Miete bezahlen und hab mich dann in der freien Wirtschaft umgesehen und da ich PC Freak als Mädel war dann den Job als Sysadmin bekommen...

    Mein Gymnasium/Studium war für mich nicht hilfreich - ich hätte besser die Zeit nicht verschwendet sondern gleich gearbeitet.

    Als junger Mensch weiß man auch nicht unbedingt, was einem Spaß macht - was man dann wirklich arbeiten will. Mein Paps bekam fast einen Herzinfarkt als ich ihm kurz vorm Abi mitteilte daß ich nicht wie er Chirurg werden möchte...
    Ich hab ja gesehen wie oft er daheim war und wie oft er eben nicht daheim war ...Ich hab nur gesehen: nein, das möchte ich nicht ...


    Mit meinem 1995er Abi hatte ich eher Nachteile im Berufsleben: ich habe nie Steno gelernt, auch kein Maschinenenschreiben - was bei den Realschülern aber gelernt wurde.
    Auch mein Englischabi fand ich nie als Vorteil - Englisch hatten die Hauptschüler/Realschüler ebenso.

    Nur mein in Klasse 10 oder 11 abgelegtes Latinum war im Studium ein kleiner Vorteil bei den medizinischen lateinischen Begriffen - aber das haben die halt dann gepaukt und da nutzte mir die Verwendung des Gerunds etc dann auch nix ^^

    Im Gymnasium war ich der letzte Jahrgang der verpflichtend noch Handarbeiten (w) oder Werken (m) hatte....

    Einzig das mit der Nähmaschinenebedienung hat mir was persönlich gebracht - die Makrameeblumenampel - Knotenknüpfen ist allenfalls für den Nebenberuf Domina noch irgendwie interessant...
    Nein, ich hab mir keine Hüttenschuhe im Erwachsenenalter genäht und Socken hab ich statt zu stopfen dann neu gekauft... Ich hab die Jungs beneidet - die durften wenigstens schweißen lernen während wir eine Küchenschürze nähen mußten... Da kostet der Stoff schon mehr als wenn ich eine im Laden kaufen würde - hab im Privatbereich noch nie eine benütigt - ich koche so daß ich mich nicht komplett einsaue und wenn mal eine Tomatensauce spritzen sollte, dann schmeiß ich mein Zeug in die Waschmaschine und es ist anschließend wieder sauber...

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