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    Ausländeranteil an Erfurter Grundschulen liegt zwischen 0 und 53 Prozent

    Bestes Beispiel, wie schnell die Politik Merkels seit 2015 die Gesellschaft ändern konnte. Erfurt, im Osten Deutschlands, ehemals DDR, hatte vor 2015 einen recht bescheidenen Ausländeranteil.
    Man merke auch die kleinen Tricksereien. Während es noch heißt, 12 Schulen könnten keine Ausländer mehr aufnehmen (2 dieser 12 Schulen sind Gemeinschaftsschulen), wird nur 2 Sätze weiter von 10 Schulen gesprochen und die Gemeinschaftsschulen einfach wieder rausgerechnet....

    Ausländeranteil an Erfurter Grundschulen liegt zwischen 0 und 53 Prozent


    Der Bildungsausschuss-Chef erneuert seine Forderung nach einer Maximalquote für Schüler, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.

    Erfurt. Zehn Grundschulen und zwei Gemeinschaftsschulen in Erfurt können keine Schüler mit ausländischen Wurzeln mehr aufnehmen, weil der Anteil dieser Schüler bereits deutlich über 25 Prozent liegt.


    Das hat die Stadtverwaltung auf eine Anfrage des Bildungsausschuss-Chefs Michael Hose (CDU) erstmals öffentlich bestätigt. Mitgelieferte Zahlen zeigen zugleich, wie ungleich die Schüler mit anderen Muttersprachen als Deutsch auf die Schulen verteilt sind.


    Als Kriterium wird die „Daz-Quote“ herangezogen. Sie beschreibt den Anteil der Schüler, die „Deutsch als Zweitsprache“ erlernen. Von den rund 1950 Schülern an Staatlichen Schulen, die diesen Förderbedarf aufweisen, besuchen knapp 1000 eine Grundschule.


    Erfurt hat derzeit 26 Staatliche Grundschulen. Unter den zehn Schulen mit einem Ausländeranteil von über 25 Prozent sind drei, deren Daz-Quote die 40 Prozent übersteigt. An einer Grundschule liegt der Anteil sogar bei 52,8 Prozent.

    An zehn Schulen lernen kaum Schüler mit ausländischen Wurzeln

    Andererseits gibt es aber auch Grundschulen, in denen kaum Schüler mit ausländischen Wurzeln unterrichtet werden. An zehn Schulen liegt der Anteil bei unter 10 Prozent. Zwei dieser Schulen bestehen zu 100 Prozent aus Schülern, deren Muttersprache Deutsch ist.


    Die Ungleichverteilung besteht, obwohl die Stadt und das Staatliche Schulamt bereits Umlenkungsversuche unternehmen, um die soziale Trennung einzudämmen. Aus der Stellungnahme geht etwa hervor, dass 47 Grundschulkinder mit Daz-Bedarf aus dem Rieth in anderen Stadtteilen unterrichtet würden. „Eine wirklich effektive Lenkung ohne weite Fahrwege für die Kinder, die zum Teil die erste Klasse besuchen, ist aktuell in der Stadt Erfurt nicht mehr gegeben“, heißt es aber auch.


    Der Bildungspolitiker Michael Hose sieht in den Antworten der Stadt seine Forderung nach einer maximalen „Daz-Quote“ von 25 Prozent an allen Schulen bestätigt. Die Forderung, die Hose bereits mehrfach gestellt hat, sei von den Schulleitern selbst an ihn herangetragen worden, sagt der Bildungsausschuss-Vorsitzende.


    „Die von hohen Quoten besonders betroffenen Schulen machen das toll und schon seit vielen Jahren“, meint Hose. „Aber sie sagen jetzt, dass es nicht mehr geht, wenn sie alle Schüler optimal fördern sollen.“


    Integration könne nur gelingen, wenn es eine deutliche Mehrheit gebe, in die sich die Schüler mit ausländischen Wurzeln integrieren können. Eine Quote sei daher auch im Sinne der Daz-Schüler, was Eltern mit Migrationshintergrund ihm immer wieder bestätigt hätten.

    CDU: Die Verteilung muss besser geregelt werden

    Zudem litten Schulen mit hohen Daz-Quoten unter „Ausweichbewegungen deutscher Kinder“. Ihre Eltern würden per Gastschulantrag nach Alternativen suchen und so die Konzentration der Daz-Schüler an den alten Schulen weiter erhöhen.


    Kinder mit deutscher Muttersprache dürfen nicht in der Minderheit sein“, findet Hose. „Schon gar nicht, wenn man wie in Erfurt die Verteilung locker besser regeln könnte.“ Das von der Stadt genannte Beispiel vom Rieth zeige, dass es möglich ist.


    Über Kosten, die durch zusätzlichen Schülerverkehr entstehen könnten, müsse zu reden sein. Doch werde die CDU ihre Forderung nach einer Daz-Quote für alle Schulen beim Schulnetzplan wieder einbringen.


    Ziel der CDU sei eine möglichst baldige Umsetzung. Für bestehende Klassen sollten die Schulleiter bestimmen, ob eine Neusortierung erforderlich ist. Für neue erste Klassen solle die Begrenzung der Daz-Quote jedoch von Anfang an beachtet werden. Die Höhe der Begrenzung von 25 Prozent leitet Hose von den Aussagen von Schulleitern sowie von wissenschaftlichen Studien ab, die sich mit den Erfolgschancen von Integration beschäftigt haben.

    https://www.tlz.de/startseite/detail...zent-387367252
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

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    AW: Ausländeranteil an Erfurter Grundschulen liegt zwischen 0 und 53 Prozent

    Wer gemeint hat, in ostdeutschen Städten dem Wahnsinn entgehen zu können, der in westdeutschen Orten herrscht, sieht sich nun eines besseren belehrt.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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