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    Azubis gestalten Broschre fr Neubrger

    Azubis gestalten Broschre fr Neubrger

    Seit gut einer Woche liegt die Willkommensbroschre von vier Auszubildenden der Geislinger Stadtverwaltung vor. Sie soll neu zugezogenen Flchtlingen und Migranten Orientierung in der Stadt bieten.


    Willkommen in Geislingen steht auf der Vorderseite der Broschre, dazu gibt es eine Stadtansicht aus der Vogelperspektive. Wer den Plan auseinanderfaltet, bekommt auf zwei groen Seiten kompakt zusammengefasst alle wichtigen Informationen zum Leben in der Fnftlerstadt vermittelt.


    Entwickelt haben die Willkommensbroschre die Auszubildenden Jacintha Anselmo (22), Sarah Ziegler, Daria Moser und Eda Aral (alle drei 19). Die jungen Frauen sind im zweiten Lehrjahr zur Verwaltungswirtin im mittleren Dienst. Das Projekt, das sie ein Jahr lang beschftigt hat, ist nicht Teil ihrer Ausbildung, sondern ihr freiwilliges Engagement fr die bundesweite Initiative Respekt! Kein Platz fr Rassismus, an der sich die Geislinger Stadtverwaltung seit 2014 beteiligt. Weitere Teilnehmer sind unter anderem die Unternehmen WMF und Heidelberg.
    Aktionen zum Thema

    In der Stadtverwaltung war man sich einig, dass man nicht nur ein Schild aufhngen wolle, sondern Aktionen zum Thema veranstalten werde, erklrt Rudi Ebert, Personalvertretungsvorsitzender und Integrationsbeauftragter. Die Vorgnger der vier jungen Frauen haben in den vergangenen Jahren beispielsweise eine Fotoausstellung mit Flchtlingen organisiert und einen Film gedreht. Dass die Azubi auch jetzt wieder so fleiig mitmachten, freut Ebert: Ich finde es gut, was daraus geworden ist.


    Auch die Lehrlinge sind zufrieden mit dem Ergebnis. Ich finde so eine Broschre total praktisch, meint Daria Moser. Wenn ich in eine neue Stadt ziehen wrde, wre ich froh ber so eine Hilfe. Ihre Eltern seien stolz auf sie und freuten sich ber das Projekt, erzhlen alle vier. Wir haben so etwas noch nie gemacht, das war schon spannend, sagt Jacintha Anselmo. Vor allem die Sponsorensuche sei eine Herausforderung gewesen, meint Sarah Ziegler. Dass Firmen und Vereine die Hlfte der Herstellungskosten bernommen haben, freut sie sehr.


    Die Lehrlinge schauten sich Beispiele aus anderen Stdten an und notierten sich, was sie in ihrer Broschre unterbringen wollten. Orientiert an den Themenfeldern des Stadtentwicklungsprozesses Mach5 gibt es jetzt farblich markierte Schwerpunkte: Neubrger finden die Adressen von Behrden, wichtige Telefonnummern sowie medizinische Zentren und Dienste ebenso wie Freizeit- und Kulturtipps. Ein kurzes Stadtportrt stellt Geislingen vor. Regelmig wiederkehrende Feste in der Stadt wie der Hock und der Weihnachtsmarkt sind aufgefhrt; Familien, Frauen und Jugendliche erfahren, wo sie Untersttzung und Betreuungsmglichkeiten finden knnen.


    Den Bedrfnissen von Flchtlingen und Migranten tragen die Hinweise auf Sprachkurse, Integrationsangebote und Alltagstipps etwa zu Mll, Wohnungssuche und Rundfunkgebhren Rechnung. Auch erfhrt man, wo es sich gnstig einkaufen lsst und wo Jobcenter und Arbeitsagentur zu finden sind. Auf einer Karte sind alle wichtigen Punkte vermerkt.

    Broschre wurde zweisprachig entwickelt

    Die Lehrlinge entwickelten die Broschre zweisprachig zunchst 500 Exemplare in Deutsch-Englisch und 500 in Deutsch-Trkisch. Damit, so meinen sie, drfte man die meisten Menschen erreichen. Die Willkommensbroschre wird an vielen Stellen in der Stadt ausgelegt, die Neubrger vornehmlich aufsuchen.


    Jetzt hoffen die vier, dass ihre Broschre mglichst vielen Menschen zur Orientierung in der neuen Heimat dient. Geislingen ist eine bunte Stadt, und auch wir Azubi sind eine bunte Mischung deshalb lag uns das Thema Integration so am Herzen, sagt Jacintha Anselmo. Sarah Ziegler meint: Wir leben schlielich nicht mehr in vergangenen Zeiten, wo man Menschen unterschiedlicher Herkunft nicht akzeptiert hat. Das bekrftigt Jacintha Anselmo: Wir sind ja alle Menschen, egal, welchen Hintergrund oder welche Religion wir haben.

    https://www.swp.de/suedwesten/staedt...-28252424.html
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Mastab seiner beschrnkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preuischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Azubis gestalten Broschre fr Neubrger

    Wir sind ja alle Menschen, egal, welchen Hintergrund oder welche Religion wir haben.
    Natrlich, man knnte auch sagen, wir seien alle Lebewesen oder Zweibeiner.
    Das besagt aber nichts ber die geistige Ausrichtung. Und die entscheidet, ob oder wie man miteinander auskommt. Ein Veganer htte sicherlich wenig Freude, wenn er mit einem Kannibalen zusammen leben mte.
    Einigkeit und Recht und Freiheit fr das deutsche Vaterland

  3. #3
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    AW: Azubis gestalten Broschre fr Neubrger

    wo Jobcenter und Arbeitsagentur zu finden sind

    Warum nicht gleich fertige Antrge auf Hartz IV zum Download bereitstellen und die besten Ausreden, weshalb man nicht arbeiten kann, in 25 Sprachen verffentlichen?
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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