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    Flüchtlinge mit Bleiberecht in Dorsten werden umfangreich unterstützt

    Flüchtlinge mit Bleiberecht in Dorsten werden umfangreich unterstützt

    Flüchtlingsarbeit Dorsten


    Integration von Migranten kostet Zeit. Integration kostet Geld: 184.643 Euro stellt das Sozialamt 13 Beteiligten im kommenden Jahr zur Verfügung. Einige Projekte sind neu.
    Fast 200.000 Euro für 13 Beteiligte für ein Jahr sind kein Pappenstiel, sondern eine ordentliche Summe.
    Ob das Sozialamt eine solch hohe Summe für Projekte für Rentner ebenso bereitstellt. Projekte gäbe es genug, denn viele Rentner benötigen tatsächlich Hife und die wenigsten Rentner verfügen über Netzwerke oder finanzielle Mittel.

    Wir erfahren auch, dass es ein Migrationsplenum gibt, das über die Höhe und die Verwendung der Mittel entschieden hat. Wir erfahren allerdings nicht, was und wer das Migrationsplenum ist.

    Auf jeden Fall sehen wir erst einmal eine entspannt lächelnde Frau mit Kopftuch.

    In der Sprachfördergruppe Kitama im Familienzentrum Joachimstraße treffen sich regelmäßig montags Frauen und Kinder zu Kreativangeboten.

    An der Integration von Zuwanderern sind viele Dorstener beteiligt. Dafür gibt‘s Geld.. Knapp 200.000 Euro stellt das Sozialamt 2019 bereit. Das Konzept, wer oder was unterstützungswürdig ist, wurde laut Mitteilung der Verwaltung mit dem Migrationsplenum erörtert und abgestimmt. In einzelnen Bereichen gibt es mal mehr oder weniger Geld als im Vorjahr.
    Die reine Flüchtlingsbetreuung müsse mit rd. 5000,-- Euro weniger auskommen, was die aber angesichts sinkender Flüchtlingszahlen, die über Asyl ins Land kommen, verschmerzen kann. Das Geld ist ja nicht weg, es fließt nur in andere Projekte. Die Flüchtlingserstbetreuung wird übrigens von der Caritas übernommen (und vom Staat gezahlt, natürlich).

    Dieser Absatz ist dem Artikel selbst zu entnehmen, da ich nur Auszüge poste.

    Nämlich diesen hier. Wenn auch der Putz von den Wänden fällt, die Heizungen nicht mehr heizen und die Toiletten sanierungsbedürftig sind, dafür ist Geld da oder muss Geld da sein, denn ansonsten ist der Frieden in den Schulen offensichtlich nicht mehr gewährleistet:


    Schulsozialarbeit für Jugendliche mit Migrationshintergrund

    35.000 Euro aus den Fördermitteln des Integrationskonzeptes fließen wie im Vorjahr der migrantenorientierten Schulsozialarbeit zu. Schulsozialarbeiterin Irena Modler hat im Sommer an den Hauptschulen die migrationszentrierte Schulsozialarbeit aufgenommen.

    Weitere Mittel werden für folgende Projekte zur Verfügung gestellt:
    Ein Ortsteil bekommt Geld exklusiv für die Flüchtlinge:


    Pro GHW: 8.000 Euro zur Unterstützung den Ortsteils Wulfen-Barkenberg, der besonders viele Migranten und Flüchtlinge aufgenommen hat. 2019 soll eine Bestandsanalyse vorgenommen werden, um Anlaufadressen für neu Zugewanderte sichtbar zu machen und niederschwellige Angebote zu installieren.
    Ein Spielplatz bzw. Spieltreff exklusiv für Flüchtlinge:

    Kinderprojekte: 1.000 Euro für Lern- und Spieltreff.
    Geld für einen interkulturellen Kalender. Nicht beschrieben sind die üblichen Aktivitäten der interkulturellen Angebote: Ramadan? Zuckerfest, zu dem auch Deutsche kommen dürfen? Syrische Gerichte? Afghanische Geschichten? :

    Interkultureller Kalender: 6.000 Euro. Erfahrungen der Interkulturellen Woche zeigen, dass die Angebote gut angenommen werden. Der Kalender soll einen Überblick über Veranstaltungen verschaffen. Pro Monat soll ein Kooperationspartner eine Aktion anbieten, zu der eigenladen wird.
    Doppelt und dreifach werden Flüchtlinge in Vereinen gefördert, vom Bund, von Projekten und Fördermitteln des Integrationsministeriums und nun auch vom Sozialamt Dorsten:

    Förderung interkultureller Vereinsarbeit: 1500 Euro.
    Auch dieser Posten wird nicht näher erläutert und ist eigentlich, so meint der naive Bürger, bereits mit dem interkulturellen Kalender abgedeckt. Ist aber nicht.

    Öffentlichkeitsarbeit: 2.000 Euro.
    Zusätzlich ein Verdienst, der nicht auf Sozialhilfe, Hartz IV, AsylBG angerechnet wird. Die Möglichkeit leicht verdienten Taschengelds im Ehrenamt, vielleicht in einem syrischen Verein oder als Vorbastlerin in der syrischen Bastelstunde der Caritas, vielleicht als Übersetzer im Nebenamt, vielleicht auch nur als Obmann:

    Geflüchtete im Ehrenamt: 10.000 Euro.
    Was das folgende Projekt beinhaltet, kann der lesende Bürger leider nicht nachvollziehen. Die Überschrift klingt aber so ganz heimatverbunden:

    Mein Dorsten - meine Stadt: 3.000 Euro. Es handelt sich um ein Projekt, das zusammen mit dem Jugendgremium Jugend in Aktion veranstaltet wird. Es läuft im zweiten Jahr, und ermöglicht Jugendlichen mit Migrationshintergrund, mit hier aufgewachsenen Jugendlichen zusammenzukommen.
    Warum Flüchtlingsfrauen, die (für sie kostenlose) Sprachkurse besuchen, dafür noch einmal Geld erhalten, erschließt sich auch nicht ganz:

    Projekt Kitama: 1.000 Euro für Flüchtlingsfrauen, die im Familienzentrum niederschwellige Sprachangebote annehmen.
    Das hier allerdings hat schon eine gewisse Brisanz gegenüber einheimischen Kindern Arbeitsloser (im Ruhrgebiet und NRW nicht so selten). Die müssen nämlich ihr Essen selbst zahlen und bekommen höchstens eine Ermäßigung auf die Kosten, sofern das überhaupt vorgesehen ist. Auch die Kinder nicht so gut verdienender Eltern bekommen kein kostenloses Mensa-Mittagessen an den Schulen. Aber nun ja, man soll ja nicht miteinander vergleichen, weil dies nicht zulässig oder gar rassistisch ist. Politikerdeutsch: "Man soll nicht gegen Flüchtlinge ausspielen." Es steht eben auf einem anderen Blatt, wenn die einen Kinder strahlen und die anderen betroffen schauen. Jedem das Seine.

    Lern- und Spieltreff an der Bonifatiusschule: 10.000 Euro. Kinder von Flüchtlingen erhalten Mittagessen und zusätzliche Nachhilfe und Hausaufgabenbetreuung in Kooperation mit der Martin-Luther Gemeinde, dem Dorstener Integrationsforum und dem Verband evangelischer Kirchen.
    https://www.dorstenerzeitung.de/Nach...t-1342775.html


    So, mal ganz kurz die genannten Posten nachgerechnet und bei rd. 146.000 Euro gelandet. Da bleiben noch rd. 40.000 Euro ungenannt und das in einem Artikel, der schon sehr ins Detail geht. Das muss seine Gründe haben. Warum soll der Leser nicht erfahren, wie die restlichen 40.000 Euro verwendet werden?
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Flüchtlinge mit Bleiberecht in Dorsten werden umfangreich unterstützt

    Alles weggeworfenes Geld. Eine Integration findet nicht statt. Für 13 Leute 200000 Euro im Jahr auszugeben ist absurd. Was kosten dann die zig Millionen?
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #3
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    AW: Flüchtlinge mit Bleiberecht in Dorsten werden umfangreich unterstützt

    Ich bin ja ein Verfechter von Gerechtigkeit, auch wenn mir ständig gesagt werde, man solle nicht eines mit dem anderen vergleichen, wenn das eines zugunsten der Flüchtlinge und anderes zu Ungunsten oder eben nicht zu den gleichen Gunsten wie für Flüchtlinge genehmigt und verteilt wird, denn ansonsten würde man ja die einen gegen die anderen ausspielen und den inneren Frieden von Deutschland gefährden. Und dabei ist es egal, ob es um Hundehütten und Parkbänke für Menschen, die schon länger hier leben und um Neubauwohnungen mit Fußbodenheizung und Balkon für Flüchtlinge (Beispiel Rottweil und andere) geht oder um Ausflüge für Flüchtlingskinder, die bedürftige Kinder der Menschen, die schon länger hier leben, ausschließen, um Taschengeld für Flüchtlinge in Höhe von rd. 150,-- Euro nach Verpflegung und Ausstattung und eben kein Taschengeld für Hartz-IV-Empfänger, die schon länger hier leben oder für alte Menschen, deren Normalrente nicht für das Pflegeheim reicht und die daher aufgestockt werden und nur zwischen 30,-- und rd. 90,-- Euro (in der Tat regional unterschiedlich erhalten), dies allerdings nicht zur freien Verfügung, sondern auch zur Begleichung von Zusatzkosten wie Etiketten auf der Kleidung oder Medikamentenzuzahlung oder Hilfsmittelzuzahlungen oder eben dem, was die Kasse nicht übernimmt wie zum Beispiel die Teststreifen für die Blutzuckermessung für Diabetiker etc.

    Nun geht es hier um das klitzekleine Detail, dass auf derselben Schule Schüler, die als bedürftig gelten, eben unterschiedlich behandelt werden. Die einen bekommen kostenloses Mittagessen nebst Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe, die anderen gehen leer aus. Das entspricht nicht gerade meinem Empfinden für Gerechtigkeit.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

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