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    Zuerst hatten sie kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu

    ZUERST HATTEN SIE KEIN GLÜCK UND DANN KAM AUCH NOCH PECH DAZU

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    Mit Armes-Schwein-Formaten wie “Armes Deutschland – Stempeln oder abrackern”, “Zahltag! Ein Koffer Chancen”, “Armes Reiches Deutschland”, “Reich trifft Arm – Das Sozialexperiment” und “Hartz und herzlich – Die Eisenbahnsiedlung von Duisburg” fahren RTL und RTL II fette Quoten ein. Es sind allesamt infotainmentartige Dokus über Leute, die ganz unten sind, vermutlich auch dort bleiben werden und sich damit irgendwie abgefunden und arrangiert haben.
    Bevor ich jedoch auf den Finde-den-Fehler-Aspekt dieser Formate eingehe, sei fairerweise eines vorausgeschickt: Da es sich hierbei um Produkte kommerzieller Sender handelt, kommen sie nicht mit dem belehrenden, gesellschaftskritischen und pseudomoralischen Habitus der Öffentlich-Rechtlichen daher. Ihr einziger Daseinszweck ist Quote zu generieren, was die Inszenierung selbst trostloser Zustände mehr oder weniger rechtfertigt. Selbstverständlich werden Menschen vorgeführt, bei denen große Zweifel angebracht sind, ob sie überhaupt die Entscheidungsfähigkeit besitzen, ihr elendes Leben abfilmen zu lassen. Und selbstverständlich besteht der Trick, den Zuschauer bei der Stange zu halten, darin, daß er gezwungenermaßen zum Voyeur einer Abfolge von Unfällen in Zeitlupe und in Menschengestalt wird, sich über diese mit dem Gedanken “Was sind das denn für Freaks?!” erheben kann und anschließend wie nach der
    Betrachtung eines Horrorfilms mit dem gefaßten Gefühl ins Bett geht, daß das alles ja nur ein Film gewesen sei und Gott sei Dank nicht seine eigene Welt.

    Nichtsdestotrotz muß man den Filmern ein gewisses Einfühlungsvermögen zugestehen und ihre Bemühungen anerkennen, die haarsträubend garstigen Schicksale der einzelnen Protogonisten mit Aufhellern wie Zusammenhalt, Kinderliebe und Freundschaft immer wieder ins Positive zu wenden. Meine Kritik richtet sich auch gar nicht gegen das Format als solches, sondern gegen etwas Grundsätzlichem daran. Aber dazu später.


    Zu sehen bekommt man Menschen, die in einer atemberaubenden Kombination aus Dummheit, Faulheit und Wahnsinn in ihren Hartz-IV-Höllen schmoren. Kein geringer Teil von ihnen leidet an chronischen Krankheiten. Nur wenige sind tatsächlich ohne Schuld arbeitslos geworden. Und immer wieder rauschen Figuren durchs Bild, die kaputt, abgefuckt, einfach bis zum letzten Tropfen leer sind, als daß sie irgendetwas anderes bewerkstelligen könnten, als ihre lebenserhaltenen Organe am Laufen zu halten. Es ist eine Welt, in der 20 Euro weniger vom Amt schwerste Dramen und Katastrophen auszulösen vermögen, die Kinderproduktion als Zusatzverdienst funktioniert, “Alleinerziehende” einen Beruf darstellt und der zentrale Kiosk, an dem sich alle treffen, wohl mehrmals am Tag mit Tabakwaren und Alkohol beliefert werden muß, weil es sich dabei um die beliebtesten “Grundnahrungsmittel” im Viertel handelt. Bei vielen Beteiligten fragt man sich unwillkürlich, wie sie bist jetzt ohne einen Betreuer rund um die Uhr durchs Leben gekommen sind.


    Komischerweise erweckt dieses Panoptikum der Gestörten und Lethargiker nur selten Mitleid. Arm im Sinne von hungerleidend oder kein Dach überm Kopf sind sie ja nicht. Bei einigen sieht es sogar ganz ordentlich und gemütlich aus (hauptsächlich bei alleinerziehenden Frauen). Fast alle sind mit modernen Küchengeräten, Computern und bester Unterhaltungselektronik bestückt. In manchen Buden sieht es heruntergekommen und verwahrlost aus, aber nicht deshalb, weil das Geld für die Instandhaltung vorne und hinten nicht reicht, sondern weil die Bewohner schlicht und einfach komplett verrückt und den ganzen Tag mit ihren inneren Dämonen beschäftigt sind. Fast die gesamte Energie des Wachzustands geht für den Kladderadatsch mit Jobcenter, Sozialamt und Gericht drauf. Unterlagen müssen besorgt, Widersprüche verfaßt, Anträge gestellt, tausenderlei Telefonate mit dem Sachbearbeiter geführt und Termine ausgehandelt werden – eigentlich ein Fulltime-Job an sich. Es versteht sich von selbst, daß die Teilnehmer dieser bizarren Galerie sich vorher einem strengen Casting nach einer klar identifizierbaren Typologie unterwerfen mußten: Der komische Kauz, die Schlampe, der clevere Sozial-Schmarotzer, der Einsame, die Glucke, der Psycho, der Berufskriminelle, die naive Teenager-Mutter, der Behinderte, das vernachlässigte Kind usw.


    Bis hier hin habe ich wohl nichts gesagt, was der Leser, der sich solcherlei Sendungen nicht angeguckt, auch so nicht wüßte oder sich nicht vorstellen könnte. Eine Kleinigkeit kann er jedoch nicht wissen, ohne die Sendungen unter die Lupe genommen zu haben. Nämlich die völlige Abwesenheit der Vertreter des größten Transferleistungssegments! Der Grund, weshalb das Ganze trotz des Anspruchs, les Misérables irre authentisch darstellen zu wollen, wie eine antiseptische Assi-Truman-Show, ja, wie eine Doku aus einem Apartheidstaat wirkt, ist, daß in keiner einzigen Sendung ein Ausländer oder jemand mit migrantischen Wurzeln auftaucht. Deutschland scheint nach dieser Lesart der einzige Staat in Europa zu sein, in dem legale oder illegale Migranten keine Sozialleistungen in welcher Form auch immer beziehen. Man könnte das für einen Witz halten, wenn man es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte. Der Hartzer ist per se ein deutsches Gewächs!
    Die Realität sieht ein bißchen anders aus. Von den 5,93 Millionen Hartz-IV-Beziehern stammen knapp 2,03 Millionen Menschen aus Nicht-EU-Staaten. In Wahrheit dürften es mehr sein, und zwar knapp 2,3 Millionen, da viele der Hartzer Paßdeutsche sind, also einen Migrationsgrund besitzen. Doch auch diese Zahlen stimmen nur bedingt, denn sie stammen von 2016 und sind mit der Zusatzinformation versehen, daß die Steigerung auf die Flüchtlingsinvasion von 2015/16 zurückzuführen sei. Allerdings bekommen Flüchtilanten und Asylbewerber erst nach einer gewissen Zeit und wenn sie als solche anerkannt sind Hartz IV. Und das war 2015/16 noch kaum der Fall. Wenn man also diese Masse von zirka 1,2 Millionen hinzurechnet, sind es etwa 3,5 Millionen Ausländer, die komplett von Transferleistungen leben.


    Damit ist jedoch immer noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Es kommen nämlich noch 438.850 aus anderen EU-Staaten – vor allem aus Bulgarien (84.334), Polen (80.517) und Rumänien (65.902) hinzu. Die zweitgrößte Gruppe ausländischer Hartz-IV-Bezieher nach den Syrern stammt aus der Türkei: 259.447. Danach folgen Iraker (138.000) und Afghanen (99.000). Bei 27.144 ist die Herkunft nicht klar, sie gelten als Staatenlose.


    Das Ganze summiert sich also roundabout auf 4 Millionen echte und quasi Hartzer fremdländlicher Abstammung. Ist es so? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.
    Denn es existiert neben der Hartzerei auch noch die gute alte Sozialhilfe bzw. das sogenannte Sozialgeld, was in die Hartz-IV-und-Flüchtlingsversorgung-Rechnung nicht miteinfließt. Die Sozialhilfe ist eine Grundsicherung. Einer der markantesten Unterschiede zwischen Sozialhilfe und Arbeitslosengeld ist die, daß die Grundsicherung geleistet wird, wenn man nicht in der Lage ist, einer Arbeit nachzugehen. Das ist in erster Linie dann der Fall, wenn gesundheitliche Voraussetzungen, aber auch die Kinderbetreuung dies verhindern.


    Das bedeutet, daß sich den oben genannten Zahlen noch Hunderttausende dauergebärende Kopftuch- und Schleiertanten, orthodoxe Moslems, die sich den ganzen Tag mit ihren religiösen Riten beschäftigen, und Mitglieder von Araber- und Zigeuner-Clans, welche meist einer anderen Art von “Arbeit” nachgehen hinzugesellen. Nicht zu vergessen Gattinnen von “wütenden” Ehemännern, die nicht akzeptieren wollen, daß ihre Frauen arbeiten sollen und dann Stunk machen. Fast alle diese Menschen besitzen keine Deutschkenntnisse, viele von ihnen sind Analphabeten.


    Dann wiederum gibt es Zahlen, die in keiner Statistik über die Kosten von Ausländern in Deutschland gesondert auftauchten, obgleich es sich dabei ebenfalls um staatliche Transfers handelt. Zum Beispiel verursacht durch die Unterbringung arbeitsloser Nicht-EU-Ausländer. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Harald Weyel hervorgeht, entstanden im vergangenen Jahr für Arbeitsuchende aus Nicht-EU-Ländern “Zahlungsansprüche für Kosten der Unterkunft und Heizung in Höhe von 3,69 Milliarden Euro.” Es ist davon auszugehen, daß solcherlei versteckte Zahlen auch in anderen Bereichen schlummern, so etwa im gesundheitlichen Sektor oder in der Bildung.


    Ende Gelände? Bei weitem nicht! Über ein Drittel der arbeitenden Ausländer und Migrationshintergründler sind aufgrund schlechter Bildung und mangels eines erlernten Berufes Aufstocker oder beziehen sonstwie Transferleistungen in der Höhe ihres Niedriglohns oder weit darüber hinaus, gelten jedoch nicht als Hartzer und Sozialhilfeempfänger. Dazu kommen noch ausländische Kinder und Jugendliche mit Migrationsgrund, die naturgemäß nicht einer Arbeit nachgehen können, doch bedürftig sind, und ebenfalls vom deutschen Staat alimentiert werden müssen.


    Damit aber immer noch nicht genug. In den letzten 20 Jahren rekrutierte sich eine akademische Unterschicht migrantischen Ursprungs, vornehmlich aus geisteswissenschaftlichen Fächern, die in der Öffentlichkeit als Erfolgsgeschichten der Masseneinwanderung gefeiert und verkauft werden. Doch besteht schon in der Wirtschaft kein Bedarf, solcherlei unnützes Wissen von einheimischen Abgängern abzurufen, und der Staat muß für diese potemkinsche Arbeitsstellen in irgendwelchen Geschwätzinstituten, im sozialen Bereich und im Politbeamtentum schaffen, so gilt das erst recht für die Migrationshintergründler mit universitären Abschlüssen.


    Ein herausragendes und ebenso ulkiges Beispiel für derlei Fake-Arbeitsplätze und Berufstitel ist der Verein “Neue deutsche Medienmacher”, nach eigenen Angaben “ein bundesweiter Zusammenschluß von Medienschaffenden mit unterschiedlichen kulturellen und sprachlichen Kompetenzen und Wurzeln, die sich für mehr Vielfalt in den Medien einsetzen”. Die 2008 gegründete “Interessenvertretung für Medienschaffende mit Migrationsgeschichte tritt für eine ausgewogene Berichterstattung ein, die das Einwanderungsland Deutschland adäquat wiedergibt”. Doch nicht allein dafür treten diese ausländischen Journalisten, die in Wahrheit keine sind, ein, sondern auch für den Empfang von 2.371.000 Euro in den letzten Jahren durch die Bundesregierung. Was bedeutet, daß die meisten dieser Ausländer keineswegs von der Profession leben, die sie gelernt haben, sondern von einer Art Edel-Sozialhilfe, die sich jedoch nicht so nennt und als etwas kulturell und medial Hochstehendes verbrämt. Diese Masche des Edel-Hartzens mittels Steuergeldes ist unter Ausländern mit akademischem Grad weitverbreitet bzw. besteht gänzlich daraus.


    Es läßt sich summa summarum bilanzieren, daß mehr als die Hälfte der knapp 20 Millionen Fremden in Deutschland in irgendeiner Art und Weise Transferleistungen beziehen und daß der Etat für Soziales von ungeheuerlichen 900 Milliarden Euro mehr als hälftig an Fremde fließen. Mit steigender Tendenz. Da bleibt natürlich nix mehr für die flaschensammelnde Gertrud von stolzen 70 Lenzen übrig. Zugleich wird anhand dieser Zahlen deutlich, wie verheerend sich die Einwanderung in ein Wohlfahrtsstaat wie Deutschland auswirkt, wie besinnungslos Volksvermögen titanischer Größe verschleudert und verbrannt wird und, sollte der Horrortrend anhalten, wie absehbar schnell das dicke Ende und ein blutiger Umverteilungskrieg uns bevorsteht.


    Wie kommen aber RTL und RTL II dazu, das Doku-Genre der Armutsschau als ein neu-germanisches Kuriositätenkabinett weißer Haut zu inszenieren, während die ohrenbetäubende Musik muslimischer und afrikanischer Flötentöne ganz woanders spielt? Ganz einfach, würden die RTLs die Wahrheit zeigen und den wahren Weg der Transferströme abfilmen, würde der erwähnte bevorstehende Bürgerkrieg schon am nächsten morgen ausbrechen. Und zwar auf beiden Seiten.


    Die ausländerbesoffene Regierung, die ihre Aufgabe nicht mehr als Dienst am deutschen Volk betrachtet, sondern an fremden Völkern und Ethnien, die erst recht migrationsseligen Medien und die stärksten Profiteure des Sozial-Gedöns´, nämlich die Fremden, würden kollektiv ausrasten. Zu sehen, wie ein deutscher Assi bereits vormittags mit der dritten Flasche Bier in der Hand in seiner Assi-Bude sinnfreie Lebensweisheiten von sich gibt, läßt einen erschaudern, schmunzeln, vor allem aber ein Auge zudrücken, weil man weiß, daß er einer klitzekleinen Minderheit angehört. Doch gezeigt zu bekommen, wie brachial inzwischen das Abermillionenheer von Ausländern mit hübschen Autos, immerfruchtbaren Schößen, Familien und Clans, jede Menge Freizeit und Sex und einem abstrusen Selbstbewußtsein wegen nix an diesem deutschen Keine-Arbeit-trotzdem-Modell partizipiert, würde nicht nur dessen Befürworter zum Ausrasten bringen, sondern auch endgültig jene, die es hart arbeitend finanzieren müssen.


    So ist der televisionäre Hartz-Fokus ausschließlich und glattweg auf das deutsche Dorf der versoffenen und abgestürzten Schlümpfe gerichtet nach dem etwas abgewandelten Fußballer-Spruch “Zunächst hatten sie kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu”.


    https://der-kleine-akif.de/2018/10/2...och-pech-dazu/
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Zuerst hatten sie kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu

    Und Dank des UN-Pakts für Migration werden Jahr für Jahr mehr als eine Million "Flüchtlinge" herkommen und zu 95% vom Staat leben. Wie das alles finanziert werden soll? Keine Ahnung, aber das war ja noch nie das Problem der politisch Verantwortlichen.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #3
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    AW: Zuerst hatten sie kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Und Dank des UN-Pakts für Migration werden Jahr für Jahr mehr als eine Million "Flüchtlinge" herkommen und zu 95% vom Staat leben. Wie das alles finanziert werden soll? Keine Ahnung, aber das war ja noch nie das Problem der politisch Verantwortlichen.
    Ich höre schon Merkel im Hintergrund wie die Hexe bei „Hänsel und Gretel" ein „Hihihie" vor sich hin kichern.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  4. #4
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    AW: Zuerst hatten sie kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu

    Zitat Zitat von Cherusker Beitrag anzeigen
    Ich höre schon Merkel im Hintergrund wie die Hexe bei „Hänsel und Gretel" ein „Hihihie" vor sich hin kichern.
    Etwa in einer DEFA-Verfilmung?
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  5. #5
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    AW: Zuerst hatten sie kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu

    es ist nicht schwer, hier ordentlich Geld zu verdienen. Die meisten Harzer wären sehr wohl in der Lage, ihr Leben mit eigenen Händen zu gestalten, würde man ihnen radikal die Kohle sperren.

  6. #6
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    AW: Zuerst hatten sie kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu

    Zitat Zitat von mutiny Beitrag anzeigen
    es ist nicht schwer, hier ordentlich Geld zu verdienen. Die meisten Harzer wären sehr wohl in der Lage, ihr Leben mit eigenen Händen zu gestalten, würde man ihnen radikal die Kohle sperren.
    Sofern es genug Arbeitsplätze gibt, die genug Kohle abwerfen, um sich mit ihnen das Leben zu finanzieren. Ich darf erinnern, dass das Jobwunder vor allem durch Minijobs und geringfügige Beschäftigungen zustande kam und nicht wenige Arbeitsplätze zudem befristet sind. Praktika darf man natürlich auch zum Jobwunder rechnen. Mit anderen Worten: Viele Jobs reichen nicht, das Leben zu finanzieren, viele bieten nur einen Ausweg für ein paar Monate. Die Regierung hat es geschafft, bei den Arbeitslosenzahlen ungeheuer zu tricksen.

    Dazu kommt, dass viele der Hartz-IV-Empfänger Suchtprobleme haben, chronisch krank sind, keinen Schulabschluss und keine Qualifikation haben, behindert sind, manche auch nicht gerade geistig helle (ich wollte das unschöne Wort Minderbemittelt vermeiden), viele schon älter, d.h. über 50 Jahre sind und keinen Arbeitgeber mehr finden und viele, die so etwas wie Hartz beziehen, eigentlich schon Rentner sind (die Renten unter dieser Regierung sind bekanntlich gigantisch niedrig).

    Man sollte also mit diesen Treibjagden aufhören, in dem man unterbelichtete, faule Gestalten an die Oberfläche als typischen Hartz IV Empfänger an die Oberfläche zieht, seine Vorurteile stärkt und Sanktionen fordert.

    Tatsächlich ist Deutschland in einem desolaten Zustand. Ich las gerade, dass 20 Prozent der Bürger arm sind oder von Armut bedroht. Selbst, wenn man diese Zahlen als übertrieben betrachtet, wird aber dennoch nach den Kriterien gemessen, die noch vor kurzer Zeit diese Bevölkerungsgruppe mit der Hälfte, nämlich mit 10 Prozent der Gesellschaft ausmachte.

    Flaschensammelnde Rentner sah man früher auch nicht. Es hat sich also etwas im Paradiese geändert, zumindest für die deutschen Bewohner dort.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  7. #7
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    AW: Zuerst hatten sie kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu

    Sofern es genug Arbeitsplätze gibt, die genug Kohle abwerfen,
    mein Lieber ich bin seit 50 Jahren berufstätig und weiß sehr genau von was ich rede. Man muss natürlich etwas zu bieten haben, was gefragt ist. Das ist nicht viel, was da verlangt wird.

  8. #8
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    AW: Zuerst hatten sie kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu

    Das mit den H4lern sehe ich auch 2 schneidig:

    Ich persönlich kenne leider persönlich auch 2 Leute die offen sagen, daß sie keinen Bock haben zu arbeiten - H4 und die Zuwendungen sind doch vollkommen ok...

    Einer wohnt bei Muttern und drückt sich vor der Arbeit indem er behauptet "Depressionen" zu haben (ist eine reine Schutzbehauptung wie er mir sagte). Mußte er doch irgendwo vorsprechen, dann benahm er sich absichtlich so, daß er nicht genommen wurde oder als er einen Job mal antreten mußte, hat er halt nur krankgemacht - gibt genug Ärzte die das unterstützen.

    Die andere die ich kenne sagt ebenso daß sie keinen Bock hat zu arbeiten: hält sich 2 Männer die ihre Wohnung bezahlen , kann nicht arbeiten da sie ebenso auf "Depressionen" macht. Da die auch gewalttätig ist und auch schon in der Klapse war, benimmt sie sich einfach dementsprechend damit sie ihre Diagnose bekommt...

    Solchen Abschaum verachte ich.


    Es gibt aber auch wirklich Leute die m.E. unschuldig in die Situation reinrutschten - die einfach keinen Job bekommen der wesentlich mehr bringt als wenn sie nix tun...

    Hab auch so Leute gesehen die arbeiten und die im Endeffekt sich kaputtschuften um dann am Ende 20 E mehr als H4 zu haben - aber dann keinerlei "Zusatzleistungen" haben die einem H4 zustehen...

    Edit: im TV werden zumeist nur der Abschaum angezeigt: Leute die nicht arbeiten wollen, die nur rauchen , saufen, jammern - oft kombiniert mit dem typischen "Assifliesentisch", Frau gepierced, tätoviert, kein Geld fürs Fressen aber Fingernägel im Studio gemacht und Haare gefärbt, Kippe in der Hand...

  9. #9
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    AW: Zuerst hatten sie kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu

    Zitat Zitat von mutiny Beitrag anzeigen
    mein Lieber ich bin seit 50 Jahren berufstätig und weiß sehr genau von was ich rede. Man muss natürlich etwas zu bieten haben, was gefragt ist. Das ist nicht viel, was da verlangt wird.

    Daran wird es liegen, dass diese Personen eben nichts zu bieten haben, was gefragt ist, auch wenn das nicht viel ist.
    Und, das versichere ich dir, landen auch bei Bewerbungen auf Berufe, die angeblich Mangelberufe sind, doch etliche Bewerbungen auf eine Stelle auf einem Schreibtisch. Die Auswahlkriterien gestalten sich so, dass viele durch das Raster des Musterarbeitnehmers fallen. Die haben eben keine Chance. Das ist leider so. Manche Auswahlkriterien unterscheiden sich auch von Arbeitgeber zu Arbeitgeber. Manchmal ist einfach auch nur die Adresse des Bewerbers entscheidend. Wohnt er da oder dort, wird die Bewerbung mit Bedauern zurückgeschickt.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

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