Ergebnis 1 bis 2 von 2
  1. #1
    Registriert seit
    25.04.2011
    Beitrge
    25.359


    Did you find this post helpful? Yes | No

    Studienfach "Flchtlingskunde" - 26-jhrige Syerin hilft Hilfsbedrftigen in Dortmund

    Ich bin gerade dabei, meinen Horizont zu erweitern. Es gibt in Nordrhein-Westfalen, richtigerweise als NRW abgekrzt, das Studienfach Flchtlingskunde. Dieses kann man in Deutschland studieren und genau das tut die Syrerin, die mit Doppelkopftuch, also schwarzem Haarband und darber sitzendem Kopftuch abgebildet ist. Und sie studiert dieses Fach im fnften Semester und hilft Hilfsbedrftigen in Dortmund. Mit anderen Worten: Diesen Artikel muss man lesen.

    Integration
    26-jhrige Syerin hilft Hilfsbedrftigen in Dortmund




    Boran Al Yousef ist in Deutschland angekommen. Die 26-jhrige Studentin aus Syrien engagiert sich in Dortmund fr hilfsbedrftige Menschen.

    Boran Al Yousef (Foto) hat es geschafft. Die 26-jhrige Syrerin ist in Deutschland angekommen. Sie spricht (fast) perfekt Deutsch, auch wenn sie selbst sagt, es rgert mich, dass mir manchmal das passende Wort nicht einfllt. Die junge Frau studiert im fnften Semester Flchtlingskunde, wohnt im Dortmunder Studentenwohnheim und arbeitet fr eine Bildungstrgertochter der Arbeiterwohlfahrt. Sie hilft Zuwanderern bei der Integration in den Arbeitsmarkt und engagiert sich ganz nebenbei bei der Asta fr Studenten aus aller Welt.

    2014 floh die Kurdin vor dem Krieg aus Aleppo erst in den Nordirak nach Erbil, dann holte sie ihr Bruder, der bereits in Moers lebte, zu sich. Ein Jahr lang hat Boran Al Yousef dort minderjhrige Flchtlinge betreut.
    Menschen helfen, das war mein Ziel.

    Es macht Spa, sich mit der jungen Frau zu unterhalten, deren Asylantrag nach vier Monaten anerkannt wurde. Sie hat Humor und mehr Sprachwitz als so mancher Deutscher. Bereits in Syrien studierte die 26-Jhrige Elektroingenieurwesen.


    Die ersten Monate habe sie gegrbelt, was sie in Deutschland studieren knnte. Menschen helfen, mit Menschen arbeiten, das war mein Ziel. Den Integrationskurs bestand sie mit Bravour, ebenso die Sprachtests, die fr ein Studium Voraussetzung sind. Sie freut sich immer noch auf so viel Neues, das sie in Deutschland erlebt, erleben darf, auch auf neue Freunde.

    Die 26-Jhrige mchte bald ein deutsches Buch lesen

    Vorurteile, sagt sie, begegneten ihr oft. Frher habe sie immer versucht, alles zu erklren. Warum ich nicht in Syrien geblieben bin, was ich hier in Deutschland suche. Ich bin ein offener Mensch, jemand der auf andere zugeht, aber ich muss mich nicht immer rechtfertigen.





    Angesprochen auf ihre Hoffnungen, sagt sie Unerwartetes: Ich will bald schon ein ganzes Buch auf Deutsch lesen, ohne auch nur ein einziges Wort nachschlagen zu mssen. Und was mag sie an Deutschland besonders? Kurze Pause, dann: Ein Leben ohne sozialen Druck, die im Grunde offene Gesellschaft, meine Freiheit und Pfannkuchen, die finde ich lecker. Ihre aus Syrien geflohenen Freunde sind auf der ganzen Welt verteilt. Boran Al Yousef hofft, dass es ihnen so gut geht, wie ihr in Deutschland.

    https://www.wp.de/region/sauer-und-s...215587689.html

    Auf der einen Seite bin ich enttuscht, dass sie doch keinen bedrftigen Menschen wie Flaschensammlern, armen Rentnern, Arbeitslosen und Armen hilft. Auf der anderen Seite bin ich unglaublich begeistert ber das Studienfach Flchtlingskunde, auch wenn ber dieses im Artikel nicht nher berichtet wird und ber den unglaublichen Sprachwitz, der den eines Deutschen bei weitem bertrifft. Der Autor der Westfalenpost war auf jeden Fall ganz hin und weg. Ein Mrchen, so unglaublich, dass es erfunden sein mte, wenn es nicht wahr wre.

    (ich frage micht nur, welchen Belang solche Geschichten fr den Leser haben und aus welchem Grund solche Artikel erscheinen, andere aber nicht, von denen es heit, es bestnde kein ffentliches oder regionales Interesse)
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Mastab seiner beschrnkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preuischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
    Registriert seit
    13.07.2010
    Beitrge
    41.118


    Did you find this post helpful? Yes | No

    AW: Studienfach "Flchtlingskunde" - 26-jhrige Syerin hilft Hilfsbedrftigen in Dortmund

    Das Studienfach Flchtlingskunde ist wie weiland Marxismus-Leninismus berflssig.





    Die 26-Jhrige mchte bald ein deutsches Buch lesen

    Ein gewagtes Unterfangen. Sich nach so vielen Jahren Deutschland an ein Buch heranzutrauen.....das kann auch schief gehen.



    Und was mag sie an Deutschland besonders? Kurze Pause, dann: „Ein Leben ohne sozialen Druck

    Also Arbeit. Nein, arbeiten muss sie hier nicht. Den Rest ihres Lebens kann und wird sie auf Kosten der dummen Deutschen verbringen.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gste: 1)

hnliche Themen

  1. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 11.02.2016, 17:40
  2. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 07.02.2016, 17:00
  3. "'Jetzt erst recht' hilft niemandem" - Wiener Zeitung
    Von open-speech im Forum Presseschau
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 16.02.2015, 16:10
  4. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 22.03.2011, 13:40

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhnge hochladen: Nein
  • Beitrge bearbeiten: Nein
  •