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    Zweifelhaftes Geschichtsbild - Tagesspiegel


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    Zweifelhaftes Geschichtsbild
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    Jahrhunderts die armenischen, griechischen und jüdischen Gemeinden noch knapp 20 Prozent der Gesamtbevölkerung aus. Auf der anderen Seite die heutige Türkei als Nationalstaat, in dem über 97 Prozent aller Staatsbürger als Muslime erfasst sind und ...




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  2. #2
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    AW: Zweifelhaftes Geschichtsbild - Tagesspiegel

    gerne vergessen wird die Ausrottung und Vertreibung der Pontosgriechen. Dabei ist der Brand von Izmir interessant, weil der Nationalist Atatürk dabei war, und folglich wusste, wer und warum gemordet wurde.

  3. #3
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    AW: Zweifelhaftes Geschichtsbild - Tagesspiegel

    der Artikel......


    „Die Geschichte ist nicht nur Vergangenheit einer Nation, sondern auch deren Wegweiser für die Zukunft“ – postuliert der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan im Februar dieses Jahres auf einer Gedenkveranstaltung zum 100-jährigen Todestag von Abdülhamid II., dem „roten Sultan“, wie ihn Zeitzeugen aufgrund seiner repressiven Politik gegenüber den Nichtmuslimen des Reichs nannten. In seiner flammenden Rede bekräftigt Erdogan erneut den Anspruch der Republik Türkei, rechtmäßige „Nachfolgerin der Osmanen“ zu sein: „Natürlich haben sich die Grenzen, Regierungsform und Verwaltungsprotokolle verändert, doch der Grundgeist, Wesenskern und sogar viele Institutionen blieben gleich.“

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    Doch was ist im Konkreten gemeint, wenn Erdogan von einem gemeinsamen, die Zeit überdauernden Wesenskern spricht? Denn die Gesellschaftstrukturen des Osmanischen Reichs und der Republik Türkei könnten kaum unterschiedlicher sein. Auf der einen Seite das Osmanische Reich als Vielvölkerstaat, welcher sich aus verschiedenen religiösen Gesellschaftselementen, zusammensetzte. So machten zu Beginn des 20. Jahrhunderts die armenischen, griechischen und jüdischen Gemeinden noch knapp 20 Prozent der Gesamtbevölkerung aus. Auf der anderen Seite die heutige Türkei als Nationalstaat, in dem über 97 Prozent aller Staatsbürger als Muslime erfasst sind und dessen einzige Amtssprache Türkisch ist.

    Im Jahr 1923 wurde die Türkei gegründet - es gab bereits Narben der ethnischen Säuberung
    Wie ist dieser radikale Einschnitt in die demografische Landschaft Anatoliens mit der Vorstellung eines gemeinsamen Wesenskerns vereinbar? Diese Frage ist eng verknüpft mit dem Schicksal der osmanischen Armenier, Pontusgriechen sowie einer Vielzahl Neuaramäisch sprechender Christen, welche die Gebiete der heutigen Türkei bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts besiedelten.

    Als im Jahre 1923 die Republik Türkei gegründet wurde, zogen sich bereits tiefe Narben der ethnischen Säuberung durch die einst multiethnisch geprägte Bevölkerungslandschaft des Landes: Eine Politik der systematischen Verfolgung und Vernichtung, welche im Völkermord an den Armeniern von 1915 ihren Höhepunkt erreichte, zerschlug bis zur Staatsgründung der Türkei unwiderruflich die armenischen, aramäisch-christlichen und griechischen Gemeinden Anatoliens. Bis heute existierende Diasporagemeinden von Pontusgriechen in Griechenland, Armeniern in Argentinien oder aramäischen Christen in Georgien zeugen von der Zerstreuung der Vertriebenen weit über die Region hinaus.

    Die um ihre nicht-muslimischen Bevölkerungen großflächig bereinigten Ostgebiete der heutigen Türkei boten der Republik Türkei somit eine Art Tabula rasa zur Schaffung eines vermeintlich homogen-türkischen Nationalterritoriums. Entgegen der abweichenden säkularen Rhetorik der damaligen kemalistischen Eliten fußte dieser Nationalstaat von Beginn an in seinen Grundzügen auf einer türkisch-islamischen Synthese als identitätsstiftende Leitkultur. Während die Zugehörigkeit zum Osmanischen Reich – ähnlich wie dies auch im russischen Zarenreich oder bei den Habsburgern der Fall war – ursprünglich über das Loyalitätsverhältnis zwischen Untertanen und Hegemon (Sultan) definiert war, rückte nun mit Aufleben der Nationalstaaten die ethnische Zugehörigkeit stärker in den Fokus: Bevölkerungsgruppen, welche sich aufgrund ihrer Glaubenszugehörigkeit und Sprache nicht in die neu entstandene, türkisch-islamische Gesellschaft einfügen wollten oder konnten, galten somit als bedrohliche Fremdkörper und gerieten in regelmäßigen Zeitabständen ins Fadenkreuz nationalistischer Kampagnen.


    Gewaltsame Manifestationen der Staatsräson
    Die Massaker gegen die alevitischen Gemeinden von Dersim im Jahre 1937/38, eine zwischen 1942 und 1945 von den nicht-muslimischen Bevölkerungsteilen erhobene exorbitant hohe Vermögenssteuer oder die staatlich gebilligten Pogrome an der griechischen Gemeinde Istanbuls im September des Jahres 1955 stellen hierbei nur einige besonders gewaltsame Manifestationen dieser Staatsräson dar.

    Um das Ausmaß dieser nationalen Homogenisierungspolitik zu verstehen, bietet sich ein Blick auf die Bevölkerungsstatistik an: Während im osmanischen Bevölkerungszensus von 1914 die Nicht-Muslime knapp 20 Prozent der Gesamtbevölkerung auf dem heutigen Staatsgebiet der Türkei ausmachten, fiel die Zahl der staatlich anerkannten nicht-muslimischen Minderheiten (Armenier, Griechen und Juden) bis zum Jahre 2005 unter 100 000, was einem Bevölkerungsanteil von 0,1 Prozent entspricht. Die Spuren der „verschwundenen Bevölkerungen“ bleiben jedoch allgegenwärtig: seien es der Anblick kirchlicher Überreste (allein die Vanseeregion zählte bis zu 320 Kirchen und Klöster), die Verwendung armenischer Kreuzsteine, sogenannter Chatschkare, in Behausungen kurdischer Dorfbewohner oder in Stein gemeißelte Inschriften aramäischen Ursprungs. Der lokale Raum begegnet uns so als „Palimpsest der Gewalt“, wie es die amerikanische Anthropologin Anoush Suni von der University of California Los Angeles beschreibt.

    In wohl kaum einem anderen Bereich spiegelt sich diese staatlich sanktionierte Politik der Verdrängung besser wider als im Geschichtsunterricht türkischer Schulen. Möchte man also verstehen, wie die offizielle Geschichtsdeutung der Türkei das „Verschwinden“ nicht-muslimischer Bevölkerungen (v)erklärt, lohnt sich ein Blick in die Geschichtslehrbücher. Das Geschichtsbuch der 10. Klasse lässt die Schüler/innen im Auftaktkapitel „Die Osmanen, eine Weltmacht (1453–1600)“ zunächst im Ruhm vergangener Tage schwelgen. In diesem Abschnitt wird ausgiebig die Hochperiode des Osmanischen Reichs von der Eroberung Konstantinopels bis zur Belagerung von Wien geschildert.

    Der Genozid an den Armeniern wird in sein Gegenteil verkehrt

    Eine Bevölkerungsgruppe findet hier jedoch keine Erwähnung: osmanische Armenier. Bezeichnenderweise betreten sie erst im späten 19. Jahrhundert die Bühne der türkischen Schulbuchgeschichte. In einer türkischen Spielart der Dolchstoßlegende begegnen uns armenische Bevölkerungen dann ex nihilo als Marionetten in den Händen imperialistischer Großmächte (Großbritannien, Frankreich und Russland), welche danach trachten, das Osmanische Reich von innen heraus zu unterwandern.

    Manifestierungen armenischen Widerstands auch weit vor Ausbruch des 1. Weltkriegs werden auf eine Agitationspolitik Russlands reduziert, „durch die Gründung eines armenischen Staates Einfluss auf die Region in Ostanatolien zu gewinnen“. Ungeachtet des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Elends in den Ostprovinzen, ihrer diskriminierten Stellung gegenüber muslimischen Feudalherren und der alltäglichen Erfahrung willkürlicher Enteignungen und Stammesüberfälle werden die vereinzelten Aufstände von Armeniern an Orten wie Erzurum, Sasun oder Adana pauschal zum Werk imperialistischer Großmächte erklärt.

    Die Geschichte nimmt ihren fatalen Lauf, als „Russland während des Krieges Armenier mit dem Versprechen der Unabhängigkeit aufwiegelt“ und diese sich des Landesverrats schuldig machen. In diesem Zusammenhang wird die genozidale Dimension der jungtürkischen Politik jedoch nicht nur geleugnet, sondern auf bizarre Weise ins Gegenteil verkehrt:

    „Während der Zwangsumsiedlung sind rund 10.000 Menschen an Banditenangriffen gestorben und etwa 30.000 Menschen haben ihr Leben durch Atemwegserkrankungen verloren. Nach Angaben unbefangener Forscher starben während des Krieges und der Rebellionen insgesamt 300.000 Armenier. Im Gegensatz dazu haben Armenier rund 600.000 Türken getötet und 500.000 zur Migration gezwungen.“

    Die fatale Deportationspolitik der Jungtürken – in deren Folge im Jahre 1915 bis zu 1,5 Millionen Armenier ihr Leben verlieren – erscheint vor diesem Hintergrund nun nicht mehr als politische Fehlentscheidung mit fatalen Folgen, sondern als unabdingbare politische Notwendigkeit zur Erhaltung des Großreichs.
    https://www.tagesspiegel.de/wissen/e.../23194280.html

    Türken lügen wie gedruckt, wenn es gilt, die eigene Geschichte so hinzubiegen, wie es ihnen passt. Dass Erdogan sich auf die Osmanen beruft, ist nicht der einzige grenzwertige Versuch der heutigen Türkei eine Historie anzudichten. Die Türken machen das Jahr 1071 als das Jahr fest, in dem die türkische Herrschaft über Anatolien begann. Damit behaupten sie, Nachkommen der Seldschuken zu sein. Sie vergessen gerne, dass es später zu Kämpfen zwischen Osmanen und Seldschuken kam. Fakt ist, dass die heutige Türkei anderen Völkern gestohlen wurde.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  4. #4
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    AW: Zweifelhaftes Geschichtsbild - Tagesspiegel

    Eigentlich ist die Lüge ja logische Folge der Okkupation und der Auslöschung der auf diesem Gebiet und in der Stadt Konstantinopel lebenden Hochzivilisationen. Das Daseinsrecht in diesem Land kann man nur mit einer Lüge behaupten.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  5. #5
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    AW: Zweifelhaftes Geschichtsbild - Tagesspiegel

    Türken lügen wie gedruckt, wenn es gilt, die eigene Geschichte so hinzubiegen, wie es ihnen passt.
    nun haben die auch das Problem, einem von den echten Türken vollkommen verschiedenen Geno- und Phenotypen zugehörig zu sein, denn es besteht keinerlei Zweifel an dem von Türken und Mongolen gemeinsam geteilten SSM (Südsibirisch-mongolischen) DNA Cluster, dh. echte Türken gleichen Mongolen und mitnichten dem mediterranen Völkergemisch der 'Türkei'. Auch die Selbstdarstellung der Seldschuken auf Bildern und Keramik zeigt klar das mongolische Gesicht.
    Eine kleine Elite von Turkmenen erobert blutrünstig ein Gebiet, welches historisch von Griechen, Iraniern, Kaukasiern, Semiten und sogar keltischen Reste besiedelt war, beherrscht die unterjochten Völker und löst sich genetisch in ihnen auf: die heutigen Türkei'türken' sind im wesentlichen die Nachfahren der nicht-türkischen gewaltsam geschlagenen und unterjochten Stämme .
    Die türkische 'Identität' ist eine rein künstliche, geschaffen vom Nationalisten Atatürk und seinen faschistischen Freunden. Selbst die Sprache war Auftragsarbeit der von Atatürk bezahlten Linguisten, die aus türkmenischen Sprachresten Ostanatoliens, herabsetzend Karagöz genannt(Schwarzauge=türk. Kasper), angereichert mit jeder Menge türkisch klingender Kunstworte, erschaffen wurde.
    Da ist nichts türkisches an der 'Türkei'. Nichtsdestotrotz vergiften die Faschisten Ankaras ganz Zentralasien, das sich dem Führungsanspruch Ankaras unterwerfen soll, mit ihrer rassistischen Ideologie, schließlich haben sie Geld im Gegensatz zu ihren verarmten Sprachverwandten Asiens. Natürlich verursacht der rassistische Führungsanspruch Ankaras rassistische Antworten mancher Elemente Zentralasiens, die im Grunde genommen ebenfalls das Produkt der Eroberung durch eine kleine türkische Elite sind. Zentralasien war historisch weitgehend iranisch, von den indoeuropäischen Exoten der Tocharer einmal abgesehen.

    Es ist genau diese Konstellation eines auf einer verlogenen ethnischen Identität beruhenden Nationalismus, der der sich historisch-empirisch als brandgefährlich entpuppte. Wir denken dabei an den fantastischen Ariermythos des nationalen Sozialismus, eine ebenfalls rein künstlich konstruierte Identität. Auch hier die Rassenlüge, denn es kann kein Zweifel bestehen, dass die sich Arier nennenden Völker keine blonden Recken, sondern schwarzhaarige, grazil gewachsene Menschen, ähnlich heutiger Perser, gewesen waren.
    Allein, der nationale Sozialismus wurde überwunden. Seine Rassenideologie spielt seit langem nur eine Rolle in den Ameisenhirnen vollkommen verblödeter Linksfaschisten und korrespondierender winzig kleiner neofaschistischer Gruppen, die politisch vollkommen bedeutungslos sind. In der Türkei dagegen gibt es keine kritische Distanz zur rassistischen Turanideologie, die eben nicht nur von marginalisierten Winzgruppen gepredigt wird, sondern Bestandteil der Leere an Schulen und Universitäten ist. In der Türkei ist der ideologische Faschismus mainstream. So schaut es bei dem künftigen EU Mitglied aus.

  6. #6
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    AW: Zweifelhaftes Geschichtsbild - Tagesspiegel

    , sondern Bestandteil der Leere an Schulen und Universitäten ist
    oh, wie wahr! Ein echter Türke berichtete vor einiger Zeit sehr ernsthaft von einer gandiosen Erfindung einer aus dem Nichts stromerzeugenden Maschine eines Türken in der Türkei. Diese Erfindung wurde auch auf sogenannten Wissenschaftsseiten in der Türkei publiziert.

    Mag sein, dass die Türken von heute nicht mehr den Türken von einst entsprechen, weil sie ja alles .... was nicht bei drei auf den Bäumen war. Gab ja auch kaum noch Bäume in der Türkei, ausgenommen den Zypressenhainen.

    Die Träume der Türken aber sind geblieben und auch das barbarische Verhalten der Vorfahren. Ida von Hahn-Hahn berichtete sehr detailgetrau auf ihrer Orientreise über Konstantinopel und die Türkei und es war kein schönes Bild, das sie zeichnete. Die Träume der Türken waren und sind die Besiedelung des Herzens Europas und die Eroberung des Goldenen Apfels Köln. Und genau dort sitzt ihre große Ditib-Zentrale und nun auch die große Zentralmoschee, die ihr großer Führer einweihte. Die Träume also sind geblieben.

    So schaut es bei dem künftigen EU Mitglied aus.
    Hoffentlich nicht. Die EU wäre mit einem solchen Mitglied nicht nur finanziell überfordert, sondern in jeder Hinsicht destabilisiert.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  7. #7
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    AW: Zweifelhaftes Geschichtsbild - Tagesspiegel

    Zitat Zitat von Turmfalke Beitrag anzeigen
    oh, wie wahr! Ein echter Türke berichtete vor einiger Zeit sehr ernsthaft von einer gandiosen Erfindung einer aus dem Nichts stromerzeugenden Maschine eines Türken in der Türkei. Diese Erfindung wurde auch auf sogenannten Wissenschaftsseiten in der Türkei publiziert.
    passt.

    Zitat Zitat von Turmfalke Beitrag anzeigen
    Die Träume der Türken aber sind geblieben und auch das barbarische Verhalten der Vorfahren. Ida von Hahn-Hahn berichtete sehr detailgetrau auf ihrer Orientreise über Konstantinopel und die Türkei und es war kein schönes Bild, das sie zeichnete. Die Träume der Türken waren und sind die Besiedelung des Herzens Europas und die Eroberung des Goldenen Apfels Köln. Und genau dort sitzt ihre große Ditib-Zentrale und nun auch die große Zentralmoschee, die ihr großer Führer einweihte. Die Träume also sind geblieben.
    bereits in der Schule wird den Heranwachsenden ein Gebietsanspruch vermittelt, der von Deutschland bis ans gelbe Meer reicht, der dadurch 'begründet' wird, indem alles, was angeblich irgendwie einmal 'türkisch' war, herangezogen wird. Deutschland, weil ein Teil der Germanen für die Hunnen kämpfte und die Deutschen, besonders während der Weltkriege, von den Gegner 'the huns' genannt wurden, und das gelbe Meer, weil sich hier die Herrschaft der Mongolen erstreckte.
    Nun sind Mongolen keine Türken, und was die sog. europäischen Hunnen betrifft, so hat die alte Rassekunde des 19ten Jahrhunderts diese zu Türken erklärt, aber seitdem ist die Wissenschaft diesbezüglich eher skeptisch. Mit anderen Worten, wie wissen nicht, wer das war.

    Derartige Erkenntnisse werden in der 'Türkei' zur Erscheinung des islamophoben Türkenhass des bösen Abendlands erklärt, und die 'Wissenschaftler' stützen sich lieber auf die alte Rassekunde des 19ten Jahrhunderts, die ja entscheidend den Rassismus der nationalen Sozialisten geformt hat.

    Eine vergleichbar rassistische Geschichtsklitterung und Rassenlüge wuchert leider auch unter unseren ungarischen Brüdern. Die Bücherregale von Budapest sind voll von diesem panturanischen Müll. Mir ist bekannt, dass das kommunistische China da mitmischt, um die Ungarn von Europa zu entfremden.

    Der politkorrekte Mainstream verschließt sich derartigen Betrachtung voll und ganz, es sei denn, um gegen Orban zu hetzen. Der Panturanismus Ankaras ist allerdings kein Thema. Man wird zum Rassist erklärt, wenn man dem politkorrekten Mainstream versucht die Augen zu öffnen.

    Zitat Zitat von Turmfalke Beitrag anzeigen
    Hoffentlich nicht. Die EU wäre mit einem solchen Mitglied nicht nur finanziell überfordert, sondern in jeder Hinsicht destabilisiert.
    auf jeden Fall. Mit Egoismus kombinierter schierer Nationalismus, und atavistische, aggressive Verhaltensweisen ziehen dann in einen, von dummen Lämmern populierten Stall ein. Wölfe unter Lämmern: so wird das ausschauen und die einzigen, die dagegen halten könnten, die Polen und Ungarn werden längst ausgezogen sein.

  8. #8
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    Zitat Zitat von mutiny Beitrag anzeigen
    .......Deutschland, weil ein Teil der Germanen für die Hunnen kämpfte und die Deutschen, besonders während der Weltkriege, von den Gegner 'the huns' genannt wurden
    Die Hunnen als Bezeichnung für die Deutschen geht auf die unselige Hunnenrede des Kaisers zurück.
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  9. #9
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    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Die Hunnen als Bezeichnung für die Deutschen geht auf die unselige Hunnenrede des Kaisers zurück.
    das Problem sitzt in der angelsächsischen Kultur eider viel tiefer. Viele sehen das immer noch so.

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