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    Der anerkannte Syrer auf seinem Weg in den Traumberuf

    Leider wird der Autor, der sich an diesem Artikel versucht hat, nicht namentlich genannt:

    Auf Umwegen zum Traumberuf: Vor seiner Flucht aus Syrien war Mohammad Al Msalm Busfahrer. Nun hat er die Chance, Berufskraftfahrer zu werden
    Auf Umwegen zum Traumberuf: Vor seiner Flucht aus Syrien war Mohammad Al Msalm Busfahrer. Nun hat er die Chance, Berufskraftfahrer zu werden
    Welche Rolle die Frau in dem Bild steht, die sicherlich keine Kraftfahrerin wird und ein Selbstverständnis ausdrückt, das solche einfachen Tätigkeiten auch ausschließt, ergibt sich nicht. Vielleicht ist dies die Familie des Moahmmad, die Mama? Und der Mann vorne im Bild der Bruder? Offensichtlich Familiennachzug für den nicht mehr ganz so minderjährigen Syrer. Wobei der Name nicht typisch syrisch ist.

    Beginnen wir mit der Einleitung, mit der auch Geschichten, die in der Grundschule vorgelesen werden, anfangen könnten:

    SCHWEBHEIM – Schwebheim an einem Samstagmitte August. Auf dem Platz vor der Kirche steht der Sattelzug eines großen Transportunternehmens. Bevor die Trauung zu Ende ist, muss jemand diesen LKW wegfahren, doch niemand vor Ort hat eine Fahrerlaubnis der Klasse CE. Mathias Kupczyk denkt an Mohammad Al Msalm. Als Ehrenamtlicher in der Flüchtlingshilfe und Gemeinderat in Grafenrheinfeld fällt ihm sofort seine Geschichte ein.
    Da denkt er sofort an Mohammed. Da fällt ihm sofort seine Geschichte ein.

    Für mich folgt aber hier bereits der Höhepunkt dieser hölzernen Geschichte. Mohammad ist nämlich ein anerkannter Syrer!!!!
    Also irgendjemand hat offensichtlich - egal wie - anerkannt, dass Mohammad ein Syrer ist. Und so lebt er jetzt als anerkannter Syrer ganz passenderweise in Schwebheim.

    Mohammad ist ein anerkannter Syrer, den er als ehrenamtlich Engagierter betreut. Kennengelernt hat er ihn vor zwei Jahren an einem Mittwoch in der offenen Sprechstunde der Diakonie Schweinfurt.

    Zusammen mit der hauptamtlichen Flüchtlings- und Integrationsberaterin Laura Geiling unterstützt und berät er Menschen mit Migrationshintergrund in allen alltäglichen Angelegenheiten und Problemen.
    Nun kommt der erzieherische Charakter dieser Geschichte zum Tragen:

    Die Beziehung zwischen Mohammad und Mathias ist ein Vorzeigebeispiel, wie Integration in Deutschland für alle ein Gewinn werden kann“, meint Geiling.
    Warum, wird nicht weiter vertieft. Der Gewinn liegt laut diesem Artikel darin, dass Mohammad in Deutschland lebt und Mathias ihm bei seinen täglichen Angelegenheiten und Problemen hilft. So ist beiden geholfen, denn ansonsten hätte Mathias ja niemanden mehr, dem er helfen könnte. Alte Leute interessieren ihn nicht besonders und er müßte ansonsten angeln gehen. Und Mohamad hätte niemandem, der ihm hilft. Eine klassische Win-Win-Situation also.

    Bald ist Mohammad drei Jahre in Deutschland. Er hat Arbeit in einer Brauerei gefunden, will aber wieder in seinem Berufszweig arbeiten, am liebsten als LKW-Fahrer, genau wie sein kürzlich verstorbener Vater. „Mein Beruf ist mein Leben“, sagt er
    In Syrien ist Mohammad sechs Jahre Reisebus, vier Jahre Minibus und ein Jahr LKW gefahren. Berufserfahrung hat er genug. Zeugnisse, die ihn in Deutschland befähigen, einen Laster zu lenken, besitzt er nicht.
    Warum auch? Das Wort eines anerkannten Syrers reicht schließlich.

    Mohammad steht mit 26 Jahren wieder am Anfang seiner Berufslaufbahn. Will er in Deutschland als Berufskraftfahrer arbeiten, muss er eine dreijährige Ausbildung absolvieren. „In Deutschland ist das System anders“, sagt er nüchtern.
    Mathias muss demnächst doch wieder angeln gehen. Mohammad hat ihn nämlich schon längst, ohne dass Mathias dies ahnt, gegen eine App eingetauscht. Und seine Schwierigkeiten hat er längst auch überwunden.

    Alle Anfangsschwierigkeiten hat er überwunden. Bei seinen ersten Behördengängen wie dem Ausländeramt oder Jobcenter behalf er sich noch mit Übersetzungs-Apps auf dem Smartphone.
    Und wenn man denkt, die Geschichte sei zu einem abrupten Ende gelangt, weil Eigenwerbung eingeblendet wird, geht sie doch noch weiter. Er hat nämlich mittlerweile auch seinen Führerschein gemacht, auf Arabisch. Das geht in Deutschland.

    Mittlerweile kann er sich gut artikulieren, nur das Schreiben fällt ihm schwer. Die Behördensprache ist ihm mittlerweile vertraut. Den PKW-Führerschein hat er vor einem Dreivierteljahr auf Arabisch gemacht.
    Und nun kommt doch wieder der Mathias. Er schwelgt in der Vergangenheit:

    In Deutschland angekommen, wohnten seine Eltern in einer vom Landratsamt gemieteten Wohnung in Grafenrheinfeld, er jedoch in der Nähe von Duisburg. Eine Familienzusammenführung mit einem erwachsenem Sohn war sehr schwierig zu bewerkstelligen und mit viel Papierkram verbunden“, erinnert sich Mathias Kupczyk.
    Eine Gemeinschaftsunterkunft habe es in Grafenrheinfeld nie gegeben. „Die Flüchtlinge lebten unter den einheimischen Bürgern, die viel Nachbarschaftshilfe leisteten. Das war sehr gut für die Integration“, meint er und beleuchtet seine Position: „Meine Motivation für die Arbeit ist Grafenrheinfeld. Ich will, dass sich die Flüchtlinge hier wohlfühlen
    Nach einigen Werbeeinblendungen entwickelt sich der Artikel doch. Es folgt die muslimische Bestattung:

    Von Grafenrheinfeld zog Mohammad mit seinen Eltern ins Schweinfurter Zentrum. Als sein schwerkranker Vater starb, brauchte er wieder Unterstützung, um eine muslimische Beerdigung unter deutschen Vorgaben zu realisieren. „Mohammad ist einer der wenigen Flüchtlinge, die Verbindung halten zu den Ehrenamtlichen. Das hat sich zu seinem Vorteil entwickelt.“, sagt Kupczyk
    Er wäre sogar übernommen worden, nach einigen Anfangsschwierigkeiten wie mangelnde Pünktlichkeit, Anwesenheit am Arbeitsplatz (An- und Abmeldung) und Ramadan (welche Schwierigkeiten hier gemeint sind? Es können nur Extrawürste und eine Unzuverlässigkeit sein, vielleicht blieb er einfach dem Dienst fern? Wur erfahren es nicht. Hier nennt man die Schwierigkeiten Ramadan.

    Über eine Bekannte fanden sie für Mohammad Arbeit bei einer Brauerei. Trotz aller Anfangsschwierigkeiten – Ramadan, Pünktlichkeit, An- und Abmeldung, schwere Bierkisten tragen – habe sich Mohammad bewährt und wäre nach der Probezeit übernommen worden.
    Inzwischen ist die Trauung vollzogen. Die Hochzeitsgäste bewegen sich zum Parkplatz. Der LKW steht noch immer da, aber Mathias Kupcyk hat im Laufe des Gesprächs mit dem Chef des Transportunternehmens ein Bewerbungsgespräch für Mohammad erwirkt. In der ersten Septemberwoche hat er mit seiner Ausbildung als Berufskraftfahrer begonnen. Sein Lebenstraum scheint sich fernab der Heimat zu erfüllen.
    Irgendwie ist hier der Zeitstrahl durcheinandergeraten. Er hat bereits mit seiner Ausbildung als Berufskraftfahrer begonnen? Danach fand die Trauung statt und einer der Gäste, nämlich der Chef eines Transportunternehmens fuhr standesgemäß mit seinem LKW vor der Kirche vor? Beim Anblick des LKW dachte der Flüchtlingshelfer sogleich an den anerkannten Syrer und sprach den Hochzeitsgast noch während der Zeremonie an, ob er seinem Schützling nicht eine Ausbildung als LKW-Fahrer, wo er doch so hübsche LKW´s vor der Kirche parke, angedeihen lassen wolle? Also gab dieser Hochzeitsgast dem anerkannten Syrer flugs ein Vorstellungsgespräch, das dieser aber schon längst bei ihm wahrgenommen hatte und eine Ausbildung, die der anerkannte Syrer aber schon längst seit September bei ihm begonnen hat?

    Artikel vom 21. 09. 2018

    https://in-und-um-schweinfurt.de/bus...rer-zu-werden/
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Der anerkannte Syrer auf seinem Weg in den Traumberuf

    In Syrien ist Mohammad sechs Jahre Reisebus, vier Jahre Minibus und ein Jahr LKW gefahren. Berufserfahrung hat er genug. Zeugnisse, die ihn in Deutschland befähigen, einen Laster zu lenken, besitzt er nicht.
    Warum auch? Das Wort eines anerkannten Syrers reicht schließlich.

    Mohammad steht mit 26 Jahren ...........


    6 Jahre Reisebus + 4 Jahre Minibus + 1 Jahre LKW= 11 Jahre Berufserfahrung in Syrien. + 3 Jahre Aufenthalt in Deutschland=14 Jahre. 26 Jahre ist er alt - 14 Jahre=12 Jahre. So alt war er also, als er in Syrien begann Reisebusse zu fahren?
    Warum wird diesen Leuten jede Lüge abgenommen?
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #3
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    AW: Der anerkannte Syrer auf seinem Weg in den Traumberuf

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    6 Jahre Reisebus + 4 Jahre Minibus + 1 Jahre LKW= 11 Jahre Berufserfahrung in Syrien. + 3 Jahre Aufenthalt in Deutschland=14 Jahre. 26 Jahre ist er alt - 14 Jahre=12 Jahre. So alt war er also, als er in Syrien begann Reisebusse zu fahren?
    Warum wird diesen Leuten jede Lüge abgenommen?
    Das mag an der zunehmenden Schwäche im Kopfrechnen liegen, die sich so auswirkt, daß man 10 % eines Betrages nur mit einem Taschenrechner ermitteln kann.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

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