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    (Keine) Integration in Wittenberg Syrer wird von Fitness-Studio abgelehnt

    Im Moment, angesichts der anhaltenden Proteste in Chemnitz, bemüht sich die Presse sehr um ihren erzieherischen Auftrag und bringt nur noch die Meldungen, die sich nicht vermeiden lassen, weil sie auf den sozialen Medien schon die Runde gemacht haben oder zu dem Skandal führten

    - erwähnt sei an dieser Stelle die Vorkommnisse des Clubs Frosch, wo Syrer mit Eisenstangen und anderem Material auf die Clubbesucher vorgingen und die Fenster und Türen zerschlugen, hernach von der Polizei aber wieder auf freien Fuß gesetzt wurden und einen Tag später einen Clubbesucher, den sie wiedererkannten, auf offener Strasse schwerste körperlicher Verletzungen durch Tritte auf den Kopf zufügten -

    oder die richtige Botschaft enthalten.

    Zu den richtigen Botschaften gehört offensichtlich diese Meldung, bei der der Leser von Zeile zu Zeile immer mehr ins Staunen gerät:

    (Keine) Integration in Wittenberg Syrer wird von Fitness-Studio abgelehnt

    Wittenberg -
    Auf der Homepage der Wittenberger „Fitness Arena“ finden sich verschiedene fröhlich sportelnde Menschen. Eine junge schlanke gebräunte Schönheit zum Neidisch werden, eine eher rundliche mittelalte Dame zur Aufmunterung und, dito, ein freundlich dreinschauender graubärtiger Senior. Dieses Sportstudio, das soll wohl die Botschaft sein, steht allen offen. Doch das ist offenbar nicht so.
    Der Syrer hat eine Christine Wittenberg zur - später wird sie noch als solche benannt - Patin:

    Vor wenigen Tagen musste Christina Willam ihrem Schützling verklickern, dass es nun doch nichts wird mit seiner Mitgliedschaft in dem Wittenberger Fitnessstudio. Nach mehreren Tagen, die Willam als Hinhalten empfindet, habe man ihr jetzt gesagt, dass Mohammad Alnimad „nicht zu ihnen passt“.
    Hier staune ich schon einmal, stelle mir aber einen jungen, gestählten, minderjährigen, unbegleiteten Asylbewerber vor, der sein Taschengeld von 150,-- Euro in diesen Fitnessclub fließen läßt. Man weiß, die Mitgliedschaften sind teuer und man ist für ein Jahr an den Club gebunden. Kann sich nicht jeder leisten. Manch Arbeitnehmer flieht aus solchen Verträgen, weil ihnen die Clubs zu teuer sind.

    Der junge Syrer, erfahren wir weiter (folgend), aber indirekt, ist seit weniger als drei Jahren im Land, denn die Patin selbst, die ihren Schützling über mehrere Wochen - und hier staune ich das nächste Mal, denn normalerweise gibt ein Studio eine Probestunde und man muss sich dann entscheiden - mitnahm, ist selber ja erst seit drei Jahren Mitglied.

    So ist der junge Syrer also nicht nur wiederholter Probegast, sondern das Studio konnte diesen Syrer, den die begeisterte Patin bestimmt mehrfach der Trainingscrew vorstellte und natürlich auch der Teamleitung bzw. dem Inhaber, auch noch über einen längeren Zeitraum kennenlernen.

    Die Frage, die sich daraus ergibt, aber offenbar nur mir, ist die, warum der Syrer nicht in dieses Studio passt? Kann es vielleicht an seinem Verhalten liegen? Nun gut, die Frage wird nicht gestellt und ist für die Zeitung kein Thema.

    Über mehrere Wochen hinweg hatte die Wittenbergerin, die ehrenamtliche Familienpatin für den jungen Syrer und dessen Frau und Söhne ist, den 29-Jährigen zum Training ins Studio mitgenommen, wo sie selbst seit bald drei Jahren Mitglied sei. Und dem jungen Mann, mit dem sie woanders auch Badminton spielt, hat das Schnuppertraining offenbar sehr gut gefallen. Jedenfalls wollte er, berichtet Willam, nach Ablauf der Probestunden jetzt selbst zahlendes Mitglied werden.
    Wir erfahren also noch einmal zusammenfassend:
    Er geht mit seiner Patin bereits seit Wochen in das Fitnessstudio (hier muss das Studio schon eine riesengroße Ausnahme gemacht haben, soviele kostenlose Schnupperstunden anzubieten)
    Der junge Mann hat offensichtlich das Geld und die Zeit, Mitglied in diesem Fitnessclub zu werden, obwohl er eine Frau und mehrere Söhne hat. Dies finde ich schon erstaunlich. Er hat außerdem die Zeit, in einem Badminton-Verein zu trainieren, auch das nicht ganz billig. Und das trotz Frau und mehrerer Söhne. Hier staunt der Mitteleuropäer mit ähnlichen Verpflichtungen nicht schlecht, denn der hat meist nicht die Zeit und auch nicht das Geld, gleich in mehreren Vereinen tätig zu sein, tschuldigung, genauer, natürlich einem Verein und einem Fitnnesclub.

    Dann hat der Syrer doch wenigstens einen Job? Aber wenn er einen Job hätte, bräuchte er doch keine Patin. Also ist er doch Sozialhilfeempfänger, AsylBG oder Hartz, auf jeden Fall mit beschränkten, öffentlichen Geldmitteln ausgestattet. Und damit staunen auch alle Langzeitarbeitslosen (und wahrscheinlich auch die kurzfristig Arbeitslosen), selbst die ohne Verpflichtungen wie Frau und mehrere Söhne....

    Auf jeden Fall wird jetzt etwas ganz Großes draus:

    Aber wie gesagt, er passt hier angeblich nicht hinein. Für die engagierte Familienpatin ein klarer Fall von Rassismus. Eine Verhinderung von Integration. Und ein Verstoß gegen das seit 2006 geltende Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), vulgo: Antidiskriminierungsgesetz, das der allgemein geltenden Vertragsfreiheit Grenzen setzt. Ein befreundeter Rechtsanwalt habe bereits Interesse an der Angelegenheit gezeigt, berichtet Willam weiter.
    Was die tatsächlichen Gründe für eine Nichtaufnahme des jungen Syrers sind, ob es sich aus Sicht von „Fitness Arena“ damit überhaupt so verhält, wie von der engagierten Patin geschildert, war seitens der MZ trotz mehrerer Anfragen nicht in Erfahrung zu bringen. In einer ersten Stellungnahme hatte es seitens des Studioleiters am Mittwoch lediglich geheißen, er müsse sich selbst erst einmal kundig machen, der Fall sei ihm nicht bekannt.
    Ein vereinbarter Gesprächstermin mit der MZ am nächsten Tag kam aber nicht zustande, wiederholte Kontaktversuche seitens der MZ liefen ins Leere. Auch der Geschäftsführer der jungen ostdeutschen Fitness-Kette, Robert Blaseck, war am Donnerstag trotz mehrfacher Nachfragen für die MZ nicht erreichbar, ein zugesagter Rückruf blieb aus, auch Mailanfragen wurden nicht beantwortet. So bleibt Raum für Spekulationen.
    Und eines weiß die Zeitung und weiß die Patin ganz genau. Wobei hier die Zeitung natürlich die Sichtweise der Patin vertritt und in ihrem Sinne handelt. Es lag nicht am "Schützling" selbst, obwohl der ja über mehrere Wochen Gast in diesem Studio war.

    Sind es mangelnde Sprachkenntnisse? Finanzielle Bedenken? Sie sei mit ihrem Schützling die „Hausordnung“ Punkt für Punkt durchgegangen und ein Konto habe er selbstverständlich auch, erklärte hierzu Christina Willam.
    (Jeder Schützling hat in Deutschland ein Konto, jeder)

    Und nein, nun ist es endgültig geklärt. Der Schützling hat keinen Job und er lernt gerade Deutsch in einem Kursus und sein Deutsch ist mangelhaft und die Patin muss soufflieren, weil der Schützling einfach noch drei Worte bzw. sinnvolle Sätze bilden kann.

    Mohammad Alnimad selbst zeigt sich gegenüber der MZ enttäuscht über die Entscheidung des Studios. Er habe „keine Ahnung“, warum man ihn dort nicht wolle, sagt er und bedankt sich mehrmals für das Interesse der Zeitung. „Die Familie ist erschrocken“, souffliert Willam. Mohammad Alnimads Deutsch ist noch sehr lückenhaft, derzeit besucht er aber einen Sprachkurs. Viel reden mit Einheimischen würde ihm zweifellos helfen, hier anzukommen. Christina Willam tut was sie kann. Im Fall Fitnessstudio hat es nicht geklappt.
    Dessen Gästetraining zwecks Werbung neuer Mitglieder heißt übrigens „Bring your friend“. Und, in diesem Fall, nimm ihn bitte wieder weg?
    https://www.mz-web.de/wittenberg/-ke...lehnt-31197700
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2


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    AW: (Keine) Integration in Wittenberg Syrer wird von Fitness-Studio abgelehnt

    Na ja, liebe geduldige, deutsche Arbeitnehmer....ab Montag wird wieder in die Hände gespuckt......ihr pflegt der Merkel ihr " Weltoasen- Produkt ".

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