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    Maghrebinischer Volkszorn gegen Vergewaltiger

    Im Deutschland-Forum deshalb, weil wir in Deutschland ebenfalls dieses Problem mit den nordarfrikanischen Vergewaltiger-Banden haben dank der Einwanderung und der seit 2015 durch Merkel geöffneten bzw. offen gehaltenen Grenzen. Entweder geschehen die Vergewaltigungen bundesweit als Einzeltaten bzw. einzelner Täter oder kleinerer Gruppen oder eben angesichts von Massenveranstaltungen, die wie in Köln aus dem Ruder laufen.

    Die Frauenverachtung, in der Kultur der Nordafrikaner verankert, bringen sie mit nach Deutschland. In ihren Heimatländern stellt sie sich so dar (ein Abriß bis hin in die arabischen Länder) - ein Artikel aus der Schweiz, wie er in Deutschland nie erscheinen würde:

    Maghrebinischer Volkszorn gegen Vergewaltiger


    In Marokko und Tunesien haben Vergewaltigungsfälle wahre Proteststürme in den sozialen Netzwerken entfacht. Das schafft Problembewusstsein und setzt die Regierungen unter Druck. Ob konkrete Verbesserungen folgen, ist offen.




    Fünf Männer stürmten am vergangenen Wochenende ein kleines Haus in Kuballat, eine gute Autostunde südwestlich von Tunis, und entführten ein 15-jähriges Mädchen. Zuvor schlugen sie dessen Mutter und eine 80-jährige Grossmutter zusammen, und zwar so schwer, dass die alte Frau am Dienstagabend in einem Spital in Tunis ihren Verletzungen erlag. Das Mädchen wurde drei Tage lang vergewaltigt, man fand es später in einem Tal rund fünf Kilometer von seinem Haus entfernt. Bevor sie ins Koma fiel, konnte sie der Polizei noch Angaben machen, die laut dem Innenministerium zur Verhaftung der Täter führten.

    Solidarität in sozialen Netzwerken

    Noch ist vieles offen, gesicherte Kenntnisse gibt es wenige. Unter den Tätern soll sich ein Cousin des vergewaltigten Mädchens befinden, der angeblich als Polizist arbeitete, sowie drei weitere Mitglieder der erweiterten Familie. Etliche Medien wollen vernommen haben, das Mädchen habe der Polizei gesagt, der Polizist, der gleich nebenan gewohnt habe, habe die Aktion «befehligt». Erste medizinische Tests sollen ergeben haben, dass die Täter allesamt unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen Drogen standen. Anwohner gaben an, es habe zwischen den Familienzweigen schon lange Differenzen gegeben.


    Das Verbrechen hat in Tunesien ungeheures Aufsehen erregt. In den sozialen Netzwerken wie in den herkömmlichen Medien gibt es kaum ein anderes Thema, Opfer und Angehörige werden mit Sympathiebezeugungen überschüttet. Die Ministerin für Frauen- und Familienangelegenheiten, Neziha Laabidi, begab sich nach Kuballat, redete mit den Betroffenen und stellte nach Angaben ihres Ministeriums sicher, dass dem Mädchen und seiner Mutter jede erdenkliche medizinische und psychologische Hilfe zuteilwird. Vor allem dem Mädchen gehe es sehr schlecht, sagte Laabidi nach einem Spitalbesuch. Unterdessen ist das Opfer in ein Kinderheim verlegt worden. Auch Ministerpräsident Youssef Chahed hat warme Worte für die Opfer gefunden.

    Khadijas Martyrium

    Der Fall hat auch deshalb so viel Aufsehen erregt, weil er sich nur wenige Tage nach der Aufdeckung einer ähnlichen Barbarei in Marokko ereignete. In einem Fernsehinterview hatte dort eine 17-jährige Frau, die als Khadija vorgestellt wurde, von ihren Misshandlungen erzählt und damit in den sozialen Netzwerken eine Woge der Empörung ausgelöst. Khadija wurde nach diesen Angaben im Juni in Oulad Ayad in der zentralen Provinz Beni Melal von einer rund 15-köpfigen Bande junger Männer entführt und zwei Monate lang vergewaltigt, gefoltert und zwangsweise tätowiert, unter anderem mit Hakenkreuzen, pornografischen Motiven und Beleidigungen. Ihr ganzer Körper ist übersät mit den Narben ausgedrückter Zigaretten, mit bildlichen und sprachlichen Demütigungen. Mehrere Male habe sie versucht zu fliehen, erzählte sie. Aber jedes Mal sei sie wieder eingefangen und zur Strafe geprügelt worden. Frei kam Khadija erst, nachdem ihr Vater einen Handel mit den Entführern abgeschlossen hatte. Khadijas Schicksal schockte Marokko. Mehr als 25 000 Menschen haben inzwischen an König Mohammed VI. appelliert, der jungen Frau beizustehen.


    Dass es im Maghreb wie in der arabischen Welt generell sehr häufig zu Gewalt gegen Frauen kommt, ist unumstritten und Gegenstand zahlloser Proteste nicht nur feministischer Gruppen, sondern auch bürgerlicher Parteien und muslimischer Verbände. Aber dass in diesen Tagen ausgerechnet Fälle in Marokko und Tunesien bekanntgeworden sind, hat mehr mit der heftigen Reaktion in den sozialen Netzwerken als mit der realen Häufigkeit solcher Verbrechen zu tun. Frauen in anderen Ländern, auch in den Golfmonarchien, haben mit denselben Problemen zu kämpfen, oft mit schwereren, und haben mehr Mühe, Aufmerksamkeit zu finden. In gewisser Weise vermitteln die neusten Taten sogar ein falsches Bild, denn sowohl Tunesien als auch Marokko gehören zusammen mit Jordanien zu den Ländern, in denen Frauen über vergleichsweise grosse Freiheiten verfügen, in denen Feminismus nicht überall ein Schimpfwort ist und in denen die Eliten zahlreiche Neuerungen zum Schutz der Frauen aufgegleist haben.

    Front der Fortschrittlichen

    Marokko ist das Land, in dem 2014 das «Heirate deinen Vergewaltiger»-Gesetz, wie es gemeinhin genannt wird, in einer Pionieraktion gestrichen wurde. Dieses Gesetz, das Vergewaltigern Straffreiheit gewährt, wenn sie ihre Opfer heiraten, gilt in vielen arabischen Ländern heute noch und ist nur eines der Indizien für die gesellschaftlich tief verankerte, teilweise institutionalisierte Verachtung und Benachteiligung der Frau. Tunesien tat es Marokko im Juli letzten Jahres gleich, Vergewaltiger kommen dort nun bis zu 20 Jahre ins Gefängnis. Jordanien zog im August nach – übrigens mit parlamentarischer Hilfe der Muslimbrüder, die sich an der Scharia orientieren, in der auf Vergewaltigung die Todesstrafe steht. In Tunesien ist Scheidung seit 1956 möglich, und Polygamie ist verboten. Seit Juli 2017 ist in Tunesien neben der Straffreiheit für Vergewaltiger auch jede Form der physischen, wirtschaftlichen und psychischen Gewalt gegen Frauen geächtet, und viele Frauenrechtlerinnen sind überzeugt, dass diese Neuregelung gesamthaft viel gebracht hat.


    Es gibt das Argument, dass der breite feministische Angriff auf die machistischen Bastionen die Frauen letztlich gefährde, weil die Männer umso härter zurückschlagen. Im Falle des «Heirate deinen Vergewaltiger»-Gesetzes ist geltend gemacht worden, diese Regelung habe die Frauen geschützt. Wird eine Frau vergewaltigt, ist es in vielen Gesellschaften perverserweise sie, das Opfer, die «Schande» über die Familie bringt. Wird sie geheiratet, ist die «Schande» einigermassen getilgt. Bleibt sie ledig, bleibt auch die Schmach, und die Frau läuft Gefahr, von ihren Brüdern oder Vettern ermordet zu werden. In Marokko ist die Zahl gemeldeter Vergewaltigungen von 800 Fällen 2016 im vergangenen Jahr auf mehr als 1600 gestiegen. Doch diese Zahlen decken kurze Zeiträume ab und sind deshalb mit Vorsicht aufzunehmen. Ein Argument für eine Rückkehr zur faktischen Straffreiheit für Vergewaltiger sind sie schon gar nicht.

    Institutionalisierte Verachtung

    Unbestritten ist, dass Gewalt gegen Frauen, und dazu gehört auch die «simple» Belästigung, noch immer weit verbreitet ist. Uno-Studien belegen, dass in Tunesien 70 bis 90 Prozent aller Frauen sexuell belästigt worden sind. In Marokko sollen es laut einer Umfrage rund zwei Drittel sein. Respekt vor Frauen ist rar – was nicht weiter verwunderlich ist, sieht man sich die Gesetzgebung an. In den besetzten palästinensischen Gebieten zum Beispiel ist Polygamie erlaubt: Vier Frauen darf ein Mann haben. Kinderheiraten sind legal, Mädchen können mit vierzehneinhalb, Jungen mit fünfzehneinhalb Jahren verheiratet werden. Frauen werden für fast alle Vergehen doppelt so hart bestraft wie Männer. Sie gehen länger ins Gefängnis und zahlen höhere Strafen. Frauen, die sich scheiden lassen wollen, müssen «Zerrüttung der Ehe» beweisen, was sie nie können. Sie müssten den Mann in flagranti beim Ehebruch ertappen und ihre Aussage, die vor Gericht kaum etwas gilt, durch unabhängige männliche Zeugen bestätigen lassen – schlicht unmöglich. Frauen erben halb so viel wie der Mann.

    Ob die Zahl der Verbrechen gegen Frauen im Maghreb wirklich ansteigt, bleibe dahingestellt. Die Dunkelziffer früherer Jahre ist hoch, auf Statistiken ist kein Verlass. Sicher aber ist, dass mit der Gewalt auch der öffentliche Protest gegen sie wächst. Im letzten August kam es zu Massenprotesten in Marokko, als ein Video kursierte, das eine junge Frau mit Lernschwierigkeiten zeigte, die von einer Gruppe Teenager erbarmungslos sexuell attackiert wurde. Eine Gruppe tunesischer Frauenrechtlerinnen hat Geld gesammelt, um die Marokkanerin Khadija nach Tunesien zu bringen und mit Spezialbehandlungen ihre Tätowierungen und Brandmale zu entfernen. Doch tiefgehender gesellschaftlicher Wandel erfordert Zeit. Tunesien will Frau und Mann im Erbrecht künftig gleichstellen. Eine Kommission soll Vorschläge ausarbeiten. Das erweist sich als extrem schwierig. Von konservativer und religiöser Seite kommt herbe Kritik, die würdigen Herren des Glaubens sehen ihre Felle davonschwimmen. Ein Imam hat bereits dazu aufgerufen, die Kommissionsmitglieder zu steinigen.

    https://www.nzz.ch/international/mag...ger-ld.1416144

    Wenn man diesen Artikel (einer Schweizer Zeitung) gelesen hat, weiß man, dass die Integration von nordafrikanischen und arabischen Moslems in unseren Kulturraum scheitern muss. Und weil dies mehr als einleuchtend ist - denn seine Sozialisierung streift niemand ab, besonders nicht, wenn sie göttlich legitimiert ist (denn die kulturellen Gegebenheiten folgen wörtlich dem Koran und der Scharia) - gibt es solche Artikel in Deutschland nicht.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Maghrebinischer Volkszorn gegen Vergewaltiger

    Unter den Tätern soll sich ein Cousin des vergewaltigten Mädchens befinden, der angeblich als Polizist arbeitete, sowie drei weitere Mitglieder der erweiterten Familie.
    Ach ja, die islamischen Gesellschaften sind der unseren so weit überlegen. Familiärer Zusammenhalt wird ganz groß geschrieben.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #3
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    AW: Maghrebinischer Volkszorn gegen Vergewaltiger

    > von einer rund 15-köpfigen Bande junger Männer entführt und zwei Monate lang vergewaltigt, gefoltert und zwangsweise tätowiert, unter anderem mit Hakenkreuzen, pornografischen Motiven und Beleidigungen. Ihr ganzer Körper ist übersät mit den Narben ausgedrückter Zigaretten, mit bildlichen und sprachlichen Demütigungen.
    <

    Die arme Frau... Wortwörtlich gezeichnet für ihr Leben...

  4. #4


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    AW: Maghrebinischer Volkszorn gegen Vergewaltiger

    Sollte das sich hier auch bald im Merkelland abzeichnen, werden die protestierenden Bürger wieder als Nazis und Rechte bezeichnet! Vereine, Kirchen und Gewerkschaften usw. werden wieder gegen "den rechten Hass" auf die Straße gehen. Die ohnmächtige Wut der Bürger, die es nicht auf die Straße zieht, wird weiter unter den Tisch gekehrt. Nachrichten werden wieder zu 90% "von der Masse der Guten" berichten. Bei Foren ( z. B. W E B ) werden die Kommentarmöglichkeiten abgeschaltet und die Politrunden der Selbstdarsteller werden alles dafür tun, um die Realität auszuschalten.

    Aber das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. Frühere Verlierer wie z.B. Maas, werden noch erstaunliche Dinge von sich geben und durchsetzten wollen.
    Geändert von Pressewarze (03.09.2018 um 14:27 Uhr)

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