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    Wie eine Familie damit ringt, in Deutschland anzukommen

    Eine Reportage des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks RBB.

    Wie eine Familie damit ringt, in Deutschland anzukommen

    Omar S. und Fadila A. stammen aus der Stadt Homs im Westen Syriens. Seit zwei Jahren leben sie mit ihren beiden kleinen Töchtern in Marzahn-Hellersdorf. Wirklich angekommen ist die Familie nicht - aus vielerlei Gründen.

    Die Türen im Treppenhaus sind gelb, alle im selben Ton. Ich steige in den fünften Stock. Hier lebt die syrische Familie S.. An der Wohnung gegenüber ist ein rotweißes Polizei-Absperrband befestigt – was mag dahinter passiert sein?
    Erfahren wir nicht. Macht nur den Artikel bunter.

    Im nachfolgenden Abschnitt erfahren wir, was wir sowieso schon längst wissen: Alles Akademiker.
    Besonders bewundernswert - und davon können sich deutsche Frauen mal ein Stück abschneiden - die Frauen des Orients schaffen es, jung zu heiraten, Kinder zu bekomen, zu studieren und den Haushalt zu erledigen und sich um die Kinder zu kümmern und - das erfahren wir im weiteren Artikel - sich auch noch um die Alten zu kümmern, weil es ja keine Altenheime gibt im Orient.

    Ich klingele bei den S.. In der Tür stehen Omar, seine Frau Fadila A., beide studierte Agraringenieure aus der syrischen Stadt Homs, die fünfjährige Nour und ihre zweijährige Schwester Hala [alle Namen von der Redaktion geändert]. Omar ist aus der syrischen Armee desertiert und 2015 nach Deutschland geflüchtet. Seine Frau folgte ihm ein Jahr später. Seit 2016 leben sie hier in Marzahn-Hellersdorf.
    und für den Mann, gleichzeitig auch noch angeblich in der Armee zu dienen. Nach Eigenangaben.
    Was wir auch erfahren: Die Frau folgte ihm ein Jahr später nach Deutschland. Also doch kein Fluchtgrund.

    "Der Hund ist hier wie ein Sohn"

    Das Wohnzimmer der Familie wirkt karg. Omar serviert Tee. Die Mädchen tingeln durch die Wohnung.
    Nicht ungewöhnlich und im Orient normal. Das Sofa auf jeden Fall, orientalisch und nicht ganz billig. Ganz bestimmt nicht aus dem Sozialkaufhaus für Sozialhilfeempfänger.

    Der Anklage, die auf der Überschrift zu erkennen ist, dass Hunde wie Söhne behandelt werden, folgt eine Unterstellung. Der dankbare Syrer behauptet nun einfach mal - man kann es ja auch schlecht widerlegen - die Deutschen würden immerzu "Scheiße" sagen. Scheiße zu seiner Frau, Scheiße zu sich selber.

    (Also ich sehe ja viele Damen mit Kopftuch und ich bin auch oft unterwegs, aber ich höre weder Deutsche, die ständig "Scheiße" zu sich selber sagen, noch Scheiße zu Damen, die Kopftücher tragen. Aber nun gut, ich bewege mich ja auch nicht in Hellersdorf. Ich darf auf jeden Fall für die geäußerte Dankbarkeit des Syrers dankbar sein. Ich bin es auch, denn sonst wüßte ich nicht, was meine Landsleute so den lieben langen Tag äußern)


    Wie sind ihre Erfahrungen in Marzahn-Hellersdorf? "Manchmal gehe ich mit meiner Frau auf der Straße und die Leute sagen 'Scheiße, scheiße', besonders wenn meine Frau ein Kopftuch trägt. Hier sind die Menschen immer wütend, ich weiß nicht wieso. Sie sagen das auch zu sich selber, 'Scheiße', das höre ich immer" , sagt Omar.
    Und sie - die Deutschen - sind selbstverständlich immer wütend. Sagt Omar.

    Im folgenden kleinen Abschnitt erfahren wir dann, wie gut die Deutschkenntnisse der Frau Fadila sind, nämlich gar nicht. Ihre Englischkenntnisse stehen auch nicht zum Besten, aber die braucht man als Agrarakademikerin in Syrien vermutlich nicht. Sie radebrecht gerade mal ein Wort in englischer Sprache in ständiger Wiederholung, weil ihr weder Steigerungen noch Spezifizierungen einfallen und sie einen vollständigen Satz auch nicht bilden kann und dieses eine kleine Wörtchen erst recht nicht in deutscher Sprache auszudrücken vermag: I try. Zeitformen sind natürlich auch unbekannt.

    Und natürlich hat Frau Fadila eine Hundephobie. Die ist im Orient nicht selten, denn Hunde sind dort haram, also verboten und unrein und ein Hund macht ein Gebet ungültig. Steht so im Koran.

    Fadila kann sich überhaupt nicht ausdrücken, nicht in Englisch, nicht auf Deutsch, obwohl sie seit 1-2 Jahren in Deutschland lebt. Deswegen muss sie die wenigen Worte mit verschiedenem Tonfall wiederholen, damit man sie versteht, sofern man es vermag...

    Fadila wiederholt oft das letzte Wort eines Satzes. Mal klingt das verzweifelt, mal kämpferisch. Man spürt, wie sie damit ringt, in Deutschland anzukommen – sei es auch nur bei so etwas Belanglosem wie Marzahner Hunden.
    Und der Scheiße-Vorwurf an die Deutschen, unterlegt mit ein wenig Rassismusvorwurf, bleibt nicht der letzte. Die Tochter, die sich ebenfalls der deutschen Sprache verschließt, nicht nur, weil im Elternhaus kein Wort Deutsch mit ihr gesprochen wird, bleibt angeblich im Kindergarten alleine. Keine Erzieherin würde sich mit ihr beschäftigen, kein Kind mit ihr spielen. Keine Frage, dass auch diese Unterstellung der dankbaren Syrer unbelegt bleiben muss und als einziger Beleg die unvollkommenen Deutschkenntnisse dieser Tochter bleiben.
    Ja, dem Vorwurf wird noch eines draufgesetzt und wer schon Kontakt mit den Orientalen seines Umfeldes bekam, erinnert sich an eben solche unglaublichen Vorwürfe über Dritte, die fast schon erdichtet erscheinen, aber doch wahr sein sollen: Sie hätten die Kita-Leiterin darauf angesprochen und nichts sei passiert.

    Leider hat die Journalistin des Öffentlich-Rechtlichen RBB nicht mit der Kitaleiterin gesprochen und kam so um das Entsetzen dieser Leiterin herum.

    Niemand spielt mit Nour

    Die fünfjährige Nour fürchtet sich nicht vor Hunden, doch sie weint, wenn sie zur Kita muss. "Seit sechs Monaten ist sie da", sagt Fadila, "und sie hat noch kein Deutsch gelernt, nur zwei, drei Wörter – vielleicht, weil niemand mit ihr spielt." Sie habe die Kitaleiterin darauf angesprochen, doch nichts sei passiert. Die Eltern sorgen sich. Sie wünschen sich mehr Förderung für ihre Tochter, die im Sommer 2019 in die erste Klasse kommt.
    Und nun wird von den dankbaren Syrern das hohe Lied auf Syrien gesungen, auf die Kultur, die der deutschen doch einigermaßen überlegen ist, nein, nicht einigermaßen, sondern haushoch. Die Beispiele folgen:

    Hier in Marzahn-Hellersdorf hat die Familie keinen Kontakt zu ihren Nachbarn oder zu anderen Eltern von Nours Kita. Das war in Syrien ganz anders: "Nachbarn sind wie Familie in Syrien", sagt Fadila, "wir trinken Kaffee zusammen und plaudern, aber hier – niemand spricht mit mir, niemand fragt, woher ich komme." Sprechen denn die deutschen Nachbarn miteinander? "Nein", antwortet Omar, "jeder hat seine Wohnung und bleibt so, fremd."
    Das hohe Lied auf die Nachbarschaft. Selbstverständlich.Die ist in Syrien außerfamiliär natürlich bestens intakt, was man an den intakten orientalischen Gesellschaften ja auch ausgesprochen gut studieren kann.

    Und just in diesem Moment kommen wir zum Absperrband. Simsalabim, es klärt sich alles auf. Das Absperrband deshalb, weil ein Nachbar in seiner Wohnung alleine gestorben ist. In Syrien unmöglich, da verrottet ein Alter eben nicht in seiner Wohnung, sondern stirbt, wenn er keine Familie hat, als Bettler unerkannt am Straßenrand, als einer der Geringsten. Was mich nur wundert, Nachbar seit zwei Jahren oder einem Jahr einer syrischen Familie, die doch so sehr das hohe Lied von der Nachbarschaft singt. Und die hat sich nicht gekümmert?

    Simsalabim!

    "In Syrien lassen die Kinder ihre Eltern nicht allein", sagt Fadila, "sie rufen sie an, sie besuchen sie, sie fragen sie." Es gibt Seniorenheime, doch gilt es als unmoralisch, seine Eltern dort unterzubringen. Die Jungen sorgten für die Alten, das sei Pflicht, religiös und kulturell. "Ich möchte, dass meine Kinder bei mir sind, wenn ich sterbe", sagt die Mutter.
    Es ist also unmoralisch, seine Eltern in einem Seniorenheim unterzubringen. In Syrien, sagt die dankbare Fadila, die dank der Rbb-Reporterin deutsch sprechen gelernt hat. Ein wahrlich hohes Lied auf die religiös-kulturell überlegene syrische Gesellschaft, die ihre Alten bestimmt sehr professionell daheim pflegt (ich kann es mir schon fast bildlich vorstellen, aber es sieht ja keiner) und es sich vor allem leisten kann, denn entweder bekommen das die syrischen Argaringenieurinnen mit ihrem Gatten als Pflicht und ihren Kindern hin, neben ihrem Beruf sozusagen gebeamt und gleichzeitig Eltern und Schwiegereltern (pardon) den Hintern zu wischen und die Techniken der Pflege und Behandlungspflege zu lernen und anzuwenden oder sie können es sich leisten, nach ihrem langen Studium doch daheim zu bleiben (wobei ich mich frage, wie ein solch langes Studium funktioniert, wenn man doch vorher schon verheiratet wurde und Kinder bekam und den Haushalt zu führen hatte)

    "In Syrien lassen die Kinder ihre Eltern nicht allein", sagt Fadila, "sie rufen sie an, sie besuchen sie, sie fragen sie." Es gibt Seniorenheime, doch gilt es als unmoralisch, seine Eltern dort unterzubringen. Die Jungen sorgten für die Alten, das sei Pflicht, religiös und kulturell. "Ich möchte, dass meine Kinder bei mir sind, wenn ich sterbe", sagt die Mutter.
    In einer arbeitsteiligen Gesellschaft wie der deutschen ist es nun einmal nicht möglich, seine Kinder in eine Haushaltsschule für die Hausarbeit daheim zu schicken. Den eigenen Lebensunterhalt muss man sich hier verdienen und die vielen Agraringenieure verdienen in ihren akademischen Berufen in den Bäckereien oder der Post eben nicht so viel, eine mehrköpfige Familie auszuhalten. Es sei denn, Allah schenkt ihnen die Sozialleistungen des deutschen Staates - und darauf läuft es wohl hinaus.

    Folgender Abschnitt erklärt übrigens auch, warum die Kinder aus dem Orient hier alle so gut erzogen sind:

    "In Syrien sollen Kinder artig sein", sagt Omar zum Thema Erziehung – just in diesem Moment schlägt die kleine Hala schreiend auf den Tisch, wir lachen. "Wenn die Mama 'Ja' sagt, ist es 'Ja'", fährt er fort, "wenn 'Nein', dann 'Nein'. Hier ist es ganz anders, die Kinder haben mehr Freiheit. Aber als Kind versteht man Freiheit noch nicht, aus mangelnder Erfahrung."
    Wenn Mama sagt "Ja", ist es "Ja", wenn Mama sagt "Nein" ist es "Nein". Und wenn ich einen Orientteppich kaufe, fliegt der auch!

    Mutter Fadila wundert sich, dass Jugendliche hier so früh aus dem Elternhaus ziehen. In Syrien wohne man bis zur Heirat bei den Eltern. Sie wünscht sich das auch, wenn ihre Töchter einmal erwachsen sind: "Man kann bei uns nicht unverheiratet eine Beziehung haben", ergänzt Omar.
    Mutti wundert sich, warum "Jugendliche" so früh aus dem Elternhaus ziehen. Das ist nun aber bestimmt eine falsche Übersetzung der RBB-Journalistin, denn üblicherweise ziehen junge Erwachsene aus dem Elternhaus (über 18) und nicht etwa Jugendliche (unter 18), es sei denn, die Jugendlichen finden nur auswärts eine Ausbildungsstelle. Und die Über-18-Jährigen ziehen meist nach Ausbildung oder für das Studium aus.
    Aber Alter ist relativ: In Syrien zieht man eben erst mit der Heirat aus. Und dann gilt man ja auch als Erwachsener bzw. Erwachsene, selbst wenn man als Mädchen erst 12 Jahre alt ist (erlaubtes Heiratsalter, kulturell und religiös). Die meisten Erwachsenen, die erst später aus dem Elternhaus ausziehen (weswegen sie mit 20 schon oft zwei Kinder haben), sind 16 Jahre alt.
    Erwachsenenalter unterscheidet sich eben und die Gründe für einen Auszug aus dem Elternhaus auch. Sind es im deutschen Falle Ausbildung und Erwerbstätigkeit, im syrischen Falle eben nur die Heirat. Inschallah!

    So allmählich kann man dann auch nachvollziehen, was das Beste aus der deutschen und der arabischen Kultur ist:

    Aus der deutschen Kultur fließt das Geld, mithilfe man die arabische Kultur in Deutschland aufrecht erhalten kann. Damit kann man den deutschen Anteil gar nicht als hoch genug einschätzen. Nein, ich irre mich, der deutsche Anteil ist profan. Der syrische Anteil, der bedeutet das Sozialleben, die Beziehung zwischen Eltern und Kindern, die Gastfreundlichkeit und den Respekt gegenüber den Mitmenschen.
    An dieser Stelle wird nun mehr Humor und Fantasie von mir abverlangt, als ich habe. Man sieht sie doch seit Tagen der Gastarbeiter und besonders besonders bei den arabischen Teilen der hier Lebenden: Den Respekt gegenüber den Mitmenschen, das intakte Sozialleben, den Respekt vor Frauen und Alten und die guten Beziehungen der gut erzogenen Kinder zu ihren Müttern, immer wieder in der Öffentlichkeit zu bewundern.


    Ihre Kinder sollen das Beste aus der deutschen und arabischen Kultur mitnehmen. Omar und Fadila schätzen an Deutschland Rechtsstaatlichkeit und Demokratie, dass der Wehrdienst nicht Pflicht ist, die Ruhe und das öffentliche Rauchverbot. Aus der arabischen Kultur ist ihnen das Sozialleben wichtig, die Beziehungen zwischen Eltern und Kindern, Gastfreundlichkeit und der Respekt gegenüber den Mitmenschen.

    Unabhängig vom Jobcenter sein

    Fadila vermisst die unkomplizierte Nähe zu ihrer Familie, die in Homs selbstverständlich war. Zwar leben mit Ausnahme ihres Vaters alle hier, doch jeder ist mit Kursen, Behördengängen und dem neuen Leben beschäftigt. Sie selbst lernt Deutsch an der Volkshochschule.
    Das Deutsche an der Volkshochschule scheint wenig gebracht zu haben, wenn man von den Übersetzungen der Reporterin des Rbb einmal absieht Allerdings erfahren wir an dieser Stelle Wesentlicheres:
    Mit Ausnahme des Vaters von Mutti Fadila leben schon alle Verwandten in Deutschland. Dass sie sich nach der Verwandtschaft sehnt, die nun schon in Deutschland lebt, ist wahrscheinlich der orientalischen Logik geschuldet. Vielleicht wollte sie ihr Unbehagen in Deutschland auch nur dramatisch pointieren.


    Es folgen vollmundige Absichtserklärungen, wie man sie oft hört, aber auch ziemlich oft gewahr wird, dass die Anstrengungen und Taten sich dann doch auf sehr überschaubarem und niedrigem Niveau bewegen. Aber es hört sich natürlich erst einmal gut an, wenngleich das Praktikum ja ein verordnetes war und auch die Weiterbildung eine durch das Arbeitsamt vermittelte ist:

    Was braucht es, damit die Familie sich in Deutschland wohler fühlt? "Ich will arbeiten", sagt Omar, "unabhängig vom Jobcenter sein." Der Agraringenieur hat Deutsch gelernt, ein Praktikum am Institut für Agrar- und Stadtökologische Projekte der HU Berlin absolviert und deutschlandweit Bewerbungen verschickt – bisher ohne Erfolg. Zurzeit besucht er eine Weiterbildung zum Technischen Assistenten, um seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.

    Und die Tochter Nur, mit der im Kindergarten niemand spricht und spielt, singt alleine in ihrem Zimmr die drei Worte, die sie gelernt hat.

    ntegration beginnt im Kleinen

    Die Familie ist Deutschland für die Aufnahme sehr dankbar, doch würde sie sofort nach Syrien zurückkehren, wenn der Krieg beendet ist und ein Regierungswechsel stattgefunden hat.


    Fadila zeigt mir das Foto eines zerbombten Hauses in Homs. Anstelle der Fenster klaffen Löcher in der elterlichen Wohnung im Erdgeschoss. Rückkehrer haben im ersten Stock eine behelfsmäßige Bleibe eingerichtet. Berlin 1945 fällt mir sofort ein. Nour singt allein in einem Zimmer "Backe, backe Kuchen". Sie lässt Musik dazu laufen.


    Ich gehe an den gelben Türen im Treppenhaus vorbei, an Plaketten, Dekor und dem Abziehbild eines Golden Retrievers. Kein Ton dringt hervor. Integration beginnt im ganz Kleinen, denke ich. Bei Familie S. könnte ein "Hallo, wie geht’s, woher kommst du, willst du mit mir spielen" helfen.
    https://www.rbb24.de/politik/thema/2...tion-2018.html

    Tja, wir haben uns ja von Großfamilien mit der Industrialisierung spätestens verabschiedet. Aber da fällt mir doch wieder eine Serie ein, die von den alten Tagen der vorchristlichen Großfamilien handelt und die Vikings heißt. Und ich stelle mir gerade vor, wie sich eine solche Großfamilie oder Sippe angesichts solch dankbarer Gäste verhalten hätte, wobei hier auch ein Blick auf das germanische Gastrecht hilft, das sich ja durch das Mittelalter als Ehrenkodex erhielt und auch noch ein klein wenig in die Moralvorstellungen des heutigen Deutschen wirkt. Es hätte die undankbaren Gäste in Schimpf und Schande verjagt oder gleich getötet. Man nannte dies sein Gastrecht verwirkt zu haben.

    Heute wirkt dieser Anspruch nur noch moralisch, wenn überhaupt. Die Regierenden und die Rbb-Reporterin tangiert dieser nicht mehr.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

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    AW: Wie eine Familie damit ringt, in Deutschland anzukommen

    Hellersdorf ist für Araber natürlich die Hölle. Dort leben noch sehr viele Deutsche, sind Zustände wie in Neukölln noch weit. Und wenn sich diese Dame beklagt, dass niemand mit ihr spricht, dann muss man natürlich auch fragen, in welcher Sprache die Deutschen mit ihr sprechen sollen. Arabisch etwa? Ich denke mal, dass Hellersdorf ein guter Grund für die spätere Heimkehr dieser Leute ist. Sollen sie es so unbequem wie nur möglich haben.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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