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    Wegen Burkini? Bademeister wirft plötzlich Frau aus Schwimmbad - jetzt erhebt sie schwerwiegende Vorwürfe

    Wegen Burkini?
    Bademeister wirft plötzlich Frau aus Schwimmbad - jetzt erhebt sie schwerwiegende Vorwürfe

    Eine junge Frau besucht das Aquadrom, um dort schwimmen zu gehen und einen schönen Tag zu haben. Plötzlich beginnt ein Bademeister eine Diskussion mit ihr - und wirft sie raus.


    Hockenheim - Gerade bei dem heißen Wetter gibt es doch nichts Schöneres, als den Tag in einem Schwimmbad zu verbringen. Das dachte sich auch Güler D. am Donnerstag (16. August). Da die 28-Jährige immer ein Kopftuch trägt, wollte sie auch beim Schwimmen ihre Haare verbergen.


    Dafür zog sie einen Burkini an – einen Badeanzug, der alle Körperteile außer dem Gesicht, den Händen und den Füßen bedeckt. In einem Artikel von ‚Bento‘ schilderte sie, was an diesem Tag passierte. Laut ihrer Aussage habe der Bademeister sie plötzlich angeschrien und eine lautstarke Diskussion mit ihr geführt.


    Grund dafür sei ihr Burkini gewesen, mit dem sie nicht ins Wasser dürfe – obwohl eine Mitarbeiterin der Kasse zuvor etwas anderes sagte. Am Ende warf der Bademeister die junge Frau aus dem Aquadrom. Er habe sogar gelacht, als die ihm mit einer Beschwerde drohte!


    Das sagt der Pressesprecher des Aquadrom

    Am Montag äußerte sich Christian Stalf, Pressesprecher der Stadt Hockenheim und des Bades, zu den Vorwürfen. Seine Aussage widerspricht komplett dem, was die 28-Jährige dazu sagt. Der Bademeister habe zudem richtig gehandelt.
    Wie der Vorfall nach Angaben des Pressesprechers verlaufen ist, lesen Sie bei unseren Kollegen von HEIDELBERG24.DE.*


    https://www.tz.de/welt/hockenheim-fr...-10136423.html


    Stellungnahme
    Frau wegen Burkini rausgeworfen: Jetzt äußert sich das Aquadrom!

    Hockenheim - Eine junge Frau wird aus dem Aquadrom geworfen, weil sie einen Burkini trägt. In einem offiziellen Schreiben äußert sich nun ein Sprecher des Bades zu dem Vorfall:


    Die 28-jährige Güler D. will am Donnerstag (16. August) das Aquadrom besuchen und sich einen schönen Tag machen. Wie 'Bento' berichtet, habe sie einen Burkini getragen – also einen Badeanzug, der alles außer Gesicht, Händen und Füßen verbirgt. Der Bademeister habe sie angesprochen, in eine Diskussion verwickelt und am Ende aus dem Schwimmbad geworfen.


    Stellungnahme des Aquadrom

    Am Montag (20. August) bezieht Christian Stalf, Pressesprecher des Aquadroms, Stellung zu den Vorwürfen. „Der Vorwurf macht uns sehr betroffen. Das Aquadrom distanziert sich klar von rassistischem Verhalten. In der Vergangenheit sind auch schon andere Frauen mit einem Burkini in unserem Schwimmbad schwimmen gegangen. Dabei gab es unserer Kenntnis nach keine Beanstandungen", heißt es in der Stellungnahme.


    Das Bad orientiere sich beim Thema ‚Schwimmen in Burkinis‘ an der Vorgabe der ‚Deutschen Gesellschaft für das Badewesen‘. Nach dieser ist der Burkini eine „übliche Badekleidung“ ohne Taschen.




    Laut Stalf habe der Bademeister die 28-Jährige angesprochen, da er Zweifel hatte, ob es sich wirklich um ein solches Kleidungsstück gehandelt habe. Auch eine andere Kollegin an der Kasse sei dieser Überzeugung gewesen. Die Nachfrage des Bademeisters sei daher gerechtfertigt gewesen.
    Geschichte mit zwei Versionen

    Dass sich der Vorfall so ereignet hat, wie Güler D. ihn schildert, kann der Sprecher nicht bestätigen. „Die Ausführungen unseres Bademeisters lassen einen an- deren Schluss auf das Geschehen zu“, so Stalf. Er widerspricht auch der Aussage der Frau, das der Bademeister sie lachend aus dem Aquadrom geworfen habe. Die Betriebsleitung des Aquadrom sei offen für einen Austausch mit der betroffenen Frau – um mehr über die Sichtweisen der jeweils anderen Seite zu erfahren.


    https://www.heidelberg24.de/region/h...aign=zr-teaser


    Gerechtigkeit
    Frau soll aus Schwimmbad verwiesen worden sein – weil sie Burkini trug

    Nicht nur dort gibt es Burkini-Diskussionen.
    Hatice Kahraman





    Sommertage im Schwimmbad können so schön sein. Ein wenig planschen, Eis und Pommes essen, gemütlich auf der Picknickdecke liegen. Das dachte sich auch die 28-jährige Güler D. Sie wollte mit ihrer Tochter und ihrer Schwägerin am vergangenen Donnerstag einen entspannten Nachmittag im Aquadrom in Hockenheim verbringen. Da sie ein Kopftuch trägt und alles außer ihrem Gesicht, ihre Hände und Füßen bedeckt, trug sie an dem Tag einen Burkini. Sie erzählt bento:
    "Ich hatte meinen Burkini schon an und wollte an der Kasse fragen, ob ich so ins Wasser darf. Die Frau dort war sehr nett und meinte, dass das kein Problem sei."


    Über eine Stunde lang war das auch kein Problem. Als sie dann aber nach einer kurzen Pause wieder ins Wasser wollte, sei der Bademeister schreiend und pfeifend zu ihr gekommen.
    Güler erzählt:


    "Er sagte mir, dass ich so nicht ins Wasser könne, weil der Burkini nicht seinen Vorstellungen entspreche."


    Güler habe versucht, sich zu erklären. Sie habe gesagt, dass ihr Burkini extra fürs Schwimmen hergestellt worden und wasserabweisend sei. Der Bademeister habe das nicht glauben wollen und permanent versucht, den Ganzkörperanzug anzufassen. Die Diskussion um den Burkini sei immer lauter geworden.

    Am Ende habe der Bademeister sie aus dem Schwimmbad verwiesen. Er habe gelacht, als sie gesagt habe, dass sie sich beschweren werde.
    Güler stört am meisten, dass der Bademeister nicht versuchte, in normalem Ton mit ihr zu sprechen. Den lauten Streit vor allen Leuten wegen ihres Burkinis empfand sie als diskriminierend und rassistisch.


    "Der geschilderte Vorgang macht uns sehr betroffen. Wir und auch unser Freizeitbad Aquadrom distanzieren uns klar von rassistischem Verhalten", sagt der Pressesprecher der Stadt Hockenheim Christian Stalf auf Anfrage von bento. Noch sei aus Sicht der Stadt nicht klar, wie sich der Vorfall genau abspielte, da sich der Bademeister noch nicht geäußert habe.
    Es sei aber klar, dass Güler nicht als erste Frau mit einem Burkini im Aquadrom schwimmen war:
    "In der Vergangenheit sind auch schon andere Frauen mit einem Burkini in unserem Schwimmbad schwimmen gegangen. Dabei gab es unserer Kenntnis nach keine Beanstandungen."
    Die Diskussion um den Ganzkörper-Schwimmanzug ist nicht neu. Im August 2016 machte ein Vorfall aus Frankreich Schlagzeilen: Polizisten kontrollierten am Strand verschleierte Frauen und verhängten Bußgelder, weil Burkinis dort verboten waren (bento). Das sorgte europaweit für Aufregung, ein französisches Gericht stoppte das Verbot wieder. (bento)


    Nicht nur in Frankreich, auch in Deutschland gibt es immer wieder Diskussionen um den Burkini. Aktuell in Essen: Wie die WAZ berichtete, soll ein Besucher eines Schwimmbades dem Gesundheitsamt Hygieneprobleme gemeldet haben, weil er muslimische Frauen gesehen habe, die mit Straßenkleidung ins Wasser gingen (Der Westen). Der Badeleiter lehnt diesen Vorwurf ab, sein Bad sei sauber. Ein CDU Politiker fordert ein komplettes Burkini-Verbot.

    Der Vorfall ereignete sich im Oststadtbad in Essen, einer Stadt mit einem Migrantenanteil von etwa 24 Prozent (Mikrozensus 2011). Der Badeleiter Michael Bach nennt sein Schwimmbad deshalb auch "Multikultibad": An manchen Tagen seien 60 Prozent der Besucher Migranten. Viele muslimische Frauen könnten sich keinen Ganzkörper-Schwimmanzug leisten. Der Badeleiter erlaube deshalb synthetische Leggings, Radlerhosen und T-Shirts, die einem Burkini ähneln. (Der Westen)


    Und genau das wird kritisiert: Ein Besucher des Oststadtbads soll die Hygieneprobleme gemeldet haben, als er muslimische Frauen mit einem "selbstgemachten" Burkini sah. Laut der Badeordnung der Stadt Essen ist das Benutzen des Schwimmbeckens nur in Badekleidung erlaubt. Das Bäderpersonal müsse darüber entscheiden, ob eine Badebekleidung diesen Anforderungen entspricht.
    Dirk Kalweit ist stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Essen und findet, dass es bei der Burkini-Diskussion nicht nur um Hygieneprobleme geht. Zu bento sagte er:
    "Ich denke, dass es für den sozialen Frieden und für die Gleichbehandlung zielführend ist, wenn man eine Badeordnung hat, die für alle gilt und das bedeutet auch, keine Ausnahmen zu machen."
    Öffentliche Bäder sollten seiner Meinung nach ein säkularer Bereich sein.
    Meint: religionsneutral.


    Religionsneutral? Der Islam gehört zu Essen: Laut der Brost-Stiftung gab es 2015 schätzungsweise 40.000 bis 50.000 Muslime in der Stadt. Das sind zwischen sieben und neun Prozent der Einwohner. Außerdem gibt es etwa 25 Moscheevereine. (Brost-Stiftung).
    Mit bento wollte der Badeleiter des Oststadtbads nicht sprechen. Wie die Pressestelle der Stadt mitteilte, habe er Hassnachrichten erhalten und wolle jetzt lieber etwas Ruhe in die ganze Sache bringen.
    Um die Wasserqualität des Schwimmbads muss sich in Essen trotzdem niemand Gedanken machen: Die wird einmal im Monat im Oststadtbad überprüft. Bis jetzt gab es dem Amt zufolge keine Beanstandungen (Der Westen).


    http://www.bento.de/politik/hockenhe...raegt-2759779/
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Wegen Burkini? Bademeister wirft plötzlich Frau aus Schwimmbad - jetzt erhebt sie schwerwiegende Vorwürfe

    Wo steht denn im Koran geschrieben, dass Muslime Schwimmbäder benutzen dürfen? Zu Mohammeds Zeiten ist kein Moslem in so eine Einrichtung gegangen.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #3
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    AW: Wegen Burkini? Bademeister wirft plötzlich Frau aus Schwimmbad - jetzt erhebt sie schwerwiegende Vorwürfe

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Wo steht denn im Koran geschrieben, dass Muslime Schwimmbäder benutzen dürfen? Zu Mohammeds Zeiten ist kein Moslem in so eine Einrichtung gegangen.

    Das dürfte sich dann aber auch auf Toilettenpapier und Handys beziehen. Sand und Gebet tun es auch.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  4. #4
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    AW: Wegen Burkini? Bademeister wirft plötzlich Frau aus Schwimmbad - jetzt erhebt sie schwerwiegende Vorwürfe

    Bademeister als Nazi brandmarken und rausschmeißen und der "armen" diskriminierten Burkinifreundin samt Großfamilie lebenslangen, freien Eintritt ins Bad gewähren? Wie, das reicht noch nicht? Vielleicht noch ein Schmerzensgeld für die schweren, psychischen Probleme, die aus dieser "rassistischen" Behandlung resultieren? Kommen wir der Sache jetzt näher?

    Mann, oh, mann! Früher hätte man die Tante einfach des Bads verwiesen und gut wär's gewesen! Jetzt wird ein riesiges Rassismus-Faß aufgemacht! Unser Land ist nur noch krank!
    "...und dann gewinnst Du!"

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