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    Familiennachzug fr subsidr schutzberechtigte Flchtlinge

    Nun soll es losgehen, steht im Artikel, nmlich der Zuzug der Familien der susudir schutzberechtigten Flchtinge, also der Flchtlinge, die ja angeblich nur auf Zeit bleiben sollen (was bestimmt auch der Fall sein wird, wenn sie jetzt mit ihrer gesamten Familie in Deutschland siedeln).
    Gleich zu Anfang das Paradebeispiel Mustafa. Er flchtete (ber wieviel Lnder eigentlich?) zielgerichtet mit den Shnen nach Deutschland, die Ehefrau und die Tochter blieben in Syrien zurck. Was also fr Mustafa gefhrlich war, war fr die Frauen der Familie nicht gefhrlich. Oder hatte Mustafa nur vor, in Deutschland zu siedeln und anschlieend seine Frau nachzuholen? Oder ist dies schariakonformes Handeln: Die Mnner zuerst, dann die Frauen? Oder gibt es gar keine Fluchtgrnde auer natrlich der Verheiung vom gelobten Land (Frau Merkel hat uns eingeladen und baut Huser fr uns)?
    Wie dem auch sei, wird jetzt in die Wege geleitet, was die bergroe Mehrheit der Deutschen nicht will: Der Familiennachzug fr Syrer, die nur fr ein oder drei Jahre - eigentlich - in Deutschland bleiben drfen.

    Mustafa Jamal Edeen hat bei der Flchtlingshilfe der Jesuiten in Mnchen Zuflucht gefunden. Im Januar 2016 kam er mit seinen beiden erwachsenen Shnen nach Deutschland, seine Frau und seine Tochter blieben in Syrien zurck. Seitdem ist die Familie getrennt. Ihr Haus in ihrer Heimatstadt wurde zerstrt, dorthin knnen sie nicht zurck. Mustafa Jamal Edeen hofft, dass er Frau und Tochter jetzt, wenn der Familiennachzug auch fr eingeschrnkt Schutzberechtigte wieder mglich ist, nachholen kann. Doch vorher sind viele Hrden zu berwinden.
    Familiennachzug fr eingeschrnkt Schutzberechtigte

    Die Groe Koalition hatte sich nach zhen Verhandlungen darauf geeinigt, dass ab 1. August pro Monat 1.000 Personen kommen drfen. Wenn dieses Kontingent monatlich nicht erreicht wird, kann es bis Jahresende auf den Folgemonat bertragen werden. Ab 1. Januar 2019 gilt dann strikt: 1.000 pro Monat. Kommen zum Beispiel nur 900, verfallen 100 Pltze.
    Berechtigt zum Familiennachzug sind Ehepartner, aber nur dann, wenn die Ehe bereits im Heimatland geschlossen wurde. Auerdem Kinder der hier lebenden Flchtlinge. Und die Eltern minderjhriger Flchtlinge, allerdings nur dann, wenn das Kind in Deutschland nicht mit einem Verwandten zusammenlebt. Nicht nachzugsberechtigt sind etwa Groeltern oder Geschwister hier lebender Flchtlinge, auch dann nicht, wenn sie minderjhrig sind.
    Antrag auf ein Visum wird umfangreich geprft

    Termine fr einen Visumsantrag mssen in den Botschaften ausgemacht werden. Das geht online, aber zum Termin mssen sie persnlich vorsprechen - Syrer dazu nach Beirut im Libanon reisen. Denn die deutsche Botschaft in Damaskus ist derzeit geschlossen. Dann gilt es viele Dokumente vorzulegen. Geprft wird die Identitt, die Heiratsurkunde, die Abstammung der Kinder von ihren Eltern. Zudem mssen Fragen zur persnlichen Situation beantwortet werden, zum Beispiel, ob es schwere Krankheiten gibt, wie lange die Trennung von der Familie besteht, wie gefhrlich die Lage fr die Angehrigen ist.
    Diese Antrge werden dann nach Deutschland bermittelt. Die Auslnderbehrde am Wohnort des Betreffenden prft, ob er wirklich nachzugsberechtigt ist und ob es Grnde gibt, die dagegen sprechen. Bestimmte Straftaten oder eine Verurteilung zu einer mindestens einjhrigen Freiheitsstrafe wren etwa ein absoluter Ausschlussgrund.
    Entschieden wird beim Bundesverwaltungsamt

    Sind alle Papiere in Ordnung, wird der Visumsantrag an das Bundesverwaltungsgericht bermittelt. Einmal im Monat wird dann dort entschieden, wer eines der begehrten 1.000 Visa erhlt. Im Bundesinnenministerium geht man davon aus, dass gleich am Anfang noch nicht 1.000 Antrge pro Monat vollstndig bearbeitet sein knnen. Solange werden die Visa nach dem Zeitpunkt des Antrages erteilt. Aber in Zukunft, wenn die Zahl der Antrge 1.000 pro Monat berschreitet, muss eine Auswahl getroffen werden.
    Dazu sollen die humanitren Kriterien gewichtet werden. An erster Stelle soll immer das Kindeswohl stehen. Ein noch kleines Kind nachzuholen hat also Vorrang. Ebenso die Eltern unbegleiteter minderjhriger Flchtlinge. Bercksichtigt werden dann schwere Krankheiten oder Pflegebedrftigkeit und wie lange die Familie bereits getrennt ist. Auch, ob sich die Angehrigen im Ausland in Gefahr befinden. Kommen mehrere dieser Aspekte zusammen, erhht das die Chancen ausgewhlt zu werden. Erst an zweiter Stelle werden Integrationsaspekte eine Rolle spielen, beispielsweise ob der in Deutschland lebende Flchtling bereits eine Arbeit und eine Wohnung gefunden hat, oder ob die Angehrigen Deutschkenntnisse vorweisen knnen.
    Wer es in einem Monat nicht schafft, muss auf die Zukunft hoffen

    Es liegt in der Natur der Sache, dass eine quasi mathematisch genaue Gewichtung der Auswahlkriterien eher schwierig ist. Die Behrden betreten hier Neuland und Verwaltungsrichter haben schon bemngelt, dass viele Fragen noch offen sind. Gerade mit Blick auf eventuelle Klagen Abgewiesener wrden sie sich konkretere Regeln wnschen.
    Wenn es jemand nicht schafft, unter den 1.000 Ausgewhlten zu sein, kann er darauf hoffen, im nchsten Monat zum Zuge zu kommen. Allerdings spielt die Wartezeit keine Rolle. Jeder Antrag wird wieder allein anhand der humanitren Kriterien gewichtet.
    Mustafa Jamal Edeen wnscht sich, seine Frau und seine Tochter bald wiederzusehen. Doch seine Tochter ist bereits erwachsen. Deshalb werden viele andere Familien, wenn sie kleine Kinder haben, erst mal vor ihm dran kommen.
    https://www.br.de/nachrichten/famili...linge-100.html
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Mastab seiner beschrnkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preuischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Familiennachzug fr subsidr schutzberechtigte Flchtlinge

    Mustafa Jamal Edeen kam im Januar 2016 mit seinen beiden erwachsenen Shnen nach Deutschland, seine Frau und seine Tochter blieben in Syrien zurck. Seitdem ist die Familie getrennt.

    Was fr Kerle, echte Araber eben.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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