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    Juncker sturzbesoffen bei Nato-Gala (Video der Daily Mail)



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    Der Spiegel schreibt hierzu:

    Die Bilder vom Mittwochabend sind besorgniserregend: Man sieht Jean-Claude Juncker, wie er vergeblich versucht, eine Stufe hoch zu steigen - erst mit fremder Hilfe gelingt es dem Präsidenten der EU-Kommission, das Podium zu erklimmen, auf dem er gemeinsam mit den Nato-Staats- und Regierungschefs beim Brüsseler Gipfeltreffen den Gala-Abend eröffnet.

    Als Juncker auf seiner Position angekommen ist, wankt er, wird schließlich rechts und links von den Präsidenten Finnlands und der Ukraine, Sauli Niinistö und Petro Poroschenko, gestützt. Anschließend wird er von anderen Staatsmännern wieder vom Podium geleitet. Später gibt es sogar ein Pressefoto von Juncker im Rollstuhl.

    Der Gesundheitszustand des 63-Jährigen ist in Brüssel Dauerthema. Immer wieder wird vor allem über den Alkoholkonsum des Kommissionschefs getuschelt - das Thema verfolgt ihn, seit er Premier in Luxemburg war, auch der SPIEGEL berichtete darüber. Juncker hat stets beteuert, kein Alkoholproblem zu haben.

    Nach seinem wankenden Auftritt am Mittwoch dauert es nicht lange, bis in den Sozialen Medien spekuliert und behauptet wird, Juncker sei am ersten Tag des Nato-Gipfels betrunken gewesen.

    Eine Sprecherin der Kommission dagegen sagte der Nachrichten-Website "Politico", Juncker hätte eine "besonders schwere Schmerz-Attacke" erlitten. Weiter erklärte sie: "Es wäre nicht angemessen, irgendwelche gesundheitlichen Probleme öffentlich zu diskutieren." In Junckers Umfeld ist die Rede von einer "Ischias-Attacke". Am Donnerstag sei dies bei den Auftritten wieder sehr viel besser gewesen, was öffentlich sichtbar gewesen sei. "Deshalb muss man sich keine Sorgen machen, dass er nach wie vor hart arbeitet", hieß es.
    http://www.spiegel.de/politik/auslan...a-1218237.html

    Es war wohl auch die Ischias-Attacke, die Herrn Juncker veranlasste, so überaus stürmisch und herzlich, wie dies Alkoholiker im Zustand fortgeschrittenen Konsums so zu tun pflegen, alle Politiker, die ihm über den Weg liefen, zu umarmen, zu küssen und zu herzen (siehe Video). Was eine Ischias-Attacke so alles vermag....
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Juncker sturzbesoffen bei Nato-Gala (Video der Daily Mail)

    Ich denke nicht, daß ein Politiker total besoffen auf solch einen Empfang geht. Ich vermute da eher ein anderes schwerwiegenderes gesundheitliches Problem als nur "Rücken".

    Egal was das ist: so sollte man sich nicht in der Öffentlichkeit zeigen.

  3. #3
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    AW: Juncker sturzbesoffen bei Nato-Gala (Video der Daily Mail)

    Juncker hat doch schon früher angetrunken bizarre Reden gehalten. Von "harter Arbeit" kann bei seiner Tätigkeit nebenbei gesagt auch nicht gesprochen werden.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  4. #4
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    AW: Juncker sturzbesoffen bei Nato-Gala (Video der Daily Mail)

    Deine guten Annahmen in allen Ehren, Narima, aber Juncker trat auch schon früher betrunken auf. Nun ist Juncker ein Alkoholiker und die neigen dazu, vor großen Ereignissen und Veranstaltungen in Erwartung dieser gerne auch mal vorzuglühen. Alkoholismus ist eine Krankheit mit Kontrollverlust.

    Nun aber wird ganz großes Kino daraus: Der Ischiasnerv ist schuld. Gut und schön, hätte der Juncker nicht minutenlang geschwankt (wie es im folgenden Artikel wörtlich zu lesen ist) und hätte er nicht in unangemessener Weise umarmt und geherzt. Das alles hat mit Ischias weniger zu tun.

    Wer kann einen solchen Artikel veröffentlichen? Natürlich die Süddeutsche Zeitung:


    Die Leiden des Jean-Claude Juncker


    EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte beim Nato-Gipfel in Brüssel mit schweren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.
    Er habe unter einer "besonders schmerzhaften Ischias-Attacke" gelitten, teilte die Kommission mit.
    Juncker klagte in den vergangenen Monaten schon mehrmals über seine Schmerzen.

    Von Alexander Mühlauer, Brüssel

    Nach allem, was passiert ist, konnte Jean-Claude Juncker nicht so tun, als sei nichts gewesen. Und so ließ er am Freitag über seinen Sprecher ausrichten, dass er sich bei Mark Rutte und António Costa bedanken wolle, die ihm während dieses "schmerzhaften Moments" geholfen haben. Der niederländische Ministerpräsident und der portugiesische Premier hatten Juncker am Mittwochabend vor dem Galadinner des Nato-Gipfels im Brüsseler Jubelpark gestützt, als es ihm sichtlich schlecht ging. Auf Videoaufnahmen sieht man den Kommissionspräsidenten minutenlang schwankend, mehrere Staats- und Regierungschefs griffen ihm unter die Arme. Später musste er in einem Rollstuhl geschoben werden.

    Zunächst wollte die EU-Kommission sich nicht näher dazu äußern. Nur so viel: "Es wäre nicht angemessen, irgendwelche gesundheitlichen Probleme öffentlich zu diskutieren." Doch als die Aufnahmen des wankenden Präsidenten in den sozialen Netzwerken immer häufiger geteilt und teils hämisch kommentiert wurden, reagierte die Kommission und erklärte das Auftreten ihres Chefs. Juncker selbst habe schon häufiger auf seine Rückenprobleme verwiesen, die ihm das Gehen erschwerten, hieß es von Seiten der Behörde. Rund um das Abendessen des Nato-Gipfels sei er von einer "besonders schmerzhaften Ischias-Attacke" geplagt worden. Am Tag danach sei es wieder besser gewesen, der Präsident habe sein volles Programm absolviert. "Er wird weiter hart arbeiten", sagte sein Sprecher.
    Der Ischias-Nerv quält Juncker schon länger

    Womit man bei der entscheidenden Frage wäre: Ist der 63-Jährige angesichts seines Gesundheitszustands in der Lage, sein Amt auszuüben? Seine Behörde gab sich am Freitag alle Mühe, dies mit einem klaren Ja zu beantworten. Nächste Woche reise Juncker nach Peking, dann weiter nach Tokio und Madrid. Am 25. Juli werde er von Donald Trump im Weißen Haus erwartet. Dem US-Präsidenten dürften Junckers Leiden nicht entgangen sein. Er war ja beim Dinner in Brüssel dabei.

    Es ist nicht das erste Mal, dass Junckers gesundheitliche Schwäche zum Thema wird. Zuletzt bekannte der Präsident vor gut drei Wochen im irischen Parlament, was für jeden offensichtlich war, als er dort zum Rednerpult schritt: "Ich habe Schwierigkeiten beim Gehen." Und fügte hinzu: "Ich bin nicht betrunken. Ich habe Ischias. Ich würde es vorziehen, betrunken zu sein." Auf die Frage, ob Juncker am Abend des Nato-Dinners betrunken gewesen sei, wie manche spekulierten, sagte sein Sprecher, dass er es für "mehr als geschmacklos" halte, wie einige Medien jetzt mit herabsetzenden Überschriften die Schmerzen des Präsidenten ausnutzten. Juncker nehme Medikamente und gehe zu einer Physiotherapeutin, hieß es aus der Kommission.

    Wie stark sein Leiden Juncker bei der Arbeit beeinträchtigt, zeigte sich im April, als er den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan im bulgarischen Warna traf. Bei der Pressekonferenz erklärte Juncker: "Ich muss Ihnen sagen, dass ich ein Problem habe: Ischias. Es ist sehr schmerzhaft." Und erzählte dann freimütig: "Ich musste aufstehen, den Raum verlassen, herumlaufen. So habe ich wahrscheinlich den wichtigsten Teil des Treffens verpasst." Es war einer dieser sich inzwischen häufenden Momente, in denen der Kommissionspräsident dem Publikum geradezu unter die Nase rieb, dass ihn sein Stehvermögen zu verlassen scheint. In welchem Ausmaß, das konnte man nun beim Nato-Dinner in Brüssel sehen.
    http://www.sueddeutsche.de/politik/e...cker-1.4053162
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    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

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    AW: Juncker sturzbesoffen bei Nato-Gala (Video der Daily Mail)

    Broder schreibt dazu auf der Achse:

    Volltrunken in Brüssel, aber nicht in der Tagesschau

    Es ist in und außerhalb von Brüssel kein Geheimnis, dass der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, ein Alkoholproblem hat. Man hat ihn schon öfter nicht ganz nüchtern in der Öffentlichkeit gesehen, aber noch nie so randvoll wie bei der Abschlussfeier zum NATO-Gipfel in Brüssel letzte Woche. Juncker schwankte und wankte, erst schaffte er es nicht aus eigener Kraft zum Gruppenfoto auf die Bühne, dann musste er beidseitig gestützt werden und wäre beim Abgang von der Bühne beinahe gestürzt, wenn ihm nicht ein paar Begleiter unter die Arme gegriffen hätten. Dabei küsste er jeden ab, der ihm in die Quere kam, Küsschen links, Küsschen rechts, wie es so seine Art ist.

    Ein belgischer Nachrichtensender hatte die Szene festgehalten, andere Sender übernahmen die Bilder. Allerdings weder die ARD noch das ZDF. Daraufhin fragte ich bei Kai Gniffke, dem Chef der Tagesschau und der Tagesthemen nach, ob es irgendeinen Grund geben würde, „warum Sie in Ihrer Berichterstattung über den NATO-Gipfel in Brüssel diesen Bericht des flämischen Fernsehens nicht übernommen, nicht einmal daraus zitiert haben?“ und ob die Redaktion, wäre es Donald Trump gewesen, genauso gehandelt hätte.

    Kai Gniffke überlegte ein paar Tage und schrieb zurück: „Natürlich hätten wir gezeigt, wenn Donald Trump auf dem NATO-Gipfel derart angeschlagen aufgetreten wäre. Schließlich war er die unbestrittene Hauptperson. Das war der EU-Kommissionspräsident an diesem Tag nicht, so dass wir die Frage, aus welchen Gründen er an diesem Tag ebenso gebrechlich wie kussfreudig war, nicht in dem Bericht über den NATO-Gipfel thematisiert haben, da es hier um den Fortbestand des westlichen Verteidigungsbündnisses ging. Da erschien uns die Frage, ob ein Tagungsteilnehmer Ischias-Beschwerden hat oder angeschickert ist, nicht im Zentrum des Ereignisses zu stehen. Bei einem EU-Gipfel wäre das wohl anders gewesen.“

    Der vorletzte Satz bezog sich auf das Statement eines Kommissionssprechers, wonach Juncker an diesem Tag „von einer besonders schmerzhaften Ischias-Attacke geplagt wurde“. Also warten wir den Bericht zum nächsten EU-Gipfel ab. Irgendwann wird auch die Tagesschau zugeben müssen, dass solche Spektakel nur volltrunken zu ertragen sind.

    https://www.achgut.com/artikel/vollt...der_tagesschau
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