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    Kundenliebling: Syrischer Praktikant in der Bäckerei Wulfestieg

    Kundenliebling: Syrischer Praktikant in der Bäckerei Wulfestieg
    Er floh vor den Bomben, der Gewalt, den Terror. Der Syrer Omar Darwish machte sich einst auf eine ungewisse Reise in eine bessere Zukunft. In Peine hat er seinen Frieden gefunden. Als Praktikant in der Peiner Bäckerei Wulfestieg wird der junge Syrer bereits von vielen Kunden geliebt – vor allem für sein Lächeln.




    Omar Darwish aus Syrien ist Praktikant in der Bäckerei Wulfestieg in Essinghausen.
    Peine „Meine Mitarbeiter müssen freundlich sein“, sagt Ralf Wulfestieg, Inhaber der gleichnamigen Peiner Backstube. „Die Herkunft ist doch völlig egal.“ Mit der Arbeit des 20-jährigen Darwish ist er absolut zufrieden. Daher absolviert der Schüler derzeit auch bereits zum dritten Mal ein Praktikum in der Filiale in Essinghausen.
    Flucht mit Boot übers Mittelmeer

    „Ich arbeite gern hier. Das Team ist sehr nett, und es macht viel Spaß“, sagt Darwish, der vor drei Jahren ohne jegliche Deutschkenntnisse nach Deutschland floh. Zunächst schaffte er es damals mit seinem Bruder und den Cousinen in die Türkei, anschließend überquerte er in einem überfüllen Flüchtlingsboot das Mittelmeer bis Griechenland. Eine traumatische Flucht. Die Erinnerung daran verbirgt der junge Syrer stets hinter einem freundlichen Lächeln.
    „Die meisten Kunden finden es sehr bemerkenswert, wie gut Omar arbeitet und Deutsch spricht“, sagt Sarah Köppen, die im Verkauf mit Darwish zusammenarbeitet. „Manche Kunden sind zunächst zurückhaltend und skeptisch.“ Doch die überzeuge der Syrer schnell – durch sein Lächeln.
    Hauptschulabschluss in einer reinen Flüchtlingsklasse (nicht viele meiner Klassenkameraden haben den Abschluß geschafft...)

    Hauptschulabschluss geschafft

    „Der Kontakt zu den Menschen macht mir Spaß“, sagt Darwish, der gerade an den BBS Peine seinen Hauptschulabschluss gemacht hat. Nicht viele seiner Klassenkameraden haben den Abschluss geschafft – Darwish schon. „Ich möchte nun gern noch meinen Realschulabschluss machen“, sagt der 20-Jährige.
    „Ich würde ihm jetzt und hier sofort einen Ausbildungsvertrag vorlegen“, meint Wulfestieg, der außerordentlich zufrieden mit der Leistung seines Praktikanten ist. „Er ist fleißig, lernt schnell und ist zuverlässig.“
    Führerschein bezahlt von der Arbeitsagentur für Arbeit (die leider anderen Jugendlichen oder Arbeitslosen einen solchen Führerschein nicht finanziert, auch nicht, wenn er die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöht):

    Berufsziel: Kfz-Mechatroniker

    Der junge Syrer freut sich sichtlich über die Anerkennung, strebt aber ein anderes Handwerk an. „Ich möchte gern Kfz-Mechatroniker werden“, sagt Darwish, der kürzlich seinen Führerschein gemacht hat. Bisher habe es von den Betrieben in Peine allerdings nur Absagen gegeben.
    Wulfestieg kann das nicht nachvollziehen: „Das Handwerk braucht gute und motivierte Leute. Bei mir ist Omar jederzeit herzlich willkommen.“
    Von Janine Kluge
    http://www.paz-online.de/Stadt-Peine...rei-Wulfestieg
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Kundenliebling: Syrischer Praktikant in der Bäckerei Wulfestieg

    Es gibt Wörter, die einem zum Halse heraushängen können. Eines davon ist „Syrer".
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  3. #3
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    AW: Kundenliebling: Syrischer Praktikant in der Bäckerei Wulfestieg

    Zunächst schaffte er es damals mit seinem Bruder und den Cousinen in die Türkei, anschließend überquerte er in einem überfüllen Flüchtlingsboot das Mittelmeer bis Griechenland.
    Und noch weitere sichere Länder lagen auf seinem Weg. Aber er musste unbedingt hierher, weil er wie so viele andere verpennte Träumer den Lügen der Schlepper und Schleuser glaubte.
    Hat er erst einmal einen sicheren Aufenthaltsstatus, ist es schnell mit dem Arbeitseifer vorbei und er ist Dauerkunde beim Jobcenter. So wie es die Türken und Araber machen, die schon länger hier sind.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  4. #4
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    AW: Kundenliebling: Syrischer Praktikant in der Bäckerei Wulfestieg

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Und noch weitere sichere Länder lagen auf seinem Weg. Aber er musste unbedingt hierher, weil er wie so viele andere verpennte Träumer den Lügen der Schlepper und Schleuser glaubte.
    Hat er erst einmal einen sicheren Aufenthaltsstatus, ist es schnell mit dem Arbeitseifer vorbei und er ist Dauerkunde beim Jobcenter. So wie es die Türken und Araber machen, die schon länger hier sind.
    Zumal es im abgeschotteten Milieu seiner Kultur auch noch etliche halblegale und illegale Verdienstmöglichkeiten gibt, mit denen man sich die erforderlichen Kröten dazuverdienen kann.

    Für sein Taschengeld.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  5. #5
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    AW: Kundenliebling: Syrischer Praktikant in der Bäckerei Wulfestieg

    >Und noch weitere sichere Länder lagen auf seinem Weg. Aber er musste unbedingt hierher, weil er wie so viele andere verpennte Träumer den Lügen der Schlepper und Schleuser glaubte.
    Hat er erst einmal einen sicheren Aufenthaltsstatus, ist es schnell mit dem Arbeitseifer vorbei und er ist Dauerkunde beim Jobcenter. So wie es die Türken und Araber machen, die schon länger hier sind. <




    Eine alte Freundin meines Mannes hat sich ja auch so ein junges Schätzchen angelacht nachdem sie ihr Mann verlassen hatte. Der Pakistani flüchtete von Pakistan durch andere Länder - in Griechenland war er, dann in Paris und England bis er dann aus diesen Ländern endlich hierher geflüchtet ist...

    Angeblich ist er ja Koch - aber nach Rezepten aus seinem Heimatland befragt, konnte er auf einmal nicht gut genug Englisch/Deutsch...

    Widerwillig hat er div. Hilfsjobs angenommen - als Tellerspüler/Schnibbler in der Küche flog er immer schnell wieder raus - alles Rassisten - liegt nicht daran daß er keinen Bock auf Arbeit hat...

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