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    Muslime und Schwarze auf dem Arbeitsmarkt am stärksten benachteiligt - ZEIT ONLINE


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    Muslime und Schwarze auf dem Arbeitsmarkt am stärksten benachteiligt
    ZEIT ONLINE
    Eine Studie zeigt, wie stark die Diskriminierung bei der Jobsuche je nach Herkunft variiert. Entscheidend sei die von Arbeitgebern wahrgenommene "kulturelle Distanz". 6. Juni 2018, 13:37 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, KNA, AFP, vk. WZB-Studie: Ein Jobcenter ...

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  2. #2
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    AW: Muslime und Schwarze auf dem Arbeitsmarkt am stärksten benachteiligt - ZEIT ONLINE

    Weil man bei Google-News landet, wenn man den Link anklickt, habe ich den Text hier reinkopiert..........



    WZB-Studie
    :
    Muslime und Schwarze auf dem Arbeitsmarkt am stärksten benachteiligt
    Eine Studie zeigt, wie stark die Diskriminierung bei der Jobsuche je nach Herkunft variiert. Entscheidend sei die von Arbeitgebern wahrgenommene "kulturelle Distanz".
    Auf dem deutschen Arbeitsmarkt werden Bewerberinnen und Bewerber mit muslimischen oder afrikanischen Wurzeln stark benachteiligt – auch wenn sie in Deutschland geboren sind. Das geht aus einer Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) hervor.
    Demnach hängt die Diskriminierung bei der Jobsuche vor allem vom Herkunftsland der Bewerber und ihrer Vorfahren ab. Menschen, deren Eltern aus europäischen oder ostasiatischen Ländern stammten, würden kaum benachteiligt. Dagegen hätten Menschen mit Wurzeln in Afrika oder in muslimischen Staaten deutlich schlechtere Chancen.
    Nach eigenen Angaben verschickte das Forscherteam für die Erhebung zwischen 2014 und 2016 mehr als 6.000 fiktive Bewerbungen auf reale Stellenausschreibungen in acht Ausbildungsberufen. Variiert wurden in den Bewerbungen das Herkunftsland, das äußere Erscheinungsbild und die Religionszugehörigkeit, aber auch Merkmale wie Geschlecht oder Notendurchschnitt.

    Spanier mit leichtem Vorteil
    Bei gleicher Qualifikation seien 51 Prozent der Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund positiv beantwortet worden, bei Bewerberinnen und Bewerbern ohne Migrationshintergrund 60 Prozent. Die Erkenntnisse der Studie erlaubten den Schluss, dass Bewerber aus manchen Herkunftsländern erheblicher Arbeitsmarktdiskriminierung ausgesetzt seien. Die Chancen anderer Gruppen würden sich dagegen nicht wesentlich von denen der Bewerber ohne Migrationshintergrund unterscheiden: Spanische Bewerberinnen oder Bewerber würden bei der Jobvergabe gegenüber Kandidaten aus Deutschland sogar bevorzugt.

    Als Hauptgrund für die Diskriminierung nennen die Autorinnen und Autoren der Studie kulturelle Distanz: Arbeitgeber würden ihre Entscheidungen weniger auf Unterschiede in der Qualifikation stützen als auf Werte, die sie mit der zugehörigen Gruppe des Bewerbers verbänden. Bewerber mit Migrationshintergrund würden nur dann benachteiligt, wenn die kulturellen Werte der Menschen im Herkunftsland stark von Wertvorstellungen in Deutschland abwichen. Auch die Diskriminierung von Schwarzen und Muslimen lasse sich über diese Wertunterschiede erklären.
    "Unsere Befunde zeigen, dass es vor allem die kulturelle Dimension der Einwanderung ist, die Ungleichheiten erzeugt", erklärten die Autoren Ruud Koopmans, Susanne Veit und Ruta Yemane. "Insbesondere in Zeiten des demografischen Wandels, in denen Unternehmen händeringend nach Fachkräften und Auszubildenden suchen, sollte es aber im Interesse aller sein, das Potenzial an qualifizierten Bewerbern in Deutschland voll auszuschöpfen und allen Menschen eine faire Chance auf einen Arbeitsplatz zu geben – unabhängig davon, welchen Namen sie tragen und ob ihre Eltern einst aus einem anderen Land zugewandert sind."

    https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-...slime-jobsuche


    Ich meine, dass es sich nicht immer um Diskriminierung handeln muss, sondern auch Erfahrungen der Arbeitgeber eine Rolle spielen. Mein Arbeitgeber hatte einmal einen Ausländeranteil an der Belegschaft von mehr als 50%. Davon waren 95% Türken. Inzwischen sind lediglich 5% der Mitarbeiter Türken und das aus gutem Grund.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #3
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    AW: Muslime und Schwarze auf dem Arbeitsmarkt am stärksten benachteiligt - ZEIT ONLINE

    Zitat Wiki
    Diskriminierung bezeichnet eine Benachteiligung oder Herabwürdigung von Gruppen oder einzelnen Personen nach Maßgabe bestimmter Wertvorstellungen oder aufgrund unreflektierter, z. T. auch unbewusster Einstellungen, Vorurteile oder emotionaler Assoziationen.

    Diskrim. bleibt D., auch wenn sie durch pers. Erfhrung scheinbar gerechtfertigt ist. Trotzdem kann ich das verstehen. Wenn ich als AB die Wahl hätte, würde ich auch eher Weißen einstellen, sofern der nicht total banane ist und der Schwarze deutlich qualifizierter. Letztlich finde ich, darf jeder AG selbst über seine Personalpolitik entscheiden.

    Davon mal abgesehen sind angepasste Verhaltensmuster aufgrund gemachter Negativ-Erfahrung verständlich und nur menschlich. Das heißt aber nicht, dass sie auch moralisch einwandfrei sein müssen, was genauso für die eigenen Gedanken, Gefühle, Äußerungen.

  4. #4
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    AW: Muslime und Schwarze auf dem Arbeitsmarkt am stärksten benachteiligt - ZEIT ONLINE

    Ich halte die Diskriminierung anhand dieses Versuchs nicht für nachgewiesen:

    Bei gleicher Qualifikation seien 51 Prozent der Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund positiv beantwortet worden, bei Bewerberinnen und Bewerbern ohne Migrationshintergrund 60 Prozent.
    Zwischen 51 Prozent positiver Zusagen und 60 Prozent positiver Zusagen liegt jetzt nicht die Welt. Wenn Migranten auf ihre Bewerbungen über 50 Prozent positive Antworten erhalten, ist für mich eine Diskriminierung widerlegt, zumal die Nichtmigrantengruppe auch nur 9 Prozent vor der Migrantengruppe lag. Dieses kann dem Zufall geschuldet sein. Dass die Prozentzahlen positiver Zusagen überhaupt relativ niedrig liegen und nicht etwa bei 70, 80 oder 90 Prozent, liegt an der Arbeitslosigkeit, die wir in Deutschland ja nicht haben. Angeblich.

    Ich nehme aber an, dass der Anlaß für diese Studie die vielen arbeitslosen Migranten in Deutschland sind. Deren Arbeitslosigkeit liegt aber nicht an Diskriminerung als vielmehr an schlechten Deutschkenntnissen, fehlender, mangelnder oder niedriger Qualifikation, nicht selten schlechter Arbeitsmoral (man läßt sich gerne kündigen) und einer gewissen Faulheit, die Arbeitsstellen ausschließt. Man lebt sich eben in gewissen Mileus, besonders dann, wenn Kinder da sind, mit Hartz IV besser - und in den besagten Fällen schikaniert auch kein Sachbearbeiter - und vielleicht noch einem Zusatzjob mit Schwarzarbeit.

    Die Studienersteller möchten aber vielleicht die hohe Arbeitslosigkeit unter Migranten mit Diskriminerung erklären. Sie haben keinen Job, weil sie diskriminiert werden. Damit hätten die Deutschen wieder einmal Schuld an der Misere. Praktisch!
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  5. #5
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    AW: Muslime und Schwarze auf dem Arbeitsmarkt am stärksten benachteiligt - ZEIT ONLINE

    Was ist Diskriminierung ?

    Habe ich 20 Bewerbungen - davon 18 Qualifizierte und dann 2 die nicht in Frage kommen da nicht nötige Qualifikation dann gibts 2 die gleich Absage bekommen , die 18 anderen schau ich mir an...

    Wenn dann unter den 2 Abgesagten das keine autochtonen Deutschen sind, dann wird die Nazikeule geschwungen... Die haben mich nur nicht genommen weil ich braun, rot, gelb war...
    Nein, Du wurdest abgelehnt weril Deine Bewerbung zig Rechtschreibfehler hatte, Deine Notenim Schulzeugnis sch... waren und unser Anforderungsprofil nicht paßte - und Deine Gehaltsvorstellung auch nur Wunschdenken war...

    Auch kann man m.E. keinem verübeln wenn er mit gewissem Klientel schlechte Erfahrungen gemacht hatte und dieses dann ablehnt: wir haben auch ein Haus gemietet damals: der Vermieter hatte vorher schon mehrfach vermietet und hat uns das Haus vermitet weil er Angst hatte, nochmal Nichtdeutsche einziehen zu lassen: die vorherigen Nichtdeutschen Mieter haben alles was aus Holz war (Handläufe, Türen) kleingemacht und im Holzofen verbrannt... Selbst die Holztürstöcke mußte er vor unserem Auszug ersetzen... Alles aus Holz wurde verheizt - was war zwar niet und nagelfest - aber halt ähm abreißbar... Daß er schon lange keine Miete mehr bekam und er die rausklagen mußte was sehr schwer war und er mehr Kosten hinterher hatte als Mieteinnahmen - da kann ich verstehen daß er sich seine Mieter genauer ansieht...

    Ich mußte auch als Deutsche bei dem Mieter meine Vormieter angeben - wo er sich dann auch erkundigt hat wie ich das Haus/Wohnung verlassen habe - und ich kann das gut verstehen...
    Klar hätte ich mich weigern können und ihm sagen können daß ihn daß einen Dreck angeht - aber dann hätte ich wohl das Haus auch nicht vermietet bekommen. Da ich keinen Dreck am Stecken hatte- keine Mietschulden - Haus/Wohnung nicht als Bruchbude hinterlassen war dann der Mietvertrag in der Tasche...

    Ich würde mich immer erkundigen was die vorherigen Vermieter/Jobgeber bzg Zahlung- Arbeitsmoral zu erzählen haben und dann entscheiden wem ich die Wohnung/Job gebe.

    Jeder Diskriminiert: wem gebt ihr lieber den Job: der 1er Absolventin oder derjenigen die mit Ach und Krach grad so den Abschluß schaffte ?
    Kann ja sein daß die 1er Absolventin auch faul ist dann im Job während sich die schlechte Absolventin den Hintern aufrei´t weil sie die Stelle unbedingt haben möchte...

    Sollte ich mal neuen Job suchen werd ich wohl auch einen auf Diskriminierung machen :ich hab nur den Job nicht bekommen weil ich eine Frau mit blauen Augen, über 40, Schußwaffenbesiterin mit 2 Hunden und Papageienhalterin bin - ich fühle mich jetzt diskriminiert...
    Mal schaun ob ich dann den Job einklagen kann oder ob mir eine riesen Mitleidswelle wegen Diskriminierung entgegenschwappt.

  6. #6
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    AW: Muslime und Schwarze auf dem Arbeitsmarkt am stärksten benachteiligt - ZEIT ONLINE

    Es wurde ja auch schon (ich glaube, von grüner Seite) gefordert, dass sich Ayse Ayran als Nicole Schmidt bewerben können soll, inklusive einem Top-Model-Passbild und dass der Arbeitgeber dann gezwungen werden soll, ihre Falschbewerbung trotzdem zu akzeptieren und selbstverständlich dann auch die Arbeitskleidung mit Kopftuch.
    Ich hatte selbst einmal eine Muselmanin beschäftigt (vom Vorgänger übernommen) und ich kann nur sagen: NIE, NIE, NIE WIEDER! Etwas Dreisteres, Unverschämteres und Verlogeneres habe ich nie erlebt! Nun wird wieder ein bestimmter User hier von dummer Verallgemeinerung etc. sprechen, aber Fakt ist doch, dass die Mehrheit der Muslime hier nicht mit unserem Wertesystem vereinbar ist. Pünktlichkeit, Fleiß, persönlichen Einsatz sucht man bei dieser Klientele oft vergeblich.
    "...und dann gewinnst Du!"

  7. #7
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    AW: Muslime und Schwarze auf dem Arbeitsmarkt am stärksten benachteiligt - ZEIT ONLINE

    Wie ist diese "Studie" entstanden? Es wurden gefakte Bewerbungen losgeschickt, die eine entsprechende Reaktion der Firmen provoziert haben. Man kann davon ausgehen, dass die Studie nicht objektiv ist, sondern ein gewünschtes Ergebnis zustande kommen sollte.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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