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    USA bedrohen deutsche Firmen

    Die Gas-Pipeline "Nord Stream 2" soll von Russland über die Ostsee nach Deutschland führen. Eine bilaterale Vereinbarung zwischen Russland und Deutschland. Wo liegt also das Problem? Vor ein paar Tagen haben die USA angekündigt, deutsche Firmen, die sich am Bau der Pipeline beteiligen, mit Sanktionen zu belegen. Die USA wollen den Bau verhindern. Vordergründig sorgen sich die Amerikaner um eine mögliche Abhängigkeit der EU von Russland. Tatsächlich geht es aber darum, dass US-Firmen Flüssiggas nach Europa verkaufen und um ihr Geschäft fürchten.
    Diese unverschämte Erpressung deutscher Unternehmen erinnert an George W. Bush, der damals deutsche Firmen zwingen wollte nach Polen abzuwandern, um an Gerhard Schröder Rache zu nehmen, der eine Beteiligung deutscher Truppen am Irak-Krieg ablehnte. Sollten diese Firmen nicht nach Polen gehen, würden die Amis Sanktionen erlassen, die ihnen das US-Geschäft zerstören würden.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  2. #2
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    AW: USA bedrohen deutsche Firmen

    Nun drohen die USA mit der Zerstörung deutscher Unternehmen.............

    US-Senatoren wollen Hafen auf Rügen „zerstören“
    Manuela Schwesig reagiert empört auf Drohung aus den USA
    Die Arbeit an Nord Stream 2 könnte „wirtschaftliche Zerstörung“ zur Folge haben, drohen US-Konservative. Die Regierung in Schwerin spricht von Erpressung.
    Eine neue Eskalation im deutsch-amerikanischen Streit um die Gaspipeline Nord Stream 2 wird zur Belastung für die transatlantischen Beziehungen. Drei US-Senatoren wollen den Fährhafen Sassnitz auf Rügen zwingen, die Arbeiten an der Ostseepipeline Nord Stream 2 umgehend einzustellen – und drohen andernfalls mit umfassenden Sanktionen.

    In einem Brief vom 5. August, über den als erstes das „Handelsblatt“ berichtet hatte, drohen Ted Cruz, Tom Cotton und Ron Johnson mit empfindlichen Konsequenzen für den Fall, dass das Unternehmen, das den Mukran Port auf Rügen betreibt, die logistische Unterstützung für Nord Stream 2 nicht umgehend einstellt.
    „Wenn Sie weiterhin Waren, Dienstleistungen und Unterstützung für das Nord-Stream-2-Projekt bereitstellen, würden Sie das zukünftige finanzielle Überleben Ihres Unternehmens zerstören“, heißt es in dem drei Seiten umfassenden Schreiben.
    Niels Annen, Staatsminister im Auswärtigen Amt, erklärte gegenüber dem Tagesspiegel: „Mit ihrer Politik der extraterritorialen Sanktionen greift die USA in unsere nationale Souveränität und die unserer europäischen Partner ein. Wir haben gegenüber unseren amerikanischen Partner deutlich gemacht, dass wir uns gegen die Ausübung von Druck auf europäische Unternehmen verwehren. Deswegen sind Tonfall und Inhalt der Drohbriefe, die von amerikanischen Senatoren verschickt worden, völlig unangebracht. Unser Ziel ist es die europäische Souveränität zu stärken. Denn Europa darf sich nicht erpressbar machen.“
    Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) wies die Drohungen ebenfalls scharf zurück: „Diese Drohungen sind absolut inakzeptabel. Deutschland kann selbst entscheiden, woher und auf welchem Weg es seine Energie bezieht“, sagte sie dem Tagesspiegel. „Mecklenburg-Vorpommern hält am Bau der Pipeline fest. Ich erwarte auch von der Bundesregierung, dass sie diesen Erpressungsversuchen entschieden entgegentritt.“
    Gazprom reagiert kühl
    Das Unternehmen Nord Stream 2, das dem russischen Gazprom-Konzern gehört, erklärte auf Tagesspiegel-Anfrage, man habe den Brief zur Kenntnis genommen.

    Auch Energieunternehmen aus Österreich, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden hätten viel Geld in das Projekt investiert. „US-Sanktionen, sofern sie verhängt würden, könnten über 120 Unternehmen aus mehr als zwölf europäischen Ländern direkt treffen. Sie würden Investitionen zur Fertigstellung der Pipeline in Höhe von rund 700 Millionen Euro verhindern“, erklärte ein Sprecher................


    https://www.tagesspiegel.de/politik/.../26074080.html

    ....eine absurde Kanonenboot-Politik. Die Amis drehen komplett am Rad. Es wird Zeit, dass sich Deutschland stärker nach Russland orientiert.
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