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    Bericht eines Integrations-Lehrers

    Bericht eines Integrations-Lehrers

    Die vielfältigen Reaktionen auf meinen ersten Artikel über meine Arbeit als Deutschlehrer für Migranten bestärken mich, noch einmal zur Feder zu greifen und über weitere Vorkommnisse und Beobachtungen zu berichten. Gerade auch deshalb, weil es sich hier nur um die Darstellung von Fakten handelt und nicht, wie seinerzeit einer der Kommentatoren schrieb, um rechte Propaganda, beziehungsweise sogenannte „hatespeech“. Mögen meine Zeilen dazu beitragen, dass sich möglichst viele Integrationshelfer und Mitarbeiter einer inzwischen gewaltigen Asylindustrie endlich bemüßigt fühlen, nicht länger schweigend nur ihrer Arbeit nachzugehen, sondern die Stimme zu erheben und die Fakten zu benennen: Die Integration, so wie sie propagiert wird, funktioniert nicht. Wir erleben es doch täglich! Wieso die Augen verschließen, nur weil es alle anderen tun?


    Und noch eins soll hier nicht unerwähnt bleiben. Wenn hier uns erschütternde Beobachtungen über Menschen beschrieben werden, richtet sich das nicht gegen diese, sondern gegen ein System, das sie unbedacht hier einführt, um die Interessen einiger Ideologen umzusetzen! Die Sozialisation der Migranten ist sicherlich kompatibel mit dem System ihrer Herkunftsländer. Denn wer soll einmal Syrien wieder aufbauen? Wer die Wirtschaft Eritreas voranbringen?
    In den Deutschklassen lasse ich die Teilnehmer im Rahmen der Prüfungsvorbereitung regelmäßig über erlernte Berufe, Ausbildungen und Studium sprechen. Im Herbst 2015 gab es durchaus einige Studierte unter den Neuangekommenen aus der islamischen Welt. Inwieweit ihre Abschlüsse mit den unsrigen kompatibel sind, wage ich aber nicht zu beurteilen. Doch die Zahl solcher nahm stetig ab. Die meisten über 30-jährigen hatte Berufe wie Taxifahrer, Schneider, Koch, Fliesenleger, Elektriker, Automechaniker oder Kraftfahrer. Und dann gibt es noch die jüngeren, die meist keinerlei Berufsausbildung haben. Übrigens sprechen auch nur sehr wenige Englisch, was die Kommunikation, gerade in den ersten Wochen der Kurse, erschwert.
    Lieber in die Fahrschule

    Eine weitere Beobachtung ist, dass das generelle Leistungsniveau der Klassen kontinuierlich abnimmt. Unter allen Lehrern unserer Schule herrscht hierüber Einstimmigkeit. Mittelfristig, so geht inzwischen das Gerücht, wird sich das Sprachniveau B1 nicht halten lassen können. Vor kurzem musste sogar ein Kurs vorfristig abgebrochen werden, da sich die B1-Stufe bis zur Prüfung unmöglich erreichen ließ. Man bedenke das bei inzwischen deutlich verbesserten Lehrmaterialien und eingespielteren Lehrern. Für die Leser, die mit dem gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen nicht vertraut sind, kann man das B1-Niveau als gutes Urlaubsdeutsch beschreiben. Man findet sich im Leben zurecht, kann sich verständigen aber keineswegs eine Arbeit ausüben, die mehr als nur körperlichen Einsatz verlangt. Dazu braucht man das nächsthöhere, das B2-Niveau.

    Nun müsste man meinen, dass bei den Neuangekommenen ein starkes Bedürfnis nach dem Erlernen der deutschen Sprache herrsche. Dem ist aber meist mitnichten so. Von einigen Eifrigen abgesehen, vermittelt mir die Mehrheit tagtäglich den Eindruck, nur eine lästige Pflicht zu erfüllen. Das Amt hat sie geschickt. Es besteht immerhin die Gefahr, dass die Mittel gekürzt werden. Am Ende gibt es die Prüfung, die man leider auch noch bestehen muss. So findet man ständig neue Gründe, vom Unterricht abwesend sein zu können. Ein beliebter ist der Besuch der Fahrschule. Dafür kann man schon mal wochenlang fehlen. Im Brustton der Überzeugung wird die höhere Wichtigkeit dieses Vorhabens vorgetragen. Außerdem kann man die ganz auf Arabisch machen. Man braucht kein Deutsch. Übungsmaterialien und Prüfung gibt es in mehreren Sprachen. Irgendwann tauchen sie dann wieder auf, mit einem schönen Auto!
    Oft reisen die Schüler in andere Städte oder gar Länder, natürlich während des Kurses. Schon mehrmals gaben dabei einige an, dass sie doch fahren müssten, da sie doch noch in einer anderen Stadt gemeldet seien und sich auch dort bei den Ämtern vorstellen müssen. Andere machen Kurzurlaub in Amsterdam, um hinterher der interessiert zuhörenden Klasse detailliert zu berichten, wie gut sich dort gewisse Bedürfnisse befriedigen lassen, und wenn sie es ganz arg treiben, zeigen sie stolz gewisse dort legal erhältlichen Substanzen.
    Einer Kollegin erging es noch ärger. Einer ihrer Schüler hatte sich für einen Tag entschuldigt, um in eine andere Stadt zu reisen. Er kehrte nach zwei Wochen zurück, ein rechtskräftiges Gerichtsurteil anbei. Er hatte jemandem mit einem Messer das Gesicht zerstochen. Nun wollte er im Unterricht abwarten, was weiter geschehen würde und bestand auf seiner weiteren Anwesenheit. Glücklicherweise hielt der neuerwachte Lerneifer nicht lange und der Teilnehmer verschwand.
    So als ob ihnen ständig Unrecht wiederfährt

    Andere legen eine weitere Art des Eifers an den Tag. Wenn sie einige Tage oder Wochen abwesend waren, kommen sie zu mir und bestehen darauf, dass ich das Material der vergangenen Tage doch unbedingt noch einmal durchgehen müsse. Einmal sollte es ein gesamtes Buch sein. Sie sehen das als ihr gutes Recht an, beschweren sich, gehen zur Schulleitung und reden Schlechtes über mich. Meist kommt ein Mitarbeiter und fordert mich auf, der „Bitte“ stattzugeben. Im Allgemeinen sind die Teilnehmer wohlinformiert, was ihre Rechte anbelangt. Wenn man ihnen zuhört, möchte man meinen, dass ihnen ständig Unrecht widerfährt, und sie immer wieder zu kurz kommen.
    Erst letzte Woche kam ein Teilnehmer wütend zu mir, seine Augen verhießen nichts Gutes, und wies mich barsch darauf hin, dass er in der Abschlussprüfung einen kurdischen oder arabischen Gesprächspartner benötige, da er ja sonst wieder durchfallen würde. Alle anderen könne man ja nicht verstehen. Da ich ernsthafte Befürchtungen um meine Gesundheit hatte, verwies ich ihn an die Schulleitung. Dies ist leider kein Einzelfall, wieder und wieder erlebe ich ähnliche Situationen. Immer meinen sie, zu kurz zu kommen. Im Nahen Osten mag solch Verhalten durchaus angemessen sein, aber wollen wir hier auch so miteinander umgehen?
    Dabei kommen sie sicherlich nicht zu kurz. Von Seiten der Schule oder der Ämter wird sehr viel für das Wohl der Neuangekommenen getan! Neulich überraschte mich ein Kollege mit einem Bericht über eine Wohltat, die den Teilnehmern seines Orientierungskurses widerfuhr. Am Ende jedes Integrationskurses findet ein solcher statt. Darin lernen die Teilnehmer das politische und gesellschaftliche System Deutschlands kennen. Teil des Kurses sind mehrere Besuche bei Museen oder Ämtern. Ein solcher führte die Klasse in ein weltbekanntes Kunstmuseum in unserer Stadt. Das Interesse war nicht groß, viele Schüler kamen gar nicht erst mit. Die aber mitkamen, erhielten nicht nur eine umfangreiche Führung sondern auch je eine Familien-Jahreskarte für die Einrichtung und angeschlossene Museen im Wert von 60 Euro.
    Die Teilnehmer bekommen sehr gute Lehrmaterialien. Sie sind absolut auf dem heutigen Stand der Forschung und Technik. Buch und das allzeit vorhandene Mobiltelefon lassen sich zum Lernen verbinden. Das Gerät kann die Buchseiten erkennen und Hörübungen oder kurze Videos zum jeweiligen Lernthema abspielen. Nur will meist die Hälfte der Klasse gar kein Buch haben. Sie sagen, sie hätten schon eines. Und die Schüler, die es doch kaufen, sehe ich in den Pausen sitzen und die Ergebnisse der Aufgaben für das gesamte Buch voneinander abschreiben. Nach dem Kurs wird so ein Buch auf den einschlägigen Internetauktionsseiten versteigert. Eine kurze Recherche offenbart das Ausmaß. Meist steht auch dabei: „mit Bleistift ausgefüllt“. Und so kommt es dann, dass Teilnehmer, die kaum einen kurzen deutschen Satz hervorbringen können, sämtliche Buchaufgaben immer richtig haben. Wohlgemerkt handelt es sich hier nicht um singuläre Vorkommnisse! Die deutsche Sprache erlernen ist lästige Pflicht.
    Ein christlicher Syrer versteht die Deutschen nicht

    Kommen wir zur Religion. In einer Klasse hatte ich einmal einen Imam zu unterrichten. Er war bemüht freundlich und gab sich sehr hilfsbereit. Ich vermied das Thema Islam. Die anderen muslimischen Teilnehmer ließen keine Gelegenheit aus, ihm Ehre zu erweisen, sie grüßten auffallend freundlich und verbeugten sich vor ihm. Mich haben sie nie so behandelt. Ob es fromme Maskerade und Pharisäertum oder echt war, wage ich nicht zu beurteilen. Der Imam und die Gläubigen haben aber sicher nicht ihr Inneres preisgegeben. Nur einmal zeigte der Imam etwas mehr. Die Teilnehmer sollten einen Dialog erarbeiten über einen Kurs, den sie bei der VHS besuchen sollten. Der Gesprächspartner des Imams erwähnte dabei die Kurskosten von 100 Euro. Sofort unterbrach Letzterer vehement, meinte, das sei viel zu teuer und dass man erst einmal herausfinden müsse, welches Amt diese Kosten übernehmen würde. Die gestellte Situation wirkte viel zu echt, um Zweifel aufkommen zu lassen. Als Multiplikator wird er in seiner Moschee viele auf solche Möglichkeiten hinweisen. Nur leider ermutigt unser System zu so etwas.
    Einmal hatte ich einen älteren Syrer in der Klasse, der sich mir als katholischer Christ vorstellte, er war gebildet und hatte westliche Umgangsformen (so wie die meisten Christen aus der Region). Er kam eines Tages nach dem Unterricht zu mir und sagte mir sinngemäß, dass wir Deutschen doch verrückt seien, diese Leute ins Land zu holen. 90 Prozent seien doch potenzielle Terroristen, auch wenn sie heute friedlich seien. Die Umstände müssten nur eintreten, die „richtige“ Predigt in der Moschee kommen und dann würden die meisten bedenkenlos losschlagen.
    Bleiben wir noch beim Thema. In einem anderen Kurs gab es einen Schüler namens Alaa. Da ich schon ahnte, dass es mit solch einem Namen zu Problemen kommen könnte, bemühte ich mich, den immerhin recht eifrigen Schüler wenig dranzunehmen. Als es sich nicht vermeiden ließ, bat ich ihn, den Namen deutlich auszusprechen. Vielleicht ließ sich die Klippe noch umschiffen?! Doch leider konnte ich beim besten Willen keinen Unterschied zu einem anderen für viele Menschen wichtigen Namen heraushören. Als ich den Schüler später unbedacht mit Namen ansprach, geschah es dann. Einige in der Klasse explodierten förmlich: Gotteslästerung! Der Rädelsführer war ein doppelt gemeldeter Syrer. Alaa selbst schien die Situation gleichgültig zu sein. Andere in der Klasse verteidigten mich. Es gab wüste Diskussionen, die fast zu Handgreiflichkeiten geführt hätten, wenn nicht einige in letzter Minute beschwichtigt hätten.
    Überprüfung der Lehrer, nicht der Schüler

    Insgesamt lernt man als Lehrer, diese Schüler härter anzufassen, als man es bei deutschen tun würde. Meist bleibt keine andere Wahl. Man muss sich täglich durchsetzen, gegen die fehlende Einsicht der Notwendigkeit des Lernens der deutschen Sprache. Kurios sind dann nur gelegentliche Bemerkungen der Teilnehmer dazu. Sie ermutigen mich geradezu, sie hart anzufassen, bedanken sich sogar dafür. Einer sagte mir einmal den Satz: „Wir Araber brauchen Diktatoren, die sind gut für uns!“
    Kürzlich wurden wir Lehrer zu einer Versammlung mit der Schulleitung geladen, auf der uns mitgeteilt wurde, dass wir in nächster Zeit mit Hospitationen rechnen müssten. Jedoch geriet dieses löbliche, auf verbesserte Qualität gerichtete Ansinnen zur Farce, als ein Kollege nachfragte, ob denn nun die Schüler in Zukunft auch überprüft werden würden. (In meinem letzten Artikel berichtete ich über die teilweise recht sporadische Anwesenheit vieler Teilnehmer). Darauf folge die Mitteilung, dass weder vom Jobcenter, der Ausländerbehörde, noch dem BAMF irgendwelche Sanktionen zu erwarten seien. Kein Teilnehmer hätte etwas zu befürchten, wenn er nicht regelmäßig am Unterricht teilnähme oder die Prüfung zum wiederholten Male nicht bestünde.
    http://www.achgut.com/artikel/berich...ations_lehrers

    Wenn Familienjahreskarten für Museen einfach mal so verteilt werden, warum werden diese Karten denn nicht auch unter den Deutschen verteilt? Dumme Frage, ich weiß!

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    Dazu einige Leserbriefe:

    F. Sommer / 25.05.2018

    ...Selbst arbeitete ich zwei Jahre als Betreuer in einer Unterkunft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Dort habe ich auch Deutschunterricht gehalten, damit die Jugendlichen auf das Niveau von A1 und A2 kommen konnten (einschließlich Test). Meine Erfahrungen decken sich zum sehr großen Teil mit dem, was Sie geschrieben haben (auch wenn ein paar Fleißige unter den Schülern waren, aber die waren die Ausnahmen). Bei einigen war eine absolute Verweigerungshaltung erkennbar. Viele stellten nur Forderungen, ohne selbst etwas leisten zu wollen. Nie und nimmer handelt es sich hier um zukünftige Fachkräfte!!! VG
    Leander Holger Hofmann / 25.05.2018

    Ich bin Sozialpaedagoge von Beruf und arbeite im Bereich der Betreuung von unbegleitenden minderjährigen Flüchtlingen. Eine detaillierte Beschreibung der Zustände in der Arbeit mit Flüchtlingen würde den Rahmen eines Leserbriefes sprengen. Nur soviel: die Beschreibung der Erlebnisse dieses Lehrers decken sich mir der Erfahrung meiner täglichen Arbeit.
    Christian Genz / 25.05.2018

    Ich war lange und bin noch sporadisch DaF-Lehrer in Integrationskursen. Meine Beobachtungen sind teils anders. 1. Wir werden massiv von der Schulleitung unterstützt und ggü. Teilnehmern mit überzogenen Ansprüchen geschützt. 2. Die Lehrmaterialien halte ich noch immer nicht für optimal. 3. Leistungsniveau ist generell nicht galaktisch. Die Durchfallquoten B1 sind schon länger schlecht, wobei ich in den Integrationskursen durchaus mal Mathelehrer für die Grundschule usw. sitzen habe, auch jetzt noch. Richtig dramatisch ist die Situation bei den Alphabetisierungskursen. Hier ist bei den allermeisten Hopfen und Malz verloren. Oft ist auch nach 9 Monaten nur A1 oder maximal A2 erreicht. Für eine Arbeitsaufnahme reicht das nicht, zumal sich ja eigentlich erst noch eine Lehre anschließen würde. Ursache ist i.d.R. eine ungenügende Beschulung im Herkunftsland und dass die Schulzeit sehr sehr lange zurückliegt. Bei den Alphakursen ist definitiv zu konstatieren, dass das Ziel des Spracherwerbs zum Zweck der qualif. Arbeitsaufnahme in ca. 80% der Fälle NIE erreicht wird. 4. Eine Reihe von Teilnehmerinnen strebt aus ihrem Selbstverständnis (Rolle der Frau in islamischen Ländern) keine Arbeit an. 5. Religion: War bei mir eigentlich nie ein Problem. Eher jugendliche Teilnehmer, die aggressiv den Boss geben wollten. Hier wirkt aber die Drohung mit dem Hausverbot durch die Schulleitung. 6. Teilnehmermotivation: Meine Teilnehmer waren eigentlich immer motiviert. Es liegt ja auch am Lehrer, die TN zu motivieren! Ganz wichtig ist in der Hinsicht der Respekt der Lehrer vor den Schülern. Ich hatte einen über 70jährigen, leicht dementen Teilnehmer, wo man nur mit Geduld herangehen konnte. Und da konnte man natürlich auch nicht mehr viel erwarten. Totzdem kann ich dem Teilnehmer mit Respekt begegnen und ihn motivieren. Auch wenn es nichts bringt. 7. Die Sprachkurse sind insgesamt weit besser als der deutsche Schulunterricht. Klassen mit 10-12 Teilnehmern und Top-Austattung usw.
    Robert Jankowski / 25.05.2018

    Was soll ich sagen? Viele Berichte decken sich mit meinen Erfahrungen, die ich vor ca. 10 Jahren bei der Arbeit in einem Integrationscenter gemacht habe. Sozialbetrug (z.B. eine Reise nach Mekka konnte bezahlt werden, aber die Kursgebühren wurden in Gänze durchs Sozialamt getragen), aggressives Verhalten, Fehlzeiten usw. usf. Eine Meldung solcher Vorkommnisse durch die zuständigen Sozialarbeiter erfolgte grundsätzlich nicht. Sie beriefen und berufen sich auf ihre Schweigepflicht. Nach eineinhalb Jahren war ich endlich aus diesem Laden raus. Meine Einstellung gegenüber der Masse der Migranten hatte sich grundlegend geändert. Nach meinen Erfahrungen kann man von ca. 25% dieser Leute einen grundsätzlichen Integrationswillen erwarten, weitere 25% sind nur mit Druck zu einer Anpassung und lernen zu bewegen und ca. 50% ist es einfach nur schnurz. Das wir unseren Staat dauerhaft mit diesen Leuten belasten werden, ist bereits jetzt eine Katastrophe. Wie sich das Ganze in 15-20 Jahren auswirken wird, mag man sich lieber gar nicht vorstellen! Übrigens weiß ich, wie die Politik auf das Nichterreichen des B1 Levels reagieren wird: man wird einfach die Prüfungsbedingungen nach unten korrigieren. Dann kommt Jeder durch. Dieses Vorgehen klappt doch auch beim “Abitur” in den SPD geführten Ländern wunderbar.
    Sabine Heinrich / 25.05.2018

    Wie schaffen Sie das eigentlich, weiterhin mit diesen Leuten zu arbeiten? Warum tun Sie sich das an? Da wäre es doch befriedigender, privaten Nachhilfeunterricht zu geben oder an einer Volkshochschule zu arbeiten. Da gibt es doch auch Kurse für Ausländer, die Deutsch lernen WOLLEN. Ich habe vor wenigen Tagen die dritte Person kennengelernt, die sich erboten hatte (natürlich ehrenamtlich) - Flüchtlingen die deutsche Sprache beizubringen. Es ist ihr ergangen wie den beiden anderen: Zuerst kamen einige, kurz darauf wenige und in ihrem Fall nach wenigen Wochen keiner mehr. Es waren natürlich alles Männer. Frauen - so hörte ich - tauchen ohnehin nur selten in solchen Kursen auf - meist, weil ihnen der Besuch von ihren Steinzeitmachos verboten wird. Etwas anderes - was jetzt hier nicht so ganz hingehört - aber “irgendwie” doch: Habe vor wenigen Tagen das Treiben bei unserer “Tafel” beobachtet. Ich sah nur und ausschließlich arabisch und afrikanisch aussehende Leute; von unseren bedürftigen Menschen war keiner mehr zu sehen. Höhepunkt: Ziemlich rasant brauste ein teuer wirkendes Auto mit spanischem Nummernschild heran, parkte auf einem Privatparkplatz; ein keinesfalls “Biodeutscher” (kräftig) sprang heraus und begab sich mit mehreren großen leeren Tüten zur Tafel. Zahlreiche ähnliche Beobachtungen habe ich in der nahegelegenen Kleinstadt gemacht. Warum sich Ehrenamtliche so vera…... lassen, wird mir immer ein Rätsel bleiben!
    Herbert Müller / 25.05.2018

    Aus diesem Artikel ist sehr gut ableitbar, zu welchen natürlichen “Verwerfungen” es gemäß der Aussage von Yascha Mounk kommen wird auf dem Weg zur multiethnischen und multikulturellen Gesellschaft. Es passt auch zur muslimischen Opfermentalität, dass sie sich ständig benachteiligt fühlen. Ihnen wird schließlich von klein auf beigebracht, dass sie zur besten Gemeinschaft gehören, die Allah geschaffen hat. Danach sind Ungläubige dazu da, ihre Wünsche zu erfüllen. Gegenleistungen gibt es nicht. Warum soll man denn die deutsche Sprache erlernen? Die Deutschen sollen gefälligst Arabisch lernen, denn über kurz oder lang werden die Muslime hier die neuen Herren sein. Dann wird auch jedem noch so naivem Gutmenschen klar sein, wie groß die Zahl der gemäßigten und toleranten Muslimen sein wird. Die wirtschaftlichen Grundlagen des Islam ist die Beutewirtschaft und wenn bei den Ungläubigen was zu holen ist, wird die Mehrzahl mitmachen, denn Allah hat es ja erlaubt. Der christliche Syrer hat recht. Es braucht nur die richtige Predigt in der Moschee und dann wird losgeschlagen. Ein Blick zum IS genügt. Dort wurde der Islam der Urgemeinde Mohammeds gelebt. Und selbst viele hier sozialisierte Muslime sind dort hingereist. Hat dies zu einem Umdenken bei den links-grünen Parteien geführt? Nein weiter so, denn die bunte Vielfalt ist ja sooo schön.
    Nico Schmidt / 25.05.2018

    Sehr geehrter Gastautor, ich bin kein Fachmann. Ich habe im mittleren Osten und Afrika gearbeitet und wußte, was da auf die, die schon länger hier leben, zukommt. 2015 war ich noch ein Nazi und Rassist. Die Lage hat sich heute geändert. Alle Kuschelkursleute sollen 4 Wochen Ihren Job machen und dann reden wir noch einmal. MfG Nico Schmidt
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    Der Teil 1:

    Null Bock auf Integration

    Von Josef Ben Jakob.

    Nachdem ich viele Jahre Deutsche eine Fremdsprache gelehrt und dabei meistenteils sehr gute Erfahrungen gemacht hatte, wurde ich 2015 gebeten, erwachsene Migranten zu unterrichten, zuerst die berühmt gewordenen Einstiegskurse und später reguläre Integrationskurse. Seitdem habe ich mit mehreren hundert erwachsenen Teilnehmern zu tun gehabt. Im Lichte der in den Medien verbreiteten Meinungen über diesen Aspekt der Einwanderungspolitik möchte ich meine Erfahrungen nicht länger einer breiteren Öffentlichkeit vorenthalten. Sie sind anekdotisch, und ich erhebe nicht den Anspruch auf Repräsentativität, doch könnten meine Erlebnisse dem einen oder anderen mehr Klarheit über das Thema Integration verschaffen.

    Zum ersten Einstiegskurs musste ich die Teilnehmer registrieren. Jeder erhielt ein Lehrbuch. Im Herbst 2015 durfte jeder kommen, so lange er den Status hatte und sich nicht an einer anderen Schule einschrieb. Am ersten Tag kamen an die 20 Teilnehmer, in den nächsten Tagen meldeten sich noch mehr an, aber schon nach einer Woche war die Gruppe auf ungefähr 12 geschrumpft. Nach zweien waren es nur noch 5 bis 7, die regelmäßig kamen.
    Interessant ist auch, dass die Syrer zuerst wegblieben und dann die moslemischen Eritreer. Andere Einstiegskurse, die ich vertretungsweise unterrichtete, waren ähnlich. Die Teilnahme war sehr sporadisch. Ebenso war das Interesse am Lerninhalt wider Erwarten gering. Dafür war das Interesse an den vielfältigen Diensten, die zahlreiche Hilfsorganisationen während des Unterrichts bereitstellten (Essen, Fahrräder), umso größer.
    Anfang 2016 liefen diese Maßnahmen aus, und ich begann Integrationskurse zu unterrichten. Sie dauern in der Regel neun Monate. Die Klassen bestehen typischerweise aus Syrern, Iranern, Eritreern und gelegentlich Osteuropäern. Pünktlichkeit kann man bei allen nicht erwarten. Es ist und bleibt ein Dauerthema. Man kann die Teilnehmer immer wieder darauf ansprechen, nur ganz wenige nehmen es zu Herzen.
    Die große Mehrheit kommt aber innerhalb der ersten Stunde. Man stelle sich vor, dass alle Minute jemand an die Tür klopft, hereintritt und die Klasse lautstark mit Assalam Aleikum begrüßt. Sämtliche Kollegen berichten mir das gleiche aus ihren Klassen. Eine Handhabe, dem überaus störenden Missstand abzuhelfen, wird dem Lehrer nicht gewährt.
    Wenn der Ramadan anbricht

    Da Anwesenheitspflicht besteht, müssen die Teilnehmer täglich eine Liste unterschreiben. Kommen sie nicht, müssen sie einen Entschuldigungsvordruck ausfüllen. Dies wird viel und gerne genutzt, sich vom Unterricht zu entfernen. Auf den Vordrucken kann man die Begründungen lesen: Termin beim Jobcenter (der Klassiker), Kopfschmerzen, Müdigkeit, Besuch bei Verwandten. Leider setzt die zu dem Zeitpunkt noch mangelhafte Beherrschung der deutschen Sprache der Kreativität beim Finden von Gründen engere Grenzen.
    Als ich eines Freitags einen Teilnehmer fragte, weshalb er denn gehen wolle, gab er den Moscheebesuch an. Aufgefordert eine Entschuldigung zu schreiben, weigerte er sich und gab wütend an, dass er dies doch für „Gott“ tue. Auch sonst müssen viele Teilnehmer freitags schon gegen 10.30 Uhr gehen, um rechtzeitig zum 13.30 Uhr stattfindenden Freitagsgebet in der Moschee gegenüber zu gelangen.
    Irgendwann bricht dann auch der Ramadan an. Schon Wochen vorher beginnen die Schüler darüber zu jammern und fordern Mitgefühl ein. Wenn der Ramadan dann anfängt, bricht die Teilnahme massiv ein. Diejenigen, die trotzdem kommen, sind entweder lethargisch oder leicht reizbar. Arbeiten kann man mit ihnen nicht. Sie weigern sich und geben an, dass in ihrer Heimat während des Monats doch immer Ferien seien, und wie ich nur von ihnen erwarten könne, unter diesen Umständen etwas zu verlangen. Einmal beschwerten sich die Schüler, als ich mir ein Getränk mit in die Klasse gebracht hatte, wie ich vor ihnen nur trinken könne.

    Anfangs war ich noch naiv und ließ während der Pausen meine Tasche und die Kursakte auf dem Lehrertisch liegen. Nach den Pausen fand ich dann entweder meine Tasche durchgewühlt oder die Anwesenheitsliste, die man aus der Akte genommen hatte, von der gesamten Klasse für die ganze Woche unterschrieben. Den Rest der Woche kamen nur noch wenige zum Unterricht.
    Günstigste Führerscheine in Gera

    Es gibt einige, die möchten wirklich gern lernen, bemühen sich, machen die Hausaufgaben und stellen intelligente Fragen. Bei der Masse hat man nicht dieses Gefühl. Häufig bekommt man gesagt, dass Deutsch doch so schwer sei und dass es doch so viel anderes zu lernen gelte. Bei Hausaufgaben hört man immer, dass doch nachmittags so viel zu tun sei. Und bei den meisten Übungen im Unterricht wird mir mitgeteilt, dass andere Klassen dies doch so nicht machten. Nun kennt man dies von Jugendlichen auch, doch hier handelt es sich wohlgemerkt um Erwachsene, die in Deutschland leben wollen.
    Gern werden während des Unterrichts private Unterhaltungen auf Arabisch geführt. Diese sind so laut, dass sie sehr stören. Der Aufforderung, still zu sein, wird meist nicht Folge geleistet. Arbeitsanweisungen werden nicht beachtet. Ich muss jede mehrfach wiederholen. Auch dann noch gibt es mehrere Leute, die nacheinander (!) die letzte Arbeitsanweisung erfragen, da offensichtlich nicht zugehört wurde. (Auf die zahlreichen mehr oder weniger wichtigen Telefonate, die während der Unterrichtszeit geführt werden müssen, will ich hier nicht näher eingehen.)
    Und doch frage ich gelegentlich nach, worum es bei den Privatgesprächen geht. So konnte ich erfahren, wo man am besten Drogen kaufen kann. Stolz wurde mir daraufhin ein Tütchen gezeigt. Ein anderer erzählte mir bei so einer Gelegenheit, dass man in der Stadt Gera in Thüringen am günstigsten Führerscheine ohne Prüfung „erwerben“ könne, für nur 2.500 Euro. Seine Mitschüler (80 Prozent sind wie immer Männer) waren ganz überraschend sehr interessiert. Wieder ein anderer berichtete mir, dass er ein Auto gekauft hätte und nun damit führe, auch ohne Führerschein. Eine Woche später hatte man ihn ertappt, und er musste eine nicht unbedeutende Strafe entrichten. Dies hielt ihn nicht davon ab, weiterhin mit dem Auto in der Schule zu erscheinen.
    Kollegen berichten, dass es manchmal zu Schlägereien in den Klassen kommt. Einmal musste ich auch einer kleinen pensionierten Lehrerin beistehen, in deren Klasse es zu Handgreiflichkeiten gekommen war. Doch das ist eher die Ausnahme.
    Die meisten waren zuvor Jahre in der Türkei

    Von den Teilnehmern lasse ich mir auch immer erzählen, wie und warum sie nach Deutschland gekommen sind. Unter all den Hunderten habe ich zwei erlebt, deren Häuser durch Bomben zerstört wurden, was sie durch Fotos belegten. Alle anderen Syrer gaben an, bei Ausbruch des Krieges in die Türkei gegangen zu sein, da sie zuhause die Arbeit verloren hatten. Dort verbrachten sie mehrere Jahre, typischerweise 2011 bis 2015. Erst als sie von Frau Merkels Angebot hörten, machten sie sich auf den Weg nach Deutschland. Iraner reisen meist ganz direkt ein und Eritreer kommen auf Booten.
    Die letzten 100 Stunden der Maßnahme heißen Orientierungskurs. In dieser Zeit lernen die Teilnehmer das politische und gesellschaftliche System Deutschlands kennen. Am Ende gibt es eine aus 33 Fragen bestehende Prüfung, bei der man 17 richtig beantworten muss, um zu bestehen. Die 33 Prüfungsfragen werden individuell aus 300 möglichen Fragen ausgewählt. Diese kann man leicht im Netz finden, beziehungsweise im Anhang des Lehrbuchs. All dies wird von der überwiegenden Mehrheit der Teilnehmer eines jeden Kurses als Einladung zum Nichterscheinen aufgefasst. Man kann die Fragen viel einfacher zuhause lernen. Der Kurs, der mit vielen interessanten Exkursionen verbunden ist, muss ja nicht besucht werden. Bestehen ist alles. Ähnliches berichten mir sämtliche Kollegen.
    Die Arbeit mit den wenigen Verbliebenen erlaubt auch tiefe Einblicke, besonders beim Thema Drittes Reich. Regelmäßig werde ich von Syrern oder anderen Arabern gefragt, was wir Deutschen denn von Hitler hielten. Wenn ich dann sage, dass die überwiegende Mehrheit ihn als großes Unglück für unser Land und die Welt betrachte, wird mir mitgeteilt, dass sie (die Araber) doch ganz anders dächten. Sie hielten ihn für einen starken Mann und großen Herrscher. Wenn ich dann von den sechs Millionen ermordeten Juden spreche, wird mir gesagt, dass Hitler seine Arbeit an der Stelle nicht gut gemacht hätte, da es ja heute immer noch vier Millionen Juden in Israel gäbe.
    Bakschisch für die Integration!

    Vor den Abschlusstests (DTZ A2-B1) kommt große Nervosität auf. Einmal meinte ein Schüler, weil der Kurs und die Prüfung doch so stressig seien, müsse er doch erst einmal Urlaub in Malaysia machen. Sprach’s und verschwand. Oft bin ich im Vertrauen angesprochen worden, ob man die lästige Angelegenheit nicht „intern regeln“ könne, natürlich gegen gute Bezahlung. Bei den nicht allzu üppigen Lehrergehältern könnte man hier leicht versucht sein. Die letzte Klasse trieb es ärger. Da kam man gemeinschaftlich auf mich zu und bot mir pro Schüler 200 Euro an. Man bedenke die Klassenstärke von über 20!
    Die Prüfungen selbst sind sehr unangenehm, da man ungeheuer auf der Hut sein muss. Zwei Aufsichtspersonen sind die ganze Zeit damit beschäftigt, Betrugsversuche dreister oder listiger Art abzuwenden. Oft müssten Teilnehmer des Raumes verwiesen werden. Als ich einmal einem Kollegen meinen Frust darüber klagte, meinte er, es sei doch alles nur halb so schlimm, solange niemand der Verwiesenen handgreiflich werde. Auf meine Nachfrage berichtete er von Fällen, bei denen gleich mehrere aufgesprungen seien und zuschlagen wollten, um dem so „zu Unrecht“ behandelten beizustehen.
    Neulich suchte mich eine ehemalige Schülerin auf, um sich, was auch vorkommt, bei mir für ihren Kurs zu bedanken. Sie ist Ingenieurin, ihr Mann stand dabei. Ihr Gesicht war geschwollen, blaue Flecke, unter dem linken Auge eine große Platzwunde. Auf meine Frage hin sagte sie nur, dass es ihr nicht gut ginge.
    https://www.achgut.com/artikel/null_...uf_integration

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    Auch zum Teil 1 einige Leserbriefe:

    Elmar Schürscheid / 10.01.2018

    Kann ich nur bestätigen, ein paar Jahre Wohnheimbetreuung und ein Jahr Flüchtlingsunterkunft werden sogar dem größten Idioten die Augen öffnen. Ein guter Bekannter, Deutschlehrer, berichtet aber schon seit 2006 von diesen Zuständen. Doch es wollte niemand hören. Ich habe dies alles genau so erlebt. Würde das sogar unter Eid bestätigen. Doch das will ja auch keiner! Vielen Dank für den Artikel.
    Thomas Bonin / 10.01.2018

    Hatte ca. 2 Jahre vor dem in 2015 einsetzenden “Ansturm” das Vergnügen, ehrenamtlich mehrere Monate für ein größeres Migrationsberatungszentrum aktive Unterstützungsarbeit in Sachen Deutschkurse zu leisten. Meine Beobachtungen (inkl. Erfahrungsaustausch mit qualifizierten Lehrkräften) können im Grundsatz die Schilderungen hier bestätigen (wenngleich noch nicht in dieser Schärfe; Afghanen waren beispielsweise minimal vertreten, desgleichen Iraker; dafür konzentrierten sich die problematischen Fälle nahezu ausschließlich auf Türken aus dem ländlich-unterwickelten Raum).
    Julian Schneider / 10.01.2018

    Ich habe kürzlich mit einem Mitarbeiter des örtlichen Jobcenters gesprochen. Frauen kommen gar nicht bzw. nur mit ihrem Mann - sind aber 0,0 vermittelbar, weil sie nicht wollen und auch nicht dürfen (Mann ist dagegen). Männer haben enorme Ansprüche und hören meist bald wieder auf der Arbeit auf, weil sie nicht zu geregelten Arbeitszeiten kommen wollen/können. Die Rede ist von Männern aus dem muslimischen Kulturkreis. Ganz anders bei Asiaten und Russlanddeutschen. Die seien nur kurz im Jobcenter und stünden sehr schnell auf eigenen Beinen. Diese Fakten habe ich kürzlich im Forum der “Welt” beschrieben - wurde natürlich nicht veröffentlicht (war wohl “rassistisch” oder passte nicht ins Weltbild). Ein Bekannter, der einen Mitarbeiter eines anderen Jobcenters kennt, hat diese Aussagen bestätigt.
    Wilfried Paffendorf / 10.01.2018

    Bei uns im Ort waren 2016 104 “Flüchtlinge” untergebracht. Ihnen wurde gemeinnützige Arbeit angeboten, zu den bundesweit üblichen Bedingungen, die auch für deutsche Sozialhilfeempfänger gelten. Lediglich 4 “Flüchtlinge” nahmen das Angebot an, der große Rest verweigerte die Arbeitsaufnahme mit der Begründung, der Lohn sei zu niedrig.
    Sabine Heinrich / 10.01.2018

    Das deckt sich mit dem, was ich von zwei pensionierten Lehrerinnen gehört habe. Die eine hat Deutschunterricht erteilt; die anfängliche Gruppengröße ist schnell auf etwa die Hälfte geschrumpft; von den verbliebenen Teilnehmern war nur ein verschwindend kleiner Teil lernbereit; allerdings kamen diese wenigen nicht so voran, wie sie es gewollt hätten, da sie durch die Disziplinlosigkeit der anderen Teilnehmer gestört wurden. Die Lehrerin steht nicht mehr für Unterricht für “Schutzsuchende” zur Verfügung. Die andere Kollegin - ein wahrer “Gutmensch” - hat ehrenamtlich einen Nähkurs für Flüchtlingsfrauen gegeben. Nachdem zunächst alles gut lief, stieß später eine kleine Gruppe von Syrerinnen hinzu, die durch ihr Verhalten den Kurs gesprengt haben; sie waren nicht bereit, sich an die wenigen vorgegebenen Regeln zu halten. Es verschwand dann auch immer mehr von dem kostenlos zur Verfügung gestellten Arbeitsmaterial. Das Engagement der Lehrerin endete, als sie nach einem kurzen Toilettengang feststellen musste, dass sie bestohlen worden war; sie hatte ihre Tasche im Raum zurückgelassen.
    Cornelia Buchta / 10.01.2018

    Ergänzend zu allem oben Gesagten: selbst wenn größte Motivation, Engagement und optimale Vorbildung bei den Integrationswilligen vorliegt, ist ein schneller Spracherwerb und daraus resultierende Beschäftigung außer in Ausnahmefällen illusorisch. Mein australischer Mann (Dr.) hat dies in seinem Sprach-und Integrationskurs miterlebt. Da gab es z.B. die große Gruppe von sehr engagierten hochqualifizierten jungen Spaniern (Arzt, Ingenieure, Manager), die zwar den Kurs schnell und erfolgreich absolvierten, aber mittlerweile allesamt frustriert wieder zurück gegangen sind, da sie in unserer Arbeitsgesellschaft nicht Fuß fassen konnten.
    B. Müller / 10.01.2018

    Ich unterrichte zur Zeit Migrantinnen. Die Syrer kommen aus der Türkei! Die Türkinnen leben seit Jahren in Deutschland, habe alle Integrationskurse besucht, ihr Deutsch ist oft schlechter als das der Syrerinnen. Eine Teilnehmerin kommt aus Albanien hat alle Integrationskurse besucht ist aber funktionelle Analphabetin. Und die Dame aus Somalia war mehr als 10 Jahre in Uganda im Asyl, kam über Lybien, wurde von einem spanischen Schiff aus dem Meer gefischt und nach Italien gebracht. Sie fordert uns des öfteren auf, doch mit Kopftuch zu erscheinen. Non submission
    Martyn Ringk / 10.01.2018

    Ich kann diesen Augenzeugenbericht nur voll bestätigen. All diese Vorkommnisse habe ich in der Zeit von Juli 2015 bis März 2017 selbst erlebt. Ich habe zu dieser Zeit in der Clearing- und Erstaufnahmestelle (75 Plätze) für umFs für das Land Berlin, was im Auftrag des Senats für Bildung, Jugend und Familie von der FSD betrieben wird, gearbeitet. Nicht nur im Tagesablauf habe ich all diese “Verhältnisse” der jugendlichen Flüchtlinge erlebt und erfahren müssen, wovon ja etwa 40 Prozent über 18 waren, sondern auch beim internen Deutschkurs in der Einrichtung habe ich als Unterrichtender all diese Dinge erlebt. Ich kann das, was Josef Ben Jakob da berichtet nur voll unterschreiben.
    Mark Schild / 10.01.2018

    Ich habe in Berlin des Öfteren Fahrräder an Hilfsorganisationen gespendet, die diese dann an Flüchtlinge verteilten. Mehrfach habe ich dabei gesehen wie junge, kräftige Männer sich brutal vordrängten und Frauen, Kindern und Schwächeren die Räder mit Gewalt abnahmen. Meist verkauften sie die Räder dann auf einem Trödelmarkt oder online. Leider hatten die Mitarbeiter der sozialen Einrichtungen mehr Ehrgeiz meine Kritik barsch abzutun, als den Bestohlenen beizustehen. Das Faustrecht beherrscht immer mehr unsere Straßen, während die Kritiker dieser Zustände als Bedrohung angesehen werden.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Bericht eines Integrations-Lehrers

    Integration ist was für den Mülleimer, denn der wird nie voll davon. Alle Welt spricht darüber, aber niemand sieht sie.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  3. #3
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    AW: Bericht eines Integrations-Lehrers

    Zitat Zitat von Cherusker Beitrag anzeigen
    Integration ist was für den Mülleimer, denn der wird nie voll davon. Alle Welt spricht darüber, aber niemand sieht sie.
    Aber die Anstrengungen nehmen zu und werden größer und in diesem Rahmen dürfen und müssen sie auch mehr Geld kosten. Alleine die Anfangsintegration mit Deutschkursen etc. kostet jeden Steuerzahler mehr als 750,-- Euro im Jahr. Das ist bei vielen Steuerzahlern, insbesondere Familien, die gesamte Jahresleistung an einkunftsabhängigen Steuern und oft auch noch die Mehrwertsteuer dazu. Hier kann man sich ausrechnen, wie weit wir noch von einer absoluten Pleite weg sind. Wir haben ja immerhin noch andere Aufgaben zu schultern. Deutschland lebt nur von seiner Kreditwürdigkeit und seiner bislang noch recht guten Reputation in wirtschaftlichen Angelegenheiten. Aber auch hier schaut ja die Merkel-Regierung, dass möglichst schnell möglichst viele Arbeitsplätze der Automobilindustrie auch noch wegfallen. Man kann die Arbeitslosigkeit anschließend natürlich der Globalisierung und der Industrialisierung 4.0 zuschreiben. Sehr bequem.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  4. #4
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    AW: Bericht eines Integrations-Lehrers

    Warum glauben eigentlich die ganz besonders guten Menschen, dass bei den orientalischen Gemütsmenschen bei Grenzübertritt ein Mentalitätswechsel stattfindet? Wer diese Leute kennt, der weiß was für spezielle Naturen sind.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  5. #5
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    AW: Bericht eines Integrations-Lehrers

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Warum glauben eigentlich die ganz besonders guten Menschen, dass bei den orientalischen Gemütsmenschen bei Grenzübertritt ein Mentalitätswechsel stattfindet? Wer diese Leute kennt, der weiß was für spezielle Naturen sind.
    Dabei müßten sie es doch aus eigener Erfahrung wissen.
    Die meisten Deutschen blieben trotz Grenzüberschreitung bei dem alljährlichen Urlaubsexodus in Spanien nach wie vor Deutsche und demonstrierten dies erfolgreich bei der täglichen Platzbelegung mittels ausgebreiterter Handtücher.
    Wie unveränderlich muß es dann in den Gehirnwindungen konditionierter Moslems aussehen!
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