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    30 jordanische Pfleger kommen nach Hannover

    Noch ein Aha-Artikel. Der Irrsinn hat Methode und er äußert sich in verschiedenen Details dieses Artikels.

    Die Dana-Pflegeheime sind private Pflegeheime, eine GmbH.

    DANA Senioreneinrichtungen GmbH

    Zentralverwaltung
    Weidendamm 1A
    30167 Hannover
    Telefon: 05 11 - 7 01 43-0
    Fax: 05 11 - 7 01 43-90
    E-Mail: kontakt@dana-gmbh.de
    Geschäftsführer:
    Dr. Yazid Shammout
    http://dana-gmbh.de/impressum.html

    http://dana-gmbh.de/geschaeftsfuehrung.html

    Über den Geschäftsführer heißt es, dass er als Investment-Manager in Kuwait arbeitete und Gründungsmitglied der Dana-GmbH ist.

    Dies nur eine Vorabinfo, damit man weiß, mit welchem Arbeitgeber man es zu tun hat, wenn man folgenden Artikel liest:

    30 jordanische Pfleger kommen nach Hannover

    In Altenheimen fehlen Pflegekräfte. Die Dana-Seniorenheime unternehmen nun einen weiteren Versuch, dem Mangel mit ausländischen Mitarbeitern zu begegnen. Es sind nur Männer.


    Hannover Die Idee von Yazid Shammout war eine sehr naheliegende, und der Geschäftsführer war nicht der einzige in der Branche, der auf diesen Ausweg verfiel. Wenn es hierzulande nicht genug Altenpfleger gibt, dann sucht man eben Personal im Ausland. So kamen vor ein paar Jahren 25 junge Spanier nach Hannover, um in den Seniorenheimen der Dana-Häuser als Pflegekräfte zu arbeiten.
    1. Aha-Effekt: Die spanischen Sozialsysteme scheinen nicht so schlecht zu sein und wenn ich nachrechne, scheinen die deutschen schlechter abzusichern, Tariflöhne natürlich vorausgesetzt.

    Heute“, sagt Shammout, „sind nur noch drei von ihnen da.“ Die übrigen kehrten zurück in ihre Heimat. Offenbar stellten sie sich finanziell kaum schlechter, wenn sie zuhause bei den Eltern wohnen und von Arbeitslosengeld leben. Shammout rechnete das nach und erzählt, dass seinen früheren Mitarbeitern im Monat nur zwischen 100 und 150 Euro fehlten, „dafür in der Sonne Spaniens statt mit anstrengender Arbeit im kalten Hannover“.
    2. Aha-Effekt: Es klappt nicht so richtig mit dem Glauben und der Integration in den Arbeitsmarkt

    Vor Kurzem scheiterte ein zweites Unterfangen, ausländische Kräfte einzustellen. Drei syrische Flüchtlinge, zur Probe in Pflegeheimen eingesetzt, mussten das Unternehmen verlassen, weil sie sich weigerten, einer Pflegedienstleiterin die Hand zu geben. Ob religiös begründet oder nicht, Shammout duldet so etwas nicht. Seine Haltung ist: Wer in Deutschland lebt, muss sich deutschen Gepflogenheiten anpassen. Er ist Palästinenser, selbst Muslim und erwartet Respekt für die Sitten des Landes, in dem man lebt.
    Jetzt unternimmt Shammout einen weiteren Anlauf, dem Personalmangel zu begegnen. 30 Pflegekräfte aus Jordanien sollen demnächst in Dana-Senioreneinrichtungen arbeiten. Nicht jeder kommt dafür in Frage, das Unternehmen stellt eine Reihe von Bedingungen. Künftige Mitarbeiter müssen alleinstehend sein, zwischen 20 und 35 Jahre alt, ein entsprechendes Studium abolviert und mindestens ein Jahr Berufserfahrung in der Pflege haben. Dana bezahlt in Jordanien einen sechs Monate langen Deutschkursus und übernimmt Gebühren für alle Anträge, die in Deutschland bewältigt werden müssen. Pro Person soll es dabei insgesamt um 2000 Euro gehen.
    Das Angebot aus Hannover haben bislang 23 Pflegekräfte angenommen. Sie werden derzeit in Amman auf ihre Arbeit in einem der 17 Senioreneinrichtungen in NIedersachsen und Schleswig-Holstein vorbereitet. Das Überraschende daran: Es sind ausschließlich Männer. Shammout verzichtet auf Frauen, die nicht ausdrücklich erklären, ohne Kopftuch zu arbeiten. Es gebe Arbeitskleidung und Hygienevorschriften, ein Kopftuch sei Glaubenssache und habe nichts mit Arbeit zu tun. Auf Alleinstehende legt das Unternehmen wert, weil es bürokratische Verwicklungen um möglichen Familiennachzug vermeiden will. Wer kommt, verpflichtet sich für zwei Jahre. Wer früher geht, muss einen Teil der entstandenen Kosten zurückzahlen. Falls es etwas zu holen gibt, Shammout glaubt das eher nicht.
    Der Mangel an Altenpflegern wird sich in den kommenden Jahren dramatisch verschärfen. Nach einer Schätzung aus dem Bundesgesundheitsministerium fehlen in Deutschland bereits 36.000 Pflegekräfte. Zwei Entwicklungen laufen dabei fatal gegeneinander. Immer mehr Menschen der geburtenstarken Jahrgänge werden in den kommenden Jahrzehnten auf Pflege angewiesen sein, während gleichzeitig der Pflegeberuf immer unattraktiver wird. Viele Auszubildende brechen ihre Ausbildung ab, weil sie die Arbeit als zu belastend empfinden. Dazu kommen Schichtdienste und Wochenendeinsätze, Erschwernisse, die es in anderen Berufen meist nicht gibt. Fallen Mitarbeiter aus, müssen ohnehin überlastete Kollegen einspringen. Und wo Unzufriedenheit groß ist, herrscht hohe Fluktuation. Nach Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sind nach zehn Jahren nur noch 37 Prozent der Altenpfleger in ihrem Job tätig sind.
    Auch in den Dana-Seniorenheimen spüren sie diese Entwicklung. In den kommenden fünf Jahren gehen 150 der 1000 Mitarbeiter in Rente, zusätzlich zum üblichen Wechsel. Ersatz ist dringend nötig. Weil Shammoud keine Leiharbeiter einsetzen will, die wieder verschwinden, kaum dass sich Bewohner an ihre Gesichter gewöhnt haben, setzt er auf ausländische Mitarbeiter. Dass im ganzen Land 36.000 Altenpfleger fehlen, glaubt er im übrigen nicht: „Die Zahl liegt eher doppelt so hoch. Viele Unternehmer wie unseres melden der Arbeitsagentur keine freie Stellen, weil es sowieso keine qualifizierten Kräfte gibt.“
    Yazid Shammout hat inzwischen den politischen Boden bereitet, damit die Jordanier ins Unternehmen kommen können. Es gebe positive Signale aus der Landesregierung, immerhin sind Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis nötig. Derzeit prüft das Lüneburger Landesamt für Soziales, Jugend und Familie, ob die Qualifikation der Jordanier deutschem Ausbildungsniveau entspricht. Bei Dana verdienen sie dann rund 2500 Euro brutto im Monat, dazu kommen Zuschläge. „Das ist nicht schlecht bezahlt.“ Er glaubt, dass selbst deutlich höhere Löhne den Altenpflegeberuf kaum attraktiver machen würde. Das wichtigste ist, sagt Geschäftsführer Shammoud, die Belastung der Mitarbeiter zu verringern.
    http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-S...-nach-Hannover

    2.500 Euro brutto sind jetzt nicht sehr viel Geld für eine examinierte Fachkraft. Oder handelt es sich hier um Pflegehelfer?
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: 30 jordanische Pfleger kommen nach Hannover

    Die armen Senioren!
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  3. #3
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    AW: 30 jordanische Pfleger kommen nach Hannover

    Und ausgerechnet in Jordanien wird der gute Mann fündig? Da spielt wohl etwas ganz anderes eine Rolle............



    Shammout ist Palästinenser

    ....und die gibt es nicht nur im Gaza-Streifen. Jordaniens Bevölkerung besteht zu rund 70% aus Palästinensern. Hier hält also ein Palästinenser für seine Brüder die Tür nach Deutschland auf.
    Wer Araber kennt, weiß, dass der Pflegeberuf für diese Leute eher eine Zumutung ist. So kommen sie also her, schlucken die Kröte und arbeiten eine gewisse Zeit in dem Job. Ist die Schamfrist abgelaufen, hören sie auf und bleiben als nicht abschiebbar im Land. Im Grunde ist dieser Pflegedienstbetreiber ein Schleuser.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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