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    AW: Faktencheck im Faktencheck

    Sieg für Meinungsfreiheit: ARD-Chef-Faktenfinder Gensing mit Klage gegen mich gescheitert
    Es gibt nicht viele gute Nachrichten in diesen Zeiten. Umso überwältigender war für mich die, die ich heute erhielt. Und auch, wie ich sie erhielt. Ein Leser von mir ist extra zum Verkündungstermin des Urteils zum Amtsgericht in Köln gefahren – ohne dass ich das wusste. Normalerweise ist bei Verkündigungen von Entscheidungen im Zivilprozess kaum jemand anwesend – anders als bei der mündlichen Verhandlung am 18. März. Zu der war ich nach Köln gefahren, während Gensing sich nur durch seinen Anwalt vertreten ließ (siehe hier). Der Leser, ein IT-Experte aus Köln, schrieb mir dann eine Mail: „Die Richterin hat verkündet, dass die Klage abgewiesen wird. Die Verwendung des Bildes durch Sie war in Ordnung. Das ist die Kurzfassung, Sie können mich bei Fragen gerne fragen.“ Ich konnte es kaum fassen.

    Am Telefon erzählte mir dann der Leser, was bei ihm als Schlüsselpunkte der Begründung im Gedächtnis geblieben ist: Der Kläger Gensing habe mit der Anmeldung auf Twitter konkludiert, dass die Weiternutzung des Bildes von ihm möglich sei und es weiter verwendet werden dürfe; zudem müsse man sich als Nutzer von Twitter darauf verlassen können, dass man Bilder, die man dort vorfindet, auch teilen könne – was ja etwas anderes als ein Herunterladen sei. Wie gesagt liegt das schriftliche Urteil noch nicht vor, daher ist dies wirklich nur eine ungefähre Information. Aber ich habe keinen Anlass, meinem Leser hier nicht zu trauen – zumal genau die Argumentation mein Anwalt auch vorgebracht hatte. Ihm, Dr. Ulrich Prutsch, gebührt mein ganz besonderer Dank! Er hat sich sehr engagiert und in meinen Augen auch brilliert! Er schloss sich meiner Argumentation an, dass das Urteil wegweisend sei. Auch wenn es nur von einem Amtsgericht stammt und damit von unterster Ebene – es ist ein überaus wichtiges Signal. Für Millionen Nutzer von Twitter, Facebook & Co. Wir hatten geltend gemacht, dass Gensing hier über den Umweg des Urheberrechts versuchte, gegen Kritik an ihm vorzugehen. ....https://reitschuster.de/post/sieg-fu...h-gescheitert/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  2. #42
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    AW: Faktencheck im Faktencheck

    MEDIEN, MEINUNGSFREIHEIT
    „Faktenchecker“ – aus Freude am Diffamieren?
    Die absurden Methoden der "Wahrheits"-Besitzer

    Eigentlich hatte ich mich entschlossen, auf den Artikel im „Volksverpetzer“ über mich nicht zu reagieren. Frei nach Kurt Tucholsky: So tief kann ich nicht schießen. Bemerkenswert fand ich bereits, dass dort nicht einmal die sechs Wörter meines Seiten-Mottos nach angeblich einjähriger Beobachtung meiner Seite korrekt wiedergegeben wurden und einer der Hauptvorwürfe lautet: „Auf dem Blog erscheinen schwerpunktmäßig negative Berichte über die deutsche Regierung“. Ich habe Journalismus noch so gelernt, dass dies eine Tugend ist für Journalisten – und nicht etwas, was man ihnen vorwerfen könnte. Plump und dreist auch der Versuch, meine Leser in die rechtsextreme Ecke zu stellen („in rechtsextremen und verschwörungsideologischen Kreisen sehr beliebter Desinformations-Blog“). Schon die ersten drei Punkte des angeblichen „Faktenchecks“ waren so absurd, dass ich mir das Pamphlet nicht weiter antat. Aber da schickte mir plötzlich Sönke Paulsen, einer meiner Stamm-Autoren und nach eigenem Bekenntnis typischer westdeutscher Linker, eine Analyse – und die will ich Ihnen nicht vorenthalten. Besonders erschüttert haben mich die letzten beiden Absätze von Paulsens Analyse. Aber lesen Sie selbst – voilà.

    Ein Gastbeitrag von Sönke Paulsen

    Der Artikel, der Boris Reitschuster durch einen „Faktencheck“ „entlarven“ soll, sieht sich explizit in der Tradition anderer Schmähartikel gegen Reitschuster. Erwähnt wird die Süddeutsche, die Reitschuster auch schon äußerst unfair angegriffen hat.

    Ich möchte an dieser Stelle nicht viele Worte machen. Daher habe ich einige kritischen Passagen, die den Volksverpetzer-Artikel kennzeichnen, mit der Realität, also auch der Realität der Originalartikel auf Reitschuster.de konfrontiert. Mögen die Leser sich selbst ein Urteil bilden.

    Volksverpetzer schreibt:

    „Für diesen Artikel haben wir auch monatelang gesammelt, die Auswahl der Artikel, die wir überprüft haben, ist aber letztlich arbiträr und soll nur stichprobenartig zeigen, wie die Seite reitschuster.de arbeitet. Bei einigen Beiträgen handelt es sich auch um Gastbeiträge, die nicht aus der Feder Reitschusters persönlich stammen und von welchen er sagt, dass sie nicht zwingend seine Meinung wiedergeben. Unabhängig wie Reitschuster persönlich zu den Beiträgen steht, er bietet ihnen damit buchstäblich eine Plattform und Verbreitung und deswegen nehmen wir auch diese in die Liste mit auf. Fangen wir mit reinen Faktenchecks an:“

    Mein Kommentar:

    Reitschuster gibt Gastautoren eine Chance zur Verbreitung? Verbreitung statt Veröffentlichung? Das klingt schon ziemlich diffamierend.

    George Floyd
    „Es wird einfach verschwiegen, dass zuvor längst durch eine Obduktion herauskam, dass Floyd von einem Polizisten getötet wurde. Klare Desinformation.“

    Mein Kommentar:

    Der Prozess lief zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch. Die Schuld des Polizisten steht noch nicht fest, das kürzlich gefällte Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Eine Obduktion ergibt nie, wer die obduzierte Person getötet hat. Sie beschäftigt sich mit den körperlichen Bedingungen, die zum Tode geführt haben. Die Behauptung ist also irreführend.

    Prof. Drosten
    „Besonders abgesehen hat es Reitschuster dabei auf deren Lieblingsfeind Dr. Drosten. Am 19. September 2020 behauptet er, dass Drosten gesagt haben soll, dass man gar nicht wisse, ob Masken wirken, das sei „reine Spekulation“. In typischer Reitschuster-Manier lässt er bewusst den Kontext der Aussage weg, um so zu tun, als habe Drosten sich gegen Masken ausgesprochen und sich dann verschwörungsideologisch zu fragen, warum andere Medien darüber nicht berichtet haben. Was man bei Reitschuster nicht erfährt: Drosten sprach in diesem Zitat nicht über die grundsätzliche Wirksamkeit von Masken, sondern ob Alltagsmasken zu einem milderen Krankheitsverlauf führen könnten.“

    Mein Kommentar:

    Der Artikel von Correctiv vom 20.9.2020, auf den verwiesen wird, hört sich wieder etwas anders an.

    „Im Facebook-Video zu hören ist dieser Teil (ab Minute 8:09): „Es gibt einen anderen Punkt, den man nicht von der Hand weisen darf. Das ist, wir wissen nicht, ob nicht die Verwendung von Alltagsmasken in großer Verbreitungsweite, ob das nicht dazu führt, dass im Durchschnitt die erhaltene Virusdosis in einer Infektion geringer ist und, dass im Durchschnitt deshalb der Krankheitsverlauf auch nicht wirklich schädlich sein könnte. Aber das ist reine Spekulation. Dazu gibt es keine wissenschaftlichen Belege. Und es gibt umgekehrt eben Länder, in denen man sagen kann, es wurde von Anfang an wirklich Maske getragen – dazu gehören sehr viele asiatische Länder – und trotzdem ist es zu großen Ausbrüchen gekommen. So kann ich es zusammenfassen. Und meine Einschätzung ist auf dieser Basis überhaupt nicht, dass sich die Grundsituation verändert hat.““
    Mein Kommentar:

    Tatsächlich kann man dem Zitat nicht entnehmen, dass Alltagsmasken unwirksam sind, aber es wird kräftig impliziert! Die Formulierung Drostens am Ende des Zitates, dass es trotz Alltagsmasken in Asien zu großen Ausbrüchen gekommen ist, dürfte zumindest missverständlich formuliert sein, wenn Drosten damit die Wirksamkeit von Alltagsmasken eben nicht als rein spekulativ bezeichnen wollte. Wenn man also unbedingt ein Apologet sein möchte, der Herrn Drosten auslegt, muss man wohl sagen, dass das Zitat eher von einer spekulativen Wirkung der Alltagsmasken ausgeht. Leider hat der Volksverpetzer das Zitat eben auch verkürzt wiedergegeben, um die eigene Interpretation besonders schlüssig erscheinen zu lassen. (Keine Manipulation?)

    Übersterblichkeit durch Covid 19
    „Er vergleicht Corona fälschlicherweise mit der Grippe (mehr dazu), das mit der Übersterblichkeit hat sich inzwischen ja auch geändert (mehr dazu). (…)
    Während Reitschuster wie immer nicht direkt die Unwahrheit schreibt, nutzt er manipulatives Framing und Wortwahl, um die wissenschaftliche Einzelmeinung zu übertreiben, damit sie in das Pandemie-Leugner:innen-Narrativ passt und ihn mit dem wissenschaftlich völlig diskreditierten Desinformationsverbreiter Bhakdi zu vergleichen.“

    Mein Kommentar:

    Die Passage bezieht sich erneut auf Correctiv, wo sich eine differenzierte Darstellung findet, die aber vom Volksverpetzer wiederum als Beweis für die Desinformation von Reitschuster.de genommen wird. Dort heißt es:

    „Das Bundesamt betonte aber bereits zu diesem Zeitpunkt in seiner Pressemitteilung vom 15. Mai: ,Die aktuelle Entwicklung ist auffällig, weil die Sterbefallzahlen Ende März und Anfang April aufgrund der ausklingenden Grippewelle üblicherweise von Woche zu Woche kontinuierlich abnehmen. Da die Grippewelle 2020 seit Mitte März als beendet gilt, ist es naheliegend, dass die aktuell beobachtete leichte Übersterblichkeit in einem Zusammenhang mit der Corona-Pandemie steht.’“

    Mein Kommentar:

    Es geht also, wie aus der Pressemitteilung des Bundesamtes für Statistik hervorgeht, um eine leichte Übersterblichkeit, wenn man die Grippewelle im März 2020 als beendet ansieht. Da ist tatsächlich viel Interpretationsspielraum gegeben und dann darf man auch interpretatorisch vorgehen. Das ist Meinungsjournalismus!

    Die Behauptung von Volksverpetzer, dass Bhakdi und andere bei Reitschuster zitierte Ärzte „völlig diskreditierte Desinformationsverbreiter“ sind, hat mit einem Faktencheck nichts zu tun. Das ist eher Rufmord an der Grenze der Legalität.

    Falscher Verdacht – Reichsflaggen vom WDR
    „Reitschuster kann sich damit herausreden, dass er alle Fakten genannt habe und nichts konkret Falsches behauptet hatte. Durch seine ständigen Spekulationen und Suggestivfragen und das Berichten über diesen „bösen Verdacht“ an sich ist aber klar, welcher Eindruck stattdessen entstehen soll. Reitschuster verteidigt sich damit, dass er den Quatsch als seriöse Behauptung verbreitet, weil er der Meinung sei, solche Methoden seien heute möglich. Das ist jedoch aber nur seine subjektive und ideologisch geprägte Einschätzung. Die ja durch ihn selbst sogar widerlegt wurde. Und genau so funktioniert die Desinformation Reitschusters: Er bedient das Bauchgefühl extremer Rechter und Verschwörungsideolog:innen, die die Märchen von der „Lügenpresse“ glauben wollen. Also lässt er alles so aussehen, als sei es so, um kurz am Rand alle Fakten zu erwähnen, die der Fake News widersprechen, aber dann trotzdem unseriös zu spekulieren.“

    Mein Kommentar:

    Vielleicht an dieser Stelle doch noch mal eine Original-Passage aus dem Reitschuster-Artikel:

    „Tatsächlich sind zwischen dem Fahnenträger und dem grauen Herrn von der WDR-Seite deutliche Unterschiede zu sehen. Hier handelt es sich also offenbar um eine falsche Spur. Umso erstaunlicher ist aber, dass 2018 ein WDR-Mitarbeiter, der dem Fahnen-Helfer von der Demo sehr ähnlich sieht, mit einem anderen (!) WDR-Mitarbeiter zusammen im Zweier-Team auf einem Dreh war, der – zumindest auf den ersten Anschein – haargenau an der gleichen Stelle an der linken Wange ein identisch wirkendes, markantes Mal hat wie der Reichsfahnen-Träger von Köln, wie der akribische Blogger „Argo Nerd“ feststellte.“

    Boris Reitschuster hat also keinen Zweifel daran gelassen, dass er den Verdacht für offenbar falsch hält.

    Ganz richtig hat aber der Volksverpetzer in seiner langen Ansprache bezüglich einer behaupteten manipulativen Berichterstattung durch Reitschuster erkannt, dass dieser alle Fakten erwähnt hat. Reitschuster hat dann dem Leser die Einschätzung überlassen – was er immer so macht. Er ist also nicht pädagogisch und bevormundend mit dem Thema umgegangen, sondern hat vom Verdacht bis zur offensichtlichen Entkräftung des Verdachtes alle Überlegungen durchgespielt.

    Die Überlegung, dass solche Irreführungen der Öffentlichkeit durch medial inszenierte Ereignisse am Rande von Demonstrationen durchaus denkbar sind, entspricht der Erfahrung des Journalisten, über die er verschiedentlich geschrieben hat. Ich persönlich kann diese Erfahrungen durchaus teilen, in anderen Ländern (Russland, Ukraine) sind solche Inszenierungen, vor allem durch Geheimdienste, üblich und bei uns schleicht sich das leider auch langsam ein. Es gibt ja inzwischen Skandale (z.B. im Spiegel), wo ganze Reportagen frei erfunden waren. Auch der „Sturm auf den Reichstag“ war ja ein Beispiel einer unglaublichen medialen Verzerrung der Großdemonstration, die an diesem Tag tatsächlich überwiegend friedlich stattgefunden hat. Das wurde in den Leitmedien nur am Rande berichtet. Tendenziöse Berichterstattung kann also kein Exklusiv-Vorwurf an Boris Reitschuster sein. Der Journalist nimmt natürlich, wie viele andere Menschen auch, die Tendenz zur Verzerrung der Realität durch Leitmedien wahr und hält bewusst dagegen. In einem ideologisch aufgeladenen Umfeld ist es gerade die Diversität der Meinungen, die informativ ist und den Lesern ein eigenes Urteil ermöglicht.

    Reitschuster macht Werbung für Füllmichs (PCR) Sammelklage in den USA
    „Auch, dass deutsche Medien über die Klage nicht berichtet hätten, ist falsch (Quelle, Quelle). Reitschuster liefert hier also keinen kritischen Journalismus, sondern schadet aktiv seinen Leser:innen, indem er ihnen einseitig eine teure und dubiose Klage mit extrem geringen Erfolgsaussichten anpreist.“

    Mein Kommentar:

    Die Autoren scheinen hier tatsächlich nicht zwischen Werbung und einem objektiven journalistischen Bericht unterscheiden zu können. Lesen wir kurz in den letzten Absatz des Artikels von Reitschuster hinein:

    „In den großen Medien wird über die Initiative fast gar nicht berichtet. Die Erfolgsaussichten mögen umstritten sein – die Initiative als solche ist zumindest eine Meldung wert. Ebenso weitgehend verschwiegen wird der Corona-Untersuchungsausschuss. Auch wenn es sich dabei um eine private Initiative handelt, ist sie doch durch das große öffentliche Interesse relevant und sollte zumindest nicht totgeschwiegen werden in der Berichterstattung.“

    Mein Kommentar:

    Fazit in diesem „Anklagepunkt“: Die Volksverpetzer halten es für seriös, über diese Klage nicht zu berichten und interpretieren Reitschusters Bericht als Werbung, was er definitiv nicht ist. Er hat auch nicht behauptet, dass nicht über die Sammelklage berichtet wurde, sondern „fast nicht“. Zwei Gegenbeweise bei Volksverpetzer widerlegen diese Einschätzung nicht. Es ist an dieser Stelle sehr auffällig, dass Volksverpetzer der Meinung ist, man müsse die Leser vor Informationen schützen, weil sie sonst falsche Entscheidungen treffen. Diese Auffassung hat Boris Reitschuster natürlich nicht, Informationen müssen kontextuell richtig dargestellt werden und genau das tut dieser Journalist.

    Reitschuster berichtet, ein positiver PCR-Test wäre kein Hinweis auf Infektion
    „Erneut hat Reitschuster die Wahrheit gut hinter Framing und durch Auslassungen versteckt und zitiert unkommentiert einfach Falschaussagen, sodass seine Leser:innen zwangsläufig getäuscht werden müssen, ohne dass er technisch gesehen selbst die Unwahrheit verbreitet hat. Er hinterfragt schlicht nicht die falschen Aussagen von Bermpohl. So täuscht Reitschuster ebenfalls: Während er „Mainstreammedien“ und die Regierung ausnahmslos kritisiert und kritisch hinterfragt, selbst wenn die Gründe dafür ausgedacht sind, tut er das oft bei „Kritiker:innen“ der Regierung, der Wissenschaft und der Medien eben nicht.“

    Mein Kommentar:

    Stimmt der Vorwurf, dass Reitschuster in Bezug auf Bermpohls Behauptungen geframed und getäuscht hat? Lesen wir mal wieder das Original, das hier angegriffen wird:

    „Die vorherrschende Meinung in Fachkreisen ist der von Bermpohl diametral entgegengesetzt. Demnach ist eine Infektion die „Aufnahme eines Krankheitserregers und seine nachfolgende Entwicklung oder Vermehrung im menschlichen Organismus“, wie es im Infektionsschutzgesetz steht. Eine Infektion ist demnach nicht gleichzusetzen mit einer Infektionskrankheit, kann aber zu einer solchen führen. Damit ist ein Mensch, wenn das Virus in den Proben seiner Atemwege nachweisbar ist, nach vorherrschender Meinung zwar infiziert. Aber nicht unbedingt krank und auch nicht unbedingt „infektiös“, also ansteckend. Als Gegenposition zu den Aussagen von Bohmpohl sei hier der Ausgewogenheit halber auf einen so genannten „Faktencheck“ des Recherchebüros „Corretiv“ verwiesen (nachzulesen hier). Der Vergleich beider konträr entgegengesetzter Positionen erleichtert eine eigene Meinungsbildung.“

    Mein Kommentar:

    „Der Vergleich konträr entgegengesetzter Positionen erleichtert die Meinungsbildung“. Wieder also ist Reitschuster derjenige, der konträre Positionen nicht unterdrücken möchte und Volksverpetzer sind diejenigen, die über Außenseiterpositionen nicht berichten möchten, bzw. dies für unseriös halten. Es entsteht bei der Analyse dieses Artikels von Volksverpetzer langsam ein Bild, in dem deutlich wird, das Volksverpetzer es für unverantwortlich hält, die Öffentlichkeit mit konträren Meinungen zu konfrontieren. Das ist sowohl journalistisch, als auch vom Standpunkt der Demokratie aus betrachtet, eine sehr bedenkliche Grundeinstellung!
    Liebe Leser, bitten verzeihen Sie mir, dass ich jetzt müde bin. Man könnte den Generalangriff von Volksverpetzer auf Boris Reitschuster in dieser Weise noch weiter analysieren, aber ich schätze, dass das Wichtigste herausgearbeitet wurde.

    Es tut mir sehr leid für unser Land, dass wir einen journalistischen Mainstream haben (an welchem sich Volksverpetzer orientiert), der tatsächlich der Meinung ist, man dürfe die Bürger nicht offen und konträr informieren. Das ist leider die Aussage dieser, vermutlich jungen, Leute, die mit dem erfahrenen Journalisten, Boris Reitschuster, abrechnen wollen. Man könnte es dabei belassen und feststellen, dass diese im Leben noch einiges lernen müssen.

    Bedauernswerterweise ist das seit Längerem aber auch die Haltung unserer Leitmedien und vieler anderer Medien, die ihnen auf den Schritt folgen. Die Kontroverse um Boris Reitschuster mit seiner, viel gelesenen, Seite, zeigt eben diese ausgeprägten Fehleinstellungen, die unseren westlichen Journalismus, der eigentlich kritisch sein sollte und vollständig informieren müsste, zu einer ideologischen Wagenburg hat werden lassen.

    Genau das hat Volksverpetzer in seinem Artikel gegen Reitschuster, ungewollt, demonstriert.

    Abschließend muss ich ehrlich sagen, dass ich auch Probleme mit dem Namen des Blogs habe. Damit man das Volk verpetzen kann, muss man es genau beobachten. Dann kommt man ganz schnell zum „Volksbeobachter“. Ich denke dabei an die zahllosen Schmähartikel und Bemerkungen gegen Einzelpersonen, die in den Dreißigern im „Völkischen Beobachter“ erschienen sind. Mein Großvater war auch davon betroffen und hat daraufhin seine Autorentätigkeit eingestellt.

    Die Assoziationskette vom Volksverpetzer zum „Völkischen Beobachter“ ist bei mir also ziemlich kurz. Das könnte auch anderen so gehen. Ich weiß nicht, ob sich die Autoren des Blogs mit diesem Namen einen Gefallen tun.

    https://reitschuster.de/post/faktenc...m-diffamieren/
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  3. #43
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    AW: Faktencheck im Faktencheck

    Correctiv und „dpa-Faktenschinder“: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht?

    Die Correctiv-Faktenchecker haben einen Beitrag von jouwatch „gecheckt“ und als „Fake-News“ gebrandmarkt. FAKT ist aber: jouwatch und seine Leserschaft schauen genau hin, was durch Merkels „Correktiv“ als Wahrheit verkauft werden soll.
    In einem Beitrag berichtete jouwatch darüber, das am Berliner Flughafen BER aufgrund der Merkel´schen Corona-Ausgangssperre 650 Menschen in der Nacht zum 25. April das Terminal nicht verlassen konnten, dort festsaßen und die ganze Corona-Notbremsenveranstaltung von Polizeibeamten kontrolliert wurde.
    Die staatsnahen Correctiv-Faktenchecker versahen diesen Beitrag mit dem Stempel „Fake-News“, Facebook kassierte den Beitrag ein.

    Die Begründung der Wahrheitschecker: „Dafür gibt es keine Belege, die Polizei dementiert entsprechende Berichte. Fotos aus der Nacht zum Sonntag zeigen ein nahezu menschenleeres Flughafengebäude. Fakt sei: Die für den Flughafen Berlin Brandenburg (BER) zuständige Bundespolizei Berlin schreibt am 25. April 2021 auf Twitter: «An den Vorwürfen […] ist NICHTS dran.» Demnach gab es auch keine Anzeigen oder Bußgelder gegen Reisende“........Nun gehören gerade aufmerksame und kritische Menschen zu der Leserschaft von jouwatch, Leser, die nicht alles hinnehmen, was staatsnahe „Faktenchecker“ als „Fake-News“ diffamieren.

    Nachfolgende Recherche wurde uns dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt und zeigt die gelandeten Flüge am BER im Zeitraum <> 20:30 Uhr bis 22:45 Uhr:
    FAKT ist:

    Am Samstag, den 24.04.2021 sind nach 21:00 Uhr ca. 13 Flugzeuge mit insgesamt geschätzten 2.500 Fluggästen gelandet. Der letzte Flieger landete um ca. 22:45 Uhr.

    FAKT ist:

    Selbst bei den 5 Flügen, die um ca. 21:00 landeten sind, ist anzunehmen, dass die Passagiere es nicht geschafft haben dürften, den Flughafen zu verlassen, um sich bis 22:00 Uhr zuhause, in einem Hotel oder einer anderweitigen Corona konformen Unterkunft einzufinden.

    FAKT ist:

    Touristische Reisen – und darum dürften es sich laut der gelisteten Abflugsziele handeln – zählen – anders als Dienstreisen – nicht zu den Ausnahmen, die laut Infektionsschutzgesetz auch nachts erlaubt sind. Das habe – laut den Faktencheckern – auch ein Sprecher des Bundesinnenministeriums bestätigt.

    FAKT ist somit, dass die Correctiv-Faktenchecker in ihrer regierungsnahen „Wahrheitsfinderei“ insgesamt 13 Landungen mit hunderten von Fluggästen am Samstagabend am BER unterschlagen haben. FAKT ist, dass die Correctiv-Kombo keinerlei Erklärungen dafür anbietet, wo diese Fluggäste abgeblieben sind, wo sich diese während der Corona-Ausgangssperre aufgehalten haben. Denn, FAKT ist: gelandet sind sie, mitten in Merkels Ausgangssperre.....https://www.journalistenwatch.com/20...nschinder-wer/
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  4. #44
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    AW: Faktencheck im Faktencheck

    Wie die Tagesschau die eigenen Faktenchecker bloßstellt

    Auf Tagesschau.de ist zu lesen, dass das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) nun davon ausgeht, dass Vitamin D doch bei Prävention und Behandlung von Covid-19 helfen kann. Eingeblendet wird ein Link zu einem Faktenchecker-Artikel mit dem Titel: „Desinformation zu Corona: Vitamin D schützt nicht vor Covid-19-Erkrankung“.


    Schöner als die Tagesschau mit diesem Link zu dem älteren Faktenchecker-Artikel in ihrem Beitrag über eine „Kehrtwende des BfR: Vitamin D doch nützlich bei Covid-19“ kann man die zutiefst unjournalistische Attitüde der offiziösen Faktenchecker nicht entlarven, derzufolge alles falsch oder eine Verschwörungstheorie ist, was das Wahrheitsministerium oder eine von dessen nachgeordneten Behörden (noch) nicht als richtig klassifiziert haben. Besonders auffällig und peinlich wird das immer dann, wenn das Wahrheitsministerium seine Wahrheit wechselt.

    Die Titelbehauptung im Faktenchecker-Artikel vom 10. Februar von Wulf Rohwedder – „Vitamin D schützt nicht vor Covid-19-Erkrankung“ – war in dieser Absolutheit Fake News. Denn sie war nicht einmal vom Text gedeckt. Im Text stand, dass es zwar bekannt ist, dass der (verbreitete) Mangel an Vitamin D im Körper die Anfälligkeit für Atemwegserkrankungen erhöht, zu denen auch Covid-19 gehört. Aber es fehle (noch) an ausreichenden Beweisen, dass Vitamin-D-Gaben auch gegen oder bei Covid-19 helfen. Ein fehlender Beweis, dass etwas hilft, ist noch lange kein Beweis, dass es nicht hilft.

    Die Überschrift ist von der Art, wie ihn die Zensoren von Correctiv als „irreführend“ oder „unbewiesen“ klassifizieren würden. Da Correctiv gegen gute Bezahlung für Facebook die Fake-News-Stempel verteilt, würde das bewirken, dass entsprechende Artikel in der Verbreitung stark eingeschränkt würden. Aber zum Glück für ARD und Co. checken offiziöse Faktenchecker den Wahrheitsgehalt von Beiträgen des Rundfunks nie, weil sie nämlich ausdrücklich davon ausgehen, dass etwaige Fehler bei diesen immer unabsichtlich passieren und keiner bekämpfenswerten Agenda folgen.

    Wären Faktenchecker seriöse Journalisten oder Wissenschaftler, würden sie es darstellen, wie es ist, dass es also durchaus möglich ist, und plausibel wäre, dass Vitamin D hilft, aber nicht oder noch nicht hinreichend bewiesen.

    Aber weil sich ARD-Faktenchecker und ihre Mitstreiter von Correctiv und Co. als Lautsprecher der jeweils aktuellen offiziellen Propaganda verstehen, müssen sie von dieser abweichende Informationen und Meinungen als „Desinformation“ diskreditieren, unter Verweis auf Behörden wie das BfR als Wahrheitsgeber:

    Auch wenn die kontrollierte Einnahme unter bestimmten Bedingungen das Immunsystem stärken kann, gibt es für die Behauptung, dass Vitamin D gegen Covid-19 schützt, keine seriösen Belege. Sowohl das Bundesamt für Risikobewertungen wie auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung weisen darauf hin, dass die aktuelle Studienlage hierfür keine Hinweise liefert“

    Der Haupttext des Artikels kann zwar gerade noch als korrekt durchgehen, aber mit dessen sehr tendenziösen Tenor hat Rohwedder die Zuspitzung in der Überschrift durchaus begünstigt.

    Spannend wird: Geht es hier vielleicht weiter wie mit Maskenpflicht und Grenzsperrungen? Wird das, was vorher Verschwörungstheorie war, zur offiziellen Wahrheit, deren Leugnung fortan als Verschwörungstheorie bekämpft wird? Wenn die Einnahme von Vitamin D zur Prävention von Covid-19 offiziell empfohlen werden sollte, wird es dann zur Verschwörungstheorie, zu behaupten, Vitamin D helfe nicht gegen Corona.
    Wir alle erinnern uns noch, wie die Verschwörungstheorie, dass Masken nicht gegen Ansteckung mit dem Corona-Virus helfen würden, offizielle Linie des Gesundheitsministeriums war, solange Minister Spahn noch nicht genügend Masken beschafft hatte. Und in einem ARD-Betrag von Ende Januar 2020 machte man sich über rechte Verschwörungstheoretiker lustig, die behaupteten, dieses Corona-Virus sei schlimmer als die Regierung zugebe, und die allen Ernstes forderten, man müsse deswegen das Reisen einschränken.


    https://norberthaering.de/medienvers...hau-vitamin-d/
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    AW: Faktencheck im Faktencheck

    Correctiv: Deutsche Faktenchecker, über die die USA lachen
    Nach dem ganzen Doom und Gloom jetzt ein wenig Aufheiterung: CORRECTIV.

    Der Faktencheck-Circus, den George Soros angeschoben hat, er wird nun auch in den USA von Facebook eingesetzt, um auf Instagram nach der Wahrheit zu sehen. Und während das kommunistische Correctiv (das musste jetzt einfach sein, wir können ja auch nichts für die Assoziationen, die sich bei “Correctiv” einstellen) so nach der Wahrheit Ausschau gehalten hat, ist dieses Meme von @capitalism.inc in den Fokus der Hüter der Instagram-Wahrheit, nicht zu verwechseln mit der Twitter-Wahrheit oder dem, was man im Volksmund unter Wahrheit versteht, geraten.........:

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    AW: Faktencheck im Faktencheck

    Virus aus dem Labor? Der Super-GAU für die „Faktenfinder“
    Eine Selbstentlarvung
    George Orwell sagte in seinem Roman „1984“ einst ein Wahrheitsministerium voraus. Heute scheinen diese Funktion, im Schulterschluss und vom Staat animiert, soziale Netzwerke und sogenannte „Faktenchecker“ auszuüben. Sie entscheiden, was „Wahrheit“ ist und verbreitet werden darf. So entfernte Facebook etwa bislang Beiträge, die das Corona-Virus als menschengemacht bezeichnen. Die Wahrheitsbeauftragten des Netzwerks arbeiten eng mit „Correctiv“ zusammen. Diese Organisation bezeichnet sich als „Recherchebüro“ und ist mit angeblichen „Faktenchecks“ für Facebook tätig. Die fallen fast immer so aus, dass sie stramm auf Regierungslinie sind. Eng verbunden mit dem Namen „Correctiv“ ist der Gerhard-Schröder-Vertraute und Sozialdemokrat Bodo Hombach; Geld bekam „Correctiv“ unter anderem auch von den US-Milliardären George Soros, Google, Facebook, Deutsche Telekom etc.

    Jetzt plötzlich kommt die Kehrtwende, die Wahrheit ist auf einmal eine ganz andere als noch Tage zuvor: Facebook entfernt Beiträge mit Hinweis darauf, dass der Mensch bei der Entstehung von SARS-CoV-2 eine Rolle gespielt haben könnte, nicht mehr. Der Hintergrund: Es tauchen immer mehr Indizien für ein entsprechendes Szenario auf. So titelt heute die Daily Mail: „COVID-19 hat KEINE glaubwürdigen natürlichen Vorfahren“ und wurde von chinesischen Wissenschaftlern geschaffen, die dann versuchten, ihre Spuren mit ‘Retro-Engineering‘ zu verwischen, um es so aussehen zu lassen, als ob es auf natürliche Weise von Fledermäusen abstammte“, das ist die Behauptung einer neuen Studie. Autoren der Arbeit, auf die sich das Medium stützt, sind der britische Professor Angus Dalgleish und der norwegische Wissenschaftler Dr. Birger Sørensen. Dalgleish ist Professor für Onkologie an der St. George’s University in London und bekannt für seinen Durchbruch bei der Entwicklung des ersten funktionierenden „HIV-Impfstoffs“, mit dessen Hilfe HIV-Patienten monatelang ihre Medikamente absetzen können. Sørensen ist Virologe und Vorsitzender des Pharmaunternehmens Immunor, das einen Coronavirus-Impfstoffkandidaten namens Biovacc-19 entwickelt hat.

    Weiter schreibt Daily Mail: „Die Arbeit, die exklusiv von DailyMail.com eingesehen werden konnte, wird in den kommenden Tagen veröffentlicht, und sie wird in der wissenschaftlichen Gemeinschaft Wellen schlagen.“ Bei der Analyse von COVID-19-Proben zur Impfstoff-Entwicklung entdeckten Dalgleish und Sørensen demnach „einzigartige Fingerabdrücke“ im Virus, die nach ihren Aussagen nur durch Manipulation in einem Labor entstanden sein könnten: „Sie sagten, sie hätten versucht, ihre Ergebnisse zu veröffentlichen, seien aber von großen wissenschaftlichen Zeitschriften abgelehnt worden, die zu dieser Zeit entschlossen waren, dass das Virus auf natürliche Weise von Fledermäusen oder anderen Tieren auf den Menschen überging.“

    Manipulation an Viren
    Sodann führt das britische Blatt aus: „Selbst als der ehemalige MI6-Chef Sir Richard Dearlove öffentlich sagte, dass die Theorie der Wissenschaftler untersucht werden sollte, wurde sie als ‘Fake News‘ abgetan. Über ein Jahr später legten führende Akademiker, Politiker und Medien plötzlich eine 180-Grad-Wende hin und begannen über die Möglichkeit nachzudenken, dass COVID-19 aus dem ‘Wuhan Institute of Virology‘ entkommen ist – einem Labor, in dem Experimente unter anderem die Manipulation von Viren beinhalteten, um ihre Infektiosität zu erhöhen, und die Untersuchung ihrer möglichen Auswirkungen auf den Menschen.“

    Tatsächlich hat US-Präsident Joe Biden seine Geheimdienste angewiesen, die Labor-Theorie weiter zu untersuchen – die sein Vorgänger Donald Trump schon vor Jahresfrist ins Spiel gebracht hat. Und siehe da: Auch bei Spiegel, Correctiv, den Faktencheckern bei ARD, dem ZDF und all den üblichen Verdächtigen darf plötzlich wieder wahr sein oder zumindest erwähnt werden, was gerade noch als böse, böse Fake News verboten war. Auch ich würde für solche Berichte (etwa hier und hier) auf meiner Seite angefeindet

    Eine stichprobenartige, punktuelle Internet-Recherche entlarvt das Medien-Desaster in seinem vollen Ausmaß. Die selbst ernannten Faktenchecker und Haltungsjournalisten, die sich so gerne im Besitz der „Wahrheit“ wähnen und ihre Leser und Zuschauer belehren, haben sich entsetzlich blamiert. „Ihre apodiktische Einteilung komplexer Themen und Diskussionen in ‘Falsch‘ und ‘Richtig‘, in ‘Wahr‘ und ‘Unwahr‘ entpuppt sich als purer ideologischer Mumpitz, der nur dazu dient, politische Feinde abzuservieren“, schreibt Achgut: „Es wird nicht die letzte Blamage für die Herrschaften sein.“

    Weiter führt Achgut „eine kleine Liste mit der tadellosen Arbeit unserer Faktenhelden“ auf, die ich mit freundlicher Erlaubnis der Kollegen hier gerne eins zu eins wiedergebe: „Mal sehen wie lange ihre Blamagen noch online sind, es wird wohl bald das große Reinemachen stattfinden. Hier ein paar schnell zusammengesuchte Beispiele, ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit, denn das würde Bibliotheken füllen.“

    Correctiv
    Nein, in SARS-CoV-2 wurden nicht im Labor Sequenzen von HIV eingefügt

    Immer wieder wird eine Behauptung des Virologen Luc Montagnier als angeblicher Beleg herangezogen, dass das Coronavirus in einem Labor hergestellt wurde. Montagnier sagte, das Virus enthalte Gen-Sequenzen von HIV. Zahlreiche Wissenschaftler haben diese Behauptung jedoch widerlegt.

    Bewertung:

    Falsch. Mehrere Wissenschaftler stellen klar: Es wurden keine Sequenzen von HIV im Labor in das Coronavirus eingefügt.

    Correctiv
    Nein, es gibt keine Verbindung zwischen einem Labor in Wuhan und Glaxosmithkline, Pfizer, Bill Gates oder George Soros

    Behauptung

    Das Labor in Wuhan gehöre Glaxosmithkline und es gebe eine Kette von Verbindungen über Pfizer, Dr. Fauci und Blackrock bis zu George Soros und Bill Gates.

    Bewertung

    Größtenteils falsch. Das Labor in Wuhan gehört nicht Glaxosmithkline und die angeblichen Verbindungen sind größtenteils erfunden.

    Deutsche Welle Faktencheck
    Faktencheck: Hamburger Corona-Studie, die keine ist

    Die Universität Hamburg verbreitet die Recherche eines Professors, wonach das Coronavirus aus einem Labor in Wuhan stammt. Warum die Bezeichnung „Studie“ hier nicht passt, erklärt die DW im Faktencheck.

    DPA-Faktencheck
    Forscher stellen klar: Coronavirus stammt nicht aus dem Labor

    TK.de
    Fake News rund um das Coro.na.virus entlarven

    Darum möchten wir an dieser Stelle klarstellen: Inzwischen sind sich Wissenschaftler nahezu hundertprozentig sicher, dass das Coronavirus 2019 in China vom Tier auf dem Menschen übergesprungen ist. Solche Tier-zu-Mensch-Übertragungen kommen öfter vor und werden Zoonosen genannt.

    Westdeutsche Zeitung
    Faktencheck: Coronavirus aus dem Labor? Warum das nicht plausibel ist

    BEHAUPTUNG: Das Coronavirus sei ein Labor-Produkt, glaubt einer Umfrage zufolge fast jeder dritte US-Amerikaner – ein Großteil davon meint sogar, der Erreger sei absichtlich gezüchtet worden.

    BEWERTUNG: Wissenschaftler halten das für nicht plausibel.

    Berliner Zeitung:
    Hat China das Coronavirus im Labor erzeugt? Forscher kritisieren diese These

    In sozialen Netzwerken kursiert derzeit die Behauptung einer chinesischen Virologin, das Coronavirus sei von China in einem Labor hergestellt und absichtlich freigesetzt worden. Wissenschaftler aus aller Welt widersprechen dem vehement. Einer von ihnen ist Friedemann Weber, Virologe an der Universität Gießen. Er sagt zu der Arbeit der chinesischen Virologin: „Es wurden Daten einseitig interpretiert. Alles, was gegen ihre Hypothese spricht, wurde einfach nicht berücksichtigt.“

    Focus:
    Faktencheck: Hamburger Corona-Studie, die keine ist

    Die Universität Hamburg verbreitet die Recherche eines Professors, wonach das Coronavirus aus einem Labor in Wuhan stammt. Im Faktencheck lesen Sie, warum die Bezeichnung „Studie“ hier nicht passt und welche Probleme die Veröffentlichung aufweist.

    ZDF
    Corona-Virus wohl nicht aus Labor

    Laut WHO ist es extrem unwahrscheinlich, dass das Corona-Virus aus einem chinesischen Labor stammt. Wahrscheinlich ist es von einer Fledermaus auf ein anderes Tier übergesprungen.

    ZDF
    Ursprung des Coronavirus – Uni Hamburg verbreitet fragwürdige Theorie

    Tagesschau Faktenfinder
    Kaum Belege für Labortheorie

    ….Kriterien für seine Auswahl nennt Wiesendanger nicht. Zu seinen Quellen zählen die für Verschwörungsmythen und Falschmeldungen berüchtigte „Epoch Times“, die eng mit der religiösen Bewegung Falun Gong assoziiert ist und deren Anhänger von China politisch verfolgt werden. Hinzu kommen auch eine anonyme Aktivistenseite, ein australisches Boulevardblatt, eine bereits in seinem eigenen Literaturverzeichnis als zurückgezogen gekennzeichnete Studie sowie die Behauptungen des „Biowaffenexperten“ Francis Boyle, eines Juristen ohne naturwissenschaftliche Ausbildung.

    https://reitschuster.de/post/virus-a...-faktenfinder/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  7. #47
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    AW: Faktencheck im Faktencheck

    „Fakten" bleiben solange Fakten, bis sie widerlegt werden.
    Aber wer wollte schon wissen, ob und wann das eintreten könnte!
    Wir müssen uns endlich darüber klar sein, daß ein Großteil der Wissenschaft und der Meinungen von „Experten" weitestgehend auf Glauben beruht.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  8. #48
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    AW: Faktencheck im Faktencheck

    Abermals bestätigt sich: Fakten bei Jouwatch, miese Lügen bei den „Faktenschindern“

    Dass der Lockdown und die Bundesnotbremse formal bis weit in den Sommer, mindestens bis zum 30. Juni in Kraft bleiben sollen, hatte Jouwatch neben anderen freien Medien bereits im Januar geschrieben – damals unter Berufung auf eine eindeutige, offenbar durch Schlampigkeit „geleakte“ Veröffentlichung des Bundesfinanzministeriums zu den Corona-Überbrückungshilfen. Die Folge waren eine Verleumdungs- und Schmutzkampagne sogenannter „Faktenchecker“ (in diesem Fall von der dpa). Inzwischen steht fest: Jouwatch hat Recht behalten.
    Leider ging es – wie so oft, wenn die selbstangemaßten „Hüter der Transparenz“ und regierungshörigen System-Wahrheitsklitterer in Aktion treten – auch hierbei wieder nicht um einen legitimen Meinungsstreit, sondern um eine Vernichtungs- und Rufmordkampagne mit dem Ziel der Mundtotmachung und effektiven Deplatformings, die im konkreten Fall nicht nur zur Löschung des betreffenden Jouwatch-Artikels auf Facebook führte, sondern einmal mehr zur Sperrung der kompletten Jouwatch-Seite in dem Zuckerberg-Netzwerk. Genau für diesen Zweck, für gezielte Desinformations- und Zensurmaßnahmen im Namen der angeblichen journalistischen „Sauberkeit“, sind die Faktenfinder – von „Correctiv“ bis zu den selbsternannten Recherchenetzwerken der ÖRR-Medien – schließlich gegründet worden, und hierfür erhalten sie auch großzügige staatliche Fördergelder.
    Ihr Beitrag zur Volksverdummung durch Vernebelung und Leugnung des Offensichtlichen hat dann etwa den bizarren Umstand zur Folge, dass nun tagtäglich genau das verfolgt werden kann, was Jouwatch damals vermutet und als die wahrscheinliche Entwicklung prognostiziert hatte: Der formale Fortbestand des Lockdowns bis Juni – der nicht etwa beendet wurde, sondern lediglich für die Dauer entsprechend niedriger Inzidenzwerte unterbrochen ist. Den wenigsten ist anscheinend klar: Er greift jederzeit ohne nochmalige Beschlussfassung, also als Automatismus, von Geschäftsschließungen bis hin zu Ausgangssperren – und zwar sobald die Inzidenzen es wieder hergeben. Und deren Höhe ist beliebig manipulierbar – durch die Zahl der Schnelltests, durch kaum valide PCR-Tests mit zu hohen cT-Werten, durch die Stringenz des „Testregimes“. Für die Regierung ist die aktuelle Phase kein Kriegsende, sondern die Pause zwischen zwei Luftalarmen.
    Homeoffice trotz „Freigang“ – bis zum nächsten Lockdown

    Und dazu passt dann auch trefflich die Weigerung von Groko-Spitzenpolitikern, eine echte Rückkehr zur vorpandemischen Normalität zuzulassen: So lehnt SPD-Vizekanzler Olaf Scholz die von der Wirtschaft geforderte baldige und vorzeitige Aufhebung der Homeoffice-Pflicht (für die es angesichts des extrem abgeflachten Infektionsgeschehens überhaupt keine Grundlage mehr gibt) kategorisch ab: „Jetzt dürfen wir nicht leichtsinnig werden„, sagte er gegenüber der „Bild am Sonntag„. Denn Virus sei „noch nicht besiegt„.
    Er halte es deshalb für absolut richtig, „wie vereinbart„, die Pflicht zum Homeoffice beizubehalten – „strikt“ bis mindestens 30. Juni also.
    Während also Präsenzunterricht fast bundesweit wieder eingeführt ist, sich Menschen in Biergärten und Kneipen, Geschäften und in bescheidenem Umfang auch bei Veranstaltungen begegnen dürfen, sollen die meisten Beschäftigten ihren Arbeitsalltag nach Möglichkeit weiter zuhause verbringen. Man kann sich dieses sture, irrationale Festhalten am Homeoffice eigentlich nur so erklären: Die Wirtschaft darf erst gar nicht wieder zur Normalbeschäftigung zurückkehren – weil in ein paar Monaten sowieso wieder alles beim „Alten“ sein wird und wieder Lockdown ist.

    https://www.journalistenwatch.com/20...kten-jouwatch/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  9. #49
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    AW: Faktencheck im Faktencheck

    „Faktenchecker“ als Meinungs-Polizei und PR-Abteilung der ARD
    Anschauliche Selbstentlarvung
    Unter dem Deckmantel des „Faktencheckens“ betreiben staatsnahe Medien und Portale eine Art neues „Wahrheitsministerium“. Mit dabei ist die Deutsche Presse-Agentur dpa, die als Leitmedium in Deutschland gilt, und für die ich früher gearbeitet habe.

    Am 21. Juli erschien auf meiner Seite ein Beitrag unter dem Titel „Tagesthemen missbrauchen Hochwasser-Katastrophe für Propaganda – Diskreditierung von Corona-Maßnahmen-Kritikern im gebührenfinanzierten TV“. Darin ging es um die Aussage eines Tagesthemen-Kommentators, wonach „Opfer des Hochwassers, die sich über fehlende staatliche Hilfe etwa durch die Feuerwehr oder das Technische Hilfswerk beschwerten, … solche Hilfe ablehnen, weil sie rechtsradikale Querdenker seien.“ Sodann zitierte ich den Blogger Michael Ziesmann, der sich über diese Darstellung in den Tagesthemen echauffiert.

    Die dpa-Faktenchecker machen daraus einen Beitrag mit der Überschrift „In «Tagesthemen» geht es um vermeintliche Helfer, nicht um Flut-Opfer“. Dieser Hinweis wird nun etwa bei Facebook über meinen Post mit dem Link zu meinem Beitrag eingeblendet – und der Text damit als Falschinformation gebrandmarkt (was laut einer Gerichtsentscheidung illegal ist, aber offenbar scheint das Facebook nicht zu kümmern).

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    Das Bemerkenswerte: Die „Faktenchecker“ interpretieren einfach die Aussage des Moderators um. Wenn man die Aussage in den Gesamtkontext des späteren Gesprächs des Moderators mit seinem Korrespondenten einbettet, spricht in der Tat einiges dafür, dass sich der Moderator verbal vergaloppierte und etwas anderes sagte, als er meinte. Dass die Faktenchecker nun aber einfach ihre Interpretation als „Wahrheit“ verbreiten und damit die Aussage des Moderators umdrehen, ist irreführend. Sehen wir uns das wörtliche Zitat des ARD-Manns an: „Unfassbar, aber es gibt einige Bürger in unserem Land, die die Hilfe der Feuerwehr oder des Technischen Hilfswerks kategorisch ablehnen. Viele von ihnen kommen aus der Querdenker-Szene und dem rechtsradikalen Milieu.“

    Wer kein Opfer ist, kann Hilfe der Feuerwehr oder des Technischen Hilfswerks schlecht ablehnen – weil sie ihm nicht angeboten wird. Also entsteht hier beim Zuhörer der Eindruck, dass Opfer diese Hilfe ablehnen.

    Und genau um diesen Eindruck, der hier entsteht, geht es in meinem Beitrag.

    Die Faktenchecker schreiben über meinen Text: „Im westdeutschen Hochwassergebiet hat die Polizei mögliche Aktivitäten von Rechtsextremisten und der sogenannten «Querdenker»-Szene im Blick. Nachdem auch die ARD-«Tagesthemen» darüber berichtet haben, wird dem Moderator der Nachrichtensendung vorgeworfen (archiviert), er verhöhne einige Opfer der Katastrophe als «rechtsradikale Querdenker».

    Sodann steht da:
    „Bewertung:
    Falsch. Es geht in der Moderation gar nicht um die Betroffenen in den Gebieten, sondern um Menschen aus dem «Querdenker»- und rechtsradikalen Milieu, die sich als vermeintliche Helfer ausgeben.“

    Weder die Faktenchecker noch ich können in das Gehirn des Moderators blicken. Er hat sich ganz offensichtlich wirklich falsch ausgedrückt und meinte etwas anderes, als er sagte.

    Wären die Faktenchecker unparteiisch, müssten sie genau das so konstatieren – und dem Moderator eben diesen Vorwurf machen.

    Sie tun aber genau das Gegenteil – sie halten Ziesmann und mir vor, dass wir Fehlinformationen verbreiten.

    Der Vorwurf, den man uns machen kann, ist aber einzig und allein der, dass wir die Worte des Moderators für bare Münze genommen haben. Und uns den nachfolgenden Beitrag nicht bzw. nicht aufmerksam genug ansahen – denn in ihm geht es wirklich um etwas ganz anderes, als der Moderator in seinen Einführungsworten sagte. Diese Volte war aber nicht vorhersehbar. Ganz offensichtlich ist aber selbst ein Minimal-Vertrauen in Aussagen von Tagesthemen-Moderatoren heute schon gefährlich – weil die Gefahr besteht, dass sie sich völlig falsch ausdrücken. Insofern ziehe ich die Lehre aus der Geschichte, dass es ein Fehler war, nur die Anmoderation, aber nicht das folgende Kollegengespräch aufmerksam anzusehen. Diesen Schuh ziehe ich mir an, das war mein Fehler. Und für den entschuldige ich mich auch.

    Aber wetten, dass es sehr vielen Zuschauern genauso ging wie Ziesmann und mir?

    Würden sie sauber arbeiten, hätten die Faktenfinder also schreiben müssen: Tagesthemen-Moderator macht falsche, irreführende Aussage. Aus dem späteren Kontext kann man aber erschließen, dass er eigentlich etwas anderes meinte, Reitschuster und Ziesmann haben das jedoch nicht erkannt.

    Das wäre sauber. Ebenso wie der Hinweis, dass die ganze Sendung in meinem Beitrag verlinkt ist und sich jeder Leser selbst ein Bild machen kann.

    Und der Hinweis auf eine Anfrage von Ziemann an die Tagesthemen vom Dienstag zu genau diesem Beitrag, die unter meinem Text steht, und die trotz telefonischer Nachfrage von Ziesmann bis heute unbeantwortet blieb. Es wäre den Tagesthemen also ein Leichtes gewesen, den Fehler zu korrigieren. Stattdessen landet der Fall plötzlich bei der dpa – bei denen die ARD und damit auch die Tagesthemen zahlende Kunden sind. Ja sogar einer der ganz großen und wichtigen. Auf diesen Interessenkonflikt weist die dpa nicht hin unter ihrem sogenannten „Faktencheck“.

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    Statt neutral aufzuklären, lügen die „Faktenchecker“ dreist. Sie schreiben: „Angeblich soll der Sprecher einen Teil der Opfer des Hochwassers in Westdeutschland als «rechtsradikale Querdenker» bezeichnet haben. Das ist falsch. Der Moderator hat nicht im Entferntesten Aussagen getroffen, die solch eine Lesart auf irgendeine Weise zulassen würden.“

    Diese Behauptung ist manipulativ – denn die Aussagen drängen diese Lesart, die laut dpa „nicht im Entferntesten zulässig“ ist, geradezu auf. Hier nochmal das Original: „Unfassbar, aber es gibt einige Bürger in unserem Land, die die Hilfe der Feuerwehr oder des Technischen Hilfswerks kategorisch ablehnen. Viele von ihnen kommen aus der Querdenker-Szene und dem rechtsradikalen Milieu.“

    Aber es geht noch weiter. Meine Aussage in dem Text ist, dass ich die Herangehensweise der „Tagesthemen“ für eine Instrumentalisierung der Katastrophe für Propaganda und damit Verhöhnung der Hochwasser-Opfer halte. Ich bleibe bei meiner Meinung, dass in dem Beitrag genau das geschehen ist.

    Diese Aussage ist eine Meinungsäußerung. Die kann man teilen oder nicht. Aber sie als „Fehlinformation“ einzustufen und als „falsch“ zu bewerten, und das auch noch öffentlich zu machen, ist eine Selbstentlarvung: dpa agiert hier als PR-Abteilung der ARD. Es wird nicht einmal der Versuch unternommen, überparteilich und neutral zu sein.

    PS: Welche Ausmaße die Zensur inzwischen annimmt, und in den Händen von welch offenbar geistig begrenzten „Zensoren“ wir uns befinden, zeigt ein neuer Zensur-Fall auf LinkedIn, das zu Microsoft gehört. Dort hatte ich in einem Post auf einen Text von Gunter Weißgerber hingewiesen, der viele Jahre für die SPD im Bundestag saß und Mitbegründer der Ost-SPD war. Dieser Post wurde gelöscht, weil er angeblich gegen die Community-Richtlinien verstößt. Machen Sie sich hier selbst ein Bild, wo der „Verstoß“ liegen soll:

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    Die Vorschrift des Grundgesetzes, „eine Zensur findet nicht statt“, wird mit Füßen getreten. Der Staat hat unter Angela Merkel diese Zensur auf private Unternehmen „outgesourct“. Und viele fallen darauf herein und beteuern, es gebe ein „Hausrecht“ der Internet-Giganten, das ihnen Zensur erlaube. Noch ist die Rechtsprechung da Gott sei Dank eindeutig und pocht darauf, dass Monopolisten ans Grundgesetz gebunden sind. Nur leider haben die wenigsten Zensur-Opfer das Geld, die Zeit und die Nerven, ihr Recht durchzusetzen.

    https://reitschuster.de/post/faktenc...ilung-der-ard/
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  10. #50
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    AW: Faktencheck im Faktencheck

    Blamage für ARD-Faktenfinder
    Oskar Lafontaine sprach vor zwei Tagen Klartext über das Impfen von Kindern: Es sei „verantwortungslos“. Heute Vormittag dann veröffentlichte reitschuster.de Lafontaines Facebook-Kommentar .

    Das war dann aber augenscheinlich zu viel des Guten für das regierungsnahe Zwangsgebühren-TV und der ARD-Faktenfinder-Pitbull wurde aus seinem dunklen Verlies gelassen.

    Wer nun aber denkt, Lafontaine hätte sich blutige Knie geholt, der liegt falsch, aber lesen Sie bitte selbst:

    „Unter der Überschrift „Starke Worte, schwache Quelle“ setzt sich der ARD-„Faktenfinder“ mit meinem untenstehenden Post „Kinder keinen unnötigen Risiken aussetzen – Kinderimpfung bleibt verantwortungslos“ auseinander. Der Autor Patrick Gensing ist der Leiter des „Tagesschau.de“-Onlineportals „Faktenfinder“. Sein Beitrag lässt nur den Schluss zu, dass er nicht lesen und sich mit Argumenten anderer nicht auseinandersetzen kann. Für Fakten ist dieser „Faktenfinder“ blind.

    Anfangs behauptet er: „Als vermeintlichen Beleg für angeblich drohende Langzeitfolgen [nach einer Kinderimpfung] führt er eine einzelne Studie an, die dazu aber gar keine Angaben macht.“ Der ARD-„Faktenfinder“ hat übersehen, dass jeder denkfähige Mensch zum Ergebnis kommen müsste, dass niemand wissen kann, ob es in den nächsten Jahren unerwünschte Langzeitwirkungen der mRNA-Impfstoffe gibt. Und dass mein wichtigster Zeuge für nicht auszuschließende Langzeitfolgen nicht die erwähnte Vorstudie ist, sondern das Unternehmen Pfizer/Biontech, das in den geleakten Verträgen ausdrücklich darauf hinweist, dass „die langfristigen Wirkungen und die Wirksamkeit des Impfstoffs derzeit nicht bekannt sind und dass der Impfstoff unerwünschte Wirkungen haben kann, die derzeit nicht bekannt sind“.

    Um zu zeigen, was ich für einer bin, erwähnt der ARD-Mann, dass ich davon abgeraten habe, im Saarland mit der Zweitstimme die eigene Partei zu wählen. Der „Faktenfinder“ vergisst aber, darauf hinzuweisen, dass ich einen Kandidaten nicht unterstütze, gegen den ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung läuft, und der die Mitgliederlisten zur Aufstellungsversammlung manipuliert hat.
    Dann verkürzt er auch meine übrigen Facebook-Einträge der letzten Zeit auf unredliche Weise, um meine mangelnde Seriosität zu „belegen“. Von der journalistischen Pflicht, den anderen korrekt zu zitieren, hat dieser „Faktenfinder“ offensichtlich noch nie etwas gehört.

    Meine beiden Hauptargumente, warum ich die Kinderimpfung als verantwortungslos bezeichnet habe, ignoriert der sogenannte „Faktenfinder“:

    1. Kinder haben in der Regel keinen schweren Krankheitsverlauf. Dieses Argument ist dem „Faktenfinder“ so unwichtig, dass er gar nicht darauf eingeht.
    2. Auch geimpfte Kinder stecken andere an. Auch dieses entscheidende Argument ist dem ARD-Mann keine Erwähnung wert.
    Die Studie, an der er sich abarbeitet, hatte ich erwähnt, um zu belegen, dass es in der Forschung Fragen gibt, die geklärt werden sollten, bevor die Kinderimpfung empfohlen wird, und ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich nur um eine Vorstudie handelt.

    Als einen intellektuellen Höhepunkt des Beitrags muss man das Zitat werten: „Da in dieser Studie keine Kinder untersucht wurden, kann man auch keine zuverlässigen und vernünftigen Schlussfolgerungen ziehen.“ Aber auch Kinder sind Menschen und es ist wohl keine allzu fahrlässige Schlussfolgerung, zu befürchten, dass ein Stoff, der Erwachsenen nicht bekommt, auch für Kinder nicht gut sein könnte.

    Man kann nur hoffen, dass dieser Beitrag des Leiters der Redaktion nicht repräsentativ für das Niveau der ARD-„Faktenfinder“ ist.“

    https://reitschuster.de/post/blamage...-mit-oskar-an/
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