-
12.09.2025, 10:29 #141
AW: Correctiv: Lügen für die Regierung. Faktencheck im Faktencheck
Theater statt Belege: Correctivs Kampf um Aufmerksamkeit geht in die nächste Runde
Wenn Fakten zu bröckeln drohen, die Aufmerksamkeit schwindet und Zweifel nicht verstummen, dann hilft die große Bühne. Und auf genau diese zieht es Correctiv nun wieder: Zum zweiten Mal verwandelt das Recherchekollektiv seine Arbeit in Theater. Schon die ursprüngliche Recherche über ein „geheimes rechtsextremes Treffen“ im November 2023 in einer Villa in Potsdam wurde nicht nur veröffentlicht, sondern auch als Bühnenstück inszeniert. Nun folgte am Mittwochabend der zweite Teil: „Geheimplan gegen Deutschland – Ein Nachspiel“.
In Köln steht kein Reporter auf der Bühne, sondern ein Schauspieler, der wild gestikuliert, von Knieproblemen schwadroniert, Adolf-Hitler-Vergleiche zieht und neue Enthüllungen ankündigt. Neue Vorwürfe werden erhoben, altbekannte wiederholt – trotz verlorener Prozesse. Und ein Kronzeuge wird ins Feld geführt, mit dessen Hilfe endlich klar werden soll, dass Correctiv die Wahrheit berichtete.
Die Strategie ist so simpel wie durchschaubar: Wo journalistische Belege fehlen, wird Kunstfreiheit in Anschlag gebracht. Denn während Medien an Sorgfaltspflichten, Beweislast und Gegendarstellung gebunden sind, darf Kunst überzeichnen, vermuten, dramatisieren. Und damit nicht genug: Die Medien-NGO hat einen Kronzeugen aufgetrieben. Das Problem: Die ominöse Quelle hat zwar am Treffen teilgenommen, äußert aber später unentwegt öffentlich, das rechte Lager aktiv spalten zu wollen.
Was als vermeintliche Enthüllung begann, wirkt heute eher wie der Versuch, eine wacklige Geschichte aufrechtzuerhalten. Um jeden Preis.
Zu Beginn der zweistündigen Darbietung werden alte Schlagzeilen eingeblendet, Tweets, Fotos. Die Dramaturgie: Zuerst der Zweifel – war damals alles nur eine „Lüge“, wie Kritiker behaupten? Dann die Rechtfertigung: Nein, Correctiv habe recht gehabt, nur habe man seine Quellen schützen wollen. Und schließlich der moralische Triumph: Man habe Rechtsextremisten entlarvt und lasse sich von Querulanten nicht einschüchtern. Das wirkt wie Aufarbeitung, ist aber vor allem Selbstverteidigung mit ästhetischen Mitteln.
Im Zentrum steht bis heute jenes Treffen vom 25. November 2023 in einer Villa in Potsdam. Correctiv veröffentlichte die dazugehörige Recherche im Januar 2024 als „Geheimtreffen“, bei dem Unternehmer, AfD-Politiker, Identitäre und weitere Akteure über einen „Masterplan zur Remigration“ beraten hätten.
Beim Treffen sei über die Vertreibung von Millionen Menschen diskutiert worden. Dabei sei es auch um deutsche Staatsbürger mit Migrationshintergrund gegangen, die als nicht „assimilierte Deutsche“ gelten. Schnell war in den Medien die Rede von geplanten „Deportationen“ – und Hunderttausende gingen auf die Straße, um „ein Zeichen gegen rechts zu setzen“.
Doch was anfangs wie eine Enthüllung wirkte, erwies sich bald als dehnbarer Interpretationsrahmen. Mehrere Teilnehmer des Treffens bestritten öffentlich, dass je von der Ausweisung deutscher Staatsbürger die Rede war. Jurist Ulrich Vosgerau, der an dem Abend einen Vortrag hielt, klagte gegen verschiedene Medien, die genau diesen Vorwurf übernommen hatten – und bekam mehrfach recht. Gerichte entschieden, dass Formulierungen wie „Vertreibung von Staatsbürgern“ oder „Deportationspläne“ unzulässig seien, weil sie nicht hinreichend belegt wurden. Selbst Correctiv konnte bis heute keine Belege veröffentlichen, die diese Aussagen zweifelsfrei stützen würden.
Genau das ist der wunde Punkt: Correctiv stellte schwerwiegende Behauptungen auf, die nicht alle belegt werden konnten. Doch jetzt, nach vielen Monaten, soll sich das mithilfe von Erik Ahrens ändern. Correctiv präsentiert ihn als Kronzeugen, der die entscheidende Lücke schließen soll. Er habe, so Correctiv, an dem Treffen in Potsdam teilgenommen und nun in einer eidesstattlichen Versicherung bestätigt, dass dort tatsächlich über die „Remigration“ deutscher Staatsbürger gesprochen worden sei.
Dass ausgerechnet Ahrens nun als Beweis dient, macht die Sache nicht weniger kompliziert. Denn Ahrens ist kein Unbekannter. Er war selbst Teil der rechten Szene, arbeitete lange eng mit Martin Sellner zusammen und betrieb die Medienkanäle des AfD-Politikers Maximilian Krah. Seit einigen Monaten bezeichnet er sich als Aussteiger und verkündet im nächsten Atemzug, einen Keil in das rechte Lager treiben zu wollen.
Noch dazu ist seine Erklärung nicht vor Gericht, sondern lediglich vor einem Notar abgegeben worden. Doch obwohl Correctiv ihr den Anstrich besonderer Beweiskraft verleiht, hat sie juristisch kaum Gewicht. Trotzdem stützt die Medien-NGO nun die gesamte Erzählung auf Ahrens. Wohl auch, weil ihr nichts anderes übrig bleibt
Auf Basis welcher Kriterien und Überprüfungen ist Correctiv zu der Einschätzung gelangt, dass die Aussagen des vermeintlichen Kronzeugen verlässlich sind? Dazu teilt ein Pressesprecher mit: „Ihre Fragen sind bereits im Text der gestern Abend veröffentlichten Recherche beantwortet worden.“
Auf der Bühne wird aus den Aussagen des Kronzeugen ein ganzes Weltbild gezimmert. Der Schauspieler zelebriert Ahrens’ angebliche Enthüllung, als sei sie der fehlende Schlüsselsatz, der alles erklärt. Immer wieder werden Namen genannt: Vosgerau, Höcker, Kubitschek, Sellner. Es wirkt wie eine finale Abrechnung, nur dass die Beweisführung fehlt. Es ist keine Recherche mehr, sondern ein Narrativ, das auf die Spitze getrieben wird: Der Schauspieler spricht von „ethnischen Säuberungen“, die Sellners Konzept angeblich impliziere, und erklärt ihn zum direkten ideologischen Erben Adolf Hitlers.
Auf Anfrage teilt Martin Sellner der Berliner Zeitung mit, dass er sich zu diesem Thema nicht weiter äußern möchte und seine Zeit lieber in andere Projekte investiert. Kurz darauf veröffentlicht er auf der Plattform X ein Statement, in dem er unter anderem schreibt: „Wie viele ‚Aussteiger‘ vor ihm übertreibt er schlicht seine Rolle, um alles größer wirken zu lassen und Aufmerksamkeit zu generieren. Unsere Wege trennten sich bereits im Sommer 24, was wenig später zu einer öffentlichen Abgrenzung führte.“
Wer Ahrens trotz allem glaubt, muss zwangsläufig annehmen, dass alle anderen lügen. Denn sieben Teilnehmer des Treffens haben vor Gericht an Eides statt versichert, dass nie über die Ausweisung deutscher Staatsbürger gesprochen wurde, darunter Ulrich Vosgerau. Er wird ebenfalls als Lügner dargestellt.
Vosgerau selbst weist das entschieden zurück. Gegenüber der Berliner Zeitung spricht er von einer „grotesken Inszenierung“, mit der Correctiv seine verlorene Glaubwürdigkeit retten wolle. Vosgerau fügt hinzu: „Anstatt zu sagen: ‚Der soll sich erst mal sortieren und dann sehen wir weiter‘, nutzt Correctiv den für jedermann offensichtlich problematischen Zustand dieses Menschen für seine Pläne aus. Das ist das Unanständige daran.“
Auch die Kanzlei Höcker, die Ulrich Vosgerau bei allen Verfahren, die er gegen Correctiv vertreten hat und vertritt, spricht von einem „offen bekennenden Lügner“ und betont, Ahrens’ Erklärung habe „keinen Beweiswert“, weil sie nicht vor Gericht, sondern nur vor einem Notar abgegeben wurde.
Trotzdem wird sie auf der Bühne wie das letzte Puzzleteil präsentiert, das die Geschichte wieder geraderückt. Correctiv verlässt damit endgültig das Terrain der Recherche und begibt sich in die Sphäre der Deutung. Mit der Folge, dass nicht mehr überprüfbare Tatsachen, sondern moralische Gewissheiten im Mittelpunkt stehen.
https://www.msn.com/de-de/nachrichte...c7fadadb&ei=41
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Um ihre zusammengelogene Wannseestory zu retten, ziehen die Correktiv-Macher alle Register. In ihrer Not wird ein Zeuge präsentiert, der ein bekannter Lügner und Trickser ist.......
Medienanwalt Höcker: Correctiv-„Quelle“ Erik Ahrens vor Notar ist wertlos. Falsche Versicherung vor einem Notar ist nicht strafbar!
Staatlich finanziertes „Correctiv“ inszeniert eine juristische Show: Eine vermeintlich „eidesstattliche“ Aussage ihres umstrittenen Zeugen entpuppt sich als rechtlich wertlos. Medienanwalt Ralf Höcker warnt vor gezielter Irreführung.
Spiegel und Co. berichten ganz aufgeregt, dass das „Investigativportal Correctiv“ nun einen Kronzeugen habe. Super passend zur anstehenden NRW-Kommunalwahlt soll Erik Ahrens, ein „AfD-Aussteiger“ und angeblicher Teilnehmer des „Super-geheimen-Geheimtreffens von Rechtsextremen, Rechtskonservativen und AfD-Funktionären“ in der Potsdamer Villa Adlon im November 2023 erstmals eidesstattlich bestätigt haben, dass dort Pläne zur „Remigration“ entwickelt wurden.
Dazu schreibt Medienanwalt Prof. Dr. Ralf Höcker auf X: „Correctiv veranstaltet wieder eine typische Correctiv-Show: Der sich selbst als Lügner bezeichnende, rechtsextreme und auch ansonsten psychisch auffällige ‚Zeuge‘, von dem Correctiv sich erhofft, dass er ihren Ruf rettet, hat offenbar eine eidesstattliche Versicherung abgegeben, die nichts wert ist. Dem Notar kam hier die Rolle zu, einer juristischen Showveranstaltung den Glanz vermeintlicher offizieller Bedeutung zu verleihen.“
In einem Beitrag auf seiner Homepage führt Höcker in einem Beitrag aus, dass eine eidesstattliche Versicherung nur dann strafrechtlich relevant und rechtlich wirksam ist, wenn sie vor einer zur Abnahme zuständigen Behörde abgegeben wird – ein Notar gehört in diesem Fall nicht dazu. Höcker betont, dass eine falsche eidesstattliche Versicherung vor einem Notar deshalb auch nicht strafbar ist. Der Notar verleiht der Aussage lediglich den Anschein von Seriosität, ohne dass dies eine juristische Bedeutung hätte.
Im Gegensatz dazu haben sieben andere Zeugen, die zum sogenannten Potsdam-Treffen ausgesagt haben, ihre Erklärungen vor einem Gericht oder einer zuständigen Behörde abgegeben – was diesen Aussagen rechtlichen und beweisrechtlichen Wert verleiht.
Auch Medienanwalt Dr. Carsten Brennecke kritisiert die Berichterstattung von Correctiv:
„Correctiv versucht, Leser und Medien erneut mit einer irreführenden Berichterstattung an der Nase herumzuführen. Correctiv suggeriert, die zwielichtige „Quelle“ Erik Ahrens habe eine Versicherung mit erhöhtem Beweiswert abgegeben. Correctiv verschweigt, dass eine falsche Versicherung von Erik Ahrens vor dem Notar straf- und folgenlos ist. Diese Art der Berichterstattung reiht sich nahtlos in die vorangehende irreführende Berichterstattung zum Potsdam-Treffen ein.“
Sie erwecke den Eindruck, Ahrens‘ Erklärung sei mit einer gerichtlichen eidesstattlichen Versicherung gleichzusetzen. Das sei unzutreffend und könne Journalisten sowie die Öffentlichkeit in die Irre führen.
Höcker ruft die Medien daher zur Vorsicht auf. Wer über die Aussagen von Ahrens berichtet, sollte sich der rechtlichen Unterschiede bewusst sein und nicht den Eindruck erwecken, es handle sich um eine strafbewehrte, offiziell beglaubigte eidesstattliche Versicherung. Tatsächlich habe die Erklärung von Ahrens keinerlei rechtliche Wirkung und diene vor allem der öffentlichen Inszenierung.
https://journalistenwatch.com/2025/0...icht-strafbar/Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
-
17.09.2025, 10:02 #142
AW: Correctiv: Lügen für die Regierung. Faktencheck im Faktencheck
Correctiv ist vor dem Kammergericht Berlin mit dem Versuch gescheitert, die Kritik des Staatsrechtlers Ulrich Vosgerau (CDU) an dem Bericht über das „Potsdamer Treffen“ verbieten zu lassen. Nachdem das Gericht dem auch mit Steuergeldern finanzierten Medienhaus mitteilte, daß der Verbotsantrag chancenlos sei, zog es die Klage zurück. Die vorher vom Landgericht Berlin festgestellte Niederlage ist damit rechtskräftig.
Vosgerau hatte in einem Spendenaufruf für seine hohen Anwalts- und Gerichtskosten geschrieben, daß Correctiv die angeblichen Aussagen Martin Sellners zur Remigration deutscher Staatsbürger beim sogenannten „Potsdamer Treffen“ vor fast zwei Jahren gar nicht als Tatsachen, sondern nur als Meinungsäußerungen verbreitet habe. Und die seien presserechtlich nicht angreifbar.
Diese zutreffende Darstellung wollte Correctiv verbieten lassen und verlor. Damit hat das Medienhaus laut Gerichtsentscheidungen wahlweise keine Tatsachen oder falsche Tatsachen behauptet. Letzteres hatte das Landgericht Berlin in seiner Urteilsbegründung nach eine Klage Correctivs gegen die AfD-Abgeordnete Beatrix von Storch geschrieben. Die Politikerin hatte von „dreckigen Correctiv-Lügen“ gesprochen, wogegen das Unternehmen vorging und ebenfalls verlor (die JF berichtete).
„Ohrfeige für die Correctiv-Berichterstattung“
Im aktuellen Fall bezeichnet Rechtsanwalt Carsten Brennecke von der Kanzlei Höcker, der Vosgerau in allen Verfahren vertritt, die Urteilsbegründung als „eine Ohrfeige für die Correctiv-Berichterstattung“. Das Landgericht Berlin, dessen Urteil nun rechtskräftig ist, hatte geschrieben, Vosgeraus Äußerung sei „eine kritische Bewertung der ‚Methode Correctiv‘“.
Vosgerau mache, so die Richter laut Brennecke, Correctiv einen berechtigten Vorwurf. Denn in der Begründung heiße es, Vosgerau kritisiere, der Artikel sei so geschickt juristisch unangreifbar formuliert, „daß er eine öffentliche Debatte über Tatsachen ausgelöst hat, die in dem Artikel gar nicht behauptet wurden“.
Das Kammergericht Berlin hat dem Medienunternehmen nun mitgeteilt, daß es „die Berufung für offensichtlich unbegründet hält“. Brennecke: „Correctiv hat kapituliert und den Verbotsantrag zurückgenommen.“ Trotzdem sei dies teuer: „Correctiv muß Dr. Vosgerau Anwaltskosten in vierstelliger Höhe erstatten. Hinzu kommt die Kostenbelastung Correctivs mit Gerichtskosten und Kosten für den eigenen Rechtsanwalt.“
https://jungefreiheit.de/politik/deu...v-vor-gericht/Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
-
06.11.2025, 09:37 #143
AW: Correctiv: Lügen für die Regierung. Faktencheck im Faktencheck
Der linke Lügenverein "Correctiv" mal wieder....
...genauso ist es. Die Linksfaschisten sind die größte Gefahr im LandEr ist Deutschlands Top-Islamismus-Experte und geht in die Schulen, um über Radikalisierung und Judenhass aufzuklären: der arabisch-israelische Psychologe und Islamismus-Experte Ahmad Mansour. Dafür wird er oft angefeindet, seit vielen Jahren lebt der Bundesverdienstkreuzträger (2022) mit Personenschutz.
Nun gerät sein Projekt („Dis-Ident“), das auch Jugendliche mit islamischem Migrationshintergrund anspricht, ins Visier der Medienplattform „Correctiv“. Ihr Vorwurf: Die Bundesregierung habe dafür die Fördermittel aus politischen Gründen ungenau geprüft und praktisch durchgewunken.
Das Projekt wird von der gemeinnützigen Gesellschaft Mind umgesetzt. Gründer und Geschäftsführer von Mind sind Ahmad Mansour und seine Gattin Beatrice Mansour. Sie ist auch Projektleiterin des Projekts Dis-Ident.
Wurde das Geld durchgewunken?
Das Vorhaben „Dis-Ident“ erforscht die psychologischen Faktoren, die zu Radikalisierung in der postmigrantischen Gesellschaft beitragen, und soll Strategien gegen israelbezogenen Antisemitismus und islamistische Radikalisierung entwickeln. Es wird vom Bund seit 2023 mit rund neun Millionen Euro gefördert – vom Forschungsministerium, das unter der Ampel-Regierung beim FDP-geführten Ministerium für Bildung und Forschung und seit Schwarz-Rot beim CDU-geführten Familienministerium angesiedelt ist.
„Correctiv“ spricht von einem „umstrittenen Projekt gegen Antisemitismus“, das „trotz Kritik“ gefördert werde. Dabei verweist das Medium auf interne Unterlagen, die nach seiner Einschätzung Fragen zu wissenschaftlichen Standards und Förderverfahren aufwerfen sollen.
Demnach hätten externe Gutachter den Antrag zunächst skeptisch bewertet. „Correctiv“ schreibt: „Das übereinstimmende Fazit der vom Ministerium beauftragten Experten: Das Projekt sei ‚aus verschiedenen Gründen nicht förderungswürdig‘.“ Das Projekt sei dennoch genehmigt worden – eine Entscheidung, die „Correctiv“ mit politischem Einfluss, insbesondere aus FDP-Kreisen, in Verbindung bringt.
Beatrice Mansour widerspricht
Beatrice Mansour widerspricht dem „Correctiv“-Bericht. BILD sagt sie: „Darin wird die fünfseitige Projektskizze mit der späteren Vorhabensbeschreibung durcheinander gebracht. Jede Kritik am ersten Entwurf haben wir aufgenommen und beantwortet.“ Anschließend, betont sie, sei die Förderung für das Projekt nicht von der Bundesregierung, sondern vom Bundestag genehmigt worden – und zwar mit einer parteiübergreifenden Mehrheit.
Ihre Vermutung, warum „Correctiv“ das Mansour-Projekt attackiert: „Ich glaube, was wir machen, emotionalisiert postkoloniale Linke. Ahmad Mansour gilt dort als Nestbeschmutzer, weil er den Islam kritisiert.“ Sie glaubt: „Würden wir uns alleine auf antimuslimischen Rassismus konzentrieren, würden uns die, die uns attackieren, bejubeln.“
https://www.bild.de/politik/inland/f...404fd31fc8a6c9Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
-
19.11.2025, 12:06 #144
AW: Correctiv: Lügen für die Regierung. Faktencheck im Faktencheck
Endstufe des Irrsinns: Correctiv erklärt, mit „Ausweisung deutscher Staatsbürger“ sind keine realen Ausweisungen gemeint
Es ist die letzte rhetorische Verzweiflungstat eines linken NGO-Mediums, das Anfang 2024 mit einer einzigen Fake-Story über eine rechte Veranstaltung in Potsdam eine landesweite Hysterie auslöste: Correctiv trieb Millionen Demonstranten „gegen Rechts“ auf die Straße und verleitete Bundesregierung wie öffentlich-rechtliche Medien zu Falschbehauptungen über „Deportationen“. Der manipulative Charakter des Berichts liegt inzwischen auch vor Gericht offen zutage, weil Staatsrechtler Ulrich Vosgerau – ein Teilnehmer jenes Treffens – den Rechtsstreit gegen Correctiv und zahlreiche Medien mit der Kanzlei Höcker bis zum Ende durchkämpft.
Am Dienstag verhandelt das Landgericht Hamburg erneut über den Potsdamer Correctiv-Bericht. Ulrich Vosgerau greift die Kernaussage der Geschichte an. Sie sei eine Falschbehauptung. Correctiv setzt dagegen eine bemerkenswerte Verteidigungslinie. Das Medium behauptet, der Satz „Masterplan zur Ausweisung deutscher Staatsbürger“ sei nie wörtlich gemeint gewesen. Es handele sich dabei lediglich um eine Wertung, nicht um eine Tatsachenbehauptung.
Konkret sagte Correctiv im Prozessverlauf: Die Formulierung zur „Masterplan zur Ausweisung deutscher Staatsbürger“ sei nicht als „technisch-tatsächliche Zusammenfassung“ zu verstehen, sondern nur als „wertende Prognose im Hinblick auf etwaige künftige Maßnahmen“.
„Masterplan zur Ausweisung deutscher Staatsbürger“ sei bloß „wertende Prognose“ gewesen
Legal Tribune Online fasst Correctivs Position so zusammen:
Vosgerau greift die Formulierung „Masterplan zur Ausweisung deutscher Staatsbürger“ als falsche Tatsachenbehauptung an. Sie kommt zum Schluss des Textes vor.
Nun wird es kompliziert: Correctiv behauptet nicht einmal, in Potsdam sei tatsächlich über Ausweisungen deutscher Staatsbürger gesprochen worden. Stattdessen erklärt Correctiv, die Passage sei lediglich eine Bewertung – ein „einordnendes Nachwort“, eine „wertende Prognose“.
Rechtsanwalt Dr. Felix W. Zimmermann fasst auf Legal Tribune Online die widersprüchliche Position Correctivs bündig zusammen. Correctiv, so Zimmermann, sage im Kern: „Ja, es stimmt – in Potsdam wurde kein Plan zur Ausweisung deutscher Staatsbürger vorgestellt oder diskutiert. Aber wir finden, die Ideen von Sellner laufen auf das Gleiche hinaus, daher dürfen wir – als Bewertung – von einem Masterplan zur Ausweisung deutscher Staatsbürger sprechen.“
Damit verschiebt Correctiv die Verantwortung für die gigantische Falschberichterstattung – von Tagesschau und heute-journal über SWR, Spiegel, Deutschlandfunk, Taz bis hin zu etlichen hochrangigen Politikern – einfach auf die Leser und auf Drittmedien.
Folgt man Correctiv, hätten all diese Journalisten nur sorgfältiger lesen müssen. Sie hätten erkennen müssen, dass „Masterplan zur Ausweisung deutscher Staatsbürger“ gar nicht bedeutet, dass über reale Ausweisungen gesprochen wurde – ein argumentativer Totalschaden.
Dabei war das Märchen schon kurz nach Veröffentlichung kollabiert
NIUS hatte eine Woche nach Erscheinen des Correctiv-Berichts durch genaue Lektüre herausgearbeitet, worauf der gesamte „Deportations“-Mythos fußt:
auf einer einzigen Passage, in der Sellner von einem „Musterstaat in Nordafrika“ spricht, in dem „bis zu zwei Millionen Menschen“ leben könnten und in den man Menschen „hinbewegen“ könne,
ohne jede Erwähnung von physischem Zwang oder Exekutivgewalt,
ohne Abschiebungen, ohne Ausweisungen, ohne Deportationen,
während Spiegel, Südwestpresse, ARD-Sender und NGOs daraus einen „Deportationsgipfel“ konstruierten,
und Correctiv selbst die irreführende Wendung „falsche Hautfarbe“ ins Spiel brachte – obwohl Sellner ausschließlich über mangelnde Assimilation sprach.
Correctiv schrieb selbst, „Remigration“ sei ein „Jahrzehnteprojekt“. Nichts davon klingt nach Polizeieinsätzen, illegalen Massenabschiebungen oder staatlicher Gewalt.
Darf ein Medium erst ein Land in Panik versetzen – und danach erklären, es sei alles nur „bewertend“ gemeint gewesen? Die Entscheidung des LG Hamburg wird weit über diesen Fall hinaus Bedeutung haben.
https://www.nius.de/medien/news/ends...c-c38e4bfdcd9dAlle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
-
21.11.2025, 09:41 #145
AW: Correctiv: Lügen für die Regierung. Faktencheck im Faktencheck
Das Problem linker Vorfeldorganisationen ist, stets ihre Daseinsberechtigung beweisen zu müssen. Und da wird dann auch gelogen und manipuliert. Correctiv ist anscheinend berauscht vom Gedanken unglaublich wichtig zu sein und will diese Wichtigkeit permanent unter Beweis stellen. Aber: die meisten Correctiv-Geschichten sind falsch, erlogen oder massiv aufgebauscht.....
Linkes "Recherche"-Portal dichtet Klöckner AfD-Nähe an - findet aber keine Beweise
Die auch mit staatlichen Geldern geförderte linke Plattform „Correctiv“ hat sich mit Bundestagspräsidentin Klöckner beschäftigt. Das Ergebnis: Die CDU-Politikerin liebäugelt angeblich mit einer Zusammenarbeit von CDU und AfD. Harte Belege? Fehlanzeige!
Wenn schon im ersten Satz eines Textes über Julia Klöckner der Begriff „naive Weinkönigin“ auftaucht, weiß der Leser, was er zu erwarten hat: Hier wird versucht, jemanden mit anderer, also nicht linker Meinung, niederzumachen.
"Correctiv" attackiert Klöckner - ohne harte Belege
Das Ziel der sogenannten „Recherche“ von Correctiv ist klar: Klöckner soll in die ganz rechte Ecke gerückt werden. Man unterstellt ihr, ohne es hart belegen zu können, letztlich auf Kooperation oder Koalitionen mit der AfD hinzuarbeiten.
„Correctiv“ hat nach eigenen Angaben „3.100 ihrer Tweets, Retweets und Beiträge auf X, Instagram und Facebook seit der letzten Legislatur ab September 2021 analysiert“. Für Reden und Interviews haben sich die Rechercheure offenbar nicht interessiert. Oder sollten sie dort nichts gefunden haben, was sich gegen Klöckner verwenden lässt?
Das Ergebnis all der Mühe ist nicht sonderlich beeindruckend. So sollen unter den rund 1.200 Posts, die Klöckner zwischen November 2024 und März 2025 verfasst oder verbreitet hat, mehr als 80 Beiträge von Medien wie "Apollo News", von "Nius"-Reportern oder von anderen "rechtskonservativen“ Medien stammen. Zu den für die "Correctiv"-Leute offensichtlich ganz und gar schmuddeligen Medien werden im Übrigen auch die "Bild" oder die "Schwäbische Zeitung" gezählt. Selbst der Post einer Journalistin des Portals "Pioneer" findet sich in der Bebilderung der Story wieder.
Und das soll belegen, wie „rechtskonservativ“ Klöckner ist?
Ganz abgesehen davon, dass „Apollo“ oder "Nius" – wie jetzt im Fall von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer – von vielen Zeitungen und TV-Sendern zitiert werden: 80 von 1.200 – das sind gerade einmal 6,7 Prozent. Und das soll belegen, wie „rechtskonservativ“ Klöckner ist?
„Correctiv“ behauptet, Klöckner präge den Kurs der CDU zusammen mit Fraktionschef Jens Spahn und Generalsekretär Carsten Linnemann. Um zu zeigen, wie gefährlich Klöckner ist, wird sie zur „mächtigsten Frau im Land“ stilisiert. Auf dem Papier stimmt das, schließlich rangiert sie als Parlamentspräsidentin nach dem Bundespräsidenten. Aber daraus auf die praktische Politik zu schließen, scheint schon weit hergeholt.
„Correctiv“ zählt gleich fünf Redakteure auf, die für die Klöckner-Story recherchiert haben. Die haben aber offenbar keine einzige Äußerung gefunden, aus der man eine gewisse Sympathie Klöckners für Schwarz-Blau ableiten könnte. Also wird das einfach unterstellt.
Als Friedrich Merz im Januar in Kauf nahm, dass die AfD Anträgen von CDU/CSU zur Migrationsbegrenzung zustimmt, spielte Klöckner in der öffentlichen Debatte darüber keine große Rolle. „Correctiv“ will aber von „hochrangigen CDUlern“ erfahren haben, dass Klöckner „in einem Gespräch mit Jens Spahn, Carsten Linnemann und Friedrich Merz“ auf dieses Vorgehen gedrängt“ habe. Was für ein Beweis: anonyme CDU-Politiker, die der Partei-„Freundin“ offenbar schaden wollen.
„Correctiv“ hält Klöckner für besonders gefährlich
Wer – angeblich – für eine Zusammenarbeit mit der in Teilen rechtsextremen AfD offen ist, der ist aus „Correctiv“-Sicht zwangsläufig kein sonderlich sympathischer Typ. Ganz schlimm: Klöckner „verteufelt“ politische Konkurrenten wie die Grünen und kritisiert den öffentlich-rechtlichen Rundfunk wegen seiner Linkslastigkeit. Beides ist aus linker Sicht einfach untragbar.
„Correctiv“ hält Klöckner für besonders gefährlich, weil sie eine „Strategin“ sei. Nur als Strategin habe sie sich in der männerdominierten CDU durchsetzen können. Strategisches also planvolles Vorgehen, gilt plötzlich als Manko.
„Langjährige Weggefährten aus Rheinland-Pfalz und Berlin“, so „Correctiv“, „glauben nicht an einzelne, rechtspopulistische Ausrutscher – sondern an eine rechtskonservative Agenda, die Klöckner heute verfolgt.“
Wieder sind es anonyme Heckenschützen, auf die sich diese sogenannte Recherche stützt. Wie diese „rechtskonservative Agenda“ aussieht und wie Klöckner sie verfolgt, erfährt der Leser nicht.
"Correctiv" erwähnt eine Tatsache nicht
Eines erwähnt „Correctiv“ nicht, weil es den politischen Aktivisten dort nicht passt: Die „Agenda“ der Bundestagspräsidentin, gegen die Pöbeleien der AfD-Abgeordneten im Bundestag härter vorzugehen als ihre sozialdemokratische Vorgängerin.
Apropos „Recherche“: Viele ihrer rheinland-pfälzischen Wegbegleiter erinnern sich laut „Correctiv“ an sexistische Sprüche wie „Da kommt der Shitstorm auf Pumps“. Was wohl suggerieren soll, wie viel Abneigung Klöckner im eigenen Landesverband entgegenschlägt.
Gut möglich, dass die angeblichen „Wegbegleiter“ an Gedächtnisschwäche leiden. Wenn „Correctiv“ sorgfältig recherchiert hätte, hätte der Redaktion auffallen müssen, dass „Shitstorm auf Pumps“ vom politischen Gegner stammt.
Es war nämlich der rheinland-pfälzische SPD-Chef Roger Lewentz, der Klöckner 2014 als „Shitstorm auf Pumps“ attackierte. Die CDU war damals empört und selbst die Grünen, Koalitionspartner der SPD, gingen auf Distanz.
"Gemeinwohlorientiertes Medienhaus"
„Correctiv“ bezeichnet sich auf der eigenen Plattform als „gemeinwohlorientiertes Medienhaus, das Demokratie stärkt“. Mit unbelegten Behauptungen gegen politische Gegner vorzugehen, soll also die Demokratie stärken?
„Correctiv“ nimmt, wie der Name sagt, für sich in Anspruch, korrigierend zu wirken, zu berichtigen oder auszugleichen. Im Fall Klöckner wird aber nicht korrigiert oder berichtigt. Es wird nur vermutet und unterstellt.
Detail am Rande: Ganz am Schluss des überlangen Textes müssen selbst die "Correctiv"-Leute zugeben, dass Klöckner als Bundestagspräsidentin "auf ihren privaten Kanälen in Sozialen Netzwerken deutlich seltener rechtspopulistische Accounts und Narrative" verbreite. Na dann.
https://www.focus.de/politik/deutsch...144b58c9c.htmlAlle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
-
22.11.2025, 11:07 #146
AW: Correctiv: Lügen für die Regierung. Faktencheck im Faktencheck
Deutschlands wichtigster Islamismus-Experte, Ahmad Mansour, wehrt sich scharf gegen die Vorwürfe von Correctiv zu seinem Projekt „Dis-Ident“. Er kündigt am Rande des Mut Maker Awards gegenüber FOCUS online juristische Schritte gegen die Rechercheplattform an.
Der arabisch-israelische Psychologe und Islamismus-Experte Ahmad Mansour ist eine zentrale Figur in der deutschen Debatte um Radikalisierung, Antisemitismus und Islamismus. Für seinen unermüdlichen Kampf, den er auch direkt in Schulen führt, wurde der Bundesverdienstkreuzträger (2022) seit Jahren mit Anfeindungen und Personenschutz konfrontiert.
Nun gerät Mansours Präventionsprojekt „Dis-Ident“, das mit rund neun Millionen Euro vom Bund gefördert wird und sich gegen israelbezogenen Antisemitismus und islamistische Radikalisierung richtet, ins Visier der Medienplattform Correctiv.
Der Vorwurf: Die Fördermittel für das Projekt, das von Mansour und seiner Frau Beatrice umgesetzt wird, seien politisch „durchgewunken“ worden – trotz kritischer Stimmen externer Gutachter.
Beim exklusiven MUT-Talk am Rande des Mut Maker Awards in Karlsruhe nahm Ahmad Mansour detailliert und emotional Stellung zu den Anschuldigungen.
„Gemeinsame Sache mit Islamisten gemacht“: Mansour holt zum Gegenschlag gegen Correctiv aus
Mansour wies die Berichterstattung von Correctiv entschieden zurück und kündigte an, juristische Schritte einzuleiten. Er bezeichnete die Vorwürfe als „Lügen“ und „absurd, idiotisch“.
Vielmehr warf er Correctiv vor, sich durch die Berichterstattung ins Lager derjenigen begeben zu haben, die ihn seit Jahren attackieren. Er sagte im Gespräch mit FOCUS online:
Das Recherchenetzwerk habe gemeinsame Sache mit Islamisten gemacht. Mansour: „Ich rufe sie dazu auf: Kommen Sie, lassen Sie uns in ein Gespräch gehen, und ich kann Sie vielleicht mit Argumenten dazu bewegen, das, was Sie in den letzten Wochen getan haben, in Frage zu stellen.“
Mansour kritisierte scharf, dass Correctivs Darstellung dazu geführt habe, dass ihm persönlich vorgeworfen werde, neun Millionen Euro an Fördergeldern erhalten zu haben. Er betonte, wie absurd es sei, ihn als Person darzustellen, die Gelder beziehe, während er gleichzeitig als „Mossad-Agent“, „Rassist“ und „Islamfeind“ diffamiert werde – eine Darstellung, die seiner Meinung nach auf dem „Mist“ der Berichterstattung von Correctiv gewachsen sei.
Die Fakten zum Förderprojekt „Dis-Ident“
Die Vorwürfe von Correctiv basieren auf internen Unterlagen, nach denen externe Gutachter das Konzept zunächst skeptisch bewertet hätten.
Mansours Ehefrau und Projektleiterin Beatrice Mansour hatte bereits zuvor widersprochen. Sie stellte klar, dass eine fünfseitige Projektskizze mit der späteren Vorhabensbeschreibung verwechselt werde und man jede Kritik am ersten Entwurf aufgenommen und beantwortet habe. Sie betonte, dass die Förderung parteiübergreifend durch den Bundestag genehmigt wurde, nicht von der Bundesregierung durchgewunken.
Sie vermutet, dass die Attacke auf Mansour aus Richtung der emotionalisierten postkolonialen Linken komme, wo er als „Nestbeschmutzer“ gelte, weil er den Islam kritisiere.
Mansours Appell: Deutschland muss die Radikalisierungswelle stoppen
Der Islamismus-Experte nutzte seinen Auftritt in Karlsruhe, um vor der aktuellen Gefahrenlage in Deutschland zu warnen.
„Wir sind in Deutschland unsicher, und zwar unabhängig von Weihnachtsmärkten. Als Experte sehe ich uns seit dem 7. Oktober ununterbrochen mitten in einer Radikalisierung der Welle“, so Mansour.
Diese Welle, die er in sozialen Medien und Schulen beobachtet, werde gezielt von Islamisten instrumentalisiert, um Menschen emotional anzusprechen. Er forderte die Politik dringend zum Handeln auf: Sie müsse diesem Unsicherheitsgefühl eine Sprache verleihen und den Kampf gegen Islamismus und Terrorismus intensivieren, auch durch engere Zusammenarbeit mit internationalen Geheimdiensten.
Abschließend appellierte er, dass die Zeit der Harmonie in der NGO-Landschaft vorbei sei. Sein Projekt und seine Haltung seien nun da, um sich einzumischen und alle dazu aufzurufen, „auf argumentativer Ebene“ zu streiten.
https://www.focus.de/politik/luege-a...0d4152284.htmlAlle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
-
16.12.2025, 11:36 #147
AW: Correctiv: Lügen für die Regierung. Faktencheck im Faktencheck
Die Faktenfinder der Tagesschau behaupten: Im Netz kursieren „Fakes“ über Weihnachtsmärkte, die dazu dienen sollen, „Stimmung gegen Muslime“ zu verbreiten. Fakt ist aber: Die Clips, die bemängelt werden, sind authentisch und nicht manipuliert.
Mit diesen einleitenden Worten beginnen die selbsternannten Wahrheitsprüfer ihren Artikel über die vermeintlichen Falschmeldungen: „Feiernde Menschen schwenken syrische Flaggen und singen – im Hintergrund ist ein geschmückter Weihnachtsbaum zu sehen. ‚Muslime haben den Mainzer Weihnachtsmarkt gestürmt und dabei Allah und den islamischen Dschihad ausgerufen‘, kommentiert jemand das Video auf der Plattform X. Ähnliche Behauptungen werden aktuell tausendfach in sozialen Netzwerken verbreitet, um offenbar Stimmung zum Thema Migration zu machen.“
Dass auf dieser und weiteren im Netz kursierenden Aufnahmen „laute arabische Musik abgespielt“ werde und Muslime „aggressiv gegen die Tradition des Weihnachtsmarktes demonstriert“ hätten, seien „Falschinformationen und aus dem Kontext gerissene Bilder“. Die Faktenfinder konstatieren: „Sie heizen die Debatten im Netz an, die sich seit Wochen auch um Sicherheitsmaßnahmen gegen Anschläge auf Weihnachtsmärkten drehen.“
Auch in Berlin fanden die „Feierlichkeiten“ anlässlich des Assad-Sturzes direkt neben dem Weihnachtsmarkt statt:
Die Respektlosigkeit von „Menschen, die als Muslime gesehen werden“ ist ein „Fake“
Viele Beiträge, so geht die Beweisführung der Faktenfinder weiter, würden suggerieren, „dass Menschen, die als Muslime gesehen werden, sich respektlos gegenüber der christlichen Tradition verhalten würden.“ Als Beispiel hierfür werden Clips genannt, die seit dem zweiten Advent kursieren, und auf denen Demonstranten mit syrischen Flaggen in den Händen zu sehen seien. „Im Hintergrund sind Weihnachtsbäume oder Weihnachtsmarkthütten erkennbar. So zum Beispiel in Videos aus Berlin oder Mainz, die millionenfach aufgerufen wurden.“
Als Beleg dafür, dass die Behauptungen über diese Clips „Fakes“ seien, führen die „Faktenfinder“ an: „Allerdings haben die Protestierenden weder den Weihnachtsmarkt in Berlin ‚übernommen‘, noch haben sie ihn in Mainz ‚gestürmt‘, wie teilweise behauptet wird. In beiden Fällen war der Anlass der Demonstration der Jahrestag des Sturzes des Assad-Regimes in Syrien. Weder in Mainz noch in Berlin haben die Demonstrationen auf dem Weihnachtsmarkt stattgefunden, sondern daneben. Zudem handelte es sich laut Polizei in beiden Fällen um angemeldete Kundgebungen, die friedlich verlaufen sind.“
Fakt ist aber: Nur weil die Tagesschau-Redakteure nicht erkennen, dass der Schaulauf von Massen an muslimischen Männern, die in unmittelbarer Nähe zu christlichen Weihnachtsmärkten – die traditionell Orte der Besinnlichkeit sind – islamistische Flaggen schwenken und dazu laut und aggressiv islamische Parolen skandieren, eine glasklare Provokation ist, sind die Videos trotzdem authentisch. Die Behauptung der zwangsgebührenfinanzierten Redaktion ist demnach eine glatte Falschmeldung: Die Videos sind nicht manipuliert und demnach auch keine „Fakes“.
Alles „irreführend“, denn: „Das Video ist ein Jahr alt“
Außerdem wird im Artikel bemängelt, ein Video aus Essen, das einen Demonstrationszug zeige, bei dem angeblich Muslime auf einem Weihnachtsmarkt „Es gibt keinen Gott, außer Allah“ rufen würden, kursiere seit längerem im Netz. Die Tagesschau-Redakteure ordnen nun für ihre Leser ein: „Diese Behauptung ist ebenfalls irreführend. Das Video ist ein Jahr alt, es entstand im Dezember 2024. Die Menschen liefen anlässlich des Sturzes des Assad-Regimes vom Hauptbahnhof durch die Essener Innenstadt, wo sich auch der Weihnachtsmarkt befindet. In den Sprechgesängen sind die Worte ‚Eins, eins, eins, die syrische Bevölkerung ist eins‘ zu hören.“.... https://www.nius.de/medien/news/fals...deos-als-fakesAlle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
-
23.12.2025, 09:59 #148
AW: Correctiv: Lügen für die Regierung. Faktencheck im Faktencheck
Die Justiz war die erste Institution, die die 68er unterwandert haben. Hanebüchene Urteile die jegliche Objektivität der Richter vermissen lassen, sind die Folge......
Correctiv darf lügen – sagt das Landgericht Hamburg
Richter schützen Fake – Hauptsache, die Richtung stimmt
Ich kann mich noch genau an den Moment erinnern, an dem mein Restvertrauen in unseren Rechtsstaat dahinschmolz wie ein Schneehaufen unter der Aprilsonne. In einem Hetzbeitrag gegen mich hatte die „Süddeutsche Zeitung“ 2021 behauptet, ich hätte ein Gespräch auf der Bundespressekonferenz gefilmt – mit dem Handy. So sollte der Eindruck vermittelt werden, ich hätte quasi eine vertrauliche Besprechung aufgezeichnet. Anhand der Handydaten konnte ich aber nachweisen, dass dies nicht der Fall war – und ich nur Fotos machte, also keinerlei Tonaufnahmen.
Das Landgericht (LG) Köln und das Oberlandesgericht (OLG) fanden jedoch, ich müsse diese Unwahrheit im Artikel hinnehmen. Es sei eine „wertneutrale Falschbehauptung“. Die Begründung des OLG war – wie zuvor schon die des LG – derart atemberaubend, dass selbst mein Anwalt sprachlos war. Und das will etwas heißen. Ich bringe sie unten im PS, weil ich sie Ihnen hier nicht zumuten will. Die Hintergründe dazu finden Sie in meinem Buch „Meine Vertreibung“ (siehe hier).
An diese unfassbare Geschichte musste ich zurückdenken, als ich heute auf dem renommierten Juraportal „lto.de“ eine Geschichte las mit der Überschrift: „Correctiv gewinnt vor Landgericht Hamburg: Urteil aus dem Paralleluniversum“. Die Entscheidung ist genauso unfassbar wie in meinem Fall. In dem Bericht heißt es dazu: „Das Landgericht Hamburg hat entschieden: Correctiv darf schreiben, es habe in Potsdam einen ,Masterplan’ zur Ausweisung deutscher Staatsbürger gegeben. Nicht etwa, weil es einen solchen Plan tatsächlich gab oder er besprochen wurde – beides ist unstreitig nicht der Fall. Sondern weil das Gericht meint, Leser würden ‚erkennen‘, dass die Passage keine Tatsachenschilderung, sondern lediglich eine wertende und zulässige Meinungsäußerung sei.“
Der Chefredakteur von „lto.de“, der Rechtsanwalt Felix Zimmermann, kommentiert das wie folgt: „Diese Begründung ist nichts anderes als eine vorsätzliche Realitätsverweigerung. Denn das Gegenteil ist erwiesen: Zahlreiche Menschen und Medien haben gerade nicht ‚erkannt‘, dass es sich um eine Meinungsäußerung handeln soll. Die Liste ist lang: ARD, ZDF, t-online, SPIEGEL, taz, der Verfassungsblog, prominente Anwälte – auch LTO. Alle diese Medien haben die Aussage zum Ausweisungsplan im Correctiv-Bericht offenbar als ‚Tatsache‘ verstanden, als sie schrieben, dass in Potsdam über die Ausweisung deutscher Staatsbürger gesprochen worden sei bzw. diese geplant gewesen sei oder Ähnliches.“
Weil dies aber eben nicht der Fall war, kassierten einige dieser Medien Niederlagen vor Gericht, wie Zimmermann völlig korrekt ausführt: „Jüngst hat auch noch das Haus der Geschichte in Bonn den Bericht so wiedergegeben. Und selbst das eigene Correctiv-Theaterstück geht ausdrücklich davon aus, dass Ausweisungen deutscher Staatsbürger als zentraler Erkenntnisgewinn der Reportage beim Leser hängen bleiben (‚Hä, aber ich dachte darum ging’s doch?!‘).“
Die Schlussfolgerung von Zimmermann: „Das Landgericht Hamburg hätte sich daher eine einfache, offenbar aber unbequeme Frage stellen müssen: Wie konnte es zu diesem massenhaften Verständnis kommen? Das Gericht verweigert jede ernsthafte Auseinandersetzung damit.“
Zimmermann zerlegt das Urteil nach Strich und Faden. Er demontiert es so gründlich, dass man sich fragt, ob die Hamburger Richter ihre eigenen Ausführungen je selbst gelesen haben. Wer juristische Details liebt, kann sich an Zimmermanns Text auf „lto.de“ sattlesen – ich will sie Ihnen hier ersparen.
Genauso empörend wie der Fakt, dass Correctiv absichtlich einen Eindruck erweckt, den es später bestreitet, ist es, dass ein Gericht diesen Propaganda-Trick durchwinkt – unter Berufung auf ein angebliches „öffentliches Interesse“. Dabei geht es den Richtern ganz offensichtlich nicht im Geringsten um die Frage, was wirklich geschah, was diskutiert wurde. Sondern es geht ihnen darum, eine üble Agitprop-Erfindung im Nachhinein zur „zulässigen Meinung“ zu erklären.
Ob bei Correctiv oder bei der Süddeutschen in meinem Fall – die fatale Logik ist dieselbe: Hauptsache, man hat es richtig gemeint – und zwar richtig im Sinne der vorherrschenden Ideologie. Die Realität? Egal.
Dass man für diesen Befund dann von Correctiv-freundlichen Juristen als „rechtspopulistisches Medium“ abgestempelt wird, ist fast schon ein Ehrenabzeichen. Denn selbst Zimmermann – so sehr er sich bemüht, sich von uns abzugrenzen – kommt nicht umhin, das Urteil als das zu bezeichnen, was es ist: ein juristischer Totalschaden – im Tarnmantel der Rechtsstaatlichkeit.
Neudeutsche Debattenkultur
Willkommen im „besten Deutschland aller Zeiten“: Am Ende zählt nicht mehr, was war – sondern, wer es erzählt. Und mit welcher Haltung. Je nachdem wird aus einer Lüge eine zulässige Meinung – oder aus einer Meinung ein Straftatbestand. Das nennt man dann: Debattenkultur.
Früher sagte man: „Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand.“ Heute trifft es besser: „Vor Gericht ist man oft in der Hand rot-grüner Ideologen.“ Die Wahrheit hat in vielen Urteilen keinen Platz mehr. Aber dafür gibt es jede Menge Raum für wohlmeinende Irreführung – solange sie im richtigen Gewand daherkommt.
Die „Süddeutsche“ wusste das. Correctiv auch. Und Hamburg hat’s jetzt amtlich gemacht. Und das Beste daran: Alles natürlich im Namen der „Demokratie“.
Unsere Justiz agiert offenbar – wieder – nach einem Motto, das mir einst ein früherer russischer Generalstaatsanwalt in Moskau sagte, mehr resigniert als ironisch: „Das Gesetz ist wie eine Deichsel – wohin man sie dreht, dahin fährt der Wagen.“
Er meinte das nicht als Witz. Er meinte: So läuft es eben. Und wenn ich mir manche Urteile hierzulande ansehe, frage ich mich immer öfter: War der russische Zynismus am Ende nur die ehrlichere Variante – von dem, was bei uns längst Realität ist, aber als „Haltung“ schöngeredet wird?
P.S.: Hier wie versprochen die Begründung des OLK Köln dafür, dass ich die Unwahrheit in dem Artikel der Süddeutschen hinnehmen muss: „„Teilweise entgegen den Ausführungen des Landgerichts, im Ergebnis aber ähnlich, geht es bei der unzutreffenden Angabe, der Antragsteller habe „(gefilmt (statt „nur“ fotografiert) nach Auffassung des Senats jedenfalls im fraglichen Kontext tatsächlich nur um eine sog. wertneutrale Falschbehauptung. Der Senat verkennt dabei ausdrücklich nicht, dass es sich bei dieser äußerungsrechtlichen Rechtsfigur im Zweifel um nicht zu weit zu verstehende Einzelfallausnahmen handelt, bei denen die Unwahrheit keine greifbare persönlichkeitsrechtliche Relevanz hat.“
Mit anderen Worten: Eine glatte Falschbehauptung, die den Eindruck erweckt, ich hätte heimlich Gespräche aufgezeichnet, ist aus Sicht des Gerichts „wertneutral“. Man könnte auch sagen: falsch, aber erlaubt – wenn’s gegen die richtigen Leute geht.
https://reitschuster.de/post/meinung...rlichem-segen/Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
Aktive Benutzer
Aktive Benutzer
Aktive Benutzer in diesem Thema: 5 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 5)
Ähnliche Themen
-
Faktencheck der ARD-Tagesschau über Messerangriffe
Von Turmfalke im Forum DeutschlandAntworten: 2Letzter Beitrag: 01.10.2018, 16:39 -
Der Faktencheck zum Faktencheck – Die SPD wird zur Scharia-Partei
Von dodona im Forum AktuellesAntworten: 14Letzter Beitrag: 10.05.2017, 16:45 -
Fakten & Fiktionen Faktencheck 1: Moslems sind überdurchschnittlich kriminell!
Von fact-fiction im Forum Thilo SarrazinAntworten: 1Letzter Beitrag: 04.09.2010, 10:52 -
Fakten & Fiktionen Faktencheck 3: Moslems keine Bildung
Von fact-fiction im Forum Thilo SarrazinAntworten: 1Letzter Beitrag: 04.09.2010, 10:18 -
Faktencheck: Zivile Opfer im Zentralasienkrieg
Von Die Noergelecke im Forum Islam-TerrorismusAntworten: 5Letzter Beitrag: 02.03.2010, 17:03



Zitieren

Heidi und die Protzlimousine:...
Linkspartei: Sammelbecken radikaler Idioten