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    Geldbeutel verloren: Poinger sucht ehrlichen Finder

    Wieder mal ein gefundener Geldbeutel. Hier sucht der dankende Empfänger den Finder....

    Sammelthread zu gefundenen Geldbeuteln:

    https://open-speech.com/threads/6961...hichten/page14

    und noch ein Einzelthread


    https://open-speech.com/threads/7564...ro-zur-Polizei

    Und nun zum Artikel:

    Poinger sucht ehrlichen Finder



    Ein Poinger ist auf der Suche. Auf der Suche nach einem Asylbewerber, der ihm seinen verloren gegangenen Geldbeutel nach Hause gebracht hat.

    Poing – Als Karl-Heinz Kopietz heim kam, wunderte er sich: Seine Frau redete vor der Haustüre mit einem fremden Mann. Gegenstand des Gesprächs war ein Geldbeutel, den Elisabeth Kopietz in der Hand hielt. Es war der Geldbeutel ihres Mannes. Den hatte der 69-jährige Poinger am Abend zuvor, am Samstag, verloren. Er war mit dem Fahrrad unterwegs, hatte beim Getränkemarkt noch schnell was eingekauft, sich wieder aufs Radl geschwungen („da muss mir der Geldbeutel aus der Hose gerutscht sein“) und ist wieder nach Hause gefahren. Dort erst bemerkte er den Verlust. In dem Geldbeutel war alles: sämtliche Geld- und andere Karten, Ausweise, persönliche Dokumente und Bargeld.



    Als er am Sonntagvormittag, nachdem er die Wegstrecke noch einmal abgesucht hatte, erfolglos wieder zurückkehrte und den fremden Mann und seine Frau mit dem Geldbeutel sah, überkam ihm zunächst Nervosität. Ist die Geldbörse leer? Sind die persönlichen Sachen weg? Ans Geld dachte er als letztes, vielmehr daran, „dass im Falle des Verlusts der Dokumente das Wiederbeschaffen viel Geld und Zeit kosten“ würde, erzählt er hinterher.

    Nachdem Karl-Heinz Kopietz bei den beiden angelangt war, wich der Aufregung schnell die Erleichterung: Alles ist noch da! „Die Freude und Überraschung waren groß“, sagt er. Vor lauter Aufregung aber haben die Kopietz’ ganz vergessen, den Mann um seinen Namen zu fragen. „Er sprach nur holprig deutsch und ein bisschen Englisch. Das aber kann ich nicht.“ Seine Frau habe versucht, ein paar Wörter zu verstehen, bald war klar: Der Mann ist ein Asylbewerber aus Pakistan, der momentan im ehemaligen Arbeiterwohnheim an der Gruber Straße in Poing lebt. „Zwischen 30 und 40 Jahre alt“, schätzt Karl-Heinz Kopietz. Den Geldbeutel habe er auf dem Parkplatz des Getränkemarkts gefunden, erklärte der Asylbewerber den Kopietz’.


    Am Montag fuhr Karl-Heinz-Kopietz ins Wohnheim, um den ehrlichen Finder zu suchen und um sich, so gut es eben gehen würde, mit ihm zu unterhalten – er fand ihn nicht. Deshalb hat er sich an unsere Zeitung gewandt
    mit der Bitte, darüber zu berichten. „Weil ich so dankbar bin.“ Der Mann sei sehr nett gewesen und habe keinerlei Belohnung haben wollen. Letztendlich konnten Elisabeth und Karl-Heinz-Kopietz ihn doch dazu überreden, einen Finderlohn anzunehmen. Danach sei er wieder gegangen. „Erst hinterher ist uns eingefallen, dass wir uns viel mehr mit ihm hätten unterhalten sollen“, sagen die Eheleute. Vor lauter Aufregung aber hätten sie dies versäumt. Das will Karl-Heinz Kopietz noch nachholen.
    https://www.merkur.de/lokales/ebersb...r-9816864.html

    Die Geschichte kann sich so nicht zugetragen haben. Zu viele Widersprüchlichkeiten und Merkwürdigkeiten.

    Einen Geldbeutel, in dem sich alles Wesentliche befindet, sucht man gleich. Wenig glaubwürdig ist es, erst am nächsten Tag den Weg noch einmal abzuschreiten, besonders, wenn man doch allzu nervös wegen des Verlustes ist und sich im Geldbeutel alles befindet, mal abgesehen davon, dass weitere Vorsichtsmaßnahmen zu fehlen scheinen.

    Dann schreitet er erst am nächsten Tag den Weg ab und kommt zurück und findet seine Frau just zu diesem Zeitpunkt mit dem Asylbewerber vor der Haustür. Er unterhält sich offensichtlich nicht lange mit ihm, erfährt aber in der kurzen Unterhaltung, wo der Asylbewerber lebt und woher er stammt und wo er den Geldbeutel gefunden hat und schwätzt ihm auch noch den Finderlohn auf. Nach dem Namen fragt er während dieser längeren Unterhaltung natürlich nicht.

    Damit wäre die Geschichte beendet die bis dahin schon recht unglaubwürdige Geschichte beendet. Da ihm aber einfällt, sich mit dem Asylbewerber nicht lange genug unterhalten zu haben und ihn nicht vorfindet, wendet er sich an die Zeitung, damit die ihn findet und er sich länger mit ihm unterhalten kann. Die Unterhaltung nachholen kann.

    Daher die Frage: Handelt es sich bei dem Mann um einen Flüchtlingshelfer, der die Flüchtlinge in einem guten Licht dastehen lassen will? Oder hat er nur ein Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom? Oder ist er mit der Zeitung verbandelt? Oder aus dem Freundeskreis des Journalisten oder Verlegers? Die politische Botschaft ist zwar schön, man sollte sie aber besser verpacken.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Geldbeutel verloren: Poinger sucht ehrlichen Finder

    Der Mann ist ein Asylbewerber aus Pakistan,
    Und damit ein Betrüger. Es gibt in Pakistan keine Fluchtgründe.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #3
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    AW: Geldbeutel verloren: Poinger sucht ehrlichen Finder

    Hältst du die Geschichte etwa für wahr?
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  4. #4
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    AW: Geldbeutel verloren: Poinger sucht ehrlichen Finder

    Zitat Zitat von Turmfalke Beitrag anzeigen
    Hältst du die Geschichte etwa für wahr?
    Seltsam ist sie schon, das geben ich gerne zu.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  5. #5
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    AW: Geldbeutel verloren: Poinger sucht ehrlichen Finder

    Zitat Zitat von Turmfalke Beitrag anzeigen
    Hältst du die Geschichte etwa für wahr?
    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Seltsam ist sie schon, das geben ich gerne zu.
    Die Romanautoren haben wohl dazugelernt. Oder sind wir inzwischen vielleicht doch schon infiziert? Wir wissen ja, daß steter Tropfen sogar Steine höhlt.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

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