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    21 Flüchtlinge haben im Landkreis Uelzen durch Kooperationsprojekt LeLA bereits Arbeit gefunden

    Scheinbar wird jeder Flüchtling einzeln gefeiert.

    Ein Artikel mit kleinen Anmerkungen und Richtigstellungen, denn, wie es sich in der Überschrift bereits ankündigt, handelt es sich um einen Propagandaartikel.

    Richtige Antworten auf großes Ziel
    21 Flüchtlinge haben im Landkreis Uelzen durch Kooperationsprojekt LeLA bereits Arbeit gefunden
    21 Flüchtlinge von wievielen?

    Was das Kooperationsprojekt LeLA eigentlich ist, wird nicht vorgestellt. In Google erscheint dieses als Zusammenschluß von Schülerlaboren...
    http://www.lernortlabor.de/home.html

    Uelzen. Für Mozab Ali, der vor knapp drei Jahren aus dem Sudan kam, ist es aus zweifacher Sicht ein großer Tag: Der 24-Jährige bekam den Vertrag für einen Praktikumsplatz in der Altenpflege überreicht – und ein Zertifikat, das ihm bescheinigt, dass er sich mittlerweile fließend auf Deutsch verständigen kann.
    Ein Praktikumsplatz ist kein Arbeitsplatz. Zudem wird ein Praktikumsplatz von der Bundesagentur der Arbeit (BA) aus den Versichertengeldern der Arbeitslosengeldversicherung finanziert und kostet den Arbeitgeber nichts.
    Das Zertifikat? Welches Level hat er denn erreicht?

    „Am Anfang war es hart“, gibt Mozab Ali zu. „Vor allem die deutschen Artikel ,der, die und das’. “ Und auch sein Freund Omar Mohammed kann einen ähnlichen Erfolg vorweisen. Nach sieben Monaten Büffeln beherrscht der 23-Jährige die Grundkenntnisse der deutschen Sprache. Doch der Sudanese weiß, dass es noch ein langer Weg ist: „Mein Traum wäre es, Pilot zu werden.“ Es sind kleine, aber wichtige Erfolge, die jetzt im Uelzener Lokschuppen gefeiert wurden. Seit gut eineinhalb Jahren arbeiten die Kreisvolkshochschule, die Woltersburger Mühle und die Deutsche Angestellten-Akademie (DAA) gemeinsam am Projekt LeLA. Leben, lernen, arbeiten – mit diesen Bausteinen soll Flüchtlingen eine sinnvolle Beschäftigung gegeben und geholfen werden, eigene Stärken und Fähigkeiten zu entwickeln.
    Also handelt es sich bei LeLA um einen Namensklau. Es geht gar nicht um die Schülerlabore. Die DAA übrigens ist ein Kooprerationspartner der Bundesagentur für Arbeit, die in ihrem Auftrag so ziemlich alles für Arbeitslose schult, was man so schulen kann, so zum Beispiel auch die Kurse "Wie motiviere ich mich richtig", Entspannungstechniken und "Wie bewerbe ich mich richtig". Die DAA wird im Auftrag der Arbeitsagentur tätig und schult Arbeitslose, die in Arbeitslosengeld I sind (Richtlinien: soundsoviel versicherungspflichtige Monate in soundsoviel Jahren Berufstätigkeit und natürlich noch während der Zeit der Arbeitslosigkeit im Arbeitslosengeld I, also maximal 12 Monate).

    Es sei ein ambitioniertes Ziel, so viele Flüchtlinge wie möglich auf dem ersten Arbeitsmarkt unterzubringen, betonte die Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung, Monika Scherf. Doch genau diese Erfolge kann LeLA vorweisen: Von bisher 181 Teilnehmern wurden 21 in eine Arbeitsstelle oder eine Ausbildung vermittelt. 83 konnten nach LeLA an einer Folgemaßnahme teilnehmen.
    Von 181 Teilnehmern konnten also 21 in eine Arbeitsstelle vermittelt werden, die wiederum auch ein Praktikum sein kann, denn dies wird ja als bestes Beispiel hervorgehoben: Daher ist anzunehmen, dass die Arbeitsstellen aus Praktikumsplätzen bestehen.
    Sollte einer der Teilnehmer in einen Ausbildungsplatz vermittelt worden sein, beschert dies dem Arbeitgeber großzügige staatliche Hilfen, besondere Berücksichtigung bei Ausschreibungen, gute Presse aber vor allem die Hälfte des Lohnes als Subvention aus Mitteln der Bundesagentur für Arbeit (Versicherungsgelder der Arbeitslosengeldversicherung) plus zusätzlicher finanzieller Hilfen.
    Dem Flüchtling beschert dies ein Bleiberecht nach der 3+2 Regelung unabhängig vom Asylverfahren. Drei Jahre Ausbildung und 2 Jahre, von denen 1/2 Jahr für die Arbeitssuche genehmigt ist (also Arbeitslosigkeit) für einen Job auch außerhalb des erlernten, gegebenenfalls auch auf geringfügiger Basis und aufgestockt aus den Mitteln des Arbeitslosengeldes II.

    Die Folgemaßnahmen sind meist längere Praktika und spezielle Vorqualifikationen für Flüchtlinge, die wiederum aus Mitteln der Bundesanstalt für Arbeit (Arbeitslosengeldversicherung) bezahlt werden und die Arbeitgeber nichts kosten.

    „Als sich 2016 noch alles um die Unterbringung dieser Menschen gedreht hat, haben Sie schon an Integration gedacht“, bescheinigte Anna Katharina Bölling, Sozialdezernentin des Landkreises Uelzen, den Projektverantwortlichen. Es sei ein großes Ziel, auf das LeLA kleine, richtige Antworten gebe. „Es ist wichtig, die Fähigkeiten und Talente jedes Einzelnen zu sehen und zu fördern – unabhängig von Herkunft und Hintergrund“, ergänzte Barbara Hartmann, Leiterin für berufliche und soziale Integration bei der NBank, denn in den geflüchteten Menschen stecke großes Potenzial.
    Und da sich nicht genug Arbeitgeber finden, die von den Talenten jedes Einzelnen überzeugt werden können, selbst wenn dieser ganz aus den Mitteln der Arbeitslosengeldversicherung finanziert wird, schult die DAA eben selbst und kassiert dafür Unsummen von der Bundesagentur für Arbeit (Arbeitslosengeldversicherung)

    Das Besondere an LeLA: Während die Teilnehmer täglich für zwei Stunden die Möglichkeit haben, an der KVHS Deutsch zu lernen, sammeln sie bei der DAA Praxiserfahrung in verschiedenen Gewerken wie Holz, Metall, Küche oder Farben. „Sie lernen Werkzeuge und Materialen kennen, bis irgendwann eigene Werkstücke entstehen“, erklärt André Pohlmann, Integrationscoach und Projektkoordinator.
    „Die Teilnehmer lernen handwerkliches Arbeiten in Kombination mit Lehreinheiten“, berichtet Anleiterin Lena Respondek von der Woltersburger Mühle. „Wir sprechen dabei viel Deutsch.“ Genauso wichtig sei es, den Teilnehmern in ihrer momentanen Lebenssituation beizustehen. „Wir klären sie über gesunde Ernährung auf oder gehen mit ihnen zum Arzt.“ Das Projekt LeLA, an dem 55 Personen gleichzeitig teilnehmen können, läuft noch bis zum Ende des Jahres.
    https://www.az-online.de/uelzen/stad...n-9786380.html

    Und das alles aus den Mitteln der Arbeitslosengeldversicherung.
    Geändert von Turmfalke (17.04.2018 um 21:02 Uhr)
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: 21 Flüchtlinge haben im Landkreis Uelzen durch Kooperationsprojekt LeLA bereits Arbeit gefunden

    Im Grunde alles Tätigkeiten, die für die Syrer als ABM geschaffen wurden.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #3
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    AW: 21 Flüchtlinge haben im Landkreis Uelzen durch Kooperationsprojekt LeLA bereits Arbeit gefunden

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Im Grunde alles Tätigkeiten, die für die Syrer als ABM geschaffen wurden.
    und von den sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern von ihrer Arbeitslosengeldversicherung bezahlt. Sollte irgendetwas nicht von der Arbeitslosengeldversicherung bezahlt werden (BA), wird dies aus dem Steueraufkommen finanziert.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

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