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    Polizei stuft Flensburgs Innenstadt als gefhrlichen Ort ein

    Hat aber alles nix mit nix zu tun!

    Kontrollen von Jugendlichen : Polizei stuft Teile Flensburgs als gefhrlichen Ort ein
    Flensburg | Die Polizei in Flensburg intensiviert ihre Kontrollen von Jugendlichen und erklrt einen umgrenzten Bereich der Innenstadt zum gefhrlichen Ort. Der am Wochenende beginnende Jahrmarkt steht ebenfalls im Fokus der Beamten. Fr die Innenstadt gilt die Einstufung seit Freitag und dauert bis zum 20. April an, teilte die Polizei am Freitag mit.
    Mit der Einstufung eines umgrenzten Bereiches der Innenstadt zum gefhrlichen Ort darf die Polizei verdachtsunabhngig jede dort anwesende Person kontrollieren.

    Die Polizeidirektion will damit die Situation in der Flensburger Innenstadt beruhigen, die sie mit Sorge betrachte. Hintergrund sind zahlreiche Vorkommnisse, an denen mageblich polizeibekannte Jugendliche beteiligt gewesen seien. Bereits am Dienstag hatte die Polizei ihre Prsenz im Zentrum sprbar erhht. Betroffen ist der Bereich zwischen den Straenzgen Holm/Sdermarkt und Sderhofenden mit der nrdlichen Begrenzung der Hafenspitze und der sdlichen Begrenzung Angelburger Strae. Quelle: https://www.shz.de/19409451 2018
    An den Orten gengt alleine die Anwesenheit der Personen, um kontrolliert zu werden. Eine konkrete Gefahr wird nicht vorausgesetzt. Die Manahme kann nach weiterer Prfung verlngert werden.
    Schwerpunkt der zielgerichteten Kontrollen sind Jugendliche, die im Zusammenhang mit Auseinandersetzungen und Straftaten stehen knnten, teilt die Polizei mit. Aber auch Mitlufer und Schaulustige sollen dabei identifiziert werden. Rdelsfhrer sollen isoliert, Auseinandersetzungen und Straftaten verhindert werden. Die Polizei will Unruhestifter des Ortes verweisen. Jugendliche, die den Platzverweisen nicht nachkommen, werden in Polizeigewahrsam genommen und knnen von den Eltern auf der Polizeiwache abgeholt werden. Aggressives Verhalten wird nicht geduldet und sofort unterbunden. Auerdem sollen sich mglicherweise anbahnende Strukturen erkannt und verhindert werden, teilt die Polizei mit.
    Der am Wochenende beginnende Jahrmarkt auf der Exe steht ebenfalls stark im Fokus der Polizei. Der Jahrmarkt ist ein Anziehungspunkt fr viele Jugendliche und es sei zu erwarten, dass die fr Strungen und Straftaten verantwortlichen Personen sich ebenfalls dort hinbegeben werden, teilte die Polizei mit. Deshalb werden die Beamten auch dort ihre Prsenz verstrken. Die Polizei hat die rechtliche Mglichkeit, Aufenthaltsverbote auszusprechen. Das bedeutet fr identifizierte Straftter und Strer, dass ihnen ein komplettes Jahrmarktsverbot droht.
    Grundlage fr die Einstufung zum gefhrlichen Ort ist das polizeiliche Lagebild. Die Auswertung hat ergeben, dass in den festgelegten Bereichen seit Jahresbeginn eine Hufung von Straftaten verzeichnet wurde. Darunter fallen Raubdelikte, Krperverletzung und Diebsthle. Ein Groteil dieser Straftaten ist den aufflligen Jugendlichen zuzuordnen.

    Verantwortlich fr diese Taten ist ein kleiner Kreis von Jugendlichen, die der Kriminalpolizei bekannt sind. Einige dieser Intensivtter sitzen aktuell in Haft oder haben bereits Haftstrafen hinter sich. Bei den polizeibekannten Jugendlichen handelt es sich um junge Menschen im Alter von 13 bis 21 Jahren. Es sind unterschiedliche Nationalitten vertreten. Feste Strukturen innerhalb der Jugendgruppen sind nicht erkennbar. Es kann in diesem Zusammenhang laut Polizei nicht von rivalisierenden Banden gesprochen werden.


    Die Auseinandersetzungen werden in der Regel zwischen den Gruppen gesucht. Dabei entwickeln sich nichtige Anlsse, angereichert durch Provokationen, zu Krperverletzungsdelikten. Die Rdelsfhrer scharen bewusst Mitlufer um sich, die in erster Linie erlebnisorientiert sind und nicht von vornherein auf strafbare Handlungen aus sinderklrt die Polizei. Diese knnten von den bekannten Strafttern jedoch beeinflusst werden.
    Aggressive Stimmung

    Nach einer angeblichen Verabredung zu einer Auseinandersetzung zwischen Jugendgruppen am Montagnachtmittag wurden fnf deutsche Jugendliche in Gewahrsam genommen. Es wurden an unterschiedlichen Orten 30 bis 50 junge Menschen angetroffen. Die Rdelsfhrer traten durch aggressives Verhalten offen hervor.
    Die Stimmung bei den Mitlufern und Schaulustigen war latent aggressiv. Diese Personen kamen den Aufforderungen der Polizei nach. In den Folgetagen gingen wiederum Meldungen ber geplante Auseinandersetzungen bei der Polizei ein. An verschiedenen Orten in der Innenstadt stellte die Polizei Personengruppen fest, die offensichtlich darauf warteten, dass es zu Streit und Straftaten kommen wird. Die Beamten erteilten in den vergangenen Tagen Platzverweise. Am Mittwochabend wurde zudem ein 17-Jhriger in Gewahrsam genommen, der den Anordnungen der Polizei nicht nachkam.
    https://www.shz.de/lokales/flensburg...d19409451.html
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Mastab seiner beschrnkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preuischer Innenminister und Staatsminister

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    AW: Polizei stuft Flensburgs Innenstadt als gefhrlichen Ort ein

    Kaum zu glauben, wie schnell so etwas geht. Noch vor wenigen Jahren hatte Flensburg etwas idyllisches und war eine jener Stdte, die ich mir als Alterssitz vorstellen konnte. Und nun? Zustnde wie in den Slums der Dritten Welt. Eine Gruppe Idioten kann ungehindert eine ganze Stadt terrorisieren.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #3
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    AW: Polizei stuft Flensburgs Innenstadt als gefhrlichen Ort ein

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Kaum zu glauben, wie schnell so etwas geht. Noch vor wenigen Jahren hatte Flensburg etwas idyllisches und war eine jener Stdte, die ich mir als Alterssitz vorstellen konnte. Und nun? Zustnde wie in den Slums der Dritten Welt. Eine Gruppe Idioten kann ungehindert eine ganze Stadt terrorisieren.

    Als ich vor vielen Jahren in Flensburg war, fhlte ich mich wie in der hintersten Provinz. Jugendliche wrden es mit den Worten beschreiben: "Absolut nix los!" Das zumindest hat sich absolut gendert.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Mastab seiner beschrnkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preuischer Innenminister und Staatsminister

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