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    Bad Krozingen: Sicherheitsgefühl in der Stadt ist derzeit "stark eingeschränkt",

    Unter Druck geraten

    Die Stadt Bad Krozingen stellt ihr Sicherheitskonzept vor, nachdem es im Kurpark vermehrt zu sexuellen Übergriffen kam.
    Kontrolldruck erhöhen, Prävention und Integration stärken. Nach den sexuellen Übergriffen im städtischen Kurpark legt Bad Krozingen ein Sicherheitskonzept vor.
    Knapp über 400 Flüchtlinge sind 2015 und 2016 nach Bad Krozingen gekommen, rund 220 davon leben noch in der Stadt, die meisten in einer sogenannten Anschlussunterbringung. Insgesamt, so Bürgermeister Volker Kieber (parteilos), habe die Stadt zusammen mit Ehrenamtlichen und anderen Akteuren wie der Volkshochschule und ihren Sprachangeboten die Situation hervorragend gemeistert.
    Tröpfchen für Tröpfchen kommt die Wahrheit....

    Aber es gibt auch Schattenseiten: Seit Dezember 2017 ist es im Kurpark viermal zu sexuellen Übergriffen gegenüber Frauen gekommen. Als Tatverdächtige wurden in allen Fällen Schwarzafrikaner benannt, einen der Männer konnte die Polizei ermitteln. Der Gambier (22) soll an allen Vergehen beteiligt gewesen und mittlerweile geständig sein.
    Seit den Berichten über die Vorfälle im Park und auch im Bahnhofsbereich ist die Unsicherheit groß in der Kurstadt, zumal bereits vor eineinhalb Jahren zwei Frauen im Kurpark vergewaltigt wurden. Damals konnte der Täter, ebenfalls ein 22 Jahre alter Flüchtling aus Gambia, gefasst und verurteilt werden. "Früher war das nicht so", sagt eine Anwohnerin. "Ich bin unsicher und würde abends oder nachts keinesfalls allein in den Park gehen", bestätigt eine andere Frau. "Und mein Kind schicke ich zum Spielen woanders hin."
    Das Sicherheitsgefühl in der Stadt sei derzeit "stark eingeschränkt", bestätigt auch Volker Kieber. Die Stadt und die städtischen Kurbetriebe, die den Park betreiben, sind unter Druck geraten. Dem will man mit einem Sicherheitskonzept gegensteuern, das Kieber und Kurdirektor Rolf Rubsamen in dieser Woche vorstellten. Das Sicherheitsempfinden und die tatsächliche Sicherheit sollen wieder erhöht werden. Die Polizei zeige bereits viel mehr Präsenz, "da funktioniert die Zusammenarbeit sehr gut, es wurden Kräfte bis hin an den Hochrhein abgezogen, um uns zu unterstützen", so Kieber.
    Außerdem, so Rubsamen, werde der private Sicherheitsdienst, der früher eher nur punktuell am Wochenende im Park unterwegs war, nun an allen Wochentagen losgeschickt, die Zahl der Sicherheitsleute von zwei auf vier verdoppelt. Da private Sicherheitsdienste aber keine polizeilichen Aufgaben übernehmen dürfen, denke man zusätzlich über eine Aufrüstung des Gemeindevollzugsdiensts hin zu einem Kommunalen Ordnungsdienst nach, so Kieber. Vorbild sei die Stadt Freiburg mit ihrer Sicherheitspartnerschaft mit dem Land.
    Als weitere Maßnahmen will die Stadt nach Möglichkeit einen Weg vom Bahnhof ins Kurgebiet mit besserer Beleuchtung versehen, und mit der Freiburger Polizei wird es am 12. März (17 Uhr) im Gemeindesaal im Albaneum der katholischen Kirche einen Abend zum Thema Sicherheit und Selbstschutz geben. Präventionsexperte Karl-Heinz Schmid ist zu diesen Themen dieser Tage ein gefragter Mann, zu seinem Vortrag in Ballrechten-Dottingen kamen zuletzt 90 Zuhörer. Ein Vielfaches im Vergleich zu sonst, betont Schmid, der Frauen unter anderem rät, sich mit einem lauten Taschenalarm für den Fall eines Angriffs auszurüsten und dunkle Wege und Ecken zu meiden.
    Ein Problem in Bad Krozingen ist Rolf Rubsamen zufolge die Geografie: Der Kurpark liegt genau zwischen den beiden Flüchtlingsunterkünften in der Stadt. Da die Containerunterkunft bei der Grünschnittsammelstelle im Westen der Kernstadt im Sommer aufgelöst werden soll, hofft man auf eine Entspannung der Situation, weil dann womöglich der Kurpark nicht mehr so viel frequentiert werde. Es seien "viele Afrikaner" in der Stadt unterwegs, bei denen man nicht wisse, ob sie auch in Bad Krozingen wohnen, so Rubsamen. "Mir ist egal, ob die mit unserer Kultur zurechtkommen oder nicht", sagt der Kurgeschäftsführer. "Ganz klar ist: Die haben das zu unterlassen."
    Zusätzlich zur erhöhten Polizeipräsenz und dem Sicherheitsdienst setze man auf Maßnahmen zur Prävention und Integration, betont Volker Kieber: Neben Sprachkenntnissen und Perspektiven am Arbeitsmarkt müsse man manchen eben auch beibringen, wie sie sich gegenüber Frauen zu verhalten haben. Entsprechende Kurse mit Experten von "Pro Familia" seien in Vorbereitung, so Sozialdezernent Tobias Schneider. Hiesige Werte sollen mithilfe individueller "Integrationspläne" für Flüchtlinge vermittelt werden.
    Im Großen und Ganzen sei Bad Krozingen zwar nicht über die Maßen durch Kriminalität belastet, so Volker Kieber. Dennoch: ein Viertel der Bevölkerung sei 65 Jahre alt und älter. Nicht wenige davon würden sich derzeit verunsichert fühlen und en Kurpark meiden. Eine Stimmung, die eine neue Dimension erreichen könnte, wenn die Hauptsaison der Touristen und Kurgäste in der Stadt anbricht, wie Rubsamen bestätigt. Man könne schließlich nicht garantieren, dass man weitere Vorfälle mit den nun beschlossenen Maßnahmen verhindern könne: "Man kann den öffentlichen Raum nicht rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche beherrschen."
    http://www.badische-zeitung.de/bad-k...150010472.html

    Es empfiehlt sich also:

    Flyer in arabisch und anderen Sprachen: "Frauen vergewaltigt man nicht"
    und außerdem Schulungen für die Touristen und Kurgäste, dass sie möglichst a) den Kurpark meiden sollen b) nach Einbruch der Dunkelheit in ihren Hotels, Sanatorien und Pensionen bleiben sollen und c) wie sie sich am besten präventiv verhalten und selbst verteidigen können. Taschenalarme sollten gegen eine Leihgebühr von der Stadtverwaltung ausgegeben werden. Selbstverständlich werden die Öffnungszeiten der Stadtverwaltung in den Foyers der Hotels und Gästeunterkünfte ausgehängt.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Bad Krozingen: Sicherheitsgefühl in der Stadt ist derzeit "stark eingeschränkt",

    Zitat Zitat von Turmfalke Beitrag anzeigen

    Es empfiehlt sich also:

    Flyer in arabisch und anderen Sprachen: "Frauen vergewaltigt man nicht"
    und außerdem Schulungen für die Touristen und Kurgäste, dass sie möglichst a) den Kurpark meiden sollen b) nach Einbruch der Dunkelheit in ihren Hotels, Sanatorien und Pensionen bleiben sollen und c) wie sie sich am besten präventiv verhalten und selbst verteidigen können. Taschenalarme sollten gegen eine Leihgebühr von der Stadtverwaltung ausgegeben werden. Selbstverständlich werden die Öffnungszeiten der Stadtverwaltung in den Foyers der Hotels und Gästeunterkünfte ausgehängt.
    Mit anderen Worten: Es ist genau so, wie wir es seit den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gewohnt sind, nur etwas fortschrittlicher.
    Oder?
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  3. #3
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    AW: Bad Krozingen: Sicherheitsgefühl in der Stadt ist derzeit "stark eingeschränkt",

    >Flyer in arabisch und anderen Sprachen: "Frauen vergewaltigt man nicht"

    Na das wird die Vergewaltiger ja sicherlich beeindrucken...

    >und außerdem Schulungen für die Touristen und Kurgäste, dass sie möglichst a) den Kurpark meiden sollen b) nach Einbruch der Dunkelheit in ihren Hotels, Sanatorien und Pensionen bleiben solle

    Aha- die Touris und Kurgäste brauchen erst eine Schulung - die Einheimischen haben sie schon bekommen oder steht die noch an ?

    Was ist blos aus dem Land geworden...

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