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  1. #1
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    Problemlösungen nach Gutmenschenart

    Die Essener Tafel steht symptomatisch für die Art und Weise, wie in Deutschland mittlerweile Probleme "gelöst" werden. Zuerst verschließt man die Augen vor der sich anbahnenden Situation. Noch könnte man etwas tun, die Lage mit geeigneten Maßnahmen entschärfen. Aber das setzt die Fähigkeit voraus über den ideologischen Tellerrand hinausblicken zu können. Auch muss die stark verbreitete Lethargie bei den Entscheidungsträgern überwunden werden. Was schier unmöglich zu sein scheint. Also lässt man es laufen. Ist die Karre dann an die Wand gefahren, werden die Ursachen relativiert und jene angegriffen, die die eigentlichen Opfer der von den Politikern verursachten Probleme sind. Bevorzugt werden die Menschen dann als Nazis beschimpft. Wehren sich Frauen dagegen Freiwild für Migranten zu sein, werden sie von Linken niedergebrüllt. Die Realitäten werden von diesen Leuten schlicht verleugnet. Sie halten ihre naiven Träumereien für das wahre Leben.
    Wie aber will man in diesem Land überhaupt Probleme lösen, wenn man sie nicht einmal benennen darf?
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  2. #2
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    AW: Problemlösungen nach Gutmenschenart

    Ich erinnere mich an meine Schulzeit, als ich einen Lehrer damit provozierte, als ich sagte, wir seien auch nicht soviel anders als in der DDR. Worauf der Lehrer anbot, mir eine Fahrkarte nach „drüben" zu bezahlen.
    Im nachhinein scheint mir, daß daß ich mit meiner Behauptung so falsch gar nicht lag.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  3. #3
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    AW: Problemlösungen nach Gutmenschenart

    Thilo Sarrazins "Deutschland schafft sich ab" wurde in meiner Familie mal diskutiert, ohne dass jemand (außer mir) mal gelesen hat. Als ich nur erwähnte, dass Sarrazin Recht hat, wurde ich niedergebrüllt. Alles Gebrüll hilft nichts - unser Land ist schief.

  4. #4
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    AW: Problemlösungen nach Gutmenschenart

    Zitat Zitat von Elena Markos Beitrag anzeigen
    Thilo Sarrazins "Deutschland schafft sich ab" wurde in meiner Familie mal diskutiert, ohne dass jemand (außer mir) mal gelesen hat. Als ich nur erwähnte, dass Sarrazin Recht hat, wurde ich niedergebrüllt. Alles Gebrüll hilft nichts - unser Land ist schief.
    Je weniger jemand weiß, desto heftiger kritisiert er. Lieschen Müller und Herr Mustermann haben es einfach nicht gern, wenn man ihr obrigkeitshöriges Denken infragestellt.
    Was Sarrazin angeht, so hat er in vielem recht. Ich bemängle aber, daß er keinerlei persönliche Konsequenzen gezogen hat und nach wie vor in der Partei bleibt, die für die ganze Misere mitverantwortlich ist.
    Finanziell wohl ausgestattet und mit sicher über mehr als einer Million Tantiemen aus seinem Bucherfolg kann er gut kritisieren, ohne etwaige Folgen befürchten zu müssen.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  5. #5
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    AW: Problemlösungen nach Gutmenschenart

    Zitat Zitat von Cherusker Beitrag anzeigen
    Je weniger jemand weiß, desto heftiger kritisiert er. Lieschen Müller und Herr Mustermann haben es einfach nicht gern, wenn man ihr obrigkeitshöriges Denken infragestellt.
    Was Sarrazin angeht, so hat er in vielem recht. Ich bemängle aber, daß er keinerlei persönliche Konsequenzen gezogen hat und nach wie vor in der Partei bleibt, die für die ganze Misere mitverantwortlich ist.
    Finanziell wohl ausgestattet und mit sicher über mehr als einer Million Tantiemen aus seinem Bucherfolg kann er gut kritisieren, ohne etwaige Folgen befürchten zu müssen.
    Vor allem muss man ihm vorwerfen, als Politiker nichts gesagt zu haben.Es gab zu der Zeit vor allem in Berlin einige Leute, die auf seiner Linie waren. Heinz Buschkowsky zum Beispiel, seinerzeit Bürgermeister von Neukölln und einer der ersten in der SPD die den Wahnsinn der absurden Zuwanderungspolitik thematisierten.
    Erst als Sarrazin sich aus der aktiven Politik zurückgezogen hat, kam sein Buch.



    Zitate von Buschi....

    „Ich weiß, wovon ich rede. Was ich beschreibe, ist das wirkliche Leben, was mich täglich umgibt.“

    „Von Linksradikalen bin ich bedroht worden, von Migranten nie. Sogar die Intensivtäter, die ich persönlich kenne, rufen über die Straße: Hallo, Bürgermeister, geht’s Dir gut? Was sie wollen, ist ein Foto.“

    „In der deutschen Unterschicht wird das Geld versoffen, und in der migrantischen Unterschicht kommt die Oma aus der Heimat zum Erziehen, wenn überhaupt. Das kann doch alles nicht wahr sein.“

    „Ich möchte denen, die sich im Alltag mit der Integration auseinandersetzen, Mut machen. Erzieherinnen und Lehrerinnen sagen mir, wie alleingelassen sie sich fühlen. Was sie entmutigt, sind nicht die Probleme im Job. Sondern die klugen Sprüche von der Metaebene: ‘Was du erlebst, ist nur ein Einzelfall, vielleicht bist du es falsch angegangen, hast provoziert; du bist nicht kultursensibel; es ist alles nur gefühlt, oder du bist islamophob und denkst rassistisch.‘ Ich weiß, welchem täglichen Kampf eine Schulleiterin standhalten muss, wenn sie nur sagt, an meiner Grundstufe gibt es keine Kopftücher, und nach dem Sport wird geduscht. Jede Woche einem brüllenden, wild gewordenen arabischen Vater Paroli zu bieten, das schaffen auf Dauer nur wenige.“

    „Ich fordere Toleranz und Akzeptanz. Toleranz der Gesellschaft für neue kulturelle Einflüsse. Aber auch Akzeptanz der Einwanderer gegenüber der Kultur, in die sie sich freiwillig begeben haben. Wer darauf besteht, dass seine Frau in der Burka herumläuft, der kann das gerne tun. Zum Beispiel in Afghanistan oder Pakistan.“

    „Die menschliche Intelligenz wächst durch Kindergarten und Schule.“

    „’Political Correctness’ löst keine Probleme.

    „Wir müssen uns zum Anwalt der Kinder machen.“

    „Kommt das Kind nicht in die Schule, kommt das Kindergeld nicht aufs Konto.“

    „Wir sehen immer alles aus der Sicht des Bildungsbürgertums, wo sonntags Hausmusik gemacht wird. Aber es gibt wieder Milieus wie vor 100 Jahren.“


    Quellen: Tagesspiegel, Zeit, Handelsblatt
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  6. #6
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    AW: Problemlösungen nach Gutmenschenart

    Es gab zu der Zeit vor allem in Berlin einige Leute, die auf seiner Linie waren. Heinz Buschkowsky zum Beispiel, seinerzeit Bürgermeister von Neukölln und einer der ersten in der SPD die den Wahnsinn der absurden Zuwanderungspolitik thematisierten.
    Ob da Gruppenzwang eine Rolle spielte?

  7. #7
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    AW: Problemlösungen nach Gutmenschenart

    „Politik beginnt mit dem Betrachten der Wirklichkeit.“
    Kurt Schumacher
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  8. #8
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    AW: Problemlösungen nach Gutmenschenart

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Kurt Schumacher

    Na, betrachten kann man die Wirklichkeit ja schon, das macht wohl auch die größte Kanzlerin aller Zeiten, aber man muss sie nicht unbedingt als Basis nehmen oder gar als Anlaß für Problemlösungen. Die muss man nämlich erst einmal wollen und da, wo sie die Bürger möchten und die Kanzlerin und ihre Gefolgschaft nicht, wird das Volk eben angelogen. Balken können sich heute schließlich nicht mehr biegen, denn Fachwerk wurde durch Betonbauweise ersetzt und schuf Betonköpfe.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  9. #9
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    AW: Problemlösungen nach Gutmenschenart

    Zitat Zitat von Turmfalke Beitrag anzeigen
    Na, betrachten kann man die Wirklichkeit ja schon, das macht wohl auch die größte Kanzlerin aller Zeiten, aber man muss sie nicht unbedingt als Basis nehmen oder gar als Anlaß für Problemlösungen. Die muss man nämlich erst einmal wollen und da, wo sie die Bürger möchten und die Kanzlerin und ihre Gefolgschaft nicht, wird das Volk eben angelogen. Balken können sich heute schließlich nicht mehr biegen, denn Fachwerk wurde durch Betonbauweise ersetzt und schuf Betonköpfe.
    Schumacher dürfte eher gemeint haben, die Wirklichkeit erkennen. Und daran hapert es unseren realitätsfernen Politikern. Sie halten ihre naiven Träumereien für die Wirklichkeit.
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  10. #10
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    AW: Problemlösungen nach Gutmenschenart

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Schumacher dürfte eher gemeint haben, die Wirklichkeit erkennen. Und daran hapert es unseren realitätsfernen Politikern. Sie halten ihre naiven Träumereien für die Wirklichkeit.
    Ich gehe davon aus, dass viele Politiker genau wissen, was sie tun, denn die Folgen ihres Handelns werden ja aktribisch an grünen Tischen durchgerechnet, weswegen es nicht Wunder nimmt, dass nach Reformen, die den Bürgern mehr Geld in der Tasche versprechen, die Bürger anschließend weniger Geld in der Tasche haben. Man weiß und man arbeitet darauf hin oder man nimmt in Kauf für die eigenen Ziele. Und über allen Machtpolitikern thront die Merkel, die nur ein Ziel hat: Ihren Machterhalt. Für den ist jedes Mittel recht und kein Preis zu hoch.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
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