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    Flüchtlinge helfen im Park

    Dieser Artikel steht exemplarisch für die Propagandaartikel vergangener Tage. Im Stil ganz alte Schule der DDR und natürlich auch des Nationalsozialismus. Knapp in den Überschriften, gut unterteilt, klar in der Botschaft. Natürlich waren Flüchtlinge früher nicht Gegenstand staatlicher Propaganda und die Verlage waren gleichgeschaltet, während sich heutzutage die Zeitungen ganz selbstverständlich in Eigeninitiative und nur ihrer eigenen Aufassung und Gesinnung und bestenfalls des Mainstream folgend in diese Rolle begeben.

    Es fängt an mit diesem sehr offensichtlich gestellten Foto, das ich aus urheberrechtlichen Gründen nicht einstelle und das dem Link zum Artikel zu entnehmen ist. Die Bildunterschrift:

    Rund zehn Flüchtlinge bringen die Wege im Speckenbütteler Park wieder in Schuss.

    Nun folgte der eigentliche Artikel: Fleißig schaufelt....

    Flüchtlinge helfen im Park

    Fleißig schaufelt Tahr Alo das Erdgemisch in die Schubkarre. Ist der Wagen voll, fährt sein Kollege Mohammad Zeidan damit einige Meter weiter. Ziel ist ein Weg im Speckenbütteler Park in Bremerhaven. Der Belag ist schon längst nicht mehr gut und wird jetzt wieder in Schuss gebracht. Den Job erledigt ein Team aus rund zehn Leuten – überwiegend Flüchtlinge.
    Egal, wen von ihnen man fragt....

    In Syrien waren sie Verkäufer und Schneider

    Die Arbeit macht ihm Spaß, sagt Tahr Alo. Ursprünglich kommt er aus Syrien. Dort war der 40-Jährige Schneider. Auch Mohammad Zeidan kommt aus Syrien. Der 33-Jährige hat seinen Lebensunterhalt als Verkäufer verdient. Er vermisst seine alte Arbeit und seine Heimat. Doch wie alle anderen in der Gruppe ist er froh über die Tätigkeit im Park. Egal, wen von ihnen man fragt, die Antwort lautet stets: „Ich bin zufrieden.“
    Arbeiten Hand in Hand...

    Eritreer, Afghanen, Iraner und Somalier arbeiten Hand in Hand

    In dem Trupp arbeiten Eritreer, Afghanen, Syrer, Iraner und Somalier Hand in Hand. Sie alle sind irgendwann geflüchtet. Die meisten leben schon so lange in Deutschland, dass sie Arbeitslosengeld II bekommen. Doch eine Arbeit zu finden ist für alle schwierig. Deshalb werden sie über den Verein Faden in Maßnahmen vermittelt. „Oft sind die Sprachkenntnisse einfach zu gering“, sagt Hauke Blumhoff von Faden. „Einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt zu bekommen, ist da schwierig.“ Die Tätigkeit im Park strukturiere den Tag, schaffe ein Gemeinschaftsgefühl und gebe die Gewissheit, etwas geschafft zu haben, findet Blumhoff.
    Die Bevölkerung sieht: Die Flüchtlinge tun was für die Allgemeinheit...

    Die Bevölkerung sieht: Die Flüchtlinge tun was

    Der Verein arbeitet bereits seit rund 15 Jahren mit dem Gartenbauamt zusammen. Langzeitarbeitslose erhalten auf diese Weise eine Aufgabe. Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise entstand die Idee, verstärkt Asylbewerber einzusetzen. „Die Bevölkerung bekommt dadurch auch mit, dass die Flüchtlinge etwas für die Allgemeinheit tun und sich einbringen“, meint Leroy Czichy, Kaufmännischer Amtsleiter.
    Ohne das Flüchtlings-Team könnte das Amt diese Arbeit gar nicht leisten. Aber die Arbeit geht nicht aus. Daher werden auch in Zukunft Flüchtlinge benötigt:

    Thieles Garten aufgemöbelt

    Seit fast zwei Jahren ist die Gruppe nun für das Gartenbauamt tätig. Der erste Einsatz fand in Thieles Garten statt. „Das dauerte zwei Wochen, und es wurde richtig was geschafft“, blickt Thomas Reinicke, Technischer Amtsleiter, zurück.
    Ob Wildwuchs entfernen, Gräben säubern oder Rasenflächen von Zweigen befreien – vor allem die personalintensiven Tätigkeiten könnte das Amt ohne das Team in dieser Form gar nicht leisten, erläutert Reinicke. „Vor allem, weil es in der Vergangenheit so viele Stürme gegeben hat: Wir hätten jetzt noch mit Ästen und Laub zu tun.“
    Doch auch in puncto Wegesanierung sei die Gruppe eine große Hilfe. Im Bereich Neue Aue habe sie auch schon eine Strecke erneuert, berichtet Reinicke. Bei allen Erfolgen: Die Arbeit höre nie auf. An vielen Ecken und Enden könne das Amt noch Unterstützung gebrauchen. „Wenn es danach geht, könnte das Team noch Jahre weiter arbeiten“, ergänzt Czichy scherzend.
    https://nord24.de/bremerhaven/fluech...helfen-im-park
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Flüchtlinge helfen im Park

    Ich bevorzuge die Märchen der Brüder Grimm.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  3. #3
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    AW: Flüchtlinge helfen im Park

    Sie alle sind irgendwann geflüchtet. Die meisten leben schon so lange in Deutschland, dass sie Arbeitslosengeld II bekommen. Doch eine Arbeit zu finden ist für alle schwierig.

    Wundert mich ehrlich gesagt nicht. Es ist schlicht der Bedarf an solchen Leuten nicht vorhanden.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  4. #4
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    AW: Flüchtlinge helfen im Park

    >Es ist schlicht der Bedarf an solchen Leuten nicht vorhanden.

    Ich habe neben dem Studium damals Minijobs gesucht. Schon vor über 25 Jahrne waren diese rar...

    Ich habe gekellnert, bin putzen gegangen (Bank - hatte Schlüssel für Bank - ging nur damals weil poliz. Führungszeugnis ok war), Babysitting war damals auch noch möglich - heute brauchst dafür ja schon irgendwelche Nachweise bzg Pflege, war an Kasse bei einer Drogerie-Filiale/Altenpflegerin (ich arbeitete da ohne Abschluß - es ging weil es damals noch möglich war - es mußte nur einmal am Tag dann eine exam. Altenpflegerin da sein - aber ich hab da auch 8 H Schichten übernommen ohne Ausbildung - aber hatte damals mediz. Ausbildung gemacht war daher nicht komplett fachfremd)

    Arbeit für Unqualifizierte die man halt als Student /Abiturient (mit Wartezeit bis Studium anfängt) waren schon damals nicht so viele - und ich denke, daß das heute eher noch schlechter ist.

    Ich denke nicht, daß heute noch eine Bank eine Putze beschäftigt und der den Schlüssel in die Hand drückt so wie damals... Ich konnte von 19 - 6 Uhr morgends putzen - war egal wann ich kam- hauptsache es war zu Geschäftsbeginn alles sauber. Mir war zwar auch mulmig wenn ich um 2 Uhr nachts alleine noch in der Bank putzte - Licht an war und ich Alarmanlage dann scharf stellen mußte wenn ich ging... Hab oft gedacht, ob da nicht mal Polizei anrückt wenn jmd sieht, in der Bank ist um 2 Uhr Nachts Licht an ...) 2 mal im Monat mußte ich um 18 Uhr schon da sein da ich dann den Tresor putzen mußte - da mußten mir 2 Angestellte aufsperren und beobachten daß ich nix klaue ^^.

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