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    Deutschland jetzt unbrokratischer fr Nichtdeutsche

    Deutschland jetzt unbrokratischer fr Nichtdeutsche

    Dass sich Deutschland durch die Massenzuwanderung der letzten Jahre verndert hat, bezweifelt wohl niemand mehr. Die extremen Unterschiede beginnen dort, wo die einen nur Zugewinn erkennen wollen, die anderen aber steigende Gewaltkriminalitt und ein Anwachsen der No-Go-Areas in heimischen Ballungsrumen erleben. Die positiv gestimmten Willkommenskultur-Verfechter reden nicht mehr von den Menschen, die wir geschenkt bekommen, die wertvoller als Gold seien, oder davon, dass sich in dieser Masse die dringend bentigten Fachkrfte befnden.
    Aber ein schlagendes Argument haben sie am Ende in jeder Debatte doch noch: Deutschland ist unbrokratischer geworden.
    Sptestens mit Beginn der sogenannten Flchtlingskrise warfen die Deutschen, beziehungsweise die sie Regierenden, den Gedanken ber Bord, dass man sich immer strikt an Recht und Gesetz halten msse. Um Huser fr die Neuankmmlinge zu bauen, wurden beispielsweise alle hinderlichen Vorschriften im Baurecht beiseite gerumt. Und zum Trost fr die Steuerzahler, die diesen Bauboom ungefragt bezahlen drfen, versprechen die jeweiligen Bauherren oft, dass in die so entstehenden neuen Wohnungen irgendwann auch bedrftige Einheimische einziehen drfen.
    Noch strker hat Deutschland sich auf den ersten Blick im Pass-, Melde- und Personenstandswesen gewandelt. Eine Ansiedlung ohne jeden Identittsnachweis ist ebenso mglich, wie die Inanspruchnahme einer oder mehrerer selbstgewhlter neuer Identitten mit Sozialleistungsanspruch. Sollten hierzulande wirklich die Zeiten vorbei sein, als man fr jede kleine Leistung des Staates unzhlige Dokumente und Urkunden beibringen musste?
    Nun, fr Zuwanderer, die sich im deutschen Sozialsystem einrichten wollen, ist das so. Doch gegenber Alteingesessenen hat die deutsche Verwaltung noch nichts von ihrer Grndlichkeit eingebt.
    den Gedanken ber Bord, dass man sich immer strikt an Recht und Gesetz halten msse. Um Huser fr die Neuankmmlinge zu bauen, wurden beispielsweise alle hinderlichen Vorschriften im Baurecht beiseite gerumt. Und zum Trost fr die Steuerzahler, die diesen Bauboom ungefragt bezahlen drfen, versprechen die jeweiligen Bauherren oft, dass in die so entstehenden neuen Wohnungen irgendwann auch bedrftige Einheimische einziehen drfen. Noch strker hat Deutschland sich auf den ersten Blick im Pass-, Melde- und Personenstandswesen gewandelt. Eine Ansiedlung ohne jeden Identittsnachweis ist ebenso mglich, wie die Inanspruchnahme einer oder mehrerer selbstgewhlter neuer Identitten mit Sozialleistungsanspruch. Sollten hierzulande wirklich die Zeiten vorbei sein, als man fr jede kleine Leistung des Staates unzhlige Dokumente und Urkunden beibringen musste?
    Nun, fr Zuwanderer, die sich im deutschen Sozialsystem einrichten wollen, ist das so. Doch gegenber Alteingesessenen hat die deutsche Verwaltung noch nichts von ihrer Grndlichkeit eingebt.
    Pommern ist nicht Arabien

    In Bochum, so konnte man dieser Tage lesen, wurde einer 74-jhrigen Dame, die schon seit Kriegsende in der Stadt lebt immer registriert vom Einwohnermeldeamt und immer ausgestattet mit allen notwendigen Papieren die Ausstellung eines neuen Personalausweises verweigert. Der Grund: Sie konnte keine Geburtsurkunde vorlegen. Irgendwann hatte sie eine, doch die ist nicht mehr auffindbar. Und eine neue lsst sich nicht so leicht ausstellen, denn sie wurde in Rummelsburg geboren, also im seit Kriegsende polnischen Teil Pommerns.
    Die alte Dame wusste nicht, was sie tun sollte und die Behrdenmitarbeiter blieben hart: Ohne Geburtsurkunde kein neuer Personalausweis, auch wenn es einen alten Personalausweis sehr wohl gibt. Das Ganze lste sich auf, weil eine Nichte den Fall in die Presse brachte und nach der Verffentlichung der Provinzposse lenkte die Verwaltung ein.
    Ist das also ein Zeichen, dass sich Deutschland doch gar nicht so grundlegend verndert oder dass sich Deutschland fr Deutsche nicht verndert? Oder hat die alte Dame nur die Signale der Beamten falsch gedeutet? In manchen Kulturen, aus denen wir gerade viel Bereicherung erfahren, ist es blich, dass Behrden vor dem Untertan ein Problem aufbauen, welches sie im Anschluss nach Entrichtung von etwas Bakschisch zu lsen bereit sind.
    Vielleicht war das Amt schon auf solche kultursensible Kommunikation eingestellt, nur die Frau aus Hinterpommern wies noch Integrationsdefizite auf? Wir wissen es nicht. Was wir wissen, weil wir es tglich gesagt bekommen, ist, dass Integration keine Einbahnstrae sei. Wenn man das so nach und nach verinnerlicht hat, muss man auch Provinzpossen mal unter diesem Gesichtspunkt betrachten.
    http://www.achgut.com/artikel/deutsc..._nichtdeutsche
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Mastab seiner beschrnkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preuischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Deutschland jetzt unbrokratischer fr Nichtdeutsche

    Wenn es keine Mglichkeit gab, der Dame einen neuen Personalausweis zu geben, wie ist sie dann an den alten gekommen?? Behren sind manchmal sowas von unlogisch!

  3. #3
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    AW: Deutschland jetzt unbrokratischer fr Nichtdeutsche

    Ich habe nie die Geburtsurkunde vorlegen mssen, wenn ich einen neuen Ausweis brauchte.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  4. #4
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    AW: Deutschland jetzt unbrokratischer fr Nichtdeutsche

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Ich habe nie die Geburtsurkunde vorlegen mssen, wenn ich einen neuen Ausweis brauchte.
    Na, ja, bei alten Damen wird eben genau geprft, um Doppelidentitten auszuschlieen. Die Dame knnte beispielsweise schon gestorben sein und die ebenso betagte Nachbarin knnte versuchen, mit einem neuen Personalausweis in die Rolle der Verstorbenen zu schlpfen, denn irgendwie sehen Alte ja immer irgendwie hnlich alt aus und haben meist auch weie Haare. Ach, ja, das Um fehlt ja noch, also um zum Beispiel eine 50,-- Euro hhere Rente zu kassieren oder, falls sie Grundsicherung im Alter erhlt, wie sich die aufstockende Sozialhilfe fr Alte ja nennt, diese sowohl in Hamburg als auch in Buxtehude zu erhalten. Falls die Rentnerin in Buxtehude lebt und die verstorbene Rentnerin in Hamburg, selbstverstndlich. Oder umgekehrt.

    Der Staat muss hier schon seine Vorkehrungen gegen alle mglichen Arten des Mibrauchs treffen.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Mastab seiner beschrnkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preuischer Innenminister und Staatsminister

  5. #5
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    AW: Deutschland jetzt unbrokratischer fr Nichtdeutsche

    >Ich habe nie die Geburtsurkunde vorlegen mssen, wenn ich einen neuen Ausweis brauchte.

    also ich mute Heiratsurkunde vorlegen als ich neuen Pa beantragen mute - ok, war 1 seit damaliger Heirat...

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