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    Schulwechsler in Stuttgart Hilferuf der Schulleiter erschttert Stadtrte

    Vorab ein paar Informationen, die fr das Verstndnis dieses Artikels wichtig sein knnten.

    Es gab vormals Schulempfehlungen in Baden-Wrttemberg, die bindend waren. Diese wurden dem Grundschulkind in der vierten Klasse ausgestellt und entschieden erst einmal ber den weiteren Schulbesuch. War ein Kind oder dessen Eltern mit der Empfehlung nicht einverstanden, gab es noch die Mglichkeit einer Prfung fr die Aufnahme an der Wunschschule. Die grne Landesregierung hat die Empfehlungen abgeschafft. Zwar werden sie noch ausgedruckt, haben aber keine bindende Wirkung mehr.

    In Stuttgart selbst haben die meisten Kinder mittlerweile Migrationshintergrund. Das fhrt an den meisten Schulen schon zu Schwierigkeiten.

    Zudem kommt noch dazu, dass die Hauptschule quasi abgeschafft und zu einer Werkrealschule wurde, die ebenfalls bis zur 10. Klasse geht und den Realschulabschlu vergibt. Bestehende Hauptschulen werden entweder zu Werkrealschulen umbenannt oder die Schler der Schulen werden in Realschulen eingegliedert.

    Das die Vorabinfos. Nun der Artikel:

    Schulwechsler in Stuttgart
    Hilferuf der Schulleiter erschttert Stadtrte


    Die eindringlichen Schilderungen erschtterten die Stuttgarter Stadtrte: Die Situation, wie sie sich derzeit in den fnften und sechsten Klassen des Gymnasiums zeigt, lste eine hoch emotionale Debatte ber schief gelaufene Bildungspolitik aus.
    Stuttgart - Fnftklssler, die berfordert und verzweifelt sind und ihre Klassenarbeiten zerreien und Lehrer, die gesundheitlich an der Grenze sind: Diese Situation schilderte Holger zur Hausen, geschftsfhrender Leiter der Stuttgarter Gymnasien, im Schulbeirat und lste damit Erschtterung bei Stadtrten und der Bildungsbrgermeisterin Isabel Fezer (FDP) aus. Es folgte eine hochemotionale Debatte ber schiefgelaufene Bildungspo.li.tik. Der Ausgangspunkt: 328 Gymnasiasten haben zu diesem Schuljahr das Gymnasium verlassen, weil sie dort nicht mitkamen, und wechselten vor allem auf die Realschulen. Aktuell sieht erneut eine groe Menge an Kindern auf dem Gymnasium kein Land doch die Realschulen sind voll. Ein Konzept zur Steuerung der Schulanmeldungen ist nicht in Sicht.
    Zur Hausen verdeutlichte dem Gremium die Problemlage. Seit jeder, der will, aufs Gymnasium darf, sei das Niveau in Klasse fnf und sechs gesunken, weil die Lehrer vor allem damit beschftigt seien, Sozialverhalten zu vermitteln. Ich verstehe das Konzept des Beratungsgesprchs nicht, so zur Hausen. Er glaube nicht, dass das Vorlegen der Grundschulempfehlung zu mehr Einsicht bei der Schulwahl fhre.
    Der Schulleiter und seine Realschulkollegin Barbara Koterbicki forderten ein Konzept fr gescheiterte Kinder, eine Senkung des Klassenteilers, mehr Ressourcen zur Frderung dieser Kinder. Und Platz: Wo sollen diese Kinder hin?, fragte Koterbicki. Und rumte ein: Mir ist eine Auenstelle lieber als die Kfighaltung.
    Denn die Realschulen schickten ja keine Hauptschulkinder mehr weg, zudem kmen viele Kinder aus den Vorbereitungsklassen.
    Die Realschulen sind zweifelsohne berlastet, denn sie nehmen sowohl die Hauptschler auf als auch die Gymnasiasten, die in der Unterstufe scheitern.

    Die Ex-Schulamtschefin Ulrike Brittinger, seit 1. Februar im Ruhestand, kritisierte zur Hausen fr seine Wortwahl abschulen und dafr, dass die Gymnasien nicht verhinderten, dass Eltern eigenmchtig die Realschulen abtelefonierten. Die Stadtrte waren sich in einem Punkt einig: Man kann die Schulen damit nicht allein lassen, so Gabriele Nuber-Schllhammer (Grne). Fezer und Iris Ripsam (CDU) bezeichneten den Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung als Fehler. Ripsam, Marita Grger (SPD) und Nuber-Schllhammer pldierten dafr, bei Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) eine Sonderlsung fr Stuttgart zu erbitten. Fezer will erst mal abwarten. Christian Walter (SS/Linke-plus): Die Diskussion msste eigentlich im Landtag gefhrt werden.
    https://www.stuttgarter-zeitung.de/i...34baddd9f.html

    Keine Reform in diesem Lande ist grndlich durchdacht, sondern wird erst einmal auf den Markt geworfen. Bewhrt sie sich nicht, hat man schon die ideologische Reservekarte im rmel, die Gesamtschule, die niemand will.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Mastab seiner beschrnkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preuischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Schulwechsler in Stuttgart Hilferuf der Schulleiter erschttert Stadtrte

    Zitatz von Turmfalke: Keine Reform in diesem Lande ist grndlich durchdacht, sondern wird erst einmal auf den Markt geworfen. Bewhrt sie sich nicht, hat man schon die ideologische Reservekarte im rmel, die Gesamtschule, die niemand will.
    Learning by doing" oder etwas deutscher Lernen durch Versuch und Irrtum" ist die Vorgehensweise von Menschen, die das, was sie tun, nicht gelernt haben. Wie z.B. die GROKO, deren Mitglieder sich allerdings noch dadurch hervorheben, da bei ihnen der Lernvorgang meist dennoch unterbleibt.
    Wenn dieses Verfahren bereits in den Schulen praktiziert wird, drfte der Ausgang feststehen. Daran wird ein Schnreden von PISA-Untersuchungen auch nichts ndern knnen.
    Einigkeit und Recht und Freiheit fr das deutsche Vaterland

  3. #3
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    AW: Schulwechsler in Stuttgart Hilferuf der Schulleiter erschttert Stadtrte

    berall wo SPD oder Grne regieren, geht es rasant bergab. Begonnen in den Schulen, wo die Schler ideologisch indoktriniert werden. Nicht mehr Lerninhalte werden vermittelt, sondern politisch korrektes - sprich linkes - Bewusstsein.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  4. #4
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    AW: Schulwechsler in Stuttgart Hilferuf der Schulleiter erschttert Stadtrte

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    berall wo SPD oder Grne regieren, geht es rasant bergab. Begonnen in den Schulen, wo die Schler ideologisch indoktriniert werden. Nicht mehr Lerninhalte werden vermittelt, sondern politisch korrektes - sprich linkes - Bewusstsein.
    Man mte eher von einem Unterbewutsein im wahrsten Sinne des Wortes sprechen.
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