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  1. #31
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    AW: Verhasste Syrer

    Der Thread begann 2018. Nun, 4,5 Jahre später will Erdogan mit aller Macht, die Syrer wieder loswerden.....

    Geflüchtete in der Türkei: Die Gastfreundschaft ist verbraucht

    Kein Land hat so viele Geflüchtete aus Syrien aufgenommen wie die Türkei. Doch inzwischen breitet sich dort Hetzstimmung gegen sie aus, viele wollen deswegen nach Europa.
    "Ich bin Syrer und die Türkei hat sieben wundervolle Jahre meines Lebens getötet", schreibt ein Mann per Privatnachricht über den Messengerdienst Telegram. Wie er heißt, will er nicht verraten, auch ein Treffen oder Telefonat lehnt er ab. Sein Benutzername ist ein Gemisch aus verschiedenen Buchstaben. Das Profilbild zeigt die Flagge der Europäischen Union und eine fünfköpfige Familie mit Rucksäcken in der Mitte. Über ihnen steht auf Arabisch und Englisch: "Karawane des Lichts."
    Der Ausdruck wurde 2016 von Anhängern des "Islamischen Staates" (IS) als Lobpreisung eingeführt. Jetzt hat eine Gruppe mit mehreren Zehntausend von insgesamt etwa vier Millionen Syrern in der Türkei den Namen für sich reklamiert. Mit dem IS habe das nichts zu tun, schreibt der Mann: "In der Türkei ist es nur dunkel für uns … und wir brauchen Licht." Er ist einer der Administratoren des Konvois, der bisher nur online organisiert ist und das Ziel hat, die Türkei zu verlassen und nach Europa zu gehen.

    Der Mann schickt ein aktuelles Statement des Konvois. "Wir verlangen, dass wir als Kriegsflüchtlinge in die EU einreisen und die Türkei verlassen dürfen." Als Gründe werden "abscheulicher Rassismus", "Hetze gegen Syrer" und das "Töten von Syrern aus rassistischen Motiven" angegeben. In einem der ersten Statements der Gruppe war der Ton noch freundlicher, den Türkinnen und Türken wurde zum Beispiel für ihre Gastfreundschaft gedankt.
    "Dabei können wir Ihnen nicht helfen"
    Alle Statements des Konvois werden online veröffentlicht und an Vertreter der Europäischen Union und der Vereinten Nationen geschickt, erklärt der Administrator. Geantwortet würde ihnen aber kaum. Dann schickt er den Screenshot einer Kommunikation mit einer Frau der Behörden in Dänemark: "Wir verstehen, dass Sie Unterstützung für die Grenzüberquerung einer Gruppe von 50.000 Migranten erbitten. Dabei können wir Ihnen nicht helfen."

    Der Syrer aus der Telegram-Gruppe findet das Verhalten Europas beschämend. Er hat beschlossen, niemandem mehr zu vertrauen. "Wir alle wissen jetzt, dass Menschenrechte die größte Lüge sind."




    https://www.msn.com/de-de/nachrichte...127d1e0d33dabc

    .......erst vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass sich ein neuer Flüchtlingstreck auf den Weg nach Deutschland macht. So wie 2015 könnten es mehr als eine Million Menschen sein, die losziehen. Dabei gäbe es eine weitaus logischere Lösung und die heißt Rückkehr nach Syrien. Dort gibt es keinerlei Kampfhandlungen mehr, das Leben hat sich normalisiert. Wieder einmal zeigt sich, dass der Sozialstaat Fluchtgrund Nr.1 ist. Von den bisher nach Deutschland migrierten Syrern sind nicht einmal 10% in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis. Überproportional häufig sind Syrer in kriminellen Handlungen verwickelt. Wie im ersten Beitrag beschrieben, sind sich Türken und Syrer kulturell sehr nahe, lediglich die Sprache unterscheidet sich. Wenn sich also islamische Brüder nicht leiden können und nicht miteinander auskommen, wie um alles in der Welt soll das Zusammenleben hier in Deutschland möglich sein, wo die Moslems uns als Ungläubige diffamieren und offen hassen?
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  2. #32
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    AW: Verhasste Syrer

    wie um alles in der Welt soll das Zusammenleben hier in Deutschland möglich sein, wo die Moslems uns als Ungläubige diffamieren und offen hassen?
    Deutschland ist der Platz, auf dem die Ethnien ihre Differenzen austragen können, ohne irgendwelche Folgen tragen zu müssen.
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  3. #33
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    AW: Verhasste Syrer

    Vor mehreren Jahren schaffte die Erdogan-Regierung den Visazwang für fast alle Staaten ab. Jeder konnte ins Land und dank der Billigflüge haben das Millionen "Flüchtlinge" auch umgesetzt. Erdogans Hintergedanke war, dass diese Leute nicht in der Türkei bleiben würden und nach Europa weiterziehen würden. Erdogans Ziel war die Islamisierung Europas, die systematische Zersetzung der europäischen Staaten. Doch Erdogan unterschätzte die Wirkung seines Landes auf die vielen "Flüchtlinge" die sich dort häuslich einrichteten und einfach blieben. Seit Jahren schon kommt es regelmäßig zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen "Flüchtlingen" und Türken. Die wirtschaftliche Lage hat sich zunehmend verschlechtert, die "Flüchtlinge" haben sich zu einem Problem entwickelt......


    Zuzugsstopp: Türkei ändert Ausländerpolitik grundlegend
    Millionen Vertriebene haben in der Türkei Zuflucht gefunden. Besonders Syrer sind vielerorts aber nicht mehr willkommen. Nun verhängte die Regierung in einzelnen Stadtvierteln gar einen Zuzugstopp. Welche Rolle das für den Wahlkampf spielt.


    Wende in der türkischen Ausländerpolitik: In 1.200 Stadtvierteln werden landesweit keine Aufenthaltsgenehmigungen für Ausländer mehr erteilt. Innenminister Süleyman Soylu (AKP) zufolge sind „weder Flüchtlinge noch andere Ausländer“ berechtigt, sich in den betreffenden Stadtteilen niederzulassen.

    Zwar betrifft der Zuzugsstopp für Ausländer kaum fünf Prozent der Stadtviertel in der Türkei. Er zielt jedoch besonders auf die ausländerreichsten Städte des Landes ab. Und es trifft vor allem syrische Migranten: In Antep, nahe der syrischen Grenze gelegen, sind rund 20 Prozent der Stadtviertel betroffen, in der Grenzstadt Kilis gar mehr als 90 Prozent.

    Pogrom-ähnliche Gewaltausbrüche gegen Syrer
    Aber auch gutbetuchtere Einwanderer, wie deutsche Rentner und Auswanderer, trifft die neue Regelung. Besonders an der türkischen Riviera sind mit Alanya, Antalya und Fethiye sind gleich mehrere Städte betroffen. Hinzu kommt die Millionenmetropole Istanbul. Und das hat viele Gründe.

    Denn neben den zunehmenden Ressentiments gegen Syrer – DTJ-Online berichtete bereits vor eineinhalb Jahren von Pogrom-ähnlichen Gewaltausbrüchen in mehreren Großstädten – sind es vor allem die schwächelnde Wirtschaft des Landes sowie der Ausverkauf auf dem Immobilienmarkt, der die türkischen Verantwortlichen auf den Plan rief.

    Lokale Bevölkerung leidet am meisten
    Besonders Russen und Ukrainer sind derzeit auf der Suche nach einer Bleibe in der Türkei. Das führt zu einer Verdrängungsdynamik, unter der die lokale Bevölkerung leidet. In vielen Städten werden die Mieten in zentrumsnahen Stadtvierteln erhöht, Häuser abgerissen und teure Immobilienprojekte für Käufer aus dem Land realisiert.
    Viele türkische Einwohner müssen deswegen an den Stadtrand ziehen. Das führte bereits zu Demonstrationen und Konflikten. Auch Gewerkschaften schlugen Alarm. Nun reagierte die türkische Regierung.

    Wahlkampf mit strikter Ausländerpolitik
    Im Wahljahr ist die Regierung bemüht, die sozialen Probleme des Landes anzugehen. Das beinhaltet auch ein Rückkehrprogramm für Syrer: Vor dem Hintergrund der zunehmend feindseligen Stimmung gegen Flüchtlinge startete Ankara bereits im Frühjahr 2022 den Versuch, eine Million Geflüchtete in ihre Heimat zurückführen.
    Der Zuzugsstopp ist ein weiterer Versuch der Erdoğan-Regierung, die Türken mit einer „Türkei-First-Politik“ milde zu stimmen. Besonders die nationalistische İyi-Partei und die Zafer-Partei, eine Protestpartei, hetzen aber immer schärfer gegen Ausländer. Das Thema dürfte im Wahlkampf noch eine entscheidende Rolle spielen.

    https://dtj-online.de/zuzugsstopp-tu...k-grundlegend/
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  4. #34
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    AW: Verhasste Syrer

    Warum sich Geflüchtete aus Syrien in der Türkei nicht mehr sicher fühlen
    Die Türkei beherbergt mehr syrische Geflüchtete als jedes andere Land. Schon vor den Erdbeben kam es zu rassistischen Übergriffen, nun wird die Lage zunehmend dramatischer.... https://www.spiegel.de/ausland/erdbe...410757#ref=rss



    Rest hinter Bezahlschranke
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  5. #35
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    AW: Verhasste Syrer

    Türken und Syrer sind sich sehr nahe. Das einzig trennende ist die Sprache. Trotzdem kommen sie nicht miteinander klar. Was in Deutschland funktionieren muss weil der Deutsche ansonsten ja so furchtbar rassistisch ist, klappt in der Türkei nicht.....


    Wahlkampf in der Türkei: Gemeinsam gegen Flüchtlinge

    Geflüchtete im Fokus: Im türkischen Wahlkampf geraten Migranten ins Blickfeld der Parteien. Während die Opposition gegen Syrer wettert, will der Präsident sie gleich nach Hause schicken. Die Stimmung wird hitziger.


    Einen Monat vor den Wahlen in der Türkei geht der Wettstreit um Stimmen in die heiße Phase. Die Stimmung wird hitziger. Denn im traditionell heftig geführten Wahlkampf geraten immer häufiger die Schwächsten der Schwachen ins Visier der Parteien: Geflüchtete.

    In einem Video, das den Titel „Ungebetene Gäste“ trägt, macht die oppositionelle İyi-Partei Stimmung gegen Migrant:innen. Darin zu sehen: Syrer:innen, die über die Grenze ins Land strömen. Türken, die beklagen, sich wie Bürger zweiter Klasse zu fühlen. Und Äußerungen des Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan.

    3,6 Millionen Syrer leben in der Türkei
    Im Clip der rechtskonservativen Partei, die als Teil des Sechser-Bündnisses gegen Erdoğan antritt, ist von „einer löchrigen Grenze“ und einer „ständig wachsenden Gefahr“ durch angeblich gewalttätige Ausländer:innen die Rede. Dass die Partei von Meral Akşener gegen Migrant:innen wettert, ist keine Überraschung. Doch sie ist nicht allein.

    Bedenklich ist, dass sowohl Regierung als auch Opposition versprechen, rigoros gegen syrische Flüchtlinge vorzugehen. Das Thema sorgt seit Jahren für politischen und sozialen Zündstoff. Die Türkei hat 3,6 Millionen Syrer:innen und hunderttausende weitere Migrant:innen aus Afghanistan und anderen Ländern aufgenommen – mehr als jedes andere Land.

    Kılıçdaroğlu verfolgt „Türkei zuerst“-Politik
    Es wächst der Unmut gegen die Neuankömmlinge. In der Vergangenheit gab es wiederholt Pogrom-ähnliche Gewalt gegen sie. Umfragen zufolge wollen mehr als 90 Prozent der Türk:innen, dass die Syrer:innen ihr Land verlassen. Auch Kemal Kılıçdaroğlu, Erdoğans Herausforderer bei der Präsidentschaftswahl, stimmte früh in diesen Kanon ein.

    Bereits 2021 kündigte er an, alle Syrer:innen binnen zwei Jahren aus der Türkei nach Hause zu schicken. Damit traf er offensichtlich einen Nerv. Der Präsidentschaftskandidat sagte außerdem in einem Interview an, er werde – sollte er die Wahl gewinnen – den Flüchtlingspakt mit der EU unter dem Motto „Türkei zuerst“ neu verhandeln.

    Parteien schüren Angst vor Überfremdung
    Während die Parteien, mit den besten Aussichten auf das wichtigste Amt im Staat, weiter die Angst vor Überfremdung schüren, gibt es aber auch Gegenstimmen. Die pro-kurdische Grünen-Links-Partei, die nicht zum Sechser-Bündnis zählt, aber Kılıçdaroğlu unterstützt, möchte Menschenrechtsfragen, wie das Flüchtlingsthema, nicht zur Verhandlungsmasse machen.
    Erdoğan bemüht sich indes um eine kurzfristige Lösung der Problematik. Dafür drängt er auf ein Treffen mit dem syrischen Machthaber Baschar al-Assad. Mit der Führung in Damaskus kam es zwar jüngst zu einer Annäherung, Assad kommt der Bitte aber aktuell nicht nach. Es scheint, als wolle er Erdoğan nicht im Wahlkampf helfen.

    https://dtj-online.de/wahlkampf-in-d...-fluechtlinge/


    ........dabei wurden die Syrer anfangs von den Türken mit offenen Armen empfangen. Nachdem sich die Syrer aber als hochgradig kriminell und fordernd erwiesen haben, wandelte sich die Stimmung.
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  6. #36
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    AW: Verhasste Syrer

    Erdoğan-Herausforderer Kemal KılıÇdaroğlu ist der Liebling deutscher links-grün-affiner Journalisten. Vor 20 Jahren hatten die gleichen Leute Erdogan bejubelt aber wen kümmert der Schwachsinn vergangener Tage? Nun, wie dieser Thread zeigt, sind die Syrer in der Türkei ohne politisches Patronat. Nicht nur Erdogan will sie loswerden, auch Kilicdaroglu hat die Zeichen der Zeit erkannt und stellt sich nicht an die Seite der Syrer......

    ...Erdoğan-Herausforderer Kemal KılıÇdaroğlu mit der Ankündigung, bei einem Wahlsieg Millionen syrische Flüchtlinge in deren Heimat zurückzuschicken. Er werde das Land nicht denen überlassen, die „heute zehn Millionen Flüchtlinge unkontrolliert zu uns gebracht haben“, so der Sozialdemokrat, womit er Erdoğan meint...... https://paz.de/artikel/ja-so-geht-boese-a8927.html

    .....das Problem dabei ist allerdings, dass diese Syrer dann nach Deutschland kommen werden, obwohl schon lange nicht mehr in Syrien gekämpft wird.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  7. #37
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    AW: Verhasste Syrer

    Wahrscheinlich sind auch viele Gegner von Assad unter diesen Syrern. Assad ist froh die los zu sein und die möchten auch nicht zurück. Deutschland nimmt alle auf. Das weiss man selbst im hintersten afghanischen Bergdorf.
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - WEFers are evil. Im Zweifel ... für die Freiheit. Das Böse beginnt mit einer Lüge.

    Kalifatslehre. Darum geht es.


  8. #38
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    AW: Verhasste Syrer

    Zitat Zitat von abandländer Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich sind auch viele Gegner von Assad unter diesen Syrern. Assad ist froh die los zu sein und die möchten auch nicht zurück. Deutschland nimmt alle auf. Das weiss man selbst im hintersten afghanischen Bergdorf.
    Aller Schrott nach Deutschland, der gesellschaftlichen Müllhalde Europas.
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  9. #39
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    AW: Verhasste Syrer

    Es läuft nicht mehr rund in der Türkei. Die Inflation galoppiert, die Arbeitslosigkeit steigt und als Sündenböcke müssen nun die Syrer herhalten. Türken und Syrer verbindet viel aber der Hass steigt..........


    Pogromstimmung in der Türkei: In Erdogan-Hochburg entlädt sich Wut gegen Syrer

    Pogromstimmung in der Türkei: In Erdogan-Hochburg entlädt sich Wut gegen Syrer
    In der Stadt Kayseri hat sich der Hass auf syrische Schutzsuchende entladen. Hintergrund soll die Belästigung eines jungen Mädchens durch einen Syrer sein.

    Kayseri – In der Nacht auf Montag (1. Juli) ist es in der zentralanatolischen Metropole Kayseri zu Übergriffen auf syrische Geflüchtete gekommen. Der aufgeheizte Mob hatte Geschäfte von Syrern zerstört, Fahrzeuge beschädigt und auch ihre Häuser und Wohnungen angegriffen. Grund dafür war die Belästigung eines 5 Jahre alten syrischen Mädchens durch einen ebenfalls syrischen Mann. Der Mann war zuvor festgenommen worden.

    Mob fordert Rücktritt von Erdogan
    In den sozialen Medien wurden Videos geteilt, die die Übergriffe auf Syrer und ihr Eigentum zeigen. Auch richteten sich die Proteste gegen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Auf einem der Videos hört man einen Mob „Erdogan istifa“ rufen – übersezt heißt das „Erdogan tritt zurück“. Auch nationalistische Sprüche wurden von der Menge skandiert. „Ne mutlu Türküm diyene“ („Glücklichder jenige, der sich als Türke bezeichnet“) rief die sichtlich aufgebrachte Menge.
    Die Stimmung gegen Geflüchtete ist in dem Land seit Jahren angespannt. Angespannt wird diese zusätzlich von Nationalisten, die ihre Stunde gekommen sehen und eine Abschiebung der Geflüchteten aus der Türkei sehen. „Der politische, wirtschaftliche und demografische Druck, der durch 13 Millionen Asylbewerber/Flüchtlinge entsteht, ist nicht mehr zu bewältigen.

    Es ist an der Zeit, dass 13 Millionen Asylbewerber/Flüchtlinge in ihr Heimatland zurückkehren“, schreibt der Führer der ultranationalistischen Zafer Partisi, Ümot Özdag.

    CHP macht ebenfalls Stimmung gegen Geflüchtete in der Türkei
    Doch auch die größte Oppositionspartei CHP macht immer wieder Stimmung gegen die Geflüchteten. Schuld an den Übergriffen auf die Syrer sei eine falsche Einwanderungspolitik. „In welche Lage hat die falsche Einwanderungspolitik das Land gebracht? In welche Lage wurde Kayseri gebracht“, sagte der Abgeordnete Akin Genc (CHP) vor den Kameras. Auch der ehemalige Vorsitzende der CHP, Kemal Kilicdaroglu, hatte im Vorfeld zur Türkei-Wahl 2023 immer wieder Stimmung gegen Geflüchtete gemacht.
    „Wir haben diese Heimat nicht auf der Straße gefunden“, sagte Kilicdaroglu in einer Ansprache an seine Unterstützer. Man werde die Heimat nicht denen überlassen, die mehr als 10 Millionen illegale Flüchtlinge ins Land geholt haben, versprach Kilicdaroglu damals. Das Video wurde mehr als 71 Millionen Mal auf X angeschaut. Im Juli 2021 hatte er noch versprochen, die „syrischen Gäste“ innerhalb von zwei Jahren in ihre Heimat „zu verabschieden“.
    Pro-kurdische Dem Parti zeigt sich solidarisch mit Schutzsuchenden
    Die pro-kurdische Dem Parti hingegen zeigt sich solidarisch. Das, was Sonntagnacht stattgefunden habe, sei „Barbarei“ gewesen. „Wir sind nicht auf der Seite des Rassismus, Diskriminierung, Flüchtlingsfeindlichkeit und der zunehmenden Hetze, sondern auf der Seite der Flüchtlinge. Wir leben zusammen und stehen zusammen“, heißt es in einer Stellungnahme der Dem Parti, in der sie Schutz für Geflüchtete fordert.

    Wirtschaftskrise und EU Mitschuld an Stimmung gegen Geflüchtete
    Offenbar trifft auch neben der Wirtschaftskrise auch die EU eine Mitschuld an der Stimmung gegen die Schutzsuchenden, sagt der Exiljournalist Can Dündar im Gespräch mit FR.de von IPPEN.MEDIA. „Leider ist die Türkei nach dem Flüchtlingsdeal mit Europa zu einem Flüchtlingszentrum geworden. Die Menschen, die durch die schrumpfende Wirtschaft immer ärmer wurden, schoben die Schuld nicht auf die Regierung, die die Augen vor der unkontrollierten Migration verschloss, sondern auf die Asylbewerber, die mit dieser Migration kamen. Sie begannen, ihnen die Schuld für die Arbeitsplätze, die sie nicht finden konnten, die steigenden Mieten und die steigenden Preise zu geben. So entstand in der ersten Krise eine Psychologie der Lynchjustiz“, so Dündar. Die Zukunft sehe für die Geflüchteten in der Türkei nicht gut aus. „Ich befürchte, dass diese Tendenz, wenn keine Maßnahmen ergriffen werden, noch gefährlichere Ausmaße annehmen könnte.“

    Türkei verhängt Nachrichtensperre zu Vorfällen in Kayseri
    Innenminister Ali Yerlikaya hat eine erste Bilanz der Unruhen in Kayseri gezogen. „Nach dem Eingreifen unserer Sicherheitskräfte wurden 67 Personen festgenommen. Die versammelte Menge löste sich nach 02.00 Uhr auf“, ließ Yerlikaya auf X mitteilen. Kayseri gilt in der Türkei als Hochburg der Regierungspartei AKP. Bei der Präsidentschaftswahl 2023 bekam Erdogan hier 63,33 Prozent der Stimmen. Sein Herausforderer Kilicdaroglu kam gerade einmal auf 27,48 Prozent.

    In dieser Stadt will sich Erdogan keine weitere Blöße geben und hat deswegen Maßnahmen ergriffen. In der Stadt haben sich vermehrt Sicherheitskräfte postiert, die Personenkontrollen durchführen. Laut der Online-Nachrichtenseite Kayseri Haber wurde zudem eine Nachrichtensperre verhängt – aus „Schutz der Opfer und der Gesundheit sowie Moral der Gesellschaft“.

    https://www.msn.com/de-de/nachrichte...1b9cce1d&ei=24
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  10. #40
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    AW: Verhasste Syrer

    Türken und Syrer verbindet viel aber der Hass steigt
    Moslems können einfach nicht in Frieden leben.
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