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    Der zweite Versuch: Omar Elmuhamad eröffnet erneut einen syrischen Laden

    Statt wie insolvente Deutsche erst einmal vor dem Aus zu stehen, wagt es der Syrer erneut und nun gleich viel größer. Wer den Kredit vergibt und das auch noch ohne Sicherheiten und mit einem Schufa-Eintrag, schildert der Artikel nicht. Solche Hinweise wären für deutsche Arbeitslose und zukünftige Kleinunternehmer sehr hilfreich:

    Der zweite Versuch

    Omar Elmuhamad eröffnet erneut einen syrischen Laden. Das ist aber nicht sein einziges Projekt.
    Er will es noch einmal versuchen: Omar Elmuhamad betreibt seit einigen Wochen in der Brüderstraße in Zittau einen Laden mit exotischen Lebensmitteln. Im Sommer 2016 hatte der Syrer schon mal ein solches Geschäft eröffnet – damals in der Inneren Weberstraße. Nach gerade mal sieben Monaten war schon wieder Schluss. Nun wagt der 43-Jährige einen zweiten Versuch. „Man muss beim ersten Fehler nicht stehenbleiben“, meint Omar Elmuhamad.
    Er habe viel gelernt und weiß, was er mit dem ersten Laden falsch gemacht hat. Dazu gehört die Lage des Geschäfts. In der Inneren Weberstraße gab es wenig Laufkundschaft. „Hier, in der Brüderstraße, ist es besser“, blickt er auf die ersten Wochen zurück. Auch sei die Ladenmiete nicht so hoch, fügt der Syrer hinzu. Dafür übernahm er die komplette Ausstattung vom Vorgänger. Bis vor einigen Monaten befand sich in den Räumlichkeiten der Schoko-Laden. An der Außenfassade weht zwar noch das Namensbanner, drinnen werden nun aber Lebensmittel verkauft. Auf den Laden in der Brüderstraße ist Omar Elmuhamad eher zufällig aufmerksam geworden. Mit einem Bekannten hatte er sich mehrere Geschäfte angesehen – der in der Brüderstraße war da nicht dabei. Bei seiner Suche nach besseren Verkaufsräumen sah er schließlich einen Zettel im Schaufenster des ehemaligen Schoko-Ladens, rief den Vermieter an und innerhalb kurzer Zeit war der Mietvertrag ausgehandelt.
    Geld und Kreditanträge scheinen sowieso nur eine Nebensächlichkeit zu sein, denn eigentlich spielt die Lage des Geschäftes bzw. der Einzugskreis und damit die Erfolgsausicht immer eine Rolle bei der Prüfung, die hier offensichtlich nicht stattfgefunden hat. Aber vermutlich hat der Syrer dies generös aus seiner eigenen Tasche bezahlt und den Gläubigern seiner ersten Geschäftspleite die Schulden in Heller und Pfennig und mit einem ordentlichen Danke vergolten.


    Das Geschäft sei zwar etwas kleiner, dennoch bietet der Syrer hier ein deutlich größeres Sortiment an – von Tee und exotischen Gewürzen über Süßigkeiten bis hin zu Bohnen, Kichererbsen und Oliven. Mitten im Laden steht wieder eine große Kühltruhe mit Fladenbrot. Hatte er im ersten Laden von den meisten Waren oft nur eine Sorte, so gibt es jetzt eine größere Auswahl. Omar Elmuhamad bietet jetzt auch Gemüse und Halal-Fleisch an.
    Nicht nur seine Landsleute und andere Ausländer kaufen bei ihm ein, auch einige deutsche Kunden schauen bei ihm gern rein. Sie suchen meist ganz bestimmte Produkte wie türkischen Joghurt oder arabische Nüsse und Kekse. Die gibt es nur bei Omar Elmuhamad.
    Und er betreibt sogar ganz sauber und legal die als Treffpunkte illegalen Handeln und Geldwaschanlagen bekannten Shisha-Bars. Auch hier wurde das Anfangskapital offensichtlich einfach so aufgebracht:

    Auch wenn der Lebensmittel-Laden in der Brüderstraße besser als der in der Inneren Weberstraße angenommen wird, so will sich der Syrer dennoch nicht ganz und gar darauf verlassen. Seit Anfang des Jahres betreibt er gleich um die Ecke, in der Schulstraße, zusätzlich eine Shisha-Bar. Davon gibt es bereits mehrere in Zittau. Omar Elmuhamad ist sich aber sicher, dass es dennoch ein gutes Geschäft ist. Schon nach der Eröffnung seines ersten Lebensmittelladens trug sich der 43-Jährige mit dem Gedanken, auch ein Restaurant zu eröffnen. Diesen Traum erfüllt er sich nun. In der neuen Shisha-Bar können die Kunden nicht nur Wasserpfeife rauchen, sondern auch syrische Gerichte probieren.
    Und sogar dazu findet er die Zeit und möglicherweise ist der Journalist sogar ein Pate oder er dient einem:

    Und Omar Elmuhamad bringt darüber hinaus noch eine Internetzeitung heraus. Mit der verdient der gelernte Journalist momentan aber noch kein Geld. Er schreibt über alle möglichen Themen – von Politik bis hin zu Sport. Die Artikel erscheinen auf Deutsch, teilweise aber auch auf arabisch.
    https://www.sz-online.de/nachrichten...h-3850486.html
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Der zweite Versuch: Omar Elmuhamad eröffnet erneut einen syrischen Laden

    Diese "Internetzeitung" ist ein Witz. So einen Schwachsinn verkauft man dann dem Leser als etwas ganz besonderes. Wer aber gibt dem Syrer das Geld für den Laden? Interessante Frage. Was kaum bekannt ist, die Jobcenter drängen viele nicht ins Arbeitsleben zu integrierende Ausländer dazu sich mit Backshop u.ä. selbstständig zu machen. Ich weiß das von Türken, die bis zu drei Jahre bezuschusst werden. Will sich ein Deutscher selbstständig machen, werden andere Kriterien angelegt.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #3
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    AW: Der zweite Versuch: Omar Elmuhamad eröffnet erneut einen syrischen Laden

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Diese "Internetzeitung" ist ein Witz. So einen Schwachsinn verkauft man dann dem Leser als etwas ganz besonderes. Wer aber gibt dem Syrer das Geld für den Laden? Interessante Frage. Was kaum bekannt ist, die Jobcenter drängen viele nicht ins Arbeitsleben zu integrierende Ausländer dazu sich mit Backshop u.ä. selbstständig zu machen. Ich weiß das von Türken, die bis zu drei Jahre bezuschusst werden. Will sich ein Deutscher selbstständig machen, werden andere Kriterien angelegt.
    Wird der etwa nicht bezuschusst, wenn er einen Backshop aufmacht?

    Für deine These sprechen übrigens die vielen Backshops, die von Migranten in Stadtteilen mit hohem Migrationsanteil betrieben werden.

    Werden auch diese 1-Euro-Shops, ebenfalls dort anzutreffen, bezuschußt?
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
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    AW: Der zweite Versuch: Omar Elmuhamad eröffnet erneut einen syrischen Laden

    Zitat Zitat von Turmfalke Beitrag anzeigen
    Wird der etwa nicht bezuschusst, wenn er einen Backshop aufmacht?

    Für deine These sprechen übrigens die vielen Backshops, die von Migranten in Stadtteilen mit hohem Migrationsanteil betrieben werden.

    Werden auch diese 1-Euro-Shops, ebenfalls dort anzutreffen, bezuschußt?
    Die Ein-Euro-Shops werden nicht von Migranten betrieben. Es ist aber tatsächlich so, dass die Jobcenter Türken und Araber von vornherein als nicht vermittelbar behandeln. So erklärt sich, dass Türken 20 Jahre und länger arbeitslos sein können ohne diesem ganzen Druck ausgesetzt zu sein, der bei Deutschen angewendet wird. In Berlin arbeitet kaum ein Türke oder Araber in Fabriken oder Handwerksbetrieben. Die Jugendlichen sowieso nicht. Würde man diesen Trick nicht anwenden, dass unter 25-Jährige kein Hartz IV bekommen, wäre die Jugendarbeitslosigkeit enorm hoch. So aber bleiben die Statistiken sauber und die Kanzlerin kann damit glänzen, dass die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland sehr niedrig ist. Alles ist eben eine Frage der Interpretation.
    Um überhaupt diesem Klientel Beschäftigung zu verschaffen, wird eben die Selbstständigkeit gefördert. Wer einmal diese oft sehr primitiven Buden sieht, fragt sich wirklich, wie derartige Läden überhaupt existieren können.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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