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    Jobcenter schikaniert schwerkranke Frau

    Sollte diese Geschichte so stimmen, wäre es Zeit, einen Dankesbrief an die amtierende Bundeskanzlerin der Bundes-Republik Deutschland zu schreiben, denn immerhin steht sie seit 12 Jahren in der Regierungsverantwortung:

    Folgende Geschichte ist nicht fiktiv, sondern gerade stattfindende brutale Realität. Den Akteuren, z. B. AOK Nordwest, wurde die nachfolgende Situation geschildert. Reaktion: „Ja, da können wir Ihnen auch nicht helfen“. Das Jobcenter Gelsenkirchen ist, wie üblich, überhaupt nicht zu erreichen.
    Die betroffene Frau ist 63 Jahre alt und bezieht Arbeitslosengeld II. Die Betroffene erleidet Herzinfarkt und im Folgenden eine Lungenentzündung. Seit dem ist ist sie ab sofort dauerhaft für 24 Stunden. pro Tag auf eine externe Sauerstoffzufuhr durch ein medizinisches Gerät angewiesen. Der Sauerstoff wird durch einen sog. Konzentrator erzeugt, der einen erheblichen Strommehrverbrauch verursacht (350 Watt/h).
    Die Mehrkosten für den Stromverbrauch bekommt sie nicht vom Jobcenter erstattet, wohl aber auf Antrag von der Krankenkasse. Und genau hier beginnt die eigentliche Geschichte:

    Die Krankenkasse übernimmt die Stromkosten und überweist rückwirkend auf das Konto der Frau. Der Zahlungseingang auf dem Konto der Frau wird vom Jobcenter jedoch als „Einkommen“ gesehen. Die Folge: Das angebliche „Einkommen“ der Frau wird mit dem monatlichen Regelsatz verrechnet, d.h. die Frau hat nicht nur weiterhin zum Überleben die wesentlich höheren Stromkosten zu zahlen, sondern hat nun auch noch weniger monatliche Leistungen, um die hohen Stromkosten zu bezahlen.
    Das Beste wie üblich zum Schluß:

    Das angebliche „Einkommen“ der Frau wird vom Jobcenter als „sozialwidriges Verhalten“ beurteilt und die Frau wird für 3 Jahre mit 30 % pro Monat sanktioniert. Zudem soll sie bereits erhaltene Leistungen zurückzahlen. All das ist rechtlich durch das SGBII gedeckt. All das ist aber auch bittere Realität, wie die Frau gerade erfahren musste. Der einzige Weg ist nun dagegen zu klagen. Ein beschwerlicher Weg für eine schwekranke Frau
    http://www.gegen-hartz.de/mobile/mob...artphone=force
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Jobcenter schikaniert schwerkranke Frau

    Welche Quotenfrau hat sich da wohl ausgetobt?
    Als Einheimischer muß man unbedingt vermeiden, arm, krank oder alt zu sein. Jedes für sich ist schon schlimm genug. Trifft alles zusmmen, wird die Lage hoffnungslos.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  3. #3
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    AW: Jobcenter schikaniert schwerkranke Frau

    Verklagen und gleich zusätzlich auf Schmerzensgeld klagen. Ich war nie arbeitslos aber ich habe so viele Geschichten über diese Arschlöcher vom Amt gehört, dass ich mich wundere, dass so wenig von denen umgelegt werden.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  4. #4
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    AW: Jobcenter schikaniert schwerkranke Frau

    Bei so manchen Meldungen denkt man erstmal "Fake News" - "1 April" ... Wie soll man bei so viel Irrsinn noch zwischen Fakenews, Scherzartikel oder echte Meldung entscheiden ?

    >Ich war nie arbeitslos aber ich habe so viele Geschichten über diese Arschlöcher vom Amt gehört, dass ich mich wundere, dass so wenig von denen umgelegt werden.

    Das kommt daher daß die Deutschen wissen, der Sachbearbeiter ist nicht schuld an der teilweisen abstrusen Gesetzeslage. Und mehr als das Kreuz beim Wahlvorgang machen, kann man rechtlich korrekt leider nicht machen...
    Manche Einzelfälle drehen vielleicht durch - aber die breite Masse weiß, daß der kleine Sachbearbeiter nicht schuld hat...

  5. #5
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    AW: Jobcenter schikaniert schwerkranke Frau

    Es kommt immer darauf an, wie der Sachbearbeiter drauf ist. Es gibt darunter Leute, die gnadenlos schikanieren, wo man kulanter sein kann.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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