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    Flchtlinge kosten 450 Milliarden Euro!

    Flchtlinge kosten 450 Milliarden Euro!
    Aus einem Interview mit Hans Werner Sinn.

    Mit dem Einzug der AFD in den Bundestag wird die Debatte um die deutsche Migrationspolitik noch heftiger werden. Bereits jetzt hat sie uns den gesellschaftlichen Frieden gekostet. Was kostet sie uns noch? Oder bietet sie uns am Ende sogar Chancen?



    Nein, die Flchtlinge werden in der ersten Generation niemals so integriert werden knnen, dass sie die staatlichen Leistungen, die sie bekommen, auch selber durch die Steuern, die sie beitragen, bezahlen knnen. Das ist schon bei den Trken nicht passiert, noch nicht einmal in der zweiten Generation. Und die Berechnungen, wie die von Bernd Raffelhschen, deuten darauf hin, dass eine Million Flchtlinge den deutschen Staat langfristig bis zu ihrem Lebensende 450 Milliarden Euro kosten werden. Letztlich bezahlen sie einfach zu wenig Steuern, um die ffentlichen Leistungen, die sie beanspruchen, ausgleichen knnen. Es geht ja nicht nur um die Sozialleistungen. Das bersehen viele.
    Wie msste man dann Ihrer Meinung nach Flchtlingspolitik in Deutschland betreiben?



    Nach dem Recht. Das Grundgesetz ist eindeutig. Es besagt, dass Flchtlinge, die aus einem sicheren Drittland, ob EU-Land oder nicht EU-Land, einreisen, nicht das Recht auf Asyl in Deutschland beanspruchen knnen. Das Asylgesetz, das darauf aufbaut, besagt, dass Flchtlinge, die aus einem sicheren Drittland einreisen, um Asyl zu beantragen, an der Grenze zurckzuweisen sind. Das ist ein klarer Imperativ. Womit die rechtliche Obergrenze fr neue Flchtlinge, die auf dem Landwege Deutschland erreichen, praktisch null ist. Nicht etwa 200.000. Dass das unpragmatisch ist und so schon deshalb nicht geht, weil wir an der Flchtlingsverteilung der EU teilnehmen sollten, das steht auf einem anderen Blatt. Ich beurteile nur die Rechtslage. Es geht nicht, dass sich eine Regierung unter Hinweis auf humanitre oder sonstige Grnde einfach ber das Recht hinwegsetzt, ohne den Bundestag darum zu bitten ein neues Recht zu schaffen.
    Lassen Sie uns einmal verstrkt auf die europische Union blicken. Was sind in den nchsten vier Jahren die dringlichsten wirtschaftlichen Probleme der EU?



    Das Flchtlingsthema ist das Thema Nummer eins. Das zweite Thema ist die Massenarbeitslosigkeit in Sdeuropa, resultierend aus einer fehlenden Wettbewerbsfhigkeit, die uns in eine Transferunion hineinzuziehen droht. Das dritte Thema ist, dass die Banken in Sdeuropa in riesigem Umfang mit faulen Krediten belastet sind. Und viertens: die Fragmentierung der Energiemrkte.
    Stichwort Sdeuropa: Ist, die finanzielle Lage der Staaten dort betreffend, Land in Sicht?



    Nein, berhaupt nicht. Unter dem Schutz der Haftungsvergemeinschaftung, der Frau Merkel im Jahr 2012 zugestimmt hat und die dazu fhrte, dass die Zinsen, zu denen sich die Lnder verschulden konnten, fielen, haben sich diese Lndern massiv zustzlich verschuldet. Damit ist die Gefahr einer Schuldenlawine entstanden, die ich fr auerordentlich problematisch halte.
    Zuletzt rckte vor allem Italien verstrkt in den Fokus. Wie gro ist das Risiko, das von dort kommt?



    In Italien liegen die faulen Kredite der Banken bei etwa 90 Prozent des gesamten Eigenkapitals des italienischen Bankensystems. Wrde Deutschland als grter Garantiegeber durch Rettungsfonds und EZB-Politik die italienischen Staatspapiere nicht garantieren, dann kme Italien in enorme Schwierigkeiten und knnte sich wahrscheinlich nicht mehr im Euro halten.
    Der franzsische Prsident Emmanuel Macron schlug in seiner vielbeachteten Rede zuletzt unter anderem einen gemeinsamen Haushalt und eine gemeinsame Verteidigung fr die EU vor. Wre das der richtige Weg fr Europa? Und auch der richtige fr Deutschland?



    Den Vorschlag einer gemeinsamen Verteidigung begre ich. Was ich nicht begre, ist sein Vorschlag eine Sozialunion in Europa zu schaffen, indem er alle Mindestlhne auf das franzsische Niveau anheben und zum Ausgleich fr die entstehende Arbeitslosigkeit ein Transfersystem einrichten will. Das wrde Europa dramatisch schwchen und insbesondere den, der das dann bezahlen muss. Und das wre Deutschland. Es wrde aber auch dazu fhren, dass jene Lnder, die wir dann aufgrund ihrer viel hheren Arbeitslosgkeits- und Geringverdiener-Anteile untersttzen mssten, nie wieder auf die Beine kmen. Die Transfers sttzen die knstlich berhhten Einkommen, was die Wettbewerbsfhigkeit dauerhaft determiniert.


    Weitere wirtschaftsliberale Positionen des Herrn Sinn hier:

    http://www.theeuropean.de/hans-werne...t-eindringlich
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Mastab seiner beschrnkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preuischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Flchtlinge kosten 450 Milliarden Euro!

    Hab ich das richtig gelesen, nur eine Mio Flchtlinge verursacht diese enormen Kosten ??????????????????????????????????
    Nur ein Flgelschlag eines Schmetterlings kann einen Wirbelsturm auslsen

  3. #3
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    AW: Flchtlinge kosten 450 Milliarden Euro!

    Zitat Zitat von ryder Beitrag anzeigen
    Hab ich das richtig gelesen, nur eine Mio Flchtlinge verursacht diese enormen Kosten ??????????????????????????????????
    Diese Million ist ja nun im Fokus, die anderen zig Millionen, die schon im Land waren und jene zig Millionen die noch kommen werden, sind in den 450 Milliarden nicht drin. Unser Land wird so abgrundtief zugrunde gerichtet, wie es nur 1648 vergleichbar war.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  4. #4
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    AW: Flchtlinge kosten 450 Milliarden Euro!

    Was viel schlimmer ist: Diese Massen kosten uns unsere Heimat. Und das lt sich in Zahlen nicht ausdrcken.
    Einigkeit und Recht und Freiheit fr das deutsche Vaterland

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