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    Flüchtlinge kommen mit Bürgern zusammen

    Wieviele der Limburger Bürger nun Ehrenamtliche bzw. Integrationslotsen sind, verrät der Artikel nicht.

    Begegnungsfest der Malteser Flüchtlinge kommen mit Bürgern zusammen

    „Unfassbar, wie viele gekommen sind!“ freute sich Cara Basquitt, die das Begegnungsfest organisiert hatte. Gemeinsam feierten mehr als 130 Geflüchtete, Integrationslotsen und interessierte Limburger den ersten Jahrestag seit der offiziellen Einführung des Malteser-Integrationsdienstes am Standort Limburg.
    Stilistisch immer wie in einem schlechten Roman, so einem Heftchen-Roman: "Unfassbar, wie viele gekommen sind!", freute sich....

    Es folgt die übliche Einleitung:

    Es duftet nach Kaffee und arabischen Gewürzen, ein reichhaltiges Buffet mit internationalen Köstlichkeiten von feurigem Gemüse über Pizza bis zu Himbeerquark ist angerichtet
    Doch vor dem gemeinsamen Essen – das größtenteils über den ganzen Nachmittag von den Flüchtlingen selbst zubereitet wird – präsentierte sich der Malteser Projektchor erstmals vor Publikum. „Unser Schwerpunkt liegt auf dem deutschen Volkslied“, erklärt Chorleiter Andreas Frese. Und so singen sie beim Begegnungsfest des Malteser-Integrationsdienstes in Limburg von bunten Wäldern und freien Gedanken, aber auch von der untergehenden Sonne vor Capri.
    Gibt es ein deutsches Volkslied von der untergehenden Sonne vor Capri? Das kenne ich nicht.

    „Das Erarbeiten der Liedtexte bringt die Jungs beim Deutsch-Lernen ein gutes Stück weiter“, so die Erfahrung von Andrea Knopp, die selbst mitsingt und auch beruflich mit Flüchtlingen zu tun hat. Sie arbeite in einer Wohngruppe von 16 geflüchteten Jugendlichen und sei froh, wenn ihre Schützlinge in der Freizeit etwas Sinnvolles tun, statt sich am Bahnhof oder in der Werkstadt rumzutreiben. „Bei allen, die hier die Gruppenangebote wahrnehmen, klappt die Integration wunderbar, denn sie finden Freunde und bilden neue Interessen aus.“ Wie Hussein aus Somalia: Der 18-jährige Analphabet habe nie zuvor einen Stift in der Hand gehalten. Inzwischen lerne er Lesen und Schreiben, habe großen Spaß am Singen und die Chorproben hätten ihm einen ganz neuen Zugang zu unserer Sprache eröffnet.
    Auch Khalil Taijk und seine Söhne Nima (9) und Nawid (15) lieben Musik. Sie leben seit gut zwei Jahren in Deutschland und haben ihre traditionellen Instrumente nachgeholt. „Mein Vater war richtig krank ohne sein Robab“, erzählt Nawid, der beim Auftritt die Trommel schlug. Ihre afghanischen Lieder – gesungen von Nima – handelten von der Aufbruchstimmung im Frühling und von der verzweifelten Suche nach etwas Wichtigem, das verloren gegangen ist.
    Als gut erzogener Deutscher darf man sich nur einen Bruchteil über den Umstand, dass es Flüchtlingen gelingt, ihre Instrumente aus dem Land der Flucht nachzuholen, wundern. Es ist möglich, also also...Mit den Papieren und anderen Dokumenten sieht es aber offensichtlich schlechter aus...

    Nun aber ein kleiner, unfreiwilliger Hinweis auf die Gästeliste:

    Seit dem Start des Malteser-Integrationsdienstes vor einem Jahr sind etwa 50 Integrationslotsen ausgebildet worden. „Das ist ein Ganztageskurs, in dem es um interkulturelle Kommunikation und rechtliche Grundlagen geht. Auch die Themen Nähe und Distanz werden behandelt oder wie die Helfer mit Anfeindungen umgehen können“, so Referentin Cara Basquitt.
    130 Menschen kamen nach Angaben der Malteser zur Feier, darunter auch die erwähnten 16 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge und die Organisatorin. Dazu auf jeden Fall die 50 erst vor kurzem ausgebildeten Integrationslotsen, möglicherweise mit ihren Familien. Dazu noch ein paar Malteser-Organisatoren, die Flüchtlinge, die größtenteils kochen und ein paar weitere Flüchtlinge. So gewinnt man den Eindruck, dass die interessierten Limburger die Integrationslotsen selber gewesen sind.

    Man blieb unter sich.

    Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sowie Supervision gehören ebenfalls zum Programm. Die Lotsen sollten ein bis zwei Stunden pro Woche in das Ehrenamt investieren, bei der individuelle Begleitung von Flüchtlingen bei Behördengängen. Auch zur Unterstützung beim Deutschlernen, beim gemeinsamen Kochen im Café, in der Hausaufgabenbetreuung und bei den Theater- oder Chorprojekten können sich die Integrationslotsen einbringen.


    „Nach der Grundausbildung hatte ich ja erst einmal gar keine Vorstellung, wie das tatsächlich läuft“, erinnert sich Beate Schäfer aus Dauborn. Sie habe anfangs eine FlüchtIingsfamilie betreut, fühlte sich aber bald überfordert. „Jetzt fokussiere ich auf Kinder und komme zweimal wöchentlich zur Hausaufgabenbetreuung ins Malteser-Zentrum“, sagt sie. Und das sei genau ihr Ding.
    Von der Bundesregierung gefördert, von wem sonst? Zur Erinnerung: Die Bundesregierung verzeichnet die Einnahmen aus Steuergeldern.

    Der Malteser Integrationsdienst wird von der Bundesregierung gefördert, erklärt Cara Basquitt. Sie hofft auf eine langfristige Fortsetzung der Zuschüsse trotz zurückgehender Flüchtlingszahlen. „Auch die, die bereits hier sind, brauchen weiterhin unsere Hilfe zur Integration, da steht noch viel Arbeit an“, sagt sie. Was sie vor allem bedrücke, sei das Fehlen von bezahlbarem Wohnraum.
    http://www.nnp.de/lokales/limburg_un...art680,2815115
    Geändert von Turmfalke (04.11.2017 um 16:46 Uhr)
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Flüchtlinge kommen mit Bürgern zusammen

    „Unfassbar, wie viele gekommen sind!“ freute sich Cara Basquitt, die das Begegnungsfest organisiert hatte. Gemeinsam feierten mehr als 130 Geflüchtete, Integrationslotsen und interessierte Limburger
    Man ist also unter sich geblieben.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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