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    Obdachlose Zahl der Wohnungslosen steigt in kurzer Zeit deutlich an

    Obdachlose Zahl der Wohnungslosen steigt in kurzer Zeit deutlich an
    In den vergangenen Monaten haben deutlich mehr Menschen in Hattingen ein Obdach gesucht. Die Stadt will sie jetzt in Wohncontainern unterbringen. Die Zahl der Wohnungslosen in Hattingen ist drastisch gestiegen. Die Gründe sind vielfältig. „Der Wohnungsmarkt ist abgegrast“, sagt Birgit Land. Sie leitet seit März die Wohnungslosenhilfe der Diakonie. Und beobachtet seither: „Immer mehr Eltern schmeißen Jugendliche zu Hause raus.“
    Die Entwicklung beunruhigt sie zutiefst. Als Birgit Land nach Hattingen kam, seien drei, vier Männer obdachlos gewesen. Jetzt sind es 18 und zwei Frauen. Letztere leben in einer städtischen Wohnung. Die Männer sind im Gebäude Werksstraße 40 untergebracht, das an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe verkauft werden und vom Industriemuseum genutzt werden soll.
    Schade, ich dachte, es werden für sie nun Häuser gebaut!

    Die männlichen Wohnungslosen sollen in Wohnmodul D eine neue Bleibe finden. Nicht weit weg, an der Werksstraße 34. Um das Gebäude will die Stadt für 3000 Euro einen Zaun ziehen, damit sich Wohnungslose, die dort auch einen eigenen Eingang haben, und Flüchtlinge nicht ins Gehege kommen. „Die Erfahrungen haben gezeigt, dass es bei der gemeinsamen Unterbringung zu vermehrten Spannungen und Auseinandersetzungen kommt“, begründet die Stadt die geplante Abgrenzung der Bereiche, die auch bei der derzeitigen Unterbringung gegeben ist.
    Die Umzugspläne wird die Verwaltung dem Sozialausschuss kommende Woche vorstellen. „Aufgrund des speziellen Personenkreises und zur Vermeidung von Gewalteskalationen“ sollen die Männer, die keine Wohnung haben, in der Regel in Einzelzimmern untergebracht werden. Stefanie Berkermann, Leiterin der Abteilung Soziales und Wohnen, prüft, wer mit wem auskommt und zu zweit untergebracht werden kann. In Wohnmodul D stehen auf zwei Etagen 20 Wohneinheiten zur Verfügung.
    Da die Lage auf dem Wohnungsmarkt weiter angespannt sei, rechnet die Stadt mit einem weiteren Anstieg der Wohnungslosenzahl. Zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten würden geprüft, Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung von Wohnungslosigkeit mit der Diakonie und Resozialisierungsprogramm weiterentwickelt.
    Tut man hier so, als sei dies alleine ein Problem von jungen Erwachsenen, die daheim rausfliegen?

    Birgit Land beobachtet, dass immer häufiger junge Leute bis 25 Jahre zu Hause rausfliegen. Die Gründe dafür beschrieb sie bereits kurz nach ihrem Dienstantritt in Hattingen: Zum Beispiel, weil in der Familie kein Zimmer mehr frei für die jungen Menschen ist, wenn Eltern mit neuen Partnern zusammenziehen. Ihnen eine Wohnung zu besorgen, werde angesichts der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt immer schwieriger. Und: „Bis dringend benötigte Sozialwohnungen gebaut sind, wird es noch dauern“, so Stefanie Berkermann.
    https://www.waz.de/staedte/hattingen...212396189.html

    Die erste Meldung über Asylbewerber in Hattingen war bei meiner Suche übrigens die:

    Asylbewerber aus Hattingen schlägt Vorsitzenden Richter der Großen Strafkammer am Landgericht nieder - Urteilsverkündung eskalierte


    4 Bilder


    Der Angeklagte (Mi.) beim Landgericht in Essen neben seinem Verteidiger Dr. Gregor Hanisch (li.) und dem Dolmetscher (re.)

    4 Bilder


    Zimmerbrand im EG der Unterkunft am 3.4.2016

    Hattingen: Werksstraße | Die heutige Hauptverhandlung beim Landgericht in Essen eskalierte. Nachdem kurz nach 15 Uhr der Vorsitzende Richter der Großen Strafkammer das Urteil gesprochen und der Angeklagte Asylbewerber aus Eritrea dieses angenommen hatte, kam es zu einem schweren Zwischenfall.
    Richter niedergeschlagen

    Der Angeklagte griff sich einen Papierkorb und schlug diesen so schnell auf den Kopf des Vorsitzenden Richters Hahnemann der 16. Großen Strafkammer, dass die beiden anwesenden Justizwachtmeister nicht mehr rechtzeitig eingreifen konnten. Durch den Angriff stürzte der verletzte Richter zu Boden.

    Beim Landgericht wurde Alarm ausgelöst. Mehrere Justizwachtmeister kamen ihren Kollegen zu Hilfe und brachten den verurteilten Angeklagten in ihre Gewalt.
    Notarzt erforderlich

    Der alarmierte Notarzt übernahm die Erstversorgung des verletzten Vorsitzenden Richters und veranlasste wegen der Kopfverletzungen einen Transport in eine Klinik.

    Die im Gerichtssaal Anwesenden waren während der blitzschnellen Tat wie gelähmt.

    Der Stadtspiegel berichtete schon, dass die öffentliche Hauptverhandlung Ende April 2016 beim Amtsgericht Hattingen wegen Körperverletzung bereits eine unerwartete Wende nahm.
    Feuerwerksbatterie auf Menschen geschossen

    Der Asylbewerber aus Eritrea war angeklagt, in der Silvesternacht 2016 eine bereits gezündete Feuerwerksbatterie anderer Gäste bewusst umgedreht zu haben. Dadurch flogen die Raketen direkt in eine ca. 80 Personen umfassende Gästegruppe, die vor der Gebläsehalle stand. Zwei Personen erlitten dabei schmerzhafte Verletzungen.
    7 Monate Haft ohne Bewährung lautete das Urteil für den Nordafrikaner.

    Während der Gerichtsverhandlung ließ der Angeklagte plötzlich durch seinen Dolmetscher übersetzen, dass er in sein Heimatland Eritrea zurück möchte. Er habe auch versucht, sich durch das Anzünden von Bettwäsche in seinem Zimmer im Dachgeschoß des Übergangswohnheimes an der Werksstraße umzubringen.
    Brandstiftung gestanden

    Dadurch war das Zimmer des Asylbewerbers am 12.4.2016 vollständig ausgebrannt. Vor diesem Brand im Dachgeschoss hatte der Asylbewerber im Erdgeschoss des Übergangswohnheimes gewohnt. Am 3.4.2016 war auch dieses Zimmer im Erdgeschoss ausgebrannt. Diese Tat will der Angeklagte allerdings nicht begangen haben.

    "Das Feuer hat ein Deutschmann" gelegt", so der Angeklagte über seinen Dolmetscher vor dem Landgericht.

    Der Asylbewerber wurde Ende April noch im Gerichtssaal verhaftet.

    Die aktuelle Nachfrage des Stadtspiegel bei Feuerwehr und Stadt Hattingen nach der Höhe der entstandenen Einsatzkosten und der Kosten des Gebäudeschadens wurde von beiden Stellen mit Verweis auf den Datenschutz nicht beantwortet.

    Die 16. Große Strafkammer des Landgerichtes Essen verhandelte gestern und heute die Anklage der Brandstiftung. Aufgrund der Aussagen und des „auffälligen Verhaltens“ des Angeklagten hatte ein Sachverständiger für forensische Psychiatrie ein Gutachten erstellt. Das genaue Alter des Angeklagten konnte auch bis zum Ende des Strafprozesses nicht geklärt werden, soll aber zwischen 24 und 26 Jahren liegen.

    Immer wieder ließ der Angeklagte über seinen Dolmetscher erklären, er wolle zurück nach Eritrea, fühle sich hier von Kameras beobachtet, zumal ihn auch "Kameras in seinem Bauch" kontrollieren würden.

    Die Anklage wegen Brandstiftung wurde noch um den Tatvorwurf der Körperverletzung erweitert, da der Asylbewerber in der Untersuchungshaft im Mai auf JVA-Bedienstete eingeschlagen und dabei 2 Beamte verletzt hatte.
    Sachverständiger sieht Gefahr weiterer Straftaten

    Der Sachverständige kam zu dem Ergebnis, dass der aus Eritrea stammende Mann unter einer krankhaften seelischen Störung (paranoiden hallozinatorischen Psychose) leidet und damit als schuldunfähig anzusehen ist. Da der Sachverständige nicht ausschließen kann, dass mit weiteren erheblichen Straftaten zu rechnen ist, empfahl er der Großen Strafkammer des Landgerichtes, für den Angeklagten eine dauerhafte Unterbringung in einer geschlossenen forensischen Psychiatrie anzuordnen.

    Das Landgericht folgte dann in seinem Urteilsspruch der Empfehlung des Sachverständigen und ordnete eine unbefristete Unterbringung des Asylbewerbers in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung an. Die Kosten hierfür trägt die Allgemeinheit. Der Tagespflegesatz für einen Patienten im LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie liegt nach Angaben des Landschaftsverbandes aktuell bei 278,88 Euro, dieses entspricht etwa 8.400 Euro pro Monat.

    Dass sich die Befürchtung des Sachverständigen so schnell bewahrheiten sollte, damit hatte keiner gerechnet.

    Nachtrag:
    Auf Nachfrage teilte der Pressesprecher des Landgerichtes Dr. Johannes Hidding dem Stadtspiegel am 27.10.2016 mit, dass der verletzte Richter Hahnemann nach entsprechender Behandlung das Krankenhaus am gestrigen Abend noch verlassen konnte.

    Erläuterung :
    § 63 Strafgesetzbuch
    Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus

    Hat jemand eine rechtswidrige Tat im Zustand der Schuldunfähigkeit (§ 20) oder der verminderten Schuldfähigkeit (§ 21) begangen, so ordnet das Gericht die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an, wenn die Gesamtwürdigung des Täters und seiner Tat ergibt, daß von ihm infolge seines Zustandes erhebliche rechtswidrige Taten, durch welche die Opfer seelisch oder körperlich erheblich geschädigt oder erheblich gefährdet werden oder schwerer wirtschaftlicher Schaden angerichtet wird, zu erwarten sind und er deshalb für die Allgemeinheit gefährlich ist. ....
    http://www.lokalkompass.de/hattingen...e-d706998.html
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

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    AW: Obdachlose Zahl der Wohnungslosen steigt in kurzer Zeit deutlich an

    Birgit Land beobachtet, dass immer häufiger junge Leute bis 25 Jahre zu Hause rausfliegen. Die Gründe dafür beschrieb sie bereits kurz nach ihrem Dienstantritt in Hattingen: Zum Beispiel, weil in der Familie kein Zimmer mehr frei für die jungen Menschen ist, wenn Eltern mit neuen Partnern zusammenziehen.
    So, so. Oder liegt es eher daran, dass diese Jugendlichen kein Hartz IV bekommen weil die Eltern sich bis 25 um sie kümmern müssen? Da werden dann gerne Märchen erzählt um doch in den Genuss der Stütze zu kommen. Leute aus dem Orient sind da Spezialisten.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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