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    Internationales Kulturfest in Litzelstetten: Einheimische und Flüchtlinge feiern gemeinsam

    Internationales Kulturfest in Litzelstetten: Einheimische und Flüchtlinge feiern gemeinsam
    Mehr als 100 Geflüchtete und Einheimische haben beim ersten Internationalen Kulturfest in Litzelstetten gemeinsam gefeiert. Das Zusammenkommen und das gegenseitige Kennenlernen standen im Fokus, ebenso wie die Informationen aus erster Hand von „83 integriert“.
    Der Anlass war sensationell“, wertet Uwe Schuran vom Caritas-Verband und Koordinator des Café International in Dettingen. „Und mit welcher Euphorie die Geflüchteten mitgewirkt haben und Deutsch gesprochen haben. Das war beeindruckend“, fügt Brigitte Fuchs vom Unterstützerkreis Konstanz-Litzelstetten (UKLi) hinzu.
    „Nach dem Fest wollte ich eigentlich Fegen. Aber ich bin gar nicht dazugekommen. Kaum hatte ich ein kleines Häufchen, schon war einer der Geflüchteten mit Schaufel und Besen zur Stelle“, freut sich Clea Weiß noch immer über diese Hilfsbereitschaft. Der positive Eindruck, den die Neubürger aus fernen zum Teil fremden Ländern hinterlassen haben, ist durchwegs positiv und nachhaltig.
    „Sie waren glücklich, dass sie helfen konnten, haben es genossen, mitwirken zu dürfen, und wollten eigentlich gar nicht mehr gehen, so wohl haben sie sich gefühlt“, berichtet Daniela Winkler von „83 integriert“.Sie sind hier, bemühen sich Deutsch zu sprechen, und freuen sich immer, wenn sie jemanden treffen.“ Die Außenkontakte zu den Einheimischen sind wichtig für die Geflüchteten.
    „Keine Wohnung, keine Arbeit, kein Bescheid“

    Uwe Schuran erzählt von einem eher schüchternen Iraker, von Beruf Ingenieur. „Keine Wohnung, keine Arbeit, kein Bescheid“, skizziert Schuran und fügt an: „Nur warten und keine Ablenkung: Das zermürbt. Das Fatale an dieser ewigen Mühle: Dann denkt man über die negativen Erlebnisse nach.“ Und deshalb werde jede Veranstaltung, jedes Angebot gerne angenommen.
    Wohnraum für Flüchtlinge zu finden, ist das Ziel beider Initiativen - UKLi und „83 integriert“. Grundlage aber sei, erst einmal Vertrauen zu schaffen, findet Karin Müller. „Wir wollen Türöffner sein und Begegnungsmöglichkeiten schaffen“, so Klaus Döringer. „Wenn sie sich sympathisch finden, kann durchaus auch ein Wohnungsangebot folgen“, meint er.
    „Wichtig ist ein offenes Miteinander“

    Ziel des Festes war es nicht, lediglich ein Strohfeuer zu entzünden, sondern nachhaltig zu wirken. UKLi will deshalb im Litzelstetter Milchhäusle im Komturweg weitere Begegnungsmöglichkeiten schaffen. „Wichtig ist ein offenes Miteinander. Aktionen, bei denen man gemeinsam etwas macht. Wir bräuchten einen Aufhänger“, so Brigitte Fuchs.
    „Gemeinsam kochen – gemeinsam essen“, wirft Klaus Döringer die Idee für eine gemeinschaftliche Kochaktion in die Runde. „Ein Spieleabend wäre doch auch etwas“, ergänzt Klaus Wagner. Das Motto könnte dann lauten: „Zusammen spielen – zusammen lachen.“ Brigitte Fuchs denkt auch an eine Beteiligung an der Adventsfenster-Aktion in dem Konstanzer Stadtteil. „Litzelstetter könnten dann gemeinsam mit Geflüchteten, ein Fenster dekorieren“, meint sie.
    !!!!!

    Besinnliche Zeit für Christen und Muslime

    Islam und Christentum - ist das vereinbar? „Man muss halt erklären“, findet Daniela Winkler. „Etwas Besinnliches zu machen und unseren Brauch gemeinsam feiern“, findet sie eine gute Idee. Mit der in Deutschland verankerten Kultur vertraut zu machen, sei ebenfalls wichtig für Integration. Dazu gehöre auch die Fasnacht, so Fuchs.
    Zwei Themen-Aktionen stehen deshalb schon fest, „damit wir auf leichte Art zusammenkommen“, stellt Brigitte Fuchs fest. Ende des Jahres will UKLi ein Resümee ziehen. „Dann werden wir besprechen, wie wir weitermachen, und welche Projekte sich herauskristallisieren“, so Fuchs.
    Brigitte Fuchs hat übrigens beim Konstanzer Altstadtlauf Geflüchtete begleitet, die unbedingt daran teilnehmen wollten. Über die spontane Hilfsbereitschaft eines Konstanzers freute sich die Litzelstetterin besonders. Die Anekdote erzählt sie in diesem Video.
    Die konnten nicht alleine laufen.

    https://www.suedkurier.de/region/kre...372448,9473078
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Internationales Kulturfest in Litzelstetten: Einheimische und Flüchtlinge feiern gemeinsam

    Es ist doch eher so, dass diese in die Jahre gekommenen und gelangweilten Wohlstandsbürger glücklich über ihre wohltätige Ader sind. Empfänglich für Taqiyya und Märchen aus dem Orient.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #3
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    AW: Internationales Kulturfest in Litzelstetten: Einheimische und Flüchtlinge feiern gemeinsam

    Und schon waren die Geflüchteten mit Schaufel und Besen zur Stelle:

    „Nach dem Fest wollte ich eigentlich Fegen. Aber ich bin gar nicht dazugekommen. Kaum hatte ich ein kleines Häufchen, schon war einer der Geflüchteten mit Schaufel und Besen zur Stelle“,
    Sie haben sich so wohl gefühlt. Sie wollten gar nicht mehr nach Hause:

    „Sie waren glücklich, dass sie helfen konnten, haben es genossen, mitwirken zu dürfen, und wollten eigentlich gar nicht mehr gehen, so wohl haben sie sich gefühlt“,
    Sie freuen sich immer, jemanden zu treffen:

    „Sie sind hier, bemühen sich Deutsch zu sprechen, und freuen sich immer, wenn sie jemanden treffen.“
    Die Armen!
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

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