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    Professorin fordert Studentin auf, Kopftuch abzulegen

    Professorin fordert Studentin auf, Kopftuch abzulegen - Eklat
    Berlin. An der Universität Würzburg musste eine Politik-Vorlesung unterbrochen werden, weil es einen Streit um ein Kopftuch im Auditorium gegeben hatte.
    Wie unter anderem die „Augsburger Allgemeine“ berichtet, hatte die Professorin zum Start ihrer Vorlesung alle Studentinnen und Studenten aufgefordert, ihre Kopfbedeckungen abzunehmen. Gezielt soll die Dozentin dabei auch eine 19-jährige Muslimin mit Kopftuch angesprochen haben. Die Studentin sei der Aufforderungen aber nicht nachgekommen, woraufhin der Streit im Hörsaal entbrannte.
    Die Professorin soll die Studentin, die türkische Wurzeln hat, darauf hingewiesen haben, dass die Universität ein säkularer Raum sei und religiöse Bekenntnisse dort nicht zulässig seien. Die Studentin wiederum verwies auf die Religionsfreiheit. Viele ihrer Kommilitonen sollen sich daraufhin mit der Muslimin solidarisiert und den Hörsaal verlassen haben. Die Vorlesung sei daher für zehn Minuten unterbrochen worden.
    „So wurde ich noch nie belästigt“

    Gegenüber der „Augsburger Allgemeinen“ bekräftigte die Studentin, die nach der Pause ohne weitere Diskussion an der Vorlesung teilnahm, ihren Standpunkt. Die Kopfbedeckung gehöre für sie zu ihrer Religionsausübung, es sei ihre eigene und freie Entscheidung, das Kopftuch zu tragen. Gegenüber der „Mainpostwurde die junge Frau deutlicher:So wurde ich noch nie belästigt.“
    Auch die Studierendenvertretung der Uni Würzburg kritisierte das Vorgehen der Professorin scharf. „Während sie einerseits den Respekt der Studierenden einforderte, verhielt sie sich selbst durch die Gleichsetzung von Kopftüchern mit allen anderen Kopfbedeckungen äußerst respektlos.
    Durch ihr Verhalten hat sie eindeutig eine Grenze überschritten“, wird die Studierendenvertreterin Lucie Knorr zitiert, die selbst in der Vorlesung gesessen haben will.
    So ganz zu Kreuze kriecht die Professorin noch nicht

    Laut den regionalen Zeitungen hat sich die Professorin in einer schriftlichen Stellungnahme der Universität geäußert. „Sie bedauert die Aufregung und die Missverständnisse, die sich aus der Artikulation ihrer persönlichen Missbilligung ergeben haben“, zitiert die „Augsburger Allgemeine“ aus der Erklärung der Uni.
    weswegen nichts weniger als ihr Kopf gefordert wird:

    Diese Stellungnahme trug allerdings nicht dazu bei, die Diskussion um den Vorfall zu beruhigen. Besonders bei Facebook fordern viele Studierende nun weitere Konsequenzen.
    https://www.derwesten.de/panorama/st...212366559.html

    Kommende Professorinnen werden den Koran auswendig kennen.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Professorin fordert Studentin auf, Kopftuch abzulegen

    Die Kopfbedeckung gehöre für sie zu ihrer Religionsausübung
    Wenn das "Kopftuch" so eminent wichtig ist, dann darf sie hier nicht leben. Als gläubige und praktizierende Muslimin kann sie nicht in einem Land - der nach ihrer Auffassung "Ungläubigen" - leben! Wenn sie trotzdem in Deutschland bleibt, kann ihr Glaube nicht so tief sein, wie sie es vorgibt. Mohammed musste einst seinen Geburtsort Mekka verlassen und nach Medina gehen, weil er in Mekka seinen Glauben nicht leben konnte. Dies ist bis heute Richtschnur für Muslime. Wer also in Deutschland seinen islamischen Glauben nicht leben kann, der muss gehen!
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #3
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    AW: Professorin fordert Studentin auf, Kopftuch abzulegen

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Wenn das "Kopftuch" so eminent wichtig ist, dann darf sie hier nicht leben. Als gläubige und praktizierende Muslimin kann sie nicht in einem Land - der nach ihrer Auffassung "Ungläubigen" - leben! Wenn sie trotzdem in Deutschland bleibt, kann ihr Glaube nicht so tief sein, wie sie es vorgibt. Mohammed musste einst seinen Geburtsort Mekka verlassen und nach Medina gehen, weil er in Mekka seinen Glauben nicht leben konnte. Dies ist bis heute Richtschnur für Muslime. Wer also in Deutschland seinen islamischen Glauben nicht leben kann, der muss gehen!
    Es sei denn, er wäre fest entschlossen, das Land in seinem Sinne umzugestalten. Wenn dieses Land und seine Bürger nicht bereit oder fähig sein sollten, sich dagegen zu wehren, dürfte er am Ende Erfolg haben.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  4. #4
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    AW: Professorin fordert Studentin auf, Kopftuch abzulegen

    Die Fortsetzung der Geschichte:

    An deutschen Unis werden Banalitäten skandalisiert

    Bloß nicht Falsches sagen – an Hochschulen in Deutschland regiert ein Geist, der kaum noch Widerspruch zulässt. Wer aus dem Rahmen fällt, muss mit Konsequenzen rechnen. So wie zuletzt in einem Fall in Würzburg.
    Die Einleitung:

    Seit dem 25. Oktober steht die akademische Laufbahn von Gisela Müller-Brandeck-Bocquet infrage. Die Würzburger Professorin ist dem Verdacht ausgesetzt, eine Rechtspopulistin zu sein. Was war geschehen? In der Einführungsveranstaltung „Internationale Beziehungen“ hatte die Politikwissenschaftlerin Studenten im ersten Semester aufgefordert, ihre Kopfbedeckungen abzunehmen.
    Die Schilderung des Vorgangs:

    Gemeint waren die jungen Männer, die mit Basecaps in der Vorlesung saßen. Allerdings soll Müller-Brandeck-Bocquet auch explizit eine Studentin mit Kopftuch angesprochen und diese aufgefordert haben, es den Männern gleichzutun. „Das gilt auch für Sie“, erinnern sich Studenten an die Worte der Professorin zur jungen Muslima. Die Universität sei ein säkulärer Raum, soll Müller-Brandeck-Bocquet gesagt haben. Religion habe darin nichts verloren.
    Die erste Reaktion:

    Es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung, Kommilitonen schlugen sich auf die Seite der 19-jährigen Muslima und verließen empört den Hörsaal. Müller-Brandeck-Bocquet bedauerte danach in einer schriftlichen Stellungnahme den Vorfall. Es sei ihr lediglich um Gleichbehandlung von Männern und Frauen gegangen. Keinesfalls wolle sie Muslime diskriminieren.
    Die rechtliche Lage (nach Schilderung der Zeitung)

    Vermutlich ahnte sie, dass sie sich im Ton vergriffen hatte. Denn die Rechtslage spricht klar für die junge Studentin. Wie überall an bayerischen Hochschulen dürfen auch an der Uni Würzburg Kopfbedeckungen aller Art getragen werden. Selbstverständlich auch religiöse.
    Die zweite Reaktion:

    Ein Pranger für die Professorin

    Mit ihrer Erklärung aber war der Ärger für Müller-Brandeck-Bocquet noch nicht ausgestanden. Fachschaft, Grüne Jugend und Würzburger Jusos forderten zusätzlich eine persönliche und öffentliche Entschuldigung der Professorin. Zumindest was die persönliche Ebene angeht, wurde rasch gehandelt: Die Professorin bat per Brief um Verzeihung, die Studentin nahm die Entschuldigung an.
    Der dritte Teil - nach den beiden Entschuldigungen folgt nun eine öffentliche Entschuldigung:

    An diesem Mittwoch folgt nun der zweite Teil. Exakt zwei Wochen nach der Auseinandersetzung wird die Professorin in ihrer Vorlesung noch einmal öffentlich um Entschuldigung bitten – auch weil das die Universität, die durch den Vorfall selbst unter Druck geraten ist, explizit von ihr fordert.
    Der Deal: Die öffentliche Entschuldigung wendet ein Disziplinarverfahren (und das Ende ihrer wissenschaftlichen Karriere - vielleicht) ab.



    „Angesichts des Umstandes, dass sich die Professorin öffentlich entschuldigt und die Studentin die Entschuldigung angenommen hat, wird die Prüfung eines dienstrechtlichen Vorgehens gegen die Professorin nicht mehr für notwendig erachtet“, heißt es in einer Erklärung der Universität, die der WELT vorliegt.
    Heißt im Klartext: Die persönliche Entschuldigung reicht der Universität ebenso wenig wie etwa der Grünen Jugend – sie muss eine Art Prangerwirkung entfalten. Bei Zuwiderhandlung droht ihr demnach mindestens ein Verfahren. Müller-Brandeck-Bocquet schweigt bislang, sie will nicht zusätzlich Öl ins Feuer gießen. Die vergangenen zehn Tage waren belastend. Nun geht es um ihre Reputation im Hochschulbetrieb.
    Es hat sich etwas verändert an deutschen Universitäten. Banalitäten werden skandalisiert, der Wunsch, alles richtig zu machen und auf jede Befindlichkeit zu achten, hat vielerorts Überhand genommen. Ständig fühlt sich jemand verletzt. Und die Unis spielen mehr oder weniger freiwillig mit. So wie in Göttingen.
    Es folgen Beispiele, in denen Kunstausstellungen in Unis abgesagt und Bilder abgehangen wurden, in denen Gedichte skandalisiert wurden und endet schließlich bei der regierungskritischen Haltung eines Professors, der deswegen bis heute von Studenten verfolgt und fotografiert wird:

    Den Historiker Jörg Baberowski diffamierten Studenten als „rassistisch“, weil er sich kritisch über die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung äußerte. Eine kleine Gruppe Studenten verfolgt Baberowski nach seinen Worten auf Schritt und Tritt und fotografiert ihn.
    Der Versuch Baberowskis sich dagegen zu wehren, scheiterte im Frühjahr vor dem Kölner Oberlandesgericht, nachdem er vor dem Landgericht mit einer einstweiligen Verfügung zunächst einen Teilerfolg errungen hatte. Der Bremer Asta darf jetzt wieder behaupten, Baberowski verbreite gewaltverherrlichende Thesen und rechtsradikale Positionen. Das mag karriereschädigend sein – nach Ansicht des Gerichts ist es aber von der Meinungsfreiheit gedeckt.
    https://www.welt.de/politik/deutschl...dalisiert.html

    Der Artikel hat zum jetzigen Zeitpunkt 404 Kommentare.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  5. #5
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    AW: Professorin fordert Studentin auf, Kopftuch abzulegen

    Niemand traut sich bald noch etwas zu sagen. Die Linksfaschisten greifen auf bewährte Methoden zurück. Egal ob Gestapo oder Stasi, die heutige studentische Jugend knüpft nahtlos an ihre großen Vorbilder an.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  6. #6
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    AW: Professorin fordert Studentin auf, Kopftuch abzulegen

    Die Geschichte reimt sich mal wieder, um es mit Mark Twain auszudrücken. Und keiner will es merken!!!

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