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  1. #1
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    Deutschland blockiert Informationen über belastete Eier

    Mit dem Insektengift Fipronil verseuchte Eier verunsicherten Verbraucher über Wochen. Das Ausmaß des Skandals bleibt bis heute verborgen. Ein Grund: Die EU hält Daten zurück, weil Deutschland bremst.
    Offiziell begründeten die deutschen Behörden die Informationssperre mit dem Schutz des Schnellwarnsystems. Wenn Nutzer eine Veröffentlichung ihrer Meldungen befürchten müssten, werde es zu "Verzögerungen bei der Kommunikation" kommen, heißt es in der Stellungnahme an die EU-Kommission.
    Die Niederländer möchten auch keine Veröffentlichung, allerdings aus ermittlungstaktischen Gründen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...a-1174785.html
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Deutschland blockiert Informationen über belastete Eier

    Tja , ich erinnere an die Einstallpflicht für Hühner von Nov. 2016 - März 2017... In manchen Bundesländern haben sie für EINEN Tag die Einstallpflicht aufgehoben um die Eier aus Freilandhaltung auch weiterhin als Freilandhaltung verkaufen zu können. Am nächsten Tag wieder Einstallpflicht...

    Ich komm aus Bayern - verkaufe selbst Eier als "Kleinbetrieb der nicht steuerpflichtig ist".
    Wenn am 1.6. eine Einstallpflicht kommt, kann ich 12 Wochen meine Eier noch als "aus Freilandhaltung" verkaufen - obwohl die armen Tiere schon seit 11 Wochen eingesperrt sind. Durch den Trick - ein Tag nicht Stallpflicht - fängt der Zähler wieder von vorne an. In Bayern war das mit dem Schummeltag nicht vorhanden - ich mußte meine Eier als "Stallhaltung" nach 12 Wochen deklarieren. Woanders waren die Tiere 1/2 Jahr eingesperrt - bis auf einen Tag - und die durften durchgehend als "Freilandhaltung" angepriesen werden.

    Kauft Eier aus eurer Umgebung von Hobbyhaltern/Kleinbetrieben.

    Schaut mal aufs Legedatum /MHD im Supermarkt : die Eier sind zu 99 % 2 Wochen alt die ihr kaufen könnt...
    Bei Kleinbetrieben/Hobbyhalten sind die Eier 0-max 3 Tage alt wenn ihr sie kauft. Meist sind die Tagefrisch...Ich hab selten daß ich mal Eier zu verkaufen habe die 3 Tage alt sind... Ein frisches Ei hat ein MHD von 23 - 28 Tage bis zum MHD...
    Ein Ei welches nur noch MHD von 2 Wochen hat, ist schon fast 2 Wochen alt...

  3. #3
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    AW: Deutschland blockiert Informationen über belastete Eier

    Als Berliner ist es ziemlich umständlich an Eier aus "privater Hand" zu kommen. Ich hatte ursprünglich gehofft, dass Brandenburger Bauern pfiffig sind und Läden in Berlin gründen, wo sie ihre selbst produzierten Waren verkaufen. Aber Fehlanzeige. Lieber lamentieren und staatliche Förderungen kassieren als etwas unternehmen.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  4. #4
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    AW: Deutschland blockiert Informationen über belastete Eier

    >Ich hatte ursprünglich gehofft, dass Brandenburger Bauern pfiffig sind und Läden in Berlin gründen, wo sie ihre selbst produzierten Waren verkaufen. Aber Fehlanzeige.

    Als Kleinproduzent DARF ich meine Eier nicht woanders verkaufen. Unter 250 oder 300 Hühner (nagelt mich jetzt nicht fest - ich hab nur 112 bin also noch weit unter der Grenze ) sind die Eier nicht gestempelt - es ist ausschließlich gestattet daß ich die Eier ab Hof verkaufe. Ich darf sie also nicht in die nächstgelegene 12 km entfernte Stadt bringen da das rechtlich nicht gestattet ist.

    Betriebe die stempeln müssen - die über 250 oder 300 Tiere halten die aber noch keine "Großbetriebe sind, die werden ihre Eier auch los durch Direktverkauf, Abgabe an Wiederverkäufer die dann auf kleinen Märkten die Eier anbieten/Metzgereien/Bäckereien die die Eier verkaufen.

    Großbetriebe haben dann wieder das Stall&Platz&Futterproblem...
    Die müssen wirtschaftlich arbeiten... Am Ei ist wenig verdient - Futter ist teuer, als Großbetrieb brauchts Angestellte und dank Massenhaltung dann Einsatz von Chemie was auch wieder teuer ist.


    Wer also Gelegenheit hat aufs Land zu fahren: gibt genug Hobbyhalter die Eier verkaufen - nicht immer hast Glück - denn auch ich muß Kunden vertrösten wenn meine Ware schon weg ist.

    Aber das "Hobbyhalterhühnerei" schmeckt herrlich :) Die Hühner bekommen neben normalem Futter auch Frischfutter wie Möhren, sonstiges Gemüse - was sich ein Großbetrieb nicht leistet...

    Wer einen eigenen Garten hat : kleinen Stall bauen, 2-3 Hühner rein und sich über die eigenen Eier freuen :) Gockel wäre toll - aber ist wegen Krähen nicht überall möglich.

    Wachteln sind übrigends das Ei des kleinen Mannes ^^. Wachteln kann man auch auf dem Balkon halten. Wachteln können fliegen - also sicherstellen mit Netzen/Gittern daß sie nicht ausbüxen können.
    Macht man noch einen Kurs (schlachten von Geflügel) kann man sachkundig dann auch für den eigenen Fleischbedarf sorgen.

  5. #5
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    AW: Deutschland blockiert Informationen über belastete Eier

    Ich habe nicht von privaten Kleintierhaltern geschrieben, sondern von Bauern in Brandenburg. Ich habe einen Bekannten, der tatsächlich Touren von mehr als 100 Kilometern gemacht hat, um an Fleisch und Eier aus privater Haltung zu kommen. Auf den Dörfern gab es außerdem zumindest noch bis in die Mitte der 90er Jahre traditionell produzierende Bäcker, wo das Brot und die Kuchen so schmeckten, wie ich es aus meiner Kindheit noch kenne. Heute muss man für solche Waren bis nach Polen fahren.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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