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  1. #1
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    Die Post will nicht mehr jeden Tag kommen

    Eine Frage an die werten Mitforisten hier. Alle, die ich kenne, erhalten Montags bereits keine Post mehr. Gibt es noch Foristen, die Montags Briefe in ihrem Briefkasten haben?

    Von der Post wird natürlich offiziell noch am Montag zugestellt. Fragt sich nur, wo, denn keiner meiner Freunde und Bekannten aus verschiedenen Bundesländern erhält noch Montags Post.

    Inoffiziell deshalb, weil es ja das altehrwürdige Postgesetz gibt, das eine Zustellung an allen Werktagen vorsieht. Deshalb gibt es auch sogenannte Fristen für Zustellungen und eine Postlaufzeit von höchstens 3 Tagen, auf die sich Geschäftsleute, aber auch Gerichte verlassen und die verbindlich ist.

    Die Post will nicht mehr jeden Tag kommen

    ...
    Im Spätherbst des nächsten Jahres werde die Post bei der Bundesnetzagentur einen Änderungsantrag für die Portopreise stellen. „Anpassungen, sei es nach oben oder unten, sind dann frühestens ab Januar 2019 möglich“, sagte Appel. In den zurückliegenden drei Jahren hatte die Post das Briefporto um rund ein Drittel auf nunmehr 70 Cent verteuert.
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    Zugleich begründete der Manager den gerade begonnenen Pilotversuch in Deutschland, Briefe nicht mehr an sechs Tagen in der Woche zuzustellen. „Wir machen den Test, um die Bedürfnisse unserer Kunden besser zu verstehen“, sagte Appel.
    Papier nur noch am Wochenende

    Wer von Montag bis Freitag nicht zu Hause sei, würde vielleicht nur samstags Post bekommen oder im Rest der Woche seine Korrespondenz elektronisch erhalten wollen. „Solch einen Service bieten wir im Rahmen dieses Versuches an“, sagte Appel.
    Im Hintergrund geht es der Post dabei auch um eine Umgestaltung des gültigen Postgesetzes. „Wenn wir die wirkliche Bedürfnislage unserer Kunden kennen, sprechen wir mit der Politik über Fragen der Regulierung und der Preise“, sagte Appel.

    Das Postgesetz, das die Sechs-Tage-Zustellung vorschreibe, sei 20 Jahre alt. „Wir befinden uns im digitalen Zeitalter, in dem die Briefmengen sinken und die Kunden eine andere Haltung zur Postsendung haben“, sagte der Manager. All das werde die Post mit der neuen Regierung besprechen.
    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...ag-kommen.html

    Auch das dem vorangegangene Postgesetz sah eine 6-Tage-Zustellung vor.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Die Post will nicht mehr jeden Tag kommen

    ICH.

    Dafür ist der Sonnabend postfrei.

    Du hättest richtig fragen müssen: In D.-Schland?

    In der Schweiz kommt sie auch noch 6 Tage übrigens; es wird aber Stück für Stück abgebaut.

    Außerdem brauchst Du nicht 6 Tage Post. Du hast ja Deine "Demokratie-Abgabe" für das Volkserziehung-TV gelöhnt. Da kann man auf -evt. noch regierungskritischen- Zeitungen, die es nicht per Träger gibt , oder ähnliche Teufeleeien gewiß verzichten. Und statt privater, evt. gut verschlossener Briefe. Da gibts doch offene Email-Kanäle. Da hat der Heiko aus Braunaus, Quatsch, aus dem Saarland, schon vorgesorgt.

    PS: Das Postgesetz, daß ist ähnlich wie Dublin II, das GG oder anderes. Es gibt eine Empfehlung, es anzuwenden. Muß man aber nicht Die Volkserzieher entscheiden das von Einzelfall zu Einzelfall in eigener Verantwortung.

    Versanden ?

  3. #3
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    AW: Die Post will nicht mehr jeden Tag kommen

    Oh, ich sehe gerade, dass der Kommentarbereich meine Erfahrung und die Erfahrungsberichte der Freunde und Bekannten bestätigt.


    Eine Auswahl der schönsten Leserbriefe. Die, die Erfahrungsberichte über Zustellnichtzeiten enthalten, habe ich fett markiert:

    K.B.
    Hier in Berlin kommt die post seit 7 Jahren sowieso nie jeden Tag. Montags wird nicht ausgetragen.
    Meist wird hier zwei bis dreimal in der Woche ausgetragen, nicht öfter.

    Flipper

    me l.
    OK machen wir das so. Ich komme nur noch jeden zweiten Tag auf Arbeit. Dafür fordere ich nur jedes zweite Jahr 10% mehr Gehalt.

    Brigitte H.
    Andere Transportdienstleister springen gerne ein. Ich denke da zum Beispiel an Amazon Prime - Heute bestellt, morgen geliefert. Die Post bugsiert sich selbst ins Aus.


    Joachim K.
    Nur noch einmal pro Woche am Samstag finde ich super! Sämtliche Fristen sind somit anzupassen und alles wird endlich mal "endschleunigt".

    Jörg H.
    Gerade hier wird es interessant; kann man gerne mache, aber den auch D, E, F, etc. sagen dh. alle Fristen anpassen!


    Egon S.
    und was ist dann mit den sehr kurzen behördlichen Fristen?
    H.Appel sollte doch eigentlich in der Lage sein mal etwas vorrausschauend zu denken, oder hat er das "Beamtendenken" schon voll verinnerlicht?
    Ameli F.
    Warum will die Post nicht mehr jeden Tag kommen?
    Dauert die Ladezeit ihrer E-Autos wirklich so lange?
    .....
    Thomas G.
    Briefe möchte ich täglich bekommen (Rechtsanwälte, Gerichte, Inkassounternehmen, Unternehmen werden sich freuen). Das Postgesetz stellt die Zustellung sicher, Herrn Appel geht es um Stellenabbau und Maximierung des Gewinns. Bedürfnisse des Kunden? Täglich pünktliche Zustellung und sozial gerecht bezahlte Zusteller und keine Scheinselbstständigen. Solange die Post gute Gewinne einfährt und Aktionäre bedient, muss man weder über Portoerhöhung oder Ausdünnung des Serviceangebots nachdenken. Herr Appel kann aber gerne auf Lohn- und Boni verzichten als gutes Vorbild.
    Natascha R.
    Ich mag diese „schöne neue Welt“ nicht. Ich bin Anfang vierzig und habe seit ein paar Jahren einen Nostalgiedrang wie eine Großmutter, obwohl ich per KindleFireStick fernsehe, Präsentationen auf meinem Tablet gestalte und mit meinen Kids Schlachten auf der XBox schlage. Aber wie sich die Welt um mich herum entwickelt macht mir dennoch angst. Als ich aufwuchs hatte man jahrzehntelang einen ziemlich sicheren Arbeitsplatz im Betrieb, die Post kam jeden Tag, die Züge fuhren pünktlich und die Ausländer, die nach Deutschland kamen waren Touristen, Studenten, Gastarbeiter und GI's. Gott, wie ich das vermisse! Mir soll keiner sagen den Deutschen ginge es noch nie so gut wie heute.

    Thomas G.
    Es geht ja darum Leistungen auszudünnen. Sprich der Minderservice muss billiger werden, anstatt einen Expresszuschlag zu verlangen. Die entlassenen Zusteller werden sich ebenfalls bedanken und der Steuerzahler, der dafür aufkommen muss
    Jan B.
    Einmal die Woche Post, Na da hat wohl einer bei dem Thema Realität geschlafen. Wie soll das funktionieren, schon alleine was Ämter und Behördenpost angeht haben die Fristen die dann nicht mehr eingehalten werden können, Reaktionszeiten um auf Briefe zu antworten nicht zu vergessen. Ablauffristen würden dann oftmals nicht mehr einzuhalten sein. Wie schaut es dann auch mit dem Gehalt aus wenn ein Postzusteller nur noch 4 Tage im Monat arbeitet aus? Bekommt der Postzusteller dann nur noch für diese 4 Tage Gehalt? Wenn man noch genauer darüber nachdenkt wird man sicher noch viele Punkte finden die dagegen sprechen.
    Oma Wetterwachs
    Oh ja, ein genialer Versuch. Ich erinnere mich an das von Post verfasste Schreiben, mein Paket bitte beim Zoll abzuholen. 7 Tage Zeit ab Datum des Briefes. Dummerweise kam das Schreiben just am 7. Tag an einem Samstag. Das Paket ging zurück an den Absender wegen Fristüberschreitung. Nun warte ich erneut ...

    oliver h.
    Man möge mich kostenrechnerisch korrigieren, aber wenn nicht mehr jeden Tag die Post ausgetragen wird braucht man auch nicht mehr so viel Infrastruktur respektive Mitarbeiter bzw. Autos das wiederum lässt die Kosten für das Unternehmen sinken und damit auch die Kosten die der Kunde tragen muss. Also ich persönlich bin dafür bedeutet es doch das daß Porto sinken wird.....oder nutzt man das Vorgehen etwa nur zur Gewinnoptimierung?

    M. M.
    Sind die Leute in Deutschland zwischenzeitlich so benebelt um zu sehen, was in diesem Land passiert? Man will also nur noch einmal pro Woche die Briefpost zustellen und verkauft das den Leuten als Fortschritt, einen Fortschritt, den wir in den Anfangsjahren der Post im 19 Jahrhundert mal hatten. Das gleiche passiert in anderen Bereichen: ich komme aus einer Eisenbahnerfamilie, wenn ich sehe was hier an Infrastruktur zurückgebaut wurde, ja der ganze Güterverkehr wurde tot gemacht hier in der Region durch die Stilllegung und den Zurückbau sämtlicher Bahnanlagen. Auch dies wurde den Leuten als Fortschritt verkauft, ein Fortschritt, der heute dazu führt, dass unzählige LKW durch die kleine Ortschaft fahren und dafür sorgen, dass alle paar Jahre die Straßen neu gemacht werden müssen. Wir haben (neben Belgien) die höchsten Strompreise in Europa, Internettechnisch sind wir ein Entwicklungsland. Selbst in der Wüste Ägyptens hat man besseren Empfang als auf manchen deutschen Autobahnen. Man sagt, die wir hätten über unser Verhältnisse gelebt, aber es waren nicht wir, es waren und sind die Politiker, die Milliarden in europäischen und transatlantischen Projekten rausgeworfen haben.
    Karin B.
    Ja, genau so ist es!In unserer Region kommenbereits seit geraumer Zeitnur noc sporadisch Breifsendungen an. Was aberimmer klappt, sist die Werbepost, dieüber die Briefzusteller verteilt werden - auch samstags und montags. Ich warte seit Dienstag auf eine Briefsendung aus Bonn!!!! Es ist einfach traurig, was hier so abläuft und als großer Fortschritt Propagiert wird.

    arubalounge
    Der einzig wahre Grund der hinter Appels Plänen steht, ist es den Personalkörper so abzubauen wie noch nie zuvor. Bestimmt möchte man von 500.000 Mitarbeitern möglichst auf 150.000. Nur um weiter fette Aktionärsgewinne zu erwirtschaften und dass sich die oberen Herren noch weiter die Taschen vollstopfen können. Wenn man mal bedenkt, was die Post in den letzten Jahren getrieben hat, um die Gewinnen voranzutreiben. Allein das man sogar auf eigene betriebene Postfilialen verzichtet und die lieber irgendeinem Kiosk vertrieben lässt. Das Design und der Auftritt der Post ist schon ziemlich heruntergekommen. Aber das alles ist egal, Hauptsache die Kassen klingeln trotzdem.

    Peter Lannisters
    Da man am Mindestlohn nicht mehr rumschrauben kann, versucht man jetzt mit noch weniger Arbeitskräften noch mehr zu sparen. Das Einzige was Konzerne heute noch machen, ist sich zu überlegen , wie man sich am effektivsten kaputtsparen kann! Kosten senken auf Teufel komm raus scheint eine neue Sportart unter den DAX Konzernen zu sein. Für solche Überlegungen braucht es keine hochbezahlten "Top-Manager". Da hilft wohl auch kein Studium, wenn man noch nicht mal auf den naheliegensten Gedanken kommt seine eigenen Strukturen zu verschlanken und zwar in den oberen Etagen und nicht bei denen die das ganze Leid "austragen" müssen.
    Wozu brauch die Post Massenweise Controler die im Schnitt 4000,-€ Brutto bekommen und nur am Bedarf vorbei schauen? Wozu braucht man einen STAR Entry Writer in Kentucky? Aktuell nachzulesen auf der Jobbörse der Post. Wenn man die Ganzen unnötigen Manager-Posten verschlankt kann man genauso viel einsparen als wenn man eine ganze Legion von Postzustellern einfach ausschaltet.
    Aber die Top-Manager wissen ja alles besser, dabei geben sie nur das wieder was sie mal vor 40 Jahren im Studium gelernt haben. Erfahrung haben die wenigsten vorzuweisen.....
    Hans S.
    Die haben nicht begriffen, worum es geht. Gerade wenn man die Digitalisierung als Grund anführt, dann muß man seinen Service angleichen, verbessern und schneller machen, nicht schlechter und langsamer.
    Unerhört ist der Ruf nach Steuersubvention!
    Denn die Post ist mit DHL einer der großen Gewinner von Digitalisierung und Online-Shopping, jedoch ist der Konzern rechtlich aufgeteilt und hier wird nur über jene Sparte gejammert, die nicht soviel abwirft.

    Gernot N.
    Wie kommt die Post auf die Idee, das es mein Bedürfnis ist, die Post später zu bekommen? Und was ist mit dem Bedürfnis des Absenders, meine, wenn der wollte, dass der Brief später ankommt braucht er ihn nur später abschicken.
    Und digitalisieren heißt vorher öffnen und lesen. Wie kommt die Post auf die Idee, dass ich an mich gerichtete Briefe vorher geöffnet haben möchte. Elektronisch- geht ganz einfach per Mail. Und funktioniert schon, es fehlt nur die gesetzliche Grundlage wann die Mail als zugestellt gilt. Gibt es auch eine Lösung für- aber bei 70ct pro Mail induskutabel teuer.

    Willy W.
    Für mich als Privatmensch wunderbar: Weniger Post = weniger Rechnungen, weniger Mahnungen, weniger Bettelbriefe = weniger zu schreddern. Danke, Deutsche Post !
    Mike M.
    Dann ändert sich ja nichts. Mein Postzusteller kommt eh immer nur dann, wenn es nicht regnet, mittags sowieso nicht und regulär nur alle zwei Tage. ��

    Tessi S.
    Wohnen Sie in Berlin? Da wunderte mich überhaupt nichts mehr..

    Birgit B.
    Sorry, liebe Post - so geht's nicht. Was ist denn mit amtlichen Schreiben, die fristgebunden sind und eben nicht digital zugestellt werden können? Um sich wettbewerbsfähig zu halten, muss man eben einen anderen Weg finden, als den Service einzuschränken.

    Harald W.
    Während andere Dienstleisteer dieser Branche für ihre Tätigkeiten den Kunden Mehrwertsteuer abverlangen müssen, Hat die Post, weil sie das nicht tun muß, laut Gesetz, ist ohnehin schon ein immenser Wettbewerbsvorteil vorhanden. Desweiteren ein Monopol bei der überörtlichen Briefzustellung. Jetzt aber das Ganze aufweichen und die Post nicht mehr an 6 Tagen die Woche zustellen. Prima, wieviel Mitarbeiter werden dann wieder arbeitslos? Jetzt werden schon in der Urlaubszeit Praktikanten/Studenten beschäftigt anstatt anständig zu planen, wie in der Industrie auch. Man sollte der Post das Briefmonopol entziehen, auf alle Produkte MWSt verlangen oder diese in Toto abschaffen.
    Sonja L.
    Juhu,, also auch keine Werbung mehr in der Woche?? Das wäre schön. Aber daran glaube ich nicht. Solange es sich bei der Briefpost nur um nicht so wichtige Dinge handelt ok. Aber was ist mit Rechnungen, die schnell beglichen werden sollen. Was ist mit Schreiben von Behörden. Oder gehen die weiter als Einschreiben raus und kommen dann pünktlich. Und wie sieht das aus mit Entlassungen bei der Post. Noch mehr Arbeitslsoe?? Ach ne, wir haben ja Vollbeschäftigung. Und ich stelle mir vor, ich habe mich irgendwo beworben, bekomme eine Aufforderung zum Vorstellungsgespräch, da die Post aber erst Samstags kommt ist die Stelle dann weg???
    Klaus B.
    Ich wohne in einer norddeutschen Stadt mit 80.000 Einwihnern. Die Post kommt bei uns seit Jahr und Tag maximal 2x pro Woche und liefert dann einen ganzen Briefkasten voll Papier, Datumsstempel oft bis zu 2 Wochen alt. DHL kündigt Pakete per Mail an, die dann doch nicht kommen, meist erst 3-6 Arbeitstage später. „Die Sendung wurde zurückgestellt“ kann ich nicht mehr hören... . Wo soll da noch eingespart werden?

    Glücklicherweise kommen Citypost, UPS, GLS, Hermes und alle anderen noch täglich- und setzen auch die Maßstäbe beim Porto.

    Fazit: Die Postbeamten wickeln sich selbst ab.

    Paul Knuchel
    Ich stelle mir die Frage, warum niemand gegen die Post und DHL klagt. Das Postgesetz ist einzuhalten, ob die Firma nun will oder nicht.
    Martina M.
    Ein Versuch ? Bei uns kommt schon seit Jahren Montag keine Post mehr , auf anweisung der Post , laut unserem Briefträger sollen nur Pakete rundgebracht werden keine Papierpost .Wir warten meistens ein zwei Tage länger auf unsere bestellten Magazine, wie Mitkonkurrenten, in anderen Bezirken , dann sind alle lukrativen Angebote(Kleinanzeigen) meistens schon weg . Danke Post

    Adem K.
    Der Grund warum Montags keine Post mehr zugestellt wird ist, dass über 90% der Briefe am nächsten Tag zugestellt werden. Da Samstag weniger bzw. keine Briefe abgeschickt werden, bekommt man auch Montags keine Post. Das Montags kein Postträger unterwegs ist, ist so nicht richtig.

    Michael B.
    "Wer von Montag bis Freitag nicht zu Hause ist"??? Hallo? Von wem ist da die Rede? Von sogenannten "Top-Managern", die montags nach New York fliegen, dienstags nach London und die am Freitag aus Tokio dann nach Hause zurückkehren? Andere können nicht gemeint sein, denn die Masse der arbeitenden Bevölkerung - bis hinauf in Chefetagen - kommt allabendlich nach Hause. Und möchte dann die aktuellste Post vorliegen haben. Der größte Service für alle Bürger ist es, das die Postzustellung weiterhin an allen Tagen, außer sonntags, garantiert wird. Punkt aus.
    Ignotum
    Was heißt will? Sie kommt ja jetzt schon nicht jeden Tag.

    Frank R.
    Na spitze, die Post schafft sich ab ! Nachdem schon vor Jahren die Anzahl der Briefkästen im städtischen Raum bis auf ein absolutes Minimum beschränkt wurde, was im Zweifel einen wesentlich längeren beschwerlichen Fußweg für all die bedeutet, die nicht so gut zu Fuß sind, dünnt man nun also auch das andere ende dieser Kernkompetenz der Post aus: Die Zustellung!
    Die Zusteller freuen sich bestimmt schon darauf, dann immer Samstags mit dem gesammelten Konvolut an Werbepost bepackt unterwegs zu sein. Das dürfte in größeren Städten dann wohl wirklich einen solchen zusätzlichen Anhänger notwendig machen, wie er auf dem Bild über diesem Artikel zu sehen ist. Auch dürfte so mancher Hausbriefkasten ob der plötzlichen Spring-Flut von Postsendungen an die Grenze seines Fassungsvermögens kommen!

    Kerstin H.
    Dafür werden etliche Zusteller sozialverträglich abgebaut und für die Arbeitsspitzen am Samstag werden dann Leih- und Zeitarbeiter beschäftigt. Tach Post !

    Yarrow A.
    "Wer von Montag bis Freitag nicht zu Hause sei, würde vielleicht nur samstags Post bekommen "
    Bitte schnellstmöglich umsetzen, das wünsche ich mir schon seit langem.
    Paul Knuchel
    Bei uns in SH kommt der Bote nur noch, wenn er will. Ein Konzept kann ich nicht erkennen, aber die Zustellung von Papier maximal 2 Mal pro Woche. Auch zugesagte Magazine (z.B. für Freitag) kommen erst am Montag oder Dienstag.
    Auch seit Juli ca. kommen zugesicherte Amazon Prime Pakete nicht mehr am Folgetag, sondern bei einem dauerte es 5 Tage.
    Das ist kein Service.
    Ich wünschte mir ehrliche und offene Kommunikation von Post und DHL.


    Tessi S.
    vor 15 Stunden
    Das ist doch mal wieder schön:

    Natürlich "im Interesse des Kunden" wird geprüft, ob man nicht auch nur 1x Woche die Post bringen kann.

    Es geht nicht in erster Linie um die Einsparung von Kosten und Generierung neuer Gebühren.

    So wie beim "Online-Konto" auch: Erst hat man Kostenvorteile, wenn man es nutzt. Sobald es genügend machen, werden die bestraft, die die Überweisungen noch in Papierform machen usw. Heute sind wir soweit, dass manche Banken Gebühren für die online Einsicht des KontoSTANDS Gebühren berechnen...
    Bei Krankenkassen wird es ähnlich laufen über die Erhebung der Gesundheitsdaten.
    Die Post wäre ja blöd, wenn sie sich das entgehen lassen würde.

    Und die Kommentatoren helfen dabei noch, weil sie Briefe nicht von Paketen unterscheiden können, es nicht ihre Arbeitsplätze sind, die deswegen abgebaut werden und sie nicht daran denken können, wie man künftig verbindliche Daten per Post einhalten möchte, wenn es zB um Kündigungs-, Abgabe- oder Widerspruchsfristen geht, die man nach wie vor nicht über digitale Kommunikation erledigen kann bzw sollte.

    Ein massiver Versorgungsabbau wird angekündigt und das Publikum applaudiert. Schöner kann es für die Post nicht laufen.



    ...
    Ludwig S.
    „Wir müssen uns darüber Gedanken machen, wie der Staat in Zukunft zu Einnahmen kommt, um die Verlierer der Digitalisierung zu stützen. Eine Möglichkeit wäre, dass der Staat die Unternehmensgewinne abhängig von der Zahl der Mitarbeiter besteuert“


    Wir? Wieso wir? Ihr Auftrag lautet, dass Unternehmen Deutsche Post mindestens mal kostendeckend zu führen. Sonst nichts. Erst recht keine planwirtschaftlichen Taschenspielertricks!

    Entweder mache ich Gewinn oder nicht. Das ist absolut unabhängig von der Mitarbeiteranzahl. Und so einer ist Manager....autsch
    per Ignem a.
    Die Post hat sich die Regierung zum Vorbild genommen und pfeift auf bestehende Gesetze. Chapeau!
    Mitarbeiter bekommen Mindestlohn und wir bekommen für Maxi-Porto eine Mini-Leistung.
    Gerichte gehen von einer Zustellung innerhalb von 3 Tagen aus, werden dann Fristen entsprechend verlängert? Auf Päckchen warte ich mittlerweile 4 bis 5 Tage, ein wichtiger nachweislich abgesendeter Brief ist bei mir auch nach 8 Tagen noch nicht eingetroffen.
    Heike R.
    Seit gut einem Jahr wird bei mir die Post schon nicht mehr regelmäßig zugestellt.
    Im Januar (3.KW) kam die Post mit einer Vespätung von 9Tagen, da reichte der Briefkasten nicht mehr aus und sonst beobachte ich, dass Post am Montag und gelegentlich auch Samstag gar nicht kommt. Schlimm finde ich das, wenn ich auf wichtige Post warte. Ganz davon abgesehen läuft seit mehr als 3 Wochen ein Nachforschungsauftrag, also Post verschwindet auch und nicht nur einmal in 10Jahren.
    Mir ist nicht klar, wie das organisiert werden kann. Unsere Postfiliale ist seit 2 Monaten mitten im Supermarkt plaziert. Ich empfinde das störend, sowohl als Postkunde als auch als Kunde im Einkaufsmarkt. Service sieht anders aus.
    Samantha W.
    So. Ich bekomme seit über 8 jahren schon Montags keine Post. Pakete ja gut man kann sich ja so n postfach machen. Wer oft Pakete bekommt kann das regeln oder?
    Schade um die ganzen Mitarbeiter. Sind ja eh nur noch minigehälter die die bekommen. Traurig. Reformieren ok, aber bitte Menschlich bleiben

    GDkoeln
    Die einzig sachliche Information in den Aussagen des Herrn ist die Botschaft, das im Spätherbst nächsten Jahres ein Antrag auf Portoerhöhung gestellt wird.

    Alles andere ist verwirrender Schwachsinn mit dem einzigen Tenor, das der Staat für alles herhalten soll.

    JazzMaxx
    Das Postgesetz hat seine Relevanz nicht verloren. Der Mann versteht schlichtweg nicht, worum es geht.

    jay k.
    Ich will auch nicht mehr jeden Tag Rechnungen bekommen. Gute Idee.
    - - - Aktualisiert oder hinzugefügt- - - -

    Zitat Zitat von Eddie J. Beitrag anzeigen
    ICH.

    Dafür ist der Sonnabend postfrei.

    Du hättest richtig fragen müssen: In D.-Schland?

    In der Schweiz kommt sie auch noch 6 Tage übrigens; es wird aber Stück für Stück abgebaut.

    Außerdem brauchst Du nicht 6 Tage Post. Du hast ja Deine "Demokratie-Abgabe" für das Volkserziehung-TV gelöhnt. Da kann man auf -evt. noch regierungskritischen- Zeitungen, die es nicht per Träger gibt , oder ähnliche Teufeleeien gewiß verzichten. Und statt privater, evt. gut verschlossener Briefe. Da gibts doch offene Email-Kanäle. Da hat der Heiko aus Braunaus, Quatsch, aus dem Saarland, schon vorgesorgt.

    PS: Das Postgesetz, daß ist ähnlich wie Dublin II, das GG oder anderes. Es gibt eine Empfehlung, es anzuwenden. Muß man aber nicht Die Volkserzieher entscheiden das von Einzelfall zu Einzelfall in eigener Verantwortung.

    Versanden ?
    Und was mache ich dann mit Fristen, die ich wegen langer Postlaufzeiten überschreite? Maile ich dann an Merkel?
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  4. #4
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    AW: Die Post will nicht mehr jeden Tag kommen

    Man sieht, es muss gespart werden. Aber haben wir nicht so viele Arbeitslose und Zuwanderer, die integriert werden müssen? Da wäre doch ein Ansatzpunkt. Oder hat jemand schon einen Weg gefunden, Pakete per E-Mail zu schicken?

  5. #5
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    AW: Die Post will nicht mehr jeden Tag kommen

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  6. #6
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    AW: Die Post will nicht mehr jeden Tag kommen

    Zitat Zitat von Elena Markos Beitrag anzeigen
    Man sieht, es muss gespart werden. Aber haben wir nicht so viele Arbeitslose und Zuwanderer, die integriert werden müssen? Da wäre doch ein Ansatzpunkt. Oder hat jemand schon einen Weg gefunden, Pakete per E-Mail zu schicken?
    Aber wenn es sich dann um halbe Analphabeten handelt, ich habe das schon mehrfach erlebt, die Adressen nicht finden können oder wollen, kann man schon einmal lange auf sein Paket warten - wenn es nicht sogar unauffindbar verschwindet.
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