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    Radstationen bitten um Radspenden

    Lügen haben kurze Beine:

    Radstationen bitten um Radspenden

    Kreis Unna. Der Bedarf an guten und verkehrssicheren Gebrauchträdern übersteigt bei weitem das Angebot. Das stellen die Radstationen der DasDies Service gGmbH in Bönen, Kamen, Lünen, Schwerte und Unna fest. Sie bitten die Radler im Kreis, ihre alten oder nach der Saison abgelegten Zweiräder als Spendenräder zur Verfügung zu stellen. „Helfen Sie mit, dass auch Menschen mit geringem Einkommen und alle, die auf Transferleistungen angewiesen sind, mobil sein können und Herbst und Frühjahr mit dem Rad genießen können“, wirbt Stefan Rose, Leiter der Radstationen im Kreis. Auch defekte Räder und Fahrradteile werden gern genommen.
    Die Spendenräder werden in den Radstationen gründlich aufbereitet und zu bezahlbaren Preisen verkauft bzw. besonders Benachteiligten zur Verfügung gestellt
    Bitte hier sehr genau lesen:

    Mehrfach übergaben die Radstationen solche Räder an Bürgerkriegs-Flüchtlinge, die keinen Anspruch auf ÖPNV-Tickets haben
    Für sie und viele andere Menschen ist das eigene Rad die Chance, mobil zu sein.
    Die Aufbereitung der Spendenräder schafft zudem sinnvolle Beschäftigung für Menschen mit Behinderungen und Langzeitarbeitslose. Die Radstationen bieten diesen Arbeitsgelegenheiten sowie Aus- und Weiterbildung in dem Zweiradbereich. Spendenräder können abgegeben werden in den Radstationen an den Bahnhöfen in Bönen, Kamen, Lünen, Schwerte und Unna, in den Radstationen in Lünen-City, im Unnaer Parkhaus an der Lindenbrauerei und im Sozialkaufhaus der DasDies Service gGmbH in Kamen an der Unnaer Straße 39a.

    Ansprechpartner, weitere Informationen und das aktuelle Gebrauchtradangebot finden Interessenten unter www.die-radstationen.de.
    https://www.lokalkompass.de/kamen/le...n-d794191.html

    Da ich weiß, dass deutschlandweit sehr viele, wenn nicht die meisten Gemeinden kostenlose Tickets an Flüchtlinge vergeben oder Organisationen oder Freundeskreise oder die Verkehrsbetriebe selber, auch, wenn dies inzwischen nicht mehr an die große Glocke gehangen wird, weil die Menschen, die schon länger hier leben, über diesen Umstand not very amused waren, sah ich mich veranlasst, einmal nachzusehen. Bei allen Vertuschungsversuchen zum Trotz müßten ja Spuren erkennbar sein, die auf Wahrheit oder Lüge hindeuten.

    Hier war es erwartungsgemäß die faustdicke Lüge.

    Erst einmal las ich, dass die Verkehrsbetriebe schon sehr rührig für die Flüchtlinge unterwegs sind und Kooperationen mit anderen Firmen suchen, dann, dass die Flyer für Flüchtlinge in verschiedenen Sprachen extra für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt werden. Noch kein Beweis, aber immerhin.

    Aber hier findet sich der direkte Beweis:

    Kreis Unna - Antrag auf Ausstellung eines Sozialtickets
    entweder für Schüler oder für Bedürftige mit einem niedrigen Einkommen (für Schüler als Abo plus, für die anderen als Sozialticket)

    http://www.kreis-unna.de/fileadmin/u...ialtickets.pdf

    Seite 1:

    Antrag
    auf
    Ausstellung eines
    »Sozialtickets | SchülerAbo
    plus« für
    den
    ö
    f
    fentlichen Personennahverkehr
    im
    Kreis
    Unna
    Name
    Vorname
    Straße

    Haus
    -
    Nr.
    wohnhaft bei
    PLZ

    Wohnort
    Geburtsdatum
    Geschlecht
    männlich
    weiblich
    Telefon
    -
    Nr. für Rückfragen
    E
    -
    Mail
    Aktenzeichen des Sozial
    -
    /Jugendamtes bzw. der Wohngeldstelle
    oder Kundennummer des Jobcenters
    Haben Sie bereits ein Abo bei der Verkehrsgesellschaft Kreis Unna mbH (VKU)
    ja
    nein
    wenn ja, bisherige Kundennummer
    Das
    Sozialticket
    gilt 24 Stunden am
    Tag. In Preisstufe A gilt es für eine Stadt/Gemeinde im Kreis Unna. In Preisstufe B gilt es für
    den ganzen Kreis Unna. Sie können damit in Bussen und in Nahverkehrszügen fahren. Das
    SchülerAbo plus
    gilt in Preisstufe A
    bis 14 Uhr
    für eine Stadt/Gemeinde im
    Kreis Unna und in Preisstufe B gilt es für den ganzen Kreis Unna.
    Nach 14 Uhr
    gilt das
    SchülerAbo plus in einem von 2 Nahverkehrsnetzen.
    Entweder
    im Netz der
    Verkehrsgemeinschaft Ruhr
    -
    Lippe (VRL)
    : In den
    Kreisen Unna, Soest, dem Märkischen Kreis, dem Hoch
    sauerlandkreis und in den Städten Hamm, Dortmund und Hagen und ve
    r-
    schiedenen angrenzenden Städten
    oder
    im Netz Übergang
    Münsterland/Ruhr
    -
    Lippe (VGM/VRL):
    In den Kreisen Coesfeld, Wa
    r-
    endorf, Soest,
    Unna und in den Städten Münster und Hamm. Das Ticket gilt
    nur für den Abo
    -
    Kunden. Niemand anderes darf mit
    dem Ticket fahren. Die VKU zieht das Geld für das Ticket durch SEPA
    -
    Lastschrift ein. Dafür braucht die VKU Ihr SEPA
    -
    Lastschriftmandat. Wenn Ihr Konto bei der Abbuchung nicht gedeckt ist, kann die VKU das Abo
    kündigen. Sie müssen dann die
    Tickets zurückgeben. Wenn Sie
    kein Konto
    haben, kann der Ticketpreis auch monatlich von den Sozialleistungen direkt an die
    VKU überwiesen werden.
    Achtung:
    S i e m ü s s e n d e r V K U s o f o r t B e s c h e i d g e b e n , we n n s i e k e i n e S o z i a l l e i s t u
    n g e n m e h r b e k o m m e n .
    Der Antrag ist nur gültig, wenn Sie das SEPA
    -
    Lastschriftmandat vollständig ausgefüllt und unterschri
    e-
    ben haben.
    Ich beantrage
    das Sozialticket ab Monat
    Jahr
    das SchülerAbo plus ab Monat
    Jahr
    und wähle die
    Preisstufe A
    , gültig in einer Stadt | Gemeinde des Kreises Unna, zum Preis von 20,22 € pro Monat
    Preisstufe B
    , gültig im gesamten Kreisgebiet Unna, zum Preis von 33,08 € pro Monat
    und akzeptiere die vorgenannten Bedingungen.
    Bitte beachten:
    Die Fahrpreise von der VKU können sich ändern. Dann ändert sich auch der Preis für das Sozialticket und das
    SchülerAbo plus. Beide Tickets kosten immer die Hälfte vom Preis für ein Großkunden
    -
    Abo.
    - - - Aktualisiert oder hinzugefügt- - - -

    Seite 3

    Einwilligung zur Datenübermittlung *
    Ich erkläre:
    Das Jobcenter Kreis Unna, die Sozialämter und die Wohngeldstellen der Städte und Gemeinden im Kreis U
    n-
    na, die Jugendämter der Städte im Kreis Unna und der Fachbereich Arbeit und Soziales des Kreises Unna
    s
    owie die Verkehrsgesellschaft Kreis Unna mbH (VKU) dürfen gegenseitig meine Sozialdaten und Kundend
    a-
    ten austauschen. Aber nur zum Überprüfen meiner Berechtigung für das Sozialticket

    SchülerAbo plus.
    Sie dürfen die folgenden Daten austauschen:

    Name, V
    orname Geburtsdatum, Adresse

    Die Information, ob ich gerade Sozialleistungen erhalte (ohne Grund und Leistungshöhe)

    Bewilligungszeitraum (nur für Empfänger von Leistungen nach dem SGB II

    Arbeitslosengeld II und Sozialgeld)
    Die oben genannten
    Stellen dürfen meine Daten untereinander vergleichen. Ich weiß, dass ich mein Einve
    r-
    ständnis dazu jederzeit zurücknehmen kann. Ich muss das nicht begründen. Ich kann das Einverständnis nur
    für die Zukunft zurücknehmen. Ich habe dadurch keine Nachteile. An
    andere Stellen dürfen meine Daten nicht
    weitergegeben werden.
    Ort, Datum
    Unterschrift Abonnent/
    -
    in bzw.
    der

    des gesetzlichen Vertreter (s)
    * Genaueres dazu steht im § 67 b Sozialgesetzbuch X und den §§ 4, 4 a Bundesdatenschutzgesetz. Sie kö
    n-
    nen
    uns auch gerne einfach fragen.
    Der Leistungsträger bestätigt hiermit, dass der

    die Antragsteller/in folgende lfd. Sozialleistungen erhält:
    Arbeitslosengeld II bewilligt von
    bis
    Sozialgeld nach SGB
    II bewilligt von
    bis
    Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGB XII
    Grundsicherung im Alter nach SGB XII
    Hilfe zum Lebensunterhalt nach BVG
    Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
    Wirtschaftliche Jugendhilfe in einem Heim, bei P
    flegeeltern oder bei Verwandten
    Wohngeld nach dem WoGG
    Ort und Datum
    Stempel der Behörde
    Unterschrift Sachbearbeiter/
    -
    in
    http://www.kreis-unna.de/fileadmin/u...ialtickets.pdf

    Zu beachten ist in diesem Zusammenhang, dass entweder der Bezug von Wohngeld oder von Sozialgeld oder Hartz IV oder Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter, wirtschaftliche Jugendhilfe oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz nachgewiesen werden müssen.

    (Flüchtlinge, die schon länger hier sind und keine Leistungen mehr aus dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten, erhalten entweder Sozialhilfe, Hilfe zum Lebensunterhalt, Wohngeld, Aufstockungen, wirtschaftliche Jugendhilfe oder Wohngeld.)

    Lügen haben kurze Beine!!
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Radstationen bitten um Radspenden

    Wer da ein Rad spendet, hat sicher „ein Rad ab".
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  3. #3
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    AW: Radstationen bitten um Radspenden

    Für den autochthonen Bedürftigen (und das kann man sehr, sehr schnell werden: Gecrashte Selbständigkeit, gescheiterte Ehe u.a.m) ist man sich gewiß zu schade. Wen kümmert das "Pack"?

  4. #4
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    AW: Radstationen bitten um Radspenden

    Zitat Zitat von Eddie J. Beitrag anzeigen
    Für den autochthonen Bedürftigen (und das kann man sehr, sehr schnell werden: Gecrashte Selbständigkeit, gescheiterte Ehe u.a.m) ist man sich gewiß zu schade. Wen kümmert das "Pack"?
    Das Pack kann kaufen, eventuell auch bei denjenigen, die die gespendeten Räder in Verwahrung haben - siehe diese Passage, erster Absatz:

    zu bezahlbaren Preisen verkauft
    anschließend aber kann man dieses lesen - es gibt nämlich noch einen Zusatz bzw. eine Ausnahme:

    besonders Benachteiligten zur Verfügung gestellt
    Wer sind die besonders Benachteiligten, die das, was die anderen kaufen müssen, umsonst zur Verfügung gestellt bekommen? Das verrät der Artikel hier:

    Mehrfach übergaben die Radstationen solche Räder an Bürgerkriegs-Flüchtlinge, die keinen Anspruch auf ÖPNV-Tickets haben.
    Merke: Ein armer deutscher Schlucker ist laut Artikel ein

    Menschen mit geringem Einkommen und alle, die auf Transferleistungen angewiesen sind,
    ein Asylbewerber oder Flüchtling (immerhin, so als Insiderkenntnis, nicht nur mit gespendetem Pi und Po versorgt, mit Ersteinrichtung versorgt, mit Kleidung, Essen, Trinken, Strom, W-Lan, kostenlosen Tickets und Vereinsmitgliedschaften und mehr), der zusätzlich immerhin noch ein monatliches Taschengeld von rd. 150,-- Euro zur freien Verfügung erhält, ist ein

    besonders Benachteiligten
    Also selbst wenn ein Flüchtling unter dem Strich nicht mehr haben sollte als ein deutscher armer Schlucker und wir davon ausgingen, jeder habe die gleiche Summe Geld zur Verfügung, ist der eine jemand, der auf Sozialleistungen angewiesen ist oder mit wenig Geld auskommen muss und der andere ist ein besonders Benachteiligter.

    Wenn das mal kein Rassismus ist!
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  5. #5
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    AW: Radstationen bitten um Radspenden

    altes Fahrrad spenden: wie herzlos ist denn das - damit braucht man doch nach Hause viel zu lang.

    Großzügiger wäre ein Rückflugticket in die Heimat - dann muß er sich nicht mit dem Fahrrad abstrampeln.

  6. #6
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    AW: Radstationen bitten um Radspenden

    Die Aufbereitung der Spendenräder schafft zudem sinnvolle Beschäftigung für Menschen mit Behinderungen und Langzeitarbeitslose.
    So kann man es auch bezeichnen. In vielen kleineren Orten werden die dortigen Hartz IV-Empfänger in solchen Einrichtungen beschäftigt. Für die berühmte Kombination Appel und Ei. Sie sind damit aus den Arbeitslosenstatistiken und Merkel kann sich für die Vollbeschäftigung feiern lassen.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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